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Sektenblog

Keine Spur vom Paradies – wo bitte geht’s zum Himmel?

Astrophysiker dringen immer weiter ins All vor, wie die Entdeckung der Gravