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In Conway, South Carolina, sind weite Teile des Landes überschwemmt. Viele Flüsse in den Carolinas haben Rekord-Pegelstände. Sean Rayford
Ein überflutetes Flugfeld in Elizabethtown, N.C.. Gerald Herbert
Ein Mann bringt seinen Hund in Sicherheit, Lumberton, N.C.. Gerry Broome
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Ein Mann bringt eine alte Frau in Sicherheit, während die Schwiegertochter die Sachen aus ihrem überfluteten Haus holt, Spring Lake, North Carolina. David Goldman
Ein Team der US-Küstenwache sucht nach Vermissten in Lumberton, N.C.. Gerry Broome
Chaotische Szene in New Bern, North Carolina. (AP Photo/Steve Helber) Steve Helber
Vom Sturm gekappte Äste in Wilmington, North Carolina. (Matt Born/The Star-News via AP) Matt Born
Rettungskräfte sind in New Bern, North Carolina, per Boot unterwegs. Steve Helber
Die Nationalgarde im Einsatz in Lumberton, North Carolina. (AP Photo/David Goldman) David Goldman
Ein Mann holt einen Generator aus seinem überschwemmten Haus in New Bern in North Carolina. (AP Photo/Allen G. Breed) Allen G. Breed
Überschwemmte Strasse bei Leland in North Carolina. (Matt Born/The Star-News via AP) Matt Born
Das Auge des Sturms auf einer Luftbildaufnahme der NASA vom 12. September 2018. ESA/NASA-ALEXANDER GERST / HANDOUT
Die Sicht von der ISS auf den Hurrikan «Florence», 13. September 2018. ALEXANDER GERST/ESA/NASA HANDOUT
Die ersten Sturmböen sorgen in den Morgenstunden des 13. September für starke Brandung am Fischerpier von Kill Devil Hills in North Carolina. Gerry Broome
Ein Einheimischer betrachtet den Wellengang vor Kill Devil Hills, North Carollina. Gerry Broome
In einem Flugzeug durchflogen die Meteorologen der US Air Force Weather Reconnaissance Squadron am Donnerstag das Auge von Hurrikan Florence. US AIR FORCE/TSGT. CHRIS HIBBEN HANDOUT
Dank des Messfluges können Daten gesammelt werden, welche dem Nationalen Hurrikanzentrum dabei helfen, die eigenen Berechnungen auf den neusten Stand zu bringen. US AIR FORCE/TSGT. CHRIS HIBBEN HANDOUT
Die Wetterspezialisten der Air Force unterstützen so die Arbeit der Behörden auf dem Boden. US AIR FORCE/TSGT. CHRIS HIBBEN HANDOUT
In der Innenstadt von Wilmington, North Carolina werden Geschäfte verbarrikadiert, 13. September 2018. JIM LO SCALZO
In Jacksonville, North Carolina bereitet die US-Marine Massenlager vor. US MARINE CORPS/LANCE CPL. ISAIAH GOMEZ HANDOUT
Kinder spielen innerhalb einer Schule Videospiele. CAITLIN PENNA
Die Nationalgarde hilft bei der Regelung des Verkehrs auf dem US-Highway 501, 12. September 2018. Sean Rayford
«Betet für Wilmington!» Ladenbesitzer treffen Vorsichtsmassnahmen. Matt Born
Arbeiter holen Boote aus dem Wasser in Wanchese Harbor, North Carolina, am 12. September 2018. Gerry Broome
Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Warnzentrums (NHC) soll das Auge des Hurrikans am Donnerstag die Küste von North oder South Carolina erreichen. NASA HANDOUT
Bei Hamsterkäufen in Supermärkten versorgten sich viele Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln. Ken Blevins
Die Bevölkerung wird mehrere Tage ohne Strom auskommen müssen, weshalb sich einige in letzter Minute einen Generator anschaffen. Ken Blevins
Mit Sandsäcken versuchen die Bewohner ihre Häuser vor den Fluten zu schützen ... Grace Beahm Alford
... und legen diese vor Türen und Fenstern nieder. Jonathon Gruenke
Bretter schützen Fensterscheiben vor herumfliegenden Gegenständen. Matt Born
Ken Blevins

«Florence» bedroht 1 Million Menschen – das musst du über den Monster-Sturm wissen

Die Ostküste der USA wird voraussichtlich am Donnerstag von einem der schlimmsten Stürme der letzten Jahrzehnte getroffen. Die Evakuierungen laufen auf Hochtouren. Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Ein Überblick zu den Ereignissen. 

Publiziert: 11.09.18, 15:28 Aktualisiert: 12.09.18, 09:01

Wie gefährlich ist «Florence» und wie lautet die Prognose?

Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Warnzentrums (NHC) soll das Auge des Hurrikans am Mittwoch zwischen den Bahamas und Bermuda hindurch in Richtung der US-Ostküste ziehen und am Donnerstag die Küste von North oder South Carolina erreichen.

Die aktuelle Position dis Hurrikans kann auf google verfolgt werden.  screenshot google 

«Florence» wurde im Laufe des Montags auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala von Kategorie eins auf Kategorie vier hochgestuft. Experten zufolge könnte der schon jetzt als «extrem gefährlicher» Sturm geltende Hurrikan weiter an Windgeschwindigkeit zulegen und zu einem der stärksten Stürme seit Jahrzehnten werden.

Wie viele Menschen sind gefährdet?

Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster Bild: AP/AP

In South Carolina wurden bis zu einer Million Bewohner eines 320 Kilometer langen Küstenabschnitts aufgerufen, sich ab Dienstagmittag (18.00 Uhr MESZ) in Sicherheit zu bringen. «Dies ist ein sehr gefährlicher Hurrikan», sagte der Gouverneur Henry McMaster. Daher dürfe kein Risiko eingegangen werden. Die Evakuierung sei «zwingend, nicht freiwillig».

Video: srf

Notstand ausgerufen

In 26 von 46 Bezirken von South Carolina blieben die Schulen geschlossen. In der Hafenstadt Charleston kontrollierten Mitarbeiter der Stadt Gullys und Abwasserkanäle. Küstenbewohner brachten Spanplatten vor ihren Fenstern an und füllten Sandsäcke, um ihre Häuser vor starken Winden und Wassermassen zu schützen. «Das ist wahrscheinlich das einzige, was ich diese Woche machen werde», sagte die Krankenschwester Barbara Mack und schaufelte Sand in Säcke.

Bei Hamsterkäufen in Supermärkten versorgten sich viele Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln. John Johnson, Manager eines Baumarkts im Zentrum von Charleston, berichtete, schon seit Freitag gebe es einen Ansturm auf Batterien, Taschenlampen, Sandbeutel und Plastikplanen.

Der Gouverneur des benachbarten Bundesstaates North Carolina ordnete die Evakuierung der Inselkette Outer Banks und von Teilen des Küstengebiets von Dare County an. Trump billigte die Notstandserklärungen für die beiden Bundesstaaten und gab damit Gelder für Schutz- und Hilfsmassnahmen frei. Er habe mit den Gouverneuren der betroffenen Bundesstaaten gesprochen, sagte Trump und betonte, seine Regierung stehe rund um die Uhr bereit, um zu helfen.

Schwere Überschwemmungen befürchtet

Die Katastrophenschutzbehörde Fema warnte, «Florence» könne zu «möglicherweise lebensgefährlichem Hochwasser und zerstörerischen Stürmen» in den Bundesstaaten North und South Carolina sowie Virginia führen. Die drei Bundesstaaten hatten bereits am Wochenende den Notstand ausgerufen, um die Vorbereitungen zu beschleunigen.

«Florence» könnte zu verheerenden Überschwemmungen entlang der Ostküste führen, da die Böden schon jetzt wegen starker Regenfälle durchtränkt sind. 

Vor einem Jahr zerstörte Hurrikan Irma Key West:

Irma hat die Keys schwer in Mitleidenschaft gezogen. Hier eine Aufnahme aus Key Largo. Wilfredo Lee
Nachdem das Wasser aufgelaufen ist, liegen überall Boote auf den Strassen. Cammy Clark
Die Keys gleichen einem Trümmerfeld. Charles Trainor Jr
Albtraum im Ferienparadies. Boote und Container le Wilfredo Lee
Floridas Gouverneur Rick Scott macht sich aus der Luft ein Bild über die Zerstörungen. Jesse Romimora
Der Hurrikan hat unzählige Bäume entlaubt. Wilfredo Lee
In this Sunday, Sept. 10, 2017, photo, a sailboat crashes on the shore near Mallory Square as Hurricane Irma moves into the Florida Straits on Key West, Fla. (Charles Trainor Jr/Miami Herald via AP) Charles Trainor Jr

Was sagt Trump zur Lage der Nation?

Angesichts des herannahenden Hurrikans «Florence» hat US-Präsident Donald Trump die Bewohner der US-Ostküste zur Vorsicht aufgerufen. «Dies ist einer der schlimmsten Stürme an der Ostküste seit vielen Jahren», erklärte Trump.

«Bitte seid vorbereitet, seid vorsichtig und bringt euch in Sicherheit», schrieb der Präsident im Kurzbotschaftendienst Twitter

US-Marine weicht aus

Die US-Marine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei. Später wies sie zudem 30 Kriegsschiffe ihres Stützpunktes in Norfolk (Virginia) an, aufs Meer hinauszufahren.

Sämtliche Schiffe der US-Marine begeben sich aufs offene Meer. Bild: EPA/Navy Office of Information

«Unsere Schiffe können Hurrikane dieser Stärke besser aushalten, wenn sie in Bewegung sind», sagte Marinekommandant Christopher Gerdy. (sda/afp/vom)

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