Wirtschaft

Finanz-Tricks bei Postauto: «Es war eine sehr aktive Täuschung»

08.02.18, 08:14 15.02.18, 08:18

Nach Bekanntwerden der Buchhaltungstricks bei PostAuto steigt der Druck auf die Post-Spitze. Politiker von links bis rechts wie auch Verkehrsministerin Leuthard fordern eine lückenlose Aufklärung. Post-Präsident Schwaller erklärt die Angelegenheit zur Chefsache. Klar scheint inzwischen, dass die Post-Spitze Bescheid wusste.

Direktor Peter Füglistaler vom Bundesamt für Verkehr (BAV) sagte am Donnerstag vor der Presse, im Fall von PostAuto hätten jährlich 18'000 Buchungen kontrolliert werden müssen. Verschoben wurden jeweils nur kleine Beträge - teilweise wenige hundert Franken - dafür aber systematisch. Für Aussenstehende sei das praktisch nicht erkennbar, sagte Füglistaler. «Es war eine sehr aktive Täuschung.»

BAV-Direktor Peter Füglistaler am Donnerstag vor der Presse in Ittigen bei Bern. Bild: KEYSTONE

Rücktrittsforderung

Deutliche Worte findet SP-Fraktionspräsident Roger Nordmann. Das sei sicher nicht im Sinne von Service public, sagte Nordmann am Donnerstag in der Sendung «Rendez-vous» von Radio SRF. «Ich glaube, sie ist nicht mehr tragbar.» Auch Parteikollegin Edith Graf-Litscher, welche die nationalrätliche Verkehrskommission präsidiert, sagt: «Das ist dicke Post

Unter Beschuss gerät Ruoff aber auch von bürgerlicher Seite. Der Aargauer SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner erklärte im Radio SRF: «Wenn das wirklich stimmt, dann muss sie suspendiert werden, bis die Untersuchung abgeschlossen ist.»

«Ich bin enttäuscht über die Vorgänge bei PostAuto AG», heisst es in einer Stellungnahme von Bundesrätin Doris Leuthard vom Donnerstag, die der Nachrichtenagentur sda vorliegt. Sie erwarte eine lückenlose Aufklärung.

Schadensumme rund 78 Millionen Franken

Die Meldung schreckte zu Wochenbeginn die Schweiz auf: Die Postauto Schweiz AG hat zu hohe Subventionen von Bund und Kantonen bezogen. Schadensumme: rund 78 Millionen Franken. Der Postauto-Direktor Daniel Landolf musste gehen, ebenso der Finanzchef.

Susanne Ruoff an der Postauto-Medienkonferenz Bild: KEYSTONE

Postchefin Susanne Ruoff trat am Dienstag vor die Medien. Ruoff sagte, sie habe erst im November 2017 von den Vorwürfen erfahren und danach vollkommene Transparenz geschaffen – etwas, was ihr auch das Bundesamt zubilligt.

Doch stimmt das auch? Der Blick präsentiert in seiner heutigen Ausgabe zwei Dokumente, die ein anderes Bild zeigen. 

Dokument 1: Eine Aktennotiz vom 21. August 2013. Sie zeigt, dass die damalige Führung der Post – darunter Verwaltungsratspräsident Peter Hasler und Susanne Ruoff  – von der internen Revision darauf aufmerksam gemacht wurden, dass «der Wertezufluss punktuell nicht eingehalten wird, was in bestimmten Fällen zu Quersubventionierung zu Lasten des öffentlich finanzierten Geschäfts führt».

Die Aktennotiz vom 21. August 2013. Screenshot: blick.ch

Ruoff, die seit 2012 der Post vorsteht, wusste also spätestens seit diesem Zeitpunkt von den Tricksereien. Das Papier hält weiter fest, dass der Verwaltungsrat damals befand, es bestehe «kein Handlungsbedarf».

Dokument 2: Ein Papier vom 28. Dezember 2017, das unter anderem an den Post-Verwaltungsratspräsidenten Urs Schwaller ging. Es zeigt, dass der jetzt geschasste Post-Chef Daniel Landolf bereits im Mai 2013 auf die «Gewinnsicherungsproblematik» aufmerksam machte.

Musste gehen: Postauto-Chef Daniel Landolf. Bild: KEYSTONE

Das Problem besteht darin, dass die Post ihren Sparten Gewinnziele vorschreibt – so auch der Postauto AG, die Erträge nur im regionalen Personenverkehr erzielen kann. Genau das verstösst aber gemäss dem Bundesamt für Verkehr gegen das Gesetz. Auf diesen «Zielkonflikt» habe Landolt seit Jahren hingewiesen, zitiert der «Blick» aus dem Dokument.

Vom «Blick» mit den Dokumenten konfrontiert, schreibt Post-Sprecherin Léa Wertheimer, man müsse zwischen Zielkonflikten und illegalem Handeln differenzieren. Man habe gewusst, dass es Probleme gebe. Aber dass es «zu illegalen fiktiven Umbuchungen kam, wussten weder die Konzernleitung noch die jeweiligen Verwaltungsratspräsidenten». 

Doch nicht nur die Post war im Bild. Auch die Bundesbehörden können nicht ahnungslos gewesen sein. Die Zeitungen «Bund» und «Tages-Anzeiger» zitierten aus Briefen aus den Jahren 2011 und 2012, in welchen die Kantone das Bundesamt für Verkehr (BAV) auf die überhöhten Abgeltungen aufmerksam machten.

Keine Antworten

Unter öV-Fachleuten war das Thema ein Dauerbrenner. Werner Glünkin, Abteilungsleiter öffentlicher Verkehr des Kantons Graubünden, war bis 2016 Präsident der Konferenz der kantonalen Delegierten des öffentlichen Verkehrs (KKDöV). Im Rahmen der Generalversammlung hätten sich die Fachleute jährlich zu einer Aussprache mit der BAV-Direktion getroffen, sagte er der sda. Die Overhead-Kosten und die internen Verrechnungspreise seien dabei immer ein Thema gewesen.

Genützt hat es wenig. Intransparenz prägte laut Glünkin die Verhandlungen mit PostAuto. Er spricht von einer Blackbox: Die Verantwortlichen hätten nie befriedigende Antworten bekommen, wie die anrechenbaren Kosten zustande kamen.

Damit stellt sich die Frage, warum die Bundesbehörden erst 2016 aktiv geworden sind. Vor den Medien hatte BAV-Direktor Peter Füglistaler erklärt, dass PostAuto die Umbuchungen von Gewinnen aufwendig verschleiert habe. Pro Jahr hätten bis zu 18'000 Buchungen durchleuchtet werden müssen. Zudem seien teilweise Beträge von wenigen hundert Franken umgebucht worden. Die Revisionsabteilung des BAV ist mit drei Personen besetzt. (cma/mlu/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Baba 09.02.2018 18:13
    Highlight Schöne neue Begriffswelt:

    Lügen = alternative Fakts
    Betrug = aktive Täuschung oder
    punktuelle Nichteinhaltung des Wertzuflusses

    ...bei dieser "aktiven Täuschung" geht es um Fr. 78'000'000.00 - etwas gar viel Nullen um es liebevoll "Täuschung" zu nennen!

    Was kommt noch? Ich meine, Frau Ruoff sollte nun Rückgrat zeigen und ihren Job quittieren!
    0 0 Melden
  • Boadicea 09.02.2018 14:46
    Highlight Wo sind diese 78 Mio. gelandet? Wer hat von diesem Betrug profitiert?
    0 0 Melden
  • Zap Brannigan 09.02.2018 00:09
    Highlight Wie man inzwischen weiss, hat der interne Revisor, nachdem sich niemand für seine Entdeckung interessierte, eine Aktennotiz angelegt. Man muss sich als Revisor in so einem Fall absichern. Und die externen Revisoren von KPMG übersehen 200'000 manipulierte Buchungen mit 80 Millionen Gesamtsumme. Es gibt offensichtlich dutzende Mitwisser. Gewinnvorgaben für vom Bund subventionierte Bereiche in einem Bundesbetrieb. Der zuständige Ex CFO ist jetzt Chef der AKB. Die Kontrolleure beim BAV schauen nicht so genau hin, "weil sie davon ausgehen, dass die Zahlen Stimmen". Ich hol mir jetzt Popcorn. http:// CV
    11 0 Melden
  • Idrisi 08.02.2018 20:32
    Highlight Wetter jemand dagegen das Frau Ruoff am Montag 08:00 nicht mehr Chefin der Post ist?
    5 0 Melden
  • CASSIO 08.02.2018 20:21
    Highlight bei der post stinkt's gewaltig. das merkte ich bereits vor zwei jahren, als ich immer wieder vom postnachtlieferdienst geweckt wurde mitten in der nacht. dies in einer zone, wo absolutes nachtfahrverbot herrscht, die post somit wissentlich nacht für nacht das gesetz brach! nachdem ich öfters reklamiert hatte, haben sie den dienst "outgesourced" und stellten sich dumm, strohdumm sogar. zur gleichen zeit massive probleme mit der kontoeröffnung bei der postfinance, compliance. das konto wurde einfach nicht eröffnet, aber keine meldung. grund? die kennen offizielle id's nicht!!!
    11 36 Melden
  • CASSIO 08.02.2018 20:14
    Highlight wenn die postspitze bescheid wusste, dann muss auch diese hinter gitter! es darf kein pardon geben!!!
    22 11 Melden
  • c_meier 08.02.2018 19:26
    Highlight Frau Leuthard ist "... enttäuscht über die Vorgänge bei PostAuto AG"

    Was sagt Frau Leuthard eigentlich zu Swisscom, welche 1.5 Milliarden Gewinn macht und gleichzeitig 700 Stellen abbaut?
    Ist das das jetzt vorbildlich als Bundesbetrieb?
    46 2 Melden
    • JoeyOnewood 08.02.2018 23:08
      Highlight das nennt sich indirekte Steuereintreibung. Die Hälfte davon, geht an den Bund
      7 0 Melden
  • aglio e olio 08.02.2018 19:01
    Highlight "Finanz-Tricks", "Buchhaltungstricks"

    Sorry, diese Euphemismen sind voll daneben.
    Das ist Betrug. Bei einer Deliktsumme von 78 Mio CHF vermutlich einer der grössten in der Geschichte der Schweiz.
    40 4 Melden
  • Makatitom 08.02.2018 19:00
    Highlight Soso, "sehr aktive Täuschung" wird qualifizierter Betrug also in diesen Kreisen genannt. Und einmal mehr will die, die für die "Verantwortung" so fürstlich entlohnt wird, diese nicht übernehmen. Sie sollte postintern strafversetzt werden, in ein Sortierzentrum, zu 5 .- ChF in der Stunde weniger, als ihre Temporären bekommen. Die PK sollte auch auf das Minimum reduziert werden und der Rest den wegrationalisierten Angestellten zu Gute kommen
    37 2 Melden
  • Teslanaut 08.02.2018 18:17
    Highlight Wie sieht die Buchhaltung bei der SBB aus? Wird dort ebenfalls getrickst?
    36 6 Melden
  • x4253 08.02.2018 18:11
    Highlight Joa, gemäss HR-Auszug ist die KPMG die Revisionsstelle des Post-Konzerns. Warum die trotz dieser Verschleierung (und gemäss der Internen Revision der Post war dies ja seit 2012 bekannt) das ganze auch noch unterzeichnet hat, ist mir schon ein bissl schleierhaft (genau so wie das "übersehen" der Aktennotiz der Internen Revision.. klar... "übersehen"..)

    Da kriegt wohl bald jemand Besuch von der RAB und der FINMA (wg. Postfinance). Autsch
    39 1 Melden
    • Don Alejandro 08.02.2018 20:20
      Highlight Genau das habe ich mich auch gefragt. Dutzende von Millionen werden unter den Augen der Wirtschaftsprüfer verschoben...
      24 1 Melden
    • x4253 08.02.2018 20:41
      Highlight Vorallem: Solche Feststellungen der IR müssten normalerweise vom Wirtschaftsprüfer zumindest gewürdigt werden. Da hatte wohl jemand eine ganz kreative Phase und hat das "wegdokumentiert".
      Oder es hatte jemand Angst, lukrative Beratungsmandate bei der Post zu verlieren, sollte man "Stunk" machen.

      Auf jedenfall möchte ich jetzt nicht in deren Haut stecken.
      4 0 Melden
  • EvilBetty 08.02.2018 18:04
    Highlight Aktive Täuschung? Erhebliche kriminelle Energie triffts wohl eher.
    49 1 Melden
  • Franz 08.02.2018 17:10
    Highlight Kein Wunder sinkt das Vertrauen in unsere Behörden und unsere "Chefs". Wir werden so auch zu einer Bananenrepublik. Solange "Säuhäfeli-Säudeckeli"-Politik betrieben wird, werden solche nicht einmal bestraft. Ein gewöhnlicher Büetzer käme dafür mehrere Jahre ins Loch.
    Es ist einfach eine unheimlich gemeine Frechheit. Ich koche!!!
    32 4 Melden
    • CASSIO 08.02.2018 20:23
      Highlight die post ist keine behörde!
      8 0 Melden
  • ...ich, zu kritisch? 08.02.2018 16:58
    Highlight ...wieso zum Henker haben die Apparatschicks noch nicht gemerkt haben, dass irgendwann mal alles rauskommt!
    14 2 Melden
  • Don Alejandro 08.02.2018 16:57
    Highlight In dubio pro reo... jedoch scheinen die Indizien ziemlich eindeutig zu sein...
    19 0 Melden
  • kleiner_Schurke 08.02.2018 16:32
    Highlight Sehr geehrte Frau Ruoff

    2015 bezogen sie ein Gehalt von 985'000 Fr., das macht 82'000 Fr. pro Monat. Unter ihrer Leitung wurden 78 Millionen von der Postauto-Sparte ergaunert. Ob sie das wussten oder nicht, kann ich nicht sagen. Die Dokumente die veröffentlicht wurden sprechen gegen sie. Sie behaupten sie wussten davon nichts. Auch ohne harte Beweise sehe ich nur 2 Möglichkeiten:
    1. Sie wussten es und machten sich folglich mitschuldig (gelogen haben sie dann auch noch)
    2. Sie wussten es nicht. In dem Fall frage ich mich wofür sie 1 Mio pro Jahr kassieren und dabei ihren Job nicht machen?

    144 2 Melden
    • CASSIO 08.02.2018 20:24
      Highlight kleiner schurke, bin nicht oft einer meinung mit Dir, aber besser hätte ich es nicht schreiben können!
      19 1 Melden
    • Alnothur 08.02.2018 21:06
      Highlight Besser schreiben kann man das wohl nicht :)
      6 1 Melden
    • c_meier 08.02.2018 21:11
      Highlight Ziemlich treffend beschrieben, die Chefs erklären die hohen Saläre doch immer mit der grossen Verantwortung...
      Jetzt ist es Zeit Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten
      10 1 Melden
    • äti 09.02.2018 00:48
      Highlight Ein bisschen Gegensteuer: in Privatunternehmungen wäre das simple Gewinnoptimierung und würde von Rechts beklatscht. Und, fordert nicht immer eine Partei, der Bund sollte wie eine Privatfirma auftreten? ;)
      3 1 Melden
  • Glücksbringer 08.02.2018 16:23
    Highlight Wie scheut sich doch die Schweiz, für sich das Wort Korruption in den Mund zu nehmen.
    81 8 Melden
  • Fabio Kunger 08.02.2018 15:24
    Highlight Es ist schon bedenklich, dass die Post bereits neoliberaler agiert als manch ein Grosskonzern.
    67 14 Melden
    • reich&schön 08.02.2018 15:39
      Highlight Was hat das mit "neoliberal" zu tun?
      Ein subventionsempfangender Betrieb ist so ziemlich das Gegenteil von neoliberal.

      Schlagwortgenerator nicht ausgeschaltet? 🙄
      22 36 Melden
    • MacB 08.02.2018 16:03
      Highlight Wie die Post hiert agiert, ist sehr bedenklich: 100% korrekt.

      Aber Vorgaben von Gewinnzielen haben jetzt nicht unbedingt etwas mit Neoliberalismus zu tun. Das macht sogar ein Kleinunternehmen.
      23 10 Melden
    • Alnothur 08.02.2018 21:06
      Highlight Ahja, "Neoliberal = Kriminell"...
      2 0 Melden
  • Fidelius Amadeus Wortzart 08.02.2018 14:53
    Highlight Ohne wenn und aber, Frau Ruoff muss per sofort zurücktreten. Sie ist vollkommen untragbar geworden. Das wird hoffentlich noch ein juristisches Nachspiel für diese Dame haben...das ist ja ein Riesen Skandal!
    67 2 Melden
    • b4n4n4j03 09.02.2018 06:08
      Highlight Man könnte ein exempel statuieren... :P
      0 0 Melden
  • Henri Lapin 08.02.2018 14:11
    Highlight Am goldenen Fallschirm wird wohl schon genäht
    73 2 Melden
    • HansDampf_CH 08.02.2018 15:37
      Highlight Ich hoffe nicht es wird Zeit das man Verantwortliche mal richtig zur Rechenschaft zieht.
      39 0 Melden
  • manhunt 08.02.2018 14:01
    Highlight die nicht gerade bescheidenen saläre in solchen kaderpositionen werden stets mit der verantwotung gerechtfertigt, welche in so einem amt zu tragen ist. sollte sich der verdacht nun bestätigen, dass frau ruoff, schon früher als zugegeben, von den verfehlungen wusste, muss sie auch die konsequenzen tragen und zurücktreten. selbstverständlich ohne abgangsentschädigung.
    102 0 Melden
  • demokrit 08.02.2018 13:25
    Highlight "Doch nicht nur die Post war im Bild. Auch die Bundesbehörden können nicht ahnungslos gewesen sein. Die Zeitungen «Bund» und «Tages-Anzeiger» zitierten aus Briefen aus den Jahren 2011 und 2012, in welchen die Kantone das Bundesamt für Verkehr (BAV) auf die überhöhten Abgeltungen aufmerksam machten."

    Es ist wie mit der Kriegsmaterialverordnung. Kriminalität im Staatswesen ist weit verbreitet. Die Kleinen hängt man, sich selber lässt man laufen.
    70 2 Melden
  • Pirat der dritte 08.02.2018 11:49
    Highlight Die Post ist ein Staatsbetrieb, der einerseits staatliche Aufgaben ausführt und gleichzeitig im Auftrag des Staates florieren und Gewinne an den Bund liefern soll. Das ist der Kern des Problems. Die Post sollte aufgeteilt und privatisiert werden. Und der Staat soll die notwendigen Leistungen einkaufen und dafür zahlen.
    31 117 Melden
    • Kris 08.02.2018 12:25
      Highlight Verstehe die Blitze nicht.
      Der Kern des Problems liegt dort begraben. Logisch, dass illegale Handlungen nicht gebilligt werden dürfen, aber der Ursprung beginnt dort.
      29 63 Melden
    • bokl 08.02.2018 13:53
      Highlight @Pirat
      Super Idee. Dann landen die Gewinne einfach bei den Privaten...
      68 7 Melden
    • MacB 08.02.2018 14:03
      Highlight Privatisierst du die Post(-auto AG), wird eine Randregion kein ÖV mehr haben.

      Darum liegt meiner Ansicht nach der Kern des Problems in der Teilprivatisierung mit einhergehenden Gewinnzielen.

      Privatisierung ist nicht das Allheilmittel. Oder würdest du die Wasserversorgung privatisieren?



      85 3 Melden
    • Pirat der dritte 08.02.2018 14:21
      Highlight @alle: wenn der Staat eine Dienstleistung nachfragt und beschaffen will, bekommt er auch ein Angebot von Unternehmern, die das betreiben wollen. Dont worry!
      Ja Gewinne gehören den Privaten, der Staat hat die Steuern. So sollte es doch sein.
      13 51 Melden
    • dan2016 08.02.2018 15:01
      Highlight die öffentliche Hand darf, sollte Linien ausschreiben und im Wettbewerb vergeben, dies wird meines Wissen in den meisten Fällen getan. Also, es gibt Wettbewerb, Private dürten mitmischen... und machen es auch. Allerdings ist das Gesetz natürlich völlig absurd.
      15 4 Melden
    • reich&schön 08.02.2018 15:41
      Highlight @MacB: Unsinn. Private könnten genau so gut die Leistungen der Postauto AG erbringen und tun die auch in verschiedenen Regionen der Schweiz.
      Regionaler Busverkehr funktioniert ohnehin nicht ohne massive Subventionen der öffentlichen Hand.
      Wer die Busse betreibt ist sekundär.
      14 18 Melden
    • reich&schön 08.02.2018 15:42
      Highlight Kris, die Blitze beim Piraten kommen daher, dass er das pöhse, pöhse Wort "privatisiert" verwendet hat.
      Das triggert viele Leute und das Hirn setzt aus...
      16 30 Melden
    • MacB 08.02.2018 16:07
      Highlight @Pirat: Bei solchen Ausschreibungen greift der Wettbewerb nur, wenn es genug vernünftige Anbieter hat. Hat es bei Transport in Randregionen nie. Und am Schluss gewinnt Flixbus mit dem "wirtschaftlich" besten Angebot: Angestelle Subunternehmer über Schattenfirmen in Polen, die mit MFK-untauglichen Bussen durch die Dörfer fahren...Nein danke!
      42 7 Melden
    • Amboss 08.02.2018 17:02
      Highlight @Mac: Wenn man keine Ahnung hat, dann darf man auch einfach mal die Klappe halten. Dein "Flixbus, Subunternehmer, Schattenfirmen in Polen, MFK-untaugliche Busse" - Gequatsche ist eine Beleidigung für unser ausgeklügeltes und gut funktionierendes ÖV-System.
      Insbesondere ist es eine Beleidigung für die Verantwortlichen in Bern beim BAV und in den Kantonen, welche auch nicht einfach untätig dasitzen.

      Lies mal hier ein bisschen. Kapierst du es?

      https://www.bav.admin.ch/bav/de/home/das-bav/aufgaben-des-amtes/finanzierung/finanzierung-verkehr/personenverkehr/rpv-mit-erschliessungsfunktion.html
      8 18 Melden
    • Licorne 08.02.2018 19:13
      Highlight In einer finanziell so unattraktiven Sparte würde eine private Firma die Gweinnmaximierung auf Kosten des Personals und der Leistung erreichen. Es ist immer zuerst das Personal, welches in solchen Branchen gedrückt wird. Ich bin definitiv gegen eine Privatisierung des ÖV.
      17 3 Melden
    • dan2016 08.02.2018 22:19
      Highlight @Licorne. Nochmals, der Markt IST offen. Jeder kann mitmachen!
      2 1 Melden
    • MacB 08.02.2018 22:28
      Highlight Amboss, wir sprechen von einer fiktiven, vollprivatisierten Zukunft, nicht von der Realität. Du solltest mal genauer lesen. Dass das heute nicht Realität ist, ist ja mehr als logisch, oh Gott. Unc deine tollen Beamten darfstbdu auch behalten :)
      5 1 Melden
    • Licorne 09.02.2018 05:36
      Highlight @dan: Dennoch darf ich gegen eine Privatisierung sein :)
      Schön, dürfen alle mitmachen. Noch schöner, dass die ÖV nicht privatisiert sind.
      2 0 Melden
    • Amboss 09.02.2018 05:48
      Highlight @mac: Sorry, Du schreibst null und nichts von einer fiktiven, vollprivaten Zukunft, sondern von der Privatisierung der Post. (Zitat) "Privatisierst du die Post(-auto AG), "

      Und solange der Staat den ÖV subventioniert, kann er auch die Vorgaben bestimmen. Ob dann die staatliche Post oder eine private Firma fährt , ist wurscht. Dass Private fahren, ist bereits heute Realität.

      Die Post hat schlicht und einfach betrogen und da ist es egal, ob sie staatlich ist oder nicht. Denn auch eine Staatsfirma muss erbrachte Leistungen intern verrechnen.

      3 1 Melden
    • reich&schön 09.02.2018 10:17
      Highlight Licorne, noch schöner wäre es, wenn die Benutzer die Kosten für den ÖV tragen würden... 🙄
      2 1 Melden
    • MacB 09.02.2018 10:57
      Highlight @Amboss: Also, ich hole nochmals etwas aus. Pirat meint kurz gesagt, die Privatisierung der Post löst das Problem. Ich male schwarz und zeichne Szenarien, da ich bei infrastrukturellen Bereichen nicht an die Vollprivatisierung glaube (Schau dir mal das Bahnwesen in UK an). Da die Postauto AG nicht privatisiert ist, spreche natürlich doch von einer fiktiven Zukunft.

      Bei Privatisierung werden Strecken an Private gegeben. Passiert heute als Ergänzung auch schon, ist mir bewusst. Bei genug Wettbewerb mag es funktionieren aber in entlegene Regionen zu fahren, ergibt privatisiert keinen Sinn.
      0 0 Melden
    • MacB 09.02.2018 11:05
      Highlight Nur um das mal klarzustellen. Ich bin kein Staatsfreund und grundsätzlich auch der Ansicht, dass der Staat den privaten die Arbeit überlassen soll. Private sind einfach wettbewerbsorientierter und letztlich günstiger und das ist auch gut so.

      Ausnahme bildet für mich die Infrastruktur. Verkehr, Wasser, Energie, Strassen.

      Lässt du da Private rein, herrscht Gewinnstreben und das ist nicht angebracht, da es aufgrund zu weniger Anbieter (Diese Sparten sind meist mit Milliardeninvestitionen verbunden) keinen echten Wettbewerb sondern Oligopole gibt. Ergo steigen die Preise, statt zu sinken.
      0 0 Melden
    • reich&schön 09.02.2018 11:18
      Highlight MacB, derart entlegene Regionen, dass nicht auch ein Busunternehmer aus der nächsten Kleinstadt oder grösseren Ortschaft ein vernünftiges Angebot machen könnte, gibt es in der kleinen Schweiz gar nicht.

      Ohne massive Subventionierung ist, zumindest in ländlichen Regionen, ohnehin kein ÖV zu heute üblichen Tarifen möglich. Da spielt es dann wirklich keine Rolle ob die Busse von Postauto oder einem privaten Unternehmer betrieben werden.
      3 1 Melden
    • reich&schön 09.02.2018 11:21
      Highlight "Ausnahme bildet für mich die Infrastruktur. Verkehr, Wasser, Energie, Strassen"

      @MacB: Die Verkehrs-NETZE sind natürliche Monopole. Die sollte man auf keinen Fall privatisieren.

      Was darauf verkehrt kann man sehr wohl privatisieren, wenn man die richtigen Randbedingungen setzt. (Im Schweizer ÖV hiesse dies u.a., dass auch private Anbieter in das einheitliche Tarifsystem eingebunden werden müssen.)
      2 2 Melden
    • MacB 09.02.2018 11:40
      Highlight @rich: Ich weiss nicht... Du musst es sowieso subventionieren. Lässt du Private ran, fütterst du deren Marge mit, die als Staatsbetrieb mit schwarzer Null wegfällt. Ein Privater macht das nicht, ohne daran etwas zu verdienen. Ergo muss es teurer sein als heute oder es wird gleich teuer und bei den Kosten gespart (weniger Reinigung, schlechtes Personal, was auch immer).

      Darum bin ich gegen Privatisierung von Bereichen, die du subventionieren musst. Das kann nicht gehen.
      1 1 Melden
    • Amboss 09.02.2018 11:41
      Highlight @Mac: Du machst einfach ein bisschen ein Chaos zwischen Besteller und Ausführer.
      Doch, du lässt Private zB an die Strassen ran. Alle Strassenbaufirmen sind Private. Oder der Sanitär - Privater.
      Aber Besteller ist der Staat. Genau so ist es auch beim Regionalbus. Der Staat bestellt, macht die Vorgaben (zB kein Gewinn erlaubt). Wer Leistungen ausgeführt, ist eigentlich egal, die Vorgaben gelten für alle.
      Und auch private können ins hinterste Tal fahren. zB ins Bisisthal (Auto Ag Schwyz, 75%Privat)
      2 1 Melden
    • MacB 09.02.2018 12:45
      Highlight @Amboss: Viel Spass bei der Suche nach Privaten, die mit der Vorgabe "kein Gewinn erlaubt" ein Regionalbusnetz betreiben sollen und wollen. Es kann nicht gehen. Ist Gewinn erlaubt, bezahlt man effektiv mehr als wenn es vom Staat ausgeführt wird. Warum soll man es dann machen? Drum bleib ich dabei: Wo subventioniert werden muss, macht Privatisierung keinen Sinn, da sie nur zu überhöhten Preisen führt.

      Und btw: du machst das Chaos: Bei Strassenbauern gibt's viel Wettbewerb, also ist es richtig, Private ranzulassen. Ebenso bei Infrastrukturwartung (Sanitär).
      1 1 Melden
    • Amboss 09.02.2018 14:08
      Highlight @Mac: Doch, es macht Sinn. Und wird ja bereits jetzt tagein tagaus auf vielen Linien, Strecken etc... in der Schweiz gemacht.

      Und nein, Gewinn ist nicht erlaubt, trotzdem ist es für Private interessant. Weshalb? Weil es eine Grundauslastung für das Unternehmen gibt. Weil der gleiche Chaffeur, der ohne Gewinn ÖV fährt, nebenbei (mit Gewinn) noch Carfahrten, Extrafahrten etc... machen kann.
      Gleiches gilt für Werkstätten, Personalwesen etc...

