Wirtschaft
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A protester holds a sign making a play on words about the alt-Right movement at an anti-Trump rally and protest in front of the Trump International Hotel, Thursday, Jan. 19, 2017, in New York. President-elect Donald Trump, a New Yorker, is scheduled to take the oath of office Friday at his own inauguration in Washington. (AP Photo/Kathy Willens)

Anti-Trump-Demonstration in New York. Bild: AP/AP

Es ist die Rassenfrage, Dummkopf!

Beim Streit um die Dreamers geht es letztlich darum: Wie weiss werden die USA künftig sein?

15.02.18, 16:22 16.02.18, 07:30


1992 hat Bill Clinton die Wahlen mit dem Spruch gewonnen: «It’s the economy, stupid!». Im Jahr 2018 boomt die amerikanische Wirtschaft, doch das Land ist gespalten wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Für Hass und Streit sorgt vor allem die Frage der Einwanderung.

epa06494864 Dreamers join hundreds of demonstrators calling for DACA (Deferred Action for Childhood Arrivals) protection and protesting against US President Donald Trump in a national day of action in Los Angeles, California, USA, 03 February 2018.  EPA/MIKE NELSON

Demonstration für die Dreamers. Die überwiegende Mehrheit der Amerikaner will sie nicht ausweisen. Bild: EPA/EPA

Im Zentrum der Debatte steht derzeit das Schicksal der Dreamers. Darunter versteht man die rund 700’000 Teenager und Tweens, die als Kinder oder noch ungeborene von ihren Eltern illegal in die Vereinigten Staaten gebracht wurden. Die überwiegende Mehrheit von ihnen ist berufstätig, noch in Ausbildung oder dient in der Armee. Die Kriminalität unter ihnen ist unbedeutend.

Mit einer Verordnung namens Daca hat Ex-Präsident Barack Obama dafür gesorgt, dass die Dreamers nicht ausgewiesen werden. Das macht moralisch und ökonomisch sehr viel Sinn: Die Jugendlichen können nichts dafür, dass sie in die USA gebracht wurden. Viele von ihnen haben ihr Heimatland – meist Mexiko – noch nie gesehen. Kommt dazu, dass die amerikanische Wirtschaft sie sehr gut gebrauchen kann.

Trump stellt Bedingungen

Ex-Präsident Obama hat jedoch verfassungswidrig gehandelt, Daca ist niemals vom Kongress abgesegnet worden. Ein solches Gesetz verabschieden zu lassen, wäre indes möglich: Eine überwiegende Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner will die Dreamers behalten, genauso wie die Vertreter der Wirtschaft.

Donald Trump hat sich jedoch anders entschieden. Zunächst hat er Daca aufgehoben. Nun ist er zwar bereit, nicht nur den Dreamers, sondern insgesamt gegen 1,5 Millionen illegalen Immigranten die US-Staatsbürgerschaft zu gewähren. Doch er knüpft daran Bedingungen.

JAHRESRUECKBLICK 2017 - INTERNATIONAL - People look at prototypes of a border wall Thursday, Oct. 26, 2017, in San Diego. Contractors have completed eight prototypes of President Donald Trump's proposed border wall with Mexico, triggering a period of rigorous testing to determine if they can repel sledgehammers, torches, pickaxes and battery-operated tools. (KEYSTONE/AP Photo/Elliott Spagat)

Muster für die Mauer gegen Mexiko. Bild: AP

Trump will 25 Milliarden Dollar für seine Mauer gegen Mexiko, er will den Familiennachzug drastisch einschränken und er will die sogenannte «Lotterie-Einwanderung» abschaffen. Darunter versteht man die Verlosung von «Greencards», die es Ausländern erlaubt, in den USA zu arbeiten.

Was auf den ersten Blick als generöse Geste des Präsidenten erscheint, hat in Wirklichkeit einen gewaltigen Pferdefuss. Kommt Trump mit seinem Anliegen durch, dann sinkt wegen der massiv verschärften Einwanderungskriterien die jährliche legale Immigration von derzeit rund 1,1 Millionen Menschen auf rund 300’000 Menschen.

«Im Wesentlichen drohen Trump und die Republikaner damit, die rund 700’000 Dreamer auszuweisen, sollten die Demokraten nicht zustimmen, die Tür zu schliessen für Dutzende von Millionen legalen Einwanderern in der Zukunft», stellt Dana Milbank in der «Washington Post» fest.

Die grosse Angst der Angelsachsen

Mit dem Streit um die Dreamers stellt Trump damit die Rassenfrage in den Mittelpunkt der US-Politik. Er tut dies zynisch und mit Blick auf die demographische Entwicklung der Vereinigten Staaten. Hält nämlich der gegenwärtige Trend an, dann werden nach neuesten Berechnungen in Nordamerika bereits 2044 mehr Farbige als Weisse leben.

Attorney General Jeff Sessions addresses the National Sheriffs' Association Winter Conference on law enforcement efforts to combat the opioid crisis and violent crime, in Washington, Monday, Feb. 12, 2018. (AP Photo/Cliff Owen)

Jeff Sessions spricht vor dem nationalen Verband der Sherrifs. Bild: AP/FR170079 AP

Das löst bei den Angelsachsen grosse Ängste aus. So sprach beispielsweise Justizminister Jeff Sessions, ein Hardliner in der Einwanderungsfrage, anfangs Woche vor dem Verband der nationalen Sheriffs davon, dass dieses Amt das «anglo-amerikanische Erbe» sei, das «niemals aufgegeben» werde dürfe. Anglo-amerikanisch ist ein Synonym für weiss.

Die Republikaner wollen nicht nur die Einwanderung drastisch einschränken, sie setzen auch alle Hebel in Bewegung, um die Farbigen an der Ausübung ihres Wahlrechts zu hindern. Sie tun dies mit den sogenannten «Gerrymandering», der willkürlichen Aufteilung von Wahlbezirken oder mit einer Verschärfung der Wahlgesetze und Öffnungszeiten der Wahllokale. Beides benachteiligt die Farbigen.

Die Republikaner haben in der Rassenfrage eine Kehrtwende vollzogen. Nach der Niederlage von Mitt Romney im Jahr 2012 wollten sie  zunächst die neue demographische Realität akzeptieren und sich mit den Farbigen anfreunden. Ihr Präsidentschafts-Favorit war deshalb lange Jeb Bush. Er ist mit einer Mexikanerin verheiratet und spricht fliessend spanisch.

epa04928013 Former Florida governor John Ellis 'Jeb' Bush (C) attends his Miami field office opening in Miami, Florida, USA, 12 September 2015. Jeb Bush is the third member of his family to seek the nation's highest office after his father, George Bush, who won the office in 1988, and his brother, George W. Bush, who claimed it in 2000.  EPA/CRISTOBAL HERRERA

Wollte eine Aussöhnung mit den Farbigen: Jeb Bush. Bild: EPA/EPA

Doch «low energy» Jeb hatte keine Chance, obwohl auch Trump eine Kehrtwende vollzogen hatte. Wegen der TV-Sendung «The Apprentice» war der New Yorker bei den Farbigen sehr beliebt, denn er zeigte sie nicht in der Rolle eines Opfers, sondern als Business-Vertreter.

Die Verlierer haben gewonnen

Trump liess diesen Vorteil sausen. Er «erkannte intuitiv, dass rassistische Attacken auf einen schwarzen Präsidenten die sicherste Art war, sich bei den republikanischen Wählern zu integrieren», schreibt Joshua Green in seinem Buch «Devil’s Bargain». «Ohne mit der Wimper zu zucken zerstörte Trump deshalb den Goodwill, den er bei den Wählern der Minderheiten aufgebaut hatte, um sich so bei seiner neuen Zielgruppe beliebt zu machen.»

Inzwischen haben Rassismus und Frauenfeindlichkeit Trump mit seiner Basis fest verschweisst. «Trump ist ein Verlierer, der gewonnen hat», stellt David Frum in seinem Buch «Trumpocracy» fest. Genauso denken Millionen von jungen weissen Männern, die das Gefühl haben, auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen. Jetzt glauben sie dank Trump, wieder auf die Siegesstrasse eingebogen zu sein. Ihre Väter wollen derweil vor allem eines: Ihre Alters- und Gesundheitsvorsorge nicht mit Einwanderern teilen.

Für den nationalistisch-rassistischen Kurs war ursprünglich Trumps Wahlkampfmanager und späterer Chefstratege Steve Bannon zuständig. Zum «schlampigen Steve» hat er inzwischen alle Verbindungen gekappt, das Gedankengut jedoch bleibt. Es wird immer offensichtlicher, dass der Präsident die Rassen- und Frauenfrage in den Mittelpunkt der Zwischenwahlen im kommenden Herbst rücken wird. Der Wahlkampf dürfte also hässlich werden.

