Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Menschenmenge in Tokio

Strassenszene in Tokio. Mittlerweile leben über 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde.  Bild: Shutterstock

Wie viele Menschen erträgt die Erde?



1965, als ich auf die Welt kam, war ich einer von rund 3,3 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Heute sind es bereits 7,6 Milliarden. Und bald werden es noch mehr sein: Die UNO rechnet für 2030 mit mindestens 8,4 Milliarden. 2100 werden es sogar zwischen 9,6 und 13,2 Milliarden sein, je nachdem, welches Szenario eintrifft.

Der derzeitige jährliche Zuwachs entspricht mit 83 Millionen ungefähr der gesamten Einwohnerschaft Deutschlands. Das Wachstum ist allerdings ungleich verteilt: Während Europa allmählich schrumpft, wächst Afrika stürmisch – von derzeit rund 1,3 Milliarden auf 4,5 Milliarden im Jahr 2100. Auch wenn sich das Wachstum verlangsamt, stellt sich doch die Frage: Wann sind wir zu viele für diese Erde?

Grafik: UNO-Prognosen Weltbevölkerung

Prognosen der UNO zum Wachstum der Weltbevölkerung.  Grafik: UNO

Furcht vor Überbevölkerung

Diese Frage hat die Menschheit schon früh umgetrieben, wie der Text «De Anima» von Tertullian (150-220) zeigt. Der Kirchenvater schrieb um 209 n.Chr.: 

«(...) überall sind Wohnungen, überall Bevölkerungen, überall Staaten, überall Leben. Wir sind der Erde eine Last, kaum reichen die Elemente für uns aus, die Bedürfnisse werden knapper und überall gibt's Klagen, da uns die Natur bereits nicht mehr erhalten will. Seuchen, Hunger, Kriege, Untergang von Städten sind schier für Heilmittel zu halten, für eine Art Beschneidung des überwuchernden menschlichen Geschlechtes.»

Damals lebten jedoch erst maximal 200 Millionen Menschen auf der Erde; weniger als heute allein in Pakistan. Tertullians Furcht vor Überbevölkerung erscheint vor diesem Hintergrund als arge Schwarzmalerei. 

Kirchenvater Tertullian

Seuchen, Hunger und Kriege als Heilmittel gegen das Bevölkerungswachstum: Kirchenvater Tertullian.  Bild: PD

Dieser Pessimismus feierte im ausgehenden 18. Jahrhundert Urständ, als Thomas Robert Malthus (1766-1834) seinen wegweisenden «Essay on the Principle of Population» («Das Bevölkerungsgesetz») publizierte. Anders als Tertullian argumentierte der britische Pastor und Ökonom wissenschaftlich: Die Produktion von Nahrungsmitteln könne nicht mit der Bevölkerungszunahme Schritt halten, schrieb Malthus, denn während die Bevölkerung exponentiell wachse, nehme die landwirtschaftliche Produktion nur linear zu. Dieses Missverhältnis nannte er «Bevölkerungsfalle». 

Malthus sah hier einen naturgesetzlichen Zyklus am Werk: Die wachsende Bevölkerung verelendet und wird durch Seuchen und Hungersnöte wieder dezimiert – worauf der Zyklus von neuem beginnt. Der Pastor, der deshalb auch gegen die Unterstützung der Armen war, ging allerdings so weit, Hunger und Krankheit als wenn nicht willkommenes, so doch notwendiges Korrektiv zu bezeichnen:  

«Statt den Armen Hygiene zu empfehlen, sollten wir gegenteilige Gewohnheiten ermutigen. In unseren Städten sollten wir die Strassen schmaler machen, mehr Leute in den Häusern zusammendrängen und die Rückkehr der Pest begrüssen.» 

1798, als sein Bestseller erschien, lebten freilich erst rund 800 Millionen Menschen auf der Erde. Nie hätte sich Malthus vorstellen können, dass dereinst über 7 Milliarden Menschen diesen Planeten bevölkern würden. 

Thomas Robert Malthus

Der britische Pastor Thomas Robert Malthus bekleidete den ersten Lehrstuhl für Ökonomie überhaupt.  Bild: PD

Der pessimistische, um nicht zu sagen misanthropische Ansatz des britischen Pastors betrachtet den Menschen letztlich als Problem – inwieweit sich dies seinem christlichen Hintergrund verdankt, wäre zu diskutieren. Seine Ideen dürften spätere ökologische Strömungen zumindest in Teilen beeinflusst haben. 

Bevölkerungsbombe und Grenzen des Wachstums

Starken Aufwind hatten neomalthusianische Vorstellungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert, als sich die ökologischen Kehrseiten des Wachstums deutlicher zeigten. 1968 veröffentlichte der Biologe Paul Ralph Ehrlich seine alarmistische Polemik «Die Bevölkerungsbombe», in der er feststellte, dass die Tragfähigkeit des Planeten bereits überschritten sei.

Paul R. Ehrlich, «The Population Bomb»

Ehrlichs Bestseller stand Ende der 60er Jahre in fast allen Bücherregalen.  Bild: Amazon

Ehrlich sagte ein Massensterben in den folgenden zwei Jahrzehnten voraus und orakelte unter anderem, Hunger und Klimaerwärmung würden die Bevölkerung der USA bis 1999 auf 22,5 Millionen schrumpfen lassen. Um das Wachstum der Bevölkerung in den Entwicklungsländern zu bremsen, befürwortete er eine repressive Geburtenkontrolle mittels Zwangssterilisationen. Als er dies schrieb, bevölkerten knapp 3,6 Milliarden Menschen die Erde – heute sind es mehr als doppelt so viele. 

1972 erschien dann der einflussreiche erste Bericht des Club of Rome («Die Grenzen des Wachstums»), in dem die Autoren warnten, das exponentielle Wachstum werde die verfügbaren natürlichen Ressourcen aufbrauchen – und zwar zu guten Teilen bis zur Jahrtausendwende. Namentlich der Treibstoff der modernen Wirtschaft, das Erdöl, sollte demnach nur noch für 20 Jahre sprudeln; danach seien die Quellen erschöpft. 

epa06702898 An oil well is seen near Oroshaza, 197 kms southeast of Budapest, Hungary, 30 April 2018.  EPA/Zsolt Czegledi HUNGARY OUT

Der Club of Rome prognostizierte das Ende der Erdölvorräte noch vor der Jahrtausendwende. Bild: EPA/MTI

In seiner zweiten Studie, «Menschheit am Scheideweg» (1974), prognostizierte der Club of Rome eine Milliarde Hungertote in Südasien. Zudem machte die Organisation eine Metapher populär, die wenig menschenfreundlich klingt: 

Die Erde hat Krebs, und der Krebs ist der Mensch. 

Wie viele Erden brauchen wir?

Die Fehlprognosen der Vergangenheit sind freilich keine Garantie für die Zukunft. Zwar hat die Menschheit insgesamt bisher jede Ressourcenknappheit gemeistert – sei es durch neue Methoden, sei es durch neue Technik. Doch es gab immer wieder einzelne Gesellschaften, denen ihr verfehlter Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen zum Verhängnis wurde. Der amerikanische Geograph Jared Diamond hat dies in seinem Werk «Kollaps» (2005) eindrücklich gezeigt. 

Heutige Warner weisen die Schuld überdies nicht mehr wie Ehrlich einseitig dem Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern zu. Der Fokus liegt mittlerweile auf dem Ressourcenverbrauch in den reichen Ländern: Stichwort «ökologischer Fussabdruck». Derzeit verbraucht ein Einwohner der USA so viel Ressourcen wie 13 Afghanen.

epa06224850 An Afghan boy leads his donkeys to work in the backdrop of a brick Kiln on the outskirts of Kabul, Afghanistan, 24 September 2017. Due to the lack of schooling and education facilities in Afghanistan and the need to earn an income for often large families, parents often send their children to the factory to work. According to reports some three to five million children, mostly girls, are still unable to attend schools.  EPA/HEDAYATULLAH AMID

Afghanischer Junge ausserhalb von Kabul. Ein Amerikaner braucht so viele Ressourcen wie 13 Afghanen (Stand 2012).  Bild: EPA/EPA

Die Umweltorganisation WWF weist in ihrem «Living Planet Report 2016» darauf hin, dass die Menschheit bereits vier planetare Sytemgrenzen überschritten habe. Schon 2012 brauchten die über 7 Milliarden Menschen die Ressourcen von 1,6 Erden auf. Bis 2030 werden es gemäss WWF bereits zwei Erden sein; 2050 sollen es sogar drei sein. 

Grafik: Verbrauch an Anzahl Erden pro Land, Global Footprint

Bild: Global Footprint Network

Das Bild ist allerdings nicht so düster, wie man meinen möchte. Die Weltbevölkerung wächst zwar nach wie vor, vor allem in Afrika, doch seit 1971 verlangsamt sich das Wachstum stetig. In Europa und besonders in Japan hat die Bevölkerung bereits zu schrumpfen begonnen. Und auch in Ländern wie Thailand, Algerien oder dem Iran liegen die Geburtenraten nicht mehr wesentlich höher als in Europa.

Zunahme der Weltbevölkerung und jährliche Wachstumsrate

Die Weltbevölkerung wächst immer noch, doch die Wachstumsrate (rote Kurve) geht seit 1971 stetig zurück. Grafik: Max Roser

Der sogenannte demographische Übergang – die Angleichung von Sterbe- und Geburtsrate auf niedrigem Niveau (siehe Box unten) – wird vermutlich auch jene Entwicklungsländer wie Niger oder Afghanistan erfassen, die derzeit noch nahezu ungebremst wachsen. Dies liegt nicht zuletzt an kulturellen Faktoren: Steigt das Bildungsniveau und verbessert sich die gesellschaftliche Stellung der Frau, sinkt die Geburtenrate. 

Demographischer Übergang

Der Begriff des demographischen Übergangs steht für die modellhafte Beschreibung des Übergangs von hohen zu niedrigen Geburts- und Sterberaten und der daraus resultierenden Veränderung des Bevölkerungswachstums. Zuerst wurde der demographische Übergang in den westlichen Industrieländern beobachtet; mittlerweile hat er auch Schwellenländer erfasst.
Das klassische Modell unterscheidet vier Phasen: In Phase I liegen Geburts- und Sterberate auf hohem Niveau nahe beieinander. Das Bevölkerungswachstum ist gering. In Phase II sinkt die Sterberate, während die Geburtsrate hoch bleibt. Durch den zunehmenden Geburtenüberschuss wächst die Bevölkerung stark. In Phase III sinkt auch die Geburtsrate, der Geburtenübeschuss nimmt ab. In Phase IV liegen Geburts- und Sterberate wieder nahe beieinander, aber auf niedrigem Niveau. Die Bevölkerung wächst kaum mehr.
Sinkt die Geburtsrate unter die Sterberate, kommt es ohne Zuwanderung zu Bevölkerungsrückgang.

Wie viel Menschen erträgt unser Planet also? Die Antwort lässt sich kaum in eine Zahl fassen. Im Jahr 1679 ging der niederländische Wissenschaftler und Erfinder Antoni van Leeuwenhoek davon aus, dass die Erde maximal 13,4 Milliarden Menschen tragen könne. Die Zahl liegt erstaunlich nahe bei der eingangs erwähnten aktuellen Maximal-Prognose der UNO von 13,2 Milliarden für das Jahr 2100. 

Anthonie van Leeuwenhoek (1632-1723)
*oil on canvas
*56 × 47,5 cm
*1650 - 1723

Der niederländische Naturforscher Antoni van Leeuwenhoek (1632-1723).  Bild: PD

Vermutlich könnten aber noch weitere Milliarden Menschen auf der Erde leben. Die Frage dürfte freilich nicht so sehr lauten, ob dies möglich ist – sondern eher, unter welchen Umständen. 

So gross wäre eine Stadt für die gesamte Weltbevölkerung

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

«Ich achte auf die Umwelt – und werde dafür blöd angemacht!»

Play Icon

Video: watson/Ralph Steiner, Emily Engkent

Abonniere unseren Newsletter

51
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ZaZaa 13.05.2018 00:42
    Highlight Highlight Wohlstand führt zu schrumpfender Bevölkerung. Dann wäre die Lösung ja, den ärmeren Ländern mit hoher Wachstumsrate zu Wohlstand zu verhelfen. Denn ohne eine funktionierende Altersvorsorge möchte niemand auf seine Kinder verzichten. Das Problem ist leider, dass mit dem Wohlstand auch der Ressourcenverbrauch zunimmt. Spätestens sobald die Ressourcen verbraucht sind, wird sich das Problem von alleine lösen... Sinnvoll wäre es aber, am Ressourcenverbrauch zu arbeiten, so dass es nicht soweit kommen muss.
  • DerSimu 11.05.2018 14:55
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht die Anzahl Menschen, eigentlich hätten wir die Ressourcen und das nötige Know-How um noch viele mehr unterzubringen (z.B. Hoch- und Tiefbau). Das wahre Problem liegt im Egoismus der Menschheit.
    • loquito 12.05.2018 14:25
      Highlight Highlight DANKE! Schon heute wird Essen für 10'000'000'000 produziert... nur wird in der 1. Welt Essen für 4'000'000'000 weggeworfen oder Tieren verfüttert, um dann Tiere zu essen... und so habe eine Milliarde Menschen Hunger obwohl es genug hat...
  • Schneider Alex 11.05.2018 06:19
    Highlight Highlight Wollen wirklich alle Schweizer/-innen in Zukunft in verdichteten Siedlungen wohnen und einen teuren Ausbau der Infrastruktur bezahlen, nur weil die Zuwanderung so übermässig hoch ist? Ist Lebensqualität nicht höher zu gewichten als absolutes BIP-Wachstum?
    • Platon 11.05.2018 09:09
      Highlight Highlight @Schneider
      Was ist denn das für ein pervertierter Klassenkampf. Es geht hier wie so oft nicht um Zuwanderung, es geht hier einfach um die Tatsache, dass es viele Menschen gibt. Können sie ihr Kommentare nicht wieder auf den Tagi beschränken? Ich geniesse hier eigentlich das Niveau auf Watson. Ich will nicht, dass ich hier Kommentarspalten wie im 20min oder im Tagi vorfinde.
    • Schneider Alex 11.05.2018 15:11
      Highlight Highlight @Platon
      Jede Nation ist selbstverantwortlich für ihre Demografie. Auch die Schweiz muss ihre Verantwortung diesbezüglich wahrnehmen.
    • Platon 11.05.2018 21:40
      Highlight Highlight @Schneider
      Ihre Worte ergeben so wenig Sinn, dass ich mich schon wieder selbst hasse, wenn ich solchen Trollen antworte. Egal!
      Wie sind Länder dafür verantwortlich, wie viele Menschen geboren werden? Wollen sie Geburten kontingentieren? Inwiefern sind alle Länder für sich verantwortlich, wenn es ganz offensichtlich die gesamte Welt betrifft? Haben Sie eigentlich schon begriffen, dass es im Artikel nicht um Zuwanderung geht? Was bringt es, wenn es der Schwez nur alleine gut geht, gehen wir nicht früher oder später alle zusammen unter? Und was wollen Sie überhaupt?! Warum?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexentanz 10.05.2018 21:16
    Highlight Highlight Ist dramatisch wie die armen Länder explodieren und wir hier stagnieren..

    Die Frage wie viele Menschen die Erde verträgt ist komplex.. Aber bestimmt verträgt UNO und Co. weniger zum unterstützen.

    Was folgt sind wieder Genozide und sonstige Grausamkeiten.
  • Scrj1945 10.05.2018 20:46
    Highlight Highlight Achtung spoiler zum neuen avengers!!!!! Thanos hat das problem bereits gelöst
  • Katzenseekatze 10.05.2018 19:39
    Highlight Highlight Soviele Menschen. Heute lese ich wieder einmal dass Lebensmittel weggeworfen werden ...
  • Freilos 10.05.2018 19:33
    Highlight Highlight Ich glaube das reguliert sich alles „von allein“. Sobald die Lebensmittel nicht mehr ausreichen wird irgendetwas drastisches passieren. Sei es ein grosses Verhungern, eine brutale Krankheit oder aber Krieg. Das hört sich alles sehr brutal an, doch irgendwie glaube ich dass bei weiter anhaltendem Wachstum etwas davon eintritt.

    P.S. Trotzdem hoffe ich dass das nicht eintreten wird!
    • Husar 11.05.2018 14:59
      Highlight Highlight Nein, ein langsamer, über Jahrhunderte sich anbahnender Ressourcenmangel führt nicht zu Krieg. Es wird ganz einfach allmählich der Geburtenüberschuss abnehmen und sich in ein Geburtendefizit wandeln.
      Weil die Fertilität wegen schleichender Mangelernährung abnehmen wird und die Kindersterblichkeit zunehmen. Aus demselben Grund werden die Menschen an Widerstandskraft gegenüber Krankheiten verlieren und die Lebenserwartung wird unmerklich, jedoch stetig sinken. Der technologische Fortschritt könnte das Verhindern. Angesichts der vielen fanatischen Ökofreaks, sehe ich da aber schwarz.
  • Deleted93 10.05.2018 19:27
    Highlight Highlight Wenn wir nicht fähig sind unsere Anzahl unter kontrolle uu halten sind wir nicht besser als Hefe jene sich vermehrt bis alle Ressourcen verbraucht sind und dann kollektiv stirbt. Mehr Menschen = weniger Tiere mehr CO2 , mehr Verbrauch, weniger Lebensqualität. Für was allso mehr?
    • Husar 11.05.2018 14:50
      Highlight Highlight Dann liberalisiere vollständig das Waffenrecht und schaffe das Recht auf körperliche Unversehrtheit ab. Dann regelt sich das von selbst.
  • w'ever 10.05.2018 18:19
    Highlight Highlight ein-kind-politik! jetzt!
    • Roman h 10.05.2018 22:39
      Highlight Highlight Und wo?
      Hier also in Europa wo die Bevölkerung schrumpf, würde es ja wenig Sinn machen.
      Also dort wo die Bevölkerung am stärksten wächst.
      Das wäre laut Bericht Afrika.
      Denn Afrikaner eine ein-kind-politik aufzwingen könnte schwer werden.
      Daher müsste man es ganz simpel lösen.
      Keine Hilfe mehr.
      Also kein Geld oder sonst was, Grenzen schliessen und keine Rettung im Mittelmeer.
      Wären sie und diejenigen die bei ihnen auf das herz gedrückt haben damit zufrieden?
    • Asho 10.05.2018 23:34
      Highlight Highlight In armen Ländern gibt es keine AHV/IV oder andere sozialstaatlichen Strukturen. Kinder sind die einzige Möglichkeit, sich für das Alter oder eine Arbeitsunfähigkeit abzusichern. Wäre bei uns nicht anders.

      Wenn Grenzen geschlossen werden, dann aber bitte beidseitig. Keine günstigen/erbeuteten Rohstoffe mehr und unser Abfall/Elektroschrott landet dann in einer Deponie im Dorf von „roman h“.
    • Baba 11.05.2018 09:02
      Highlight Highlight @Roman h, Ihre Replik ist an Ignoranz kaum zu überbieten! Wird armen Ländern nicht mehr geholfen, kommen automatisch noch mehr Kinder auf die Welt. Kinder sind Altersvorsorge und da die Sterblichkeit hoch ist, müssen viele davon gemacht werden.

      "Steigt das Bildungsniveau und verbessert sich die Stellung der Frau, sinkt die Geburtenrate" (sinngemäss aus dem Artikel zitiert). Hilft es also, die Menschen dort ihrem Schicksal zu überlassen? Nein, Investition in Bildung, speziell für Mädchen ist angesagt! Bei eigenen Perspektiven kommen sie irgendwann auch nicht mehr übers Mittelmeer...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 10.05.2018 17:47
    Highlight Highlight Ob und wann die Erde als überbevölkert gilt, spielt gar keine grosse Rolle.

    Ein Wirtschaftssystem basierend auf stetigem Wachstum, was auch den Konsum und somit den Raubbau miteinschliesst kann auf Dauer einfach nicht funktionieren.

    Wenn alles so weitergeht wie bisher und das wird es, werden irgendwann Rohstoffe fehlen die zu weltweiten Auseinandersetzungen in enormem Ausmass führen werden. Der Mensch wird sich selbst regulieren, da gibt es keinen Weg drum herum.

    Bis dahin wird sich nichts ändern, da die Sterblichkeit des Menschen nachhaltige Entscheidungen verunmöglicht.
    • kebabverkaufer 10.05.2018 19:33
      Highlight Highlight ich freu mich schon, fallout: new earth( keine virtual reality brille benötigt)
    • loquito 12.05.2018 14:23
      Highlight Highlight Genau... aber dann SVP und FDP wählen und sich wundern, das der Kapitalismus noch ausbeuterischer wird....
    • Silent_Revolution 12.05.2018 14:44
      Highlight Highlight loquito

      Die Demokratie wird den Kapitalismus nie zu Fall bringen können.

      Es wird sich auch bei der SP, CVP und sämtlichen Kleinparteien nie eine Mehrheit finden, die freiwillig ihren Wohlstand aufgeben und etwas neues, riskantes versuchen um nachhaltig etwas zu ändern.

      Der ganze Wohlstand der Schweiz ist aufgebaut auf der Industrialisierung/Globalisierung. Sprich Rohstoffriesen, Bankengeschäfte, Nahrungsmittelriesen / Ausbeutung und Raubbau eben.

      Eine Änderung bedeutet vom Wohlstand in die Armut. Wer ist denn dazu schon bereit? Bestimmt keine Mehrheit auch nur einer der Grossparteien.
  • p4trick 10.05.2018 17:35
    Highlight Highlight Die Frage ist doch irgendwie sinnlos weil sowieso niemand was dagegen machen kann ausser er findet alle Infinity Steine...
    Die Frage wäre doch was die Lebenden Menschen leben müssten, damit das Leben auf der Erde nie zur Gefahr wird.
  • Luca Brasi 10.05.2018 17:21
    Highlight Highlight Easy, bald fliegen wir zum Mars und besiedeln den. Alles chillig. 😎

  • rodolofo 10.05.2018 17:02
    Highlight Highlight Die Frage ist falsch gestellt.
    Menschen, die ihre Fähigkeiten, zu denken und zu fühlen auch benutzen wollen, können wir hier auf diesem Planeten immer gebrauchen!
    Was wir eindeutig nicht mehr brauchen können, sind Militär-Köpfe, Beton-Köpfe, unersättliche Konsumsüchtige und ideologisch verblendete Fanatiker!
    Oder anders gesagt: Qualität statt Quantität!
    Oder nochmals anders gesagt: Wenn die Qualität stimmt, dann ist Quantität erwünscht...
    • FrancoL 10.05.2018 18:12
      Highlight Highlight Wir sind uns aber schon einig, dass wir die Menschen nicht auch deren Qualitäten auslesen können, sonst lässt das 3. Reich grüssen.

      Wir können beeinflussen aber nicht auslesen.
    • rodolofo 10.05.2018 19:20
      Highlight Highlight @ kleiner Schurke
      Ja, Deal! Das ist eine gute Idee.
      So machen wir's!
    • El diablo 10.05.2018 21:18
      Highlight Highlight @rodolfo Gut, du kannst gleich zuerst ins Raumschiff, dann hätten wir einen weniger, der Menschen, , die nicht so denken wie er aussortieren will. Die Nazis haben das einst auch versucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weasel 10.05.2018 16:01
    Highlight Highlight Thanos hat sicher eine Lösung dafür...
  • Nicht Klaus Zaugg 10.05.2018 15:51
    Highlight Highlight Artikel nicht gelesen, aber die Antwort auf die Titelfrage: Weniger als wir jetzt sind.
    • Flötist 10.05.2018 17:42
      Highlight Highlight Falsch.
    • Victarion 10.05.2018 18:13
      Highlight Highlight Ich respektiere ihre meinung. Jedoch frage ich mich wieso sie nicht bei sich selber anfangen?
    • FrancoL 10.05.2018 18:15
      Highlight Highlight Wenn Du schon keine Zeit mit dem Artikel lesen verbraucht hast, dann könntest Du ja wenigstens ein Argument anbringen oder fehlt Dir auch dazu die Zeit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Husar 10.05.2018 15:44
    Highlight Highlight Es wird nie eine Überbevölkerung geben.
    Ganz einfach, weil nie mehr Menschen leben können, als der Planet ernähren kann. Das hängt natürlich auch von der Technologie ab. Wenn die Landflächen alle restlos zu Acker- und Stadtflächen worden sind, dann wird man die Ozeane besiedeln.
    Grosse Teile der Landflächen sind Urwald und Ursteppen, oder begrünbare Wüsten. Da hat es mindestens Platz für nochmal soviele Menschen, wie es schon gibt. Die Ozeane bieten zusätzlich Fläche für eine weitere Vedreifachung. Die Erdbevölkerung kann also auf 45 Milliarden oder mehr Menschen anwachsen.
    • Flötist 10.05.2018 17:44
      Highlight Highlight Tatsächlich kann der Mensch sich extrem flexibel an seine Umstände anpassen. Vielmehr als sich der Ottonormalverbraucher bewusst ist.
    • kebabverkaufer 10.05.2018 18:49
      Highlight Highlight wieso so viele blitze? gibt bereits projekte für städte im oder über dem meer... denke auch dass es auf so etwas hinauslaufen wird. die populationszahl könnte sogar noch höher werden. man könnte ebenfalls im meer lebensmittelproduktionen starten.
    • El diablo 10.05.2018 21:35
      Highlight Highlight @kebabverkaufer Hier ist noch ein Entwurf, wie das ganze aussehen könnte.
      User Image
    Weitere Antworten anzeigen

Auf Trip

Vor 75 Jahren erlebte der Schweizer Chemiker Albert Hofmann den ersten LSD-Trip der Geschichte. Seither verändert LSD die Sicht auf die Welt.

Am Nachmittag des 16. April 1943 ist Albert Hofmann auf der Suche nach einem Kreislaufstimulans. Im Labor der Sandoz AG in Basel synthetisiert er Lysergsäurediethylamid – kurz LSD. Irgendwie gerät die Substanz in seinen Organismus. Hofmann spürt eine «merkwürdige Unruhe, verbunden mit einem leichten Schwindelgefühl», bricht seine Arbeit ab und fährt nach Hause. Seinem Vorgesetzten rapportiert er: 

Hofmanns Rausch stellt die Chemiker bei der Sandoz AG vor ein Rätsel. Von keiner …

Artikel lesen
Link to Article