      Deshalb kann Privatisierung Sinn machen. Weil staatliche Busse ungenutzt rumstehen, wenn sie nicht im ÖV-Einsatz sind.
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    • dan2016 09.02.2018 15:36
      Highlight @MacB. Nun, die Privaten gibt es durchaus, auch wenn in den meisten Fällen eine öffentliche Instituation zu den Aktionären gehört. Aber grundsätzlich ist das Gesetz eine einzige Einladung zum Geldverschwenden/Betrügen. Man kann quasi kein sinnvolles Szenario finden, wie ein Geschäft effizient UND ehrlich betrieben werden kann. Und darum bin ich der Überzeugung, dass jeder plus/minus Geld querverteilt (nicht so offensichtlich wie PostAuto) und/oder jeder Marktteilnehmer permanent am Geld verschleudern ist.
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  • meliert 08.02.2018 11:00
    Highlight Pressesprecher Kommentar: wers glaubt wird selig (altes Sprichwort)!
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  • Redly 08.02.2018 08:41
    Highlight In diesen Positionen erhält man täglich eine solche Menge Papier, dass es unmöglich ist alles zu lesen.
    D.h. die Aktennotiz bedeutet nicht, dass sie es wusste.
    Gewinnziele, welche den Betrug verlangen, wären hingegen ihre Verantwortung und sehr problematisch.
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    • Scaros_2 08.02.2018 09:37
      Highlight Wenn du als Führungspositionen dokumente einer Revisionsstelle als "Unwichtig" abtust bist du als Führungsperson absolut ungeeignet. Auf dieser Ebene musst du von dir aus die Fähigkeit haben in der Menge Papier die Wichtigen von den weniger wichtigen zu segmentieren.
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    • Amboss 08.02.2018 09:45
      Highlight @Redly: Jetzt hast du mich aber erwischt :)
      Und ich hab noch gedacht, dein Kommentar wäre Ernst gemeint.
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    • Roter Baron 08.02.2018 10:58
      Highlight Wer fast doppelt so viel wie ein Bundesrat verdient, muss auch über besondere Fähigkeiten verfügen. Besitzt Sie diese Fähigkeiten nicht, dann ist es eine Fehlbesetzung. Um es klar auszudrücken, in einer Führungsposition muss jemand über Alles informiert sein, und muss auch über das Potenzial verfügen, diese Informationen richtig einzuschätzen, darum auch das hohe Salär. Der Link : http://www.20min.ch/finance/news/story/So-viel-verdienen-die-Chefs-der-Bundesbetriebe-18625229
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    • loquito 08.02.2018 17:21
      Highlight Sie kann gerne mich für 15% Ihres Gehaltes anstellen... lese alles und bereite es gerne für Sie auf...
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    • Redly 09.02.2018 17:42
      Highlight Mit scheint, da wird etwas ahnungslos kommentiert.
      Stell dir vor, dir wird täglich der Umfang eines 300-seitigen, oft schwierig zu lesendes Buches zugeschickt, praktisch nur aus wichtigen Informationen. Daneben solltest du noch 8 Stunden in Sitzungen sein (nicht passiv) und daneben auch noch etwas beitragen (selber Dinge aufbereiten, schreiben, vortragen). Wenn du dir das vorstellst, hast du ein annäherndes Bild. Es wird dir nicht gelingen, alles wichtige zu lesen, das dir vorgelegt wird.

      Allerdings rechtfertigt es nicht, den genannten Zielkonflikt zu schaffen.
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    • loquito 10.02.2018 18:18
      Highlight Deshalb hat man einen Stab unter sich. Die lesen keine Dokumente, welche länger als 2-4 Seiten sind...
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  • ErklärBart 08.02.2018 08:32
    Highlight Sie wussten also von Zielkonflikten und reden diese nun mit "illegalen" Buchungen schön? Sry, aber das nimmt doch denen keiner ab.

    Zielkonflikt: wir können die Zahlen "frisieren" um mehr Subventionen zu erhalten... aber das harmoniert nicht. Aber komm, wir machen es bis es auffliegt.
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  • atomschlaf 08.02.2018 08:29
    Highlight Wenn Ruoff der Postauto-Sparte tatsächlich Gewinnziele vorgegeben hat, die im Widerspruch zu Bundesgesetzen stehen, dann ist sie in dieser Position nicht mehr tragbar und muss schleunigst weg!
    Für allfällig mitverantwortliche VR-Mitglieder gilt dasselbe.
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    • chäsli 08.02.2018 10:46
      Highlight Richtig, aber nur mit entsprechenden Abfindungen ???
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    • reich&schön 08.02.2018 14:32
      Highlight Sehe ich genau so. Wenn sie informiert war, muss Ruoff weg. Und zwar abfindungsfrei!

      #ruoffmussweg
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  • Scaros_2 08.02.2018 08:28
    Highlight Also Gemäss dem Artikel des Blicks in welchem er Vertrauliche Aktennotizen veröffentlich hat bin ich der Meinung das wie so oft das Management es wusste. Aber ich kann mir gut vorstellen das sie es einfach ignoriert haben nach dem Motto "DIESEM Problem kann ich mich nicht auch noch widmen und eigentlich ist es egal".

    Weg mit ihr.
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    • Mortimer 08.02.2018 22:37
      Highlight Die Sparte machte Gewinn. Ich glaube, das Manament sah dies nicht als Problem per se, sondern höchstens, wie verbuchen wir diese "richtig".

      Das ist nunmal ein grosses Streitthema, wenn man Service Public zu privatisieren versucht. Die wollen nunmal ALLE Gewinne zu erwirtschaften auf Kosten der Allgemeinheit und speziell auf zu Lasten der Steuerzahler.
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