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90
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    Alle Leser-Kommentare
  • Markus Hofstetter 16.02.2018 14:30
    Highlight Auch wenn viele Rassisten unter den Befürwortern sind, ist es falsch, alle Befürworter in diese Ecke zu werfen.

    Es ist menschlich, sich seiner Heimat verbunden zu fühlen. Die Einwanderung kann dazu führen, dass die einheimische Kultur eine von vielen wird. Wem dies weh tut, ist nicht per se Rassist.

    Ausserdem führt die Einwanderung im Falle von ungebildeten zu mehr Kriminalität. Solange es nicht um Verfolgte geht, darf dies durchaus Grund für eine restriktivere Politik sein.
    15 9 Melden
    • Sophia 17.02.2018 18:45
      Highlight Da machst du einen gescheiten Satz, nämlich dass man differenzieren soll und gleich darauf widerlegst du deinen eigenen Anspruch, indem du einfach ohne Beweis behauptest, dass die Kriminalität durch Einwanderung steige. Das ist eine Lüge! Alle grossen Verbrechen in der USA der letzten Zeit, wo unschuldige Kinder, Schüler und Menschen von mit Automatikwaffen ausgerüsteten Amis duzendweise erschossen wurden reden eine andere Sprache. Aber in den Köpfen sind nur Ausländer kriminell, und das Gegenteil ist der Fall.
      3 2 Melden
    • Markus Hofstetter 18.02.2018 10:57
      Highlight Ich habe eigentlich nicht spezifisch die USA gemeint. In der Schweiz ist es so, dass Ungebildete, und das gilt auch für Einwanderer und deren Nachkommen, häufiger kriminell sind. Und letztlich ist es doch auch hier so, dass schnell mal Rassist ist, wer die erhöhte Kriminalität nicht hinnimmt. Um es klar zu stellen: Ich rede nicht von steigender Kriminalität, sondern einer Höheren, als ohne die Genannten.

      Die Verfügbarkeit von Waffen in den USA sind ein Thema für sich. Ich befürworte die lockere Handhabe nicht.
      2 0 Melden
  • Slavoj Žižek 16.02.2018 13:08
    Highlight Obama und Clinton wollten dasselbe.
    7 3 Melden
    • Ville_16 16.02.2018 13:29
      Highlight Damit ist der Beweis erbracht. Es geht nicht darum was Trump macht oder sagt. Es geht um Trump als Person. Immer wieder schön wie mann uns verarschen will.
      6 9 Melden
    • Sophia 17.02.2018 18:25
      Highlight Natürlich geht es um Trump, der greift den Frauen unter die Röcke und prahlt noch damit, der lässt Jugendliche noch verfolgen, die längst rehabilitiert sind, der entlässt den Chef des CIA, weil der nicht gewillt ist, Sachen zu vertuschen, der nennt die Merkel geisteskrank und den Putin einen grossen Führer (sehr verdächtig) und es war und wird immer so bleiben, wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht das Gleiche, denn es zählen immer auch die Motive. Und Trump wird die USA zu Grunde richten, wenn niemand ihm Einhalt gebietet. Aber vielleicht gefällt dir das ja gerade, Ville
      3 4 Melden
    • Ville_16 18.02.2018 14:28
      Highlight @sophia mit Merkel hat er doch recht. Alles andere ist nicht ok aber sie machen anscheinens nie fehler. Ich war grad in den USA, sie können mir glauben denen gings schon lange nichtmehr so gut.
      2 2 Melden
  • Abraxas23 16.02.2018 09:23
    Highlight Faktcheck: die Arbeitslosigkeit unter den Afroamerikanern ist auf dem tiefsten Punkt seit Aufnahmebeginn in 1972.

    Die der Latinos ist auch tief:
    https://www.latimes.com/politics/la-na-pol-essential-washington-updates-hold-fact-check-black-unemployment-rate-1517364943-htmlstory.html

    Das sind die Fakten. Der Rest ist emotionelles Geheule für die Generation X.
    Übrigens ist diese Meldung nirgens auf Watson zu finden. Unter Trump kann ja nix Gutes passieren, oder?
    16 29 Melden
    • Cubbie 16.02.2018 10:45
      Highlight Dass die Quote seit 2012 sinkt, siehst du natürlich als Verdienst von DT an. Wieso sollte das etwas mit der Politik von Obama zu tun haben, nicht wahr?

