Rahaf Mohammed al-Kunun hat es geschafft, sich vor ihrer Familie in Sicherheit zu bringen. AP/The Canadian Press / Chris Young
Die 18-Jährige traf am Samstag in Kanada ein, wo sie Asyl erhält. AP/The Canadian Press / Chris Young
Am Flughafen von Toronto wurde sie von Aussenministerin Chrystia Freeland (rechts im Bild) in Empfang genommen. AP/The Canadian Press / Chris Young
Die junge Saudi-Araberin posierte mit Baseballkappe und Jacke mit «Kanada»-Schriftzug für die am Flughafen wartenden Fotografen, äusserte sich aber nicht.
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Der Fall der jungen Saudi-Araberin hatte international für Aufmerksamkeit gesorgt. EPA/THAI IMMIGRATION BUREAU / THAI IMMIGRATION BUREAU HANDOUT
Die 18-Jährige war am vergangenen Wochenende mit einer Maschine aus Kuwait auf dem internationalen Flughafen von Bangkok gelandet und dort gestoppt worden. AP/Rahaf Mohammed Alqunun/Human Rights Watch
Zunächst drohten die thailändischen Behörden, sie gegen ihren Willen wieder nach Saudi-Arabien zurückzuschicken. EPA/ROYAL THAI POLICE / ROYAL THAI POLICE / HANDOUT
Daraufhin machte al-Kunun über Twitter auf ihr Schicksal aufmerksam. Rasch bildete sich eine «SaveRahaf»-Bewegung von Unterstützern. EPA/ROYAL THAI POLICE / ROYAL THAI POLICE / HANDOUT
Al-Kunun war nach eigenen Worten von ihrer Familie körperlich und seelisch misshandelt und am Studium gehindert worden. Demnach fürchtete sie eine Zwangsverheiratung. EPA/ROYAL THAI POLICE / ROYAL THAI POLICE / HANDOUT
Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch will sich die 18-Jährige vom Islam abwenden, weshalb ihr Leben in Gefahr sei. Al-Kunun fürchtete, bei einer Abschiebung durch die thailändischen Behörden von ihrer Familie eingesperrt oder getötet zu werden. EPA/ROYAL THAI POLICE / ROYAL THAI POLICE / HANDOUT
Am Mittwoch sprach das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR al-Kunun den Flüchtlingsstatus zu und bat mehrere Länder, die junge Frau aufzunehmen. Am Freitag erklärte sich Kanada dann dazu bereit. EPA/EPA / RUNGROJ YONGRIT
Al-Kununs Vater war eigens nach Thailand gereist, um eine Weiterreise seiner Tochter zu verhindern. Die 18-Jährige weigerte sich jedoch, ihn zu treffen. AP/Immigration Police
Der Fall der jungen Frau erregte wenige Monate nach dem offenbar von Kronprinz Mohammed bin Salman in die Wege geleitete Mord am saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul besondere Aufmerksamkeit. AP/Australia Broadcast Corporation
Das autoritär-konservative Königreich steht seit Langem wegen seines restriktiven Umgangs mit Frauen in der Kritik. So stehen diese in Saudi-Arabien ihr Leben lang unter Vormundschaft ihrer männlichen Verwandten oder ihres Mannes, die an ihrer Stelle wichtige Entscheidungen fällen. AP/Australia Broadcast Corporation
Die Aufnahme der 18-Jährigen dürfte die ohnehin bereits seit Monaten angespannten Beziehungen zwischen Kanada und Saudi-Arabien weiter verschlechtern. Im August hatte Riad den kanadischen Botschafter ausgewiesen, nachdem Kanada die Menschenrechtssituation in Saudi-Arabien kritisiert hatte. AP/The Canadian Press / Chris Young