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Putzfrau «Was passiert, wenn ich eine Putzkraft schwarz beschäftige?»

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Wer fürs Putzen bezahlt, sollte besser nichts anbrennen lassenBild: shutterstock
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«Was passiert, wenn ich eine Putzkraft schwarz beschäftige?»

Bianca (34): «Ich suche eine Putzkraft. Eine Freundin hat mir ihre Putzhife empfohlen. Aber diese will nur schwarz arbeiten. Habe ich dadurch einen Nachteil?»
16.08.2019, 09:4516.08.2019, 14:26
Elisabeth Rizzi / comparis

Liebe Bianca

Gute Putzkräfte sind rar. Eine Putzhilfe schwarz zu beschäftigen, ist aber keine gute Idee. Die Illegalität des Arbeitsverhältnisses kann dich teuer zu stehen kommen. Zum Verhängnis werden können dir fehlende Sozialversicherungsbeiträge, ein Unfall oder eine Krankheit der Putzkraft. Sozialversicherungen sind nicht ohne Grund obligatorisch.

Fehlende Prämien müssen nachgezahlt werden

Zwar übernimmt die Ersatzkasse UVG die effektiven Heilungskosten. Du als Arbeitgeber kannst von der Ersatzkasse im Fall einer fehlenden Unfallversicherung aber für die Dauer der Anstellung zur Nachzahlung der Prämien gezwungen werden – inklusive Verzugszins.

Bei Nichtnachkommen dieser Forderung musst du mitunter sogar das Drei- bis Zehnfache des Prämienbetrags zahlen. Zudem sind weitere Bussen bei einem Strafverfahren möglich. Die Unfallversicherungsprämien betragen nur gut 100 Franken pro Jahr.

Im schlimmsten Fall Normalarbeitsvertrag statt Obligationenrecht

Doch damit nicht genug. In einem solchen Fall fliegt die gesamte Illegalität deines Anstellungsverhältnisses auf. Ohne Anmeldung der Putzhilfe bei der SVA musst du bei einer Verurteilung die fehlenden Sozialversicherungsbeiträge mit einem 50-prozentigen Zuschlag nachzahlen. Im schlimmsten Fall kann es sogar geschehen, dass du als Arbeitgeber wegen einer vorsätzlichen Beschäftigung von Ausländern, die nicht in der Schweiz arbeiten dürfen, bestraft wirst.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch
Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Ist kein Arbeitsvertrag vorhanden, kommt je nach Kanton zudem nicht einfach das Obligationenrecht (OR) zur Anwendung, sondern ein kantonaler Normalarbeitsvertrag mit deutlich strengeren Auflagen. So zwingen manche Kantone die Arbeitgeber zum Abschluss einer Krankentaggeldversicherung bzw. zur Zahlung der entsprechenden Lohnausfallskosten.

Schliesslich kannst du als Arbeitgeber nach einem Unfall oder bei einer schweren Krankheit der Putzkraft auch von dieser verklagt werden. Unter Umständen musst du einen hohen Schadenersatz und eine Genugtuung zahlen.

Viele Grüsse von Comparis.ch

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Life Hack: Telefone zum Telefonieren benutzen 🤯
Nach 22 Jahren des Rumeierns ist es tatsächlich so weit: Ich werde wieder anfangen zu telefonieren.
There I said it. Ich werde wieder anfangen zu telefonieren. Wenn es klingelt, werde ich rangehen. Wenn ich etwas wissen möchte, werde ich Nummern eintippen und Menschen anrufen, um mit ihnen zu sprechen. Unangemeldet. Einfach so. Das mag für manchereins unspektakulär klingen, für mich aber ist es ein grosser Schritt, denn ich hasse Telefonieren. Nicht das Gespräch an sich, aber den Akt des Anrufens sowie den des Rangehens – er kostet mich abnormal viel Überwindung; exponentiell viel mehr noch, wenn ich dabei beobachtet werde oder wenn ich weiss, dass ich nur wenig Zeit habe und nicht sicher sein kann, ob ich es schaffe, dies dem Gegenüber innert nützlicher Frist mitzuteilen. Schweisshände und Beklemmungsgefühle: akut.
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