      Es muss herrlich sein, in der heilen Donald Trump-Welt zu leben.

      41 10 Melden
    • Abraxas23 16.02.2018 12:39
      Highlight @Cubbie: Wenn der Trump so ein furchtbar böser Präsident zu den Nichtweissen wäre, wären wahrscheinlich die Wirkungen seiner bösen, bösen Politik diesen gegenüber in den bereits 14 Monaten im Amt schon deutlich zu spüren. Sprich, eine Zunahme der nichtweisser Arbeitslosigkeit. Es gibt überhaupt keinen Beweis dafür, dass Trump gegen legal eingewanderte Arbeitskräfte wirkt. Die US-Wirtschaft boomt, übrigens. Es ist alles ein unendliches emotionelles, faktenfremdes Geheule.
      8 27 Melden
    • Abraxas23 16.02.2018 12:47
      Highlight @Cubbie: Übrigens bin ich überhaupt kein Trump-Fan. Ich bin aber auch kein Fan von der derzeit dominierende ideologische Einstellung, die Fakten, die ihr nicht passen, einfach unter den Teppich fegt. Ich bin in einem kommunistischen Land geboren und aufgewachsen, ich könnte Vieles von Zensur, Thought crime und Sprechverbot erzählen. Der Westen bewegt sich gerade in diese traurige Richtung.
      10 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 16.02.2018 07:41
    Highlight Schon wieder die Rassenfrage?
    Dabei hat doch die Wissenschaft bewiesen, dass wir bei Menschen das Konzept von Rassen vergessen können, weil wir einander genetisch schlicht zu ähnlich sind!
    Das hat eben damit zu tun, dass nur relativ wenige "Hominiden" (Menschenartige) Urmenschen damals aus Afrika auswanderten, um in die übrigen Kontinente zu gelangen.
    Im Laufe der Jahrmillionen bildeten sich allerdings unter den jeweiligen Umweltbedingungen angepasste VARIANTEN des Homo Sapiens!
    Wenn solche unterschiedliche Varianten sich kreuzen, entstehen meist besonders gesunde und kräftige Menschen.
    28 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 16.02.2018 07:30
    Highlight Geht es wirklich um Tassenfragen oder doch eher um Konkurrenz von billigen Arbeitskräften? Ist bei uns mit der PFZ nicht anders...
    16 8 Melden
    • Slavoj Žižek 16.02.2018 13:02
      Highlight Es geht fast immer um die Tasse.
      16 0 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 16.02.2018 14:10
      Highlight Du hast doch nicht mehr alle Rassen im Schrank ;-)
      19 0 Melden
  • Markus Kappeler 16.02.2018 02:02
    Highlight Also ich bin immer offen mit euch euer Geld und eure Altersvorsorge zu Teilen und euch für mich Arbeiten zu lassen.
    7 19 Melden
    • Cynorris 16.02.2018 14:09
      Highlight Absurd.
      7 1 Melden
  • Pigeldi 15.02.2018 23:12
    Highlight Er hat bis jetzt noch jede Randgruppe in irgendeiner Form desavouiert und beleidigt. Und damit einen Wahlkampf gewonnen. Die Frage ist doch, wann hat seine (weisse) Wählerschaft die Schnauze voll. Oder anders gesagt:

    Es ist die Russenfrage, Dummkopf!
    20 2 Melden
  • Don Alejandro 15.02.2018 22:02
    Highlight White supremacy ist so oder so bald vorbei ( in den kranken Hirnen der Neocons und Rassisten). Der demographische Wandel der Ethnien schreitet voran. Des Wegen wollen die Republikaner ja auch die Gentrifizierung vorantreiben, so dass die pekuniäre Barriere zwischen Macht und Befehlsempfängern noch mehr voranschreitet. Die komplette Entsolidarisierung widerspiegelt die Steuerreform und das kippen von Obamacare. Dass darunter vor allem "nichtweisse" Schichten leiden ist gewollt. Der zum opfern gebrachte White Trash ist dann noch so dumm und wählt den Orangenkopf.
    43 13 Melden
  • MaskedTruth 15.02.2018 20:50
    Highlight Trump und die seinen verwandeln die USA in ein grossartiges, einzigartiges und nur für Mitglieder zugängliches Mar-A-Lago... und dann sterben sie aus, weil nix nachkommt! Ach, wie schön!
    38 10 Melden
  • Julian Roechelt 15.02.2018 20:13
    Highlight Wenn die USA das Niveau von Mexiko erreicht haben, wird die Welt eine bessere sein. Mexiko ist ein Leuchtturm in der Welt, ein Staat, der seinen Bewohnern ein Leben in Würde und Anstand ermöglicht. Darum sollten die USA mit Mexiko vereinigt werden. Anschliessend Kanada.
    15 46 Melden
    • elias776 15.02.2018 23:48
      Highlight Mexico hat ein sehr schlechten Ruf was die Bürgerrechte anbelangt.
      14 0 Melden
    • Abraxas23 16.02.2018 09:14
      Highlight Genau auf den Punkt! Warum wandern die Eltern dieser Dreamers in die USA überhaupt ein? Weil sie dort ein besseres Leben führen können. Punkt.
      Sie wollen nicht mehr wie in Mexiko, Guatemala, Salvador leben und verdienen.
      Doch die moralisch Überlegenen jammern ständig über die böse, böse US-Gesellschaft, die den Ausländern keine Chancen gibt. Es hat nix mit Rasse zu tun, was Trump machen will ist einfach die Gesetze einhalten.
      8 18 Melden
  • erkolino 15.02.2018 18:30
    Highlight Angloamerikanisch? Das heisst doch bei uns Eidgenoss?! ;-)
    111 20 Melden
  • Redly 15.02.2018 18:28
    Highlight Mit DACA soll der Aufenthalt von Millionen auf rechtsstaatliche Weise legalisiert werden (was Obama nicht tat). Was soll daran rassistisch sein?

    Ein Staat will zudem seine Grenzen schützen und die Einwanderung regeln. Was soll daran rassisch sein?

    Der Rest des Artikels verknüpft wirr und unlogisch beliebiges Bashing. Wahrnehmungsverzerrung at its best.
    77 109 Melden
    • phreko 15.02.2018 19:54
      Highlight Das Motiv. Norweger sind willkommen, Mexikaner nicht.
      41 18 Melden
    • Enzasa 15.02.2018 20:57
      Highlight Wer fragt was daran rassistisch sein soll, der hat nicht verstanden was Rassismus ist
      59 19 Melden
    • sealeane 15.02.2018 22:23
      Highlight Also Menschen die scheinbar deutlich zum Wohlstand des Landes beitragen und sogar dieses Land beschützen UND dafür STERBEN, nur aufgrund ihrer Herkunft ihrer Niederlassungsbewilligung(was es ja faktisch bedeutet) zu entziehen / damit drohen dies umzusetzten, ist aldo NICHT RASSISTISCH??!? Wie nennen sie es dann?
      Ras·sịs·mus
      Substantiv [der]
      die Ansicht, dass Menschen einer bestimmten Rasse1 weniger wert sind als andere, und dass ihre politische und soziale Unterdrückung deshalb gerechtfertigt ist.

      Hm da sind doch recht viele punkte erfüllt...
      Wollen sie es nur nicht sehen?
      44 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.02.2018 17:42
    Highlight Btw, die Weissen Amis könnten auch einfach mehr Kinder haben, wenn sie sich nur genügend fortpflanzen bleiben sie die Mehrheit und könnten ihren "Vorsprung" sogar ausbauen.
    #makelovenotwarbutonlybetweenwhitepeople

    PS:Könnte Spuren von Zynismus und Spott enthalten.
    86 24 Melden
    • pedrinho 16.02.2018 12:43
      Highlight .....dort faengts schon an, wenn du nur in einer stellung ueben darfst (wenn ueberhaupt) mach doch das ganze "forpflanzen" keinen spass ;)

      PS: siehe oben
      3 1 Melden
  • Amadeus 15.02.2018 17:40
    Highlight "Trump will 25 Milliarden Dollar für seine Mauer gegen Mexiko"

    Ja wie jetzt?! Trump hat doch versprochen, dass Mexiko die Mauer bezahlt. Hat er vielleicht gelogen?🤔
    189 33 Melden
    • m. benedetti 15.02.2018 18:28
      Highlight Nicht unbedingt. Die Mexikaner bezahlen die Mauer schon, weil zunehmend Produktionen von Mexico zurück in die USA verlagert werden und mexikanische Arbeitskräfte zurück müssen. Sie bezahlen einfach indirekt.
      26 36 Melden
    • TheCloud 15.02.2018 20:19
      Highlight m.benedetti Wer kauft dann die amerikanischen Produkte zum fünffachen bis zehnfachen Preis?
      Die einzigen die davon profitieren lassen sich die Ferrari weiterhin aus Italien einfliegen.
      26 6 Melden
    • Ville_16 16.02.2018 14:27
      Highlight @Amadeus glauben Sie es doch auch mal endlich es ist nicht seine Mauer sondern die von Bill Clinton. Ist alles belegt.
      0 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sheldon 15.02.2018 17:39
    Highlight Mein lieber Herr Löpfe, nu haben Sie aber wirklich resigniert und schreiben schon von den nächsten Wahlen. Ich aber behaupte, Trump ist ein winning looser. Schulden erhöht, Land entzweit, Infrastruktur doch nicht verbessert, Mauer doch nicht gebaut, sein Geschäft geschädigt und seine Alte vergrämt. Der will gar nicht mehr kandidieren. Wetten?
    34 54 Melden
    • David Steger 15.02.2018 19:42
      Highlight So wie ich das verstanden habe, geht es nicht um die nächsten Präsidentschaftswahlen sondern um die Midterms, die 2019 stattfinden.
      24 0 Melden
  • Ville_16 15.02.2018 17:36
    Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier. Die Mauer hat die Clinton Administration initiiert. Obama, Obama und nochmals Obama, Trump hat bereits jetzt dreimal mehr Flüchtlinge ins Land gelassen als die Administration Obama in acht Jahren.
    37 103 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2018 18:28
      Highlight Gibts hierzu zahlen? (kein Angriff, nimmt mich echt wunder)
      59 7 Melden
    • randycandy 15.02.2018 19:42
      Highlight Das würde mich auch brennend interessieren
      18 3 Melden
    • Ville_16 15.02.2018 19:43
      Highlight Habe diese Info aus seiner Rede zur Nation von vor zwei Wochen. War zu der Zeit in den USA. Diese kam in den US Medien gut an im Gegensatz zu hier. Würde es nicht den Tatsachen entsprechen hätte man hier bestimmt davon gelesen ;-)
      7 31 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 15.02.2018 17:29
    Highlight Die jungen und alten weissen Frauen kommen mir etwas zu kurz respektive werden mit keinem Wort erwähnt. Die heissen ja offensichtlich auch sehr zahlreich den Kurs von Trump gut.
    50 11 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.02.2018 17:29
    Highlight Viele wichtige Punkte wurde angesprochen, allerdings würdr ich die Analyse noch verfeinern.
    Wenn man den Zahlen glauben darf, spielt das Geschlecht nur eine untergeordnete Rolle. Auch konnte Trump mehr Hispanics aufbieten als Romney, anders sieht es bei den Schwarzen aus. Deshalb würde ich die Linie nicht zwischen Weissen und Andersfarbigen, sondern zwischen Schwarzen und Weissen ziehen.
    Ein grosser Einfluss übt auch die sozioökonomische Stellung aus.
    Je höher der Bildungsabschluss, desto eher haben nicht- Weisse Trump gewählt.
    Zeit: us-praesidentschaftswahlen-ergebnisse-ueberraschung
    34 13 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.02.2018 18:08
      Highlight Wird hier nur geblitz oder gibt es noch Argumente?
      13 18 Melden
  • Der müde Joe 15.02.2018 17:20
    Highlight Interessant, die Amis haben Angst dass bald mehr farbige statt weisse in ihrem Land leben. Aber vor 200 Jahren hat man zigtausende unfreiwillige Afrikaner ins Land geschippert! Und jetzt merkt man, -die vermehren sich ja!

    Und ganz am Rande bemerkt, -Amerikaner, sind ALLE Einwanderer!🙊
    289 49 Melden
    • Philipp Löpfe 15.02.2018 17:26
      Highlight Diesmal geht es mehr um die Hispanics.
      38 19 Melden
    • Stop Zensur 15.02.2018 17:56
      Highlight Und sehr viele Hispanics sind weiss, Philipp. Warum siehst du es nicht so?
      15 7 Melden
    • Der müde Joe 15.02.2018 18:38
      Highlight Ja das war mir schon bewusst. Aber es ging mir darum, aufzuzeigen das die Amis allesamt Einwanderer (Spanier, Italiener, Briten usw) sind. Plus haben die noch selbst dazu beigetragen, dass „ihr“ Land voller Afrikaner ist.
      Dieses Land wurde durch Einwanderer geprägt und jetzt sollen diese draußen bleiben. Das beißt sich irgendwie.🤷🏻‍♂️
      31 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 15.02.2018 16:51
    Highlight Ich fasse mal zusammen, Obama hat ein Gesetz erlassen, dass er so nicht hätte dürfen. Trump hat das nun in Angriff genommen, stellt aber Bedingungen. Deshalb ist Trump nun böse und der allein Schuldige. Kann man so sehen, wenn von vorne herein gegen Trump eingenommen ist und die illegale Lösung als gut betrachtet.

    Was einem besonders zu denken geben sollte, dass solche illegale Dreamers in der Armee dienen. Da fragt man sich wie genau die Armee bei der Rekrutierung hingeschaut hat. Das ist aber nicht Trumps Schuld, es war ja schon vor ihm so.
    64 136 Melden
    • dmax 15.02.2018 17:10
      Highlight wenn DU etwas zusammenfast walsi, weiss man, das die zusammenfassung zu deiner gesinnungs gunst ausfählt!
      verarschen können wir uns selber...
      bist und bleibst ein 🤡
      130 49 Melden
    • dmax 15.02.2018 17:20
      Highlight und weiter walsi, ob zu recht oder unrecht beschuldigt.... trump ist auch ohne diese thema ein böser, negativer und ich bezogener mensch!
      du schreibst ja als ob man mit dem armen doni einen unschuldigen beschuldigen würde...
      er ist schlecht, böse, gierig und so viele negative eigenschaften mehr!!
      85 28 Melden
    • walsi 15.02.2018 17:33
      Highlight Nur damit das klar ist, ich mag Trump auch nicht und finde, dass er der falsche Mann ist. Ich hätte für Bernie Sanders gestimmt. Ich muss aber akzeptieren, dass er gewählt ist.

      Nur weil ich ihn nicht mag muss das nicht automatisch bedeuten, dass alles was er macht schlecht ist. Fakt ist ja nun einmal, dass Obama illegal gehandelt hat, das hat Löpfe ja selber geschrieben. Trump wäre ein schlechter Politiker wenn er den Fehler korrigieren würde ohne dafür ein paar Bedingungen zu stellen.
      37 40 Melden
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  • Enzasa 15.02.2018 16:39
    Highlight Immer die Angst um Machtverlust.
    Der Grund von Kriegen und Feindschaften.
    Wir in Europa sind nicht besser siehe Polen, Ungarn Deutschland (AFD) oder auch die Schweiz.
    Immer die latente Angst, die „anderen“ werden mehr sein.
    Bevor wir mit den Finger auf Trump zeigen, sollten wir auf unsere Motive bestimmte Parteien zu wählen, schauen.
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    • DerTaran 15.02.2018 17:27
      Highlight Ja auch wir haben 30% Angsthasen mit Minderwertigkeitskomplex. Wenn ich mich für (was) besser(es) halte, warum habe ich dann Angst vor den Anderen (bei uns Nichtschweizern)?
      Sind wir tatsächlich so schwächlich, dass wir von der Regierung geschütz werden muss (Schweizerquote als äquivalent zur Frauenquote), oder sind wir so stark, wie wir immer tun, dann brauchen wir vor niemand Angst zu haben.
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    • Firefly 15.02.2018 19:42
      Highlight Darum ist in einer echten Demokratie die Macht verteilt, Gewaltenteilung, und nie in einer Person oder Familie konzentriert
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    • AJACIED 15.02.2018 23:34
      Highlight Das mit dem Finger wird schwierig.
      Die Leute haben ( Mann macht es dich ja gern leicht im Leben) das Gefühl Mr. Trump sei von A-Z schuld an allem was in US of A schiefläuft 😂🙈🙈🙈.
      Nichts leichter als das trolle!
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  • Karl33 15.02.2018 16:34
    Highlight schlüssig argumentiert. einwanderung, angst um altersvorsorge etc.

    aber was genau hat da das genderthema mit dieser argumentation zu tun, die löpfe da im letzten abschnitt so reinmischelt? fraugen und trump? schon vergessen? es waren weisse frauen, die trump gewählt haben.

    offenbar will löpfe das feindbild möglichst einfach behalten. hier die farbigen und frauen, dort die weissen und männer. populistische simplifizierung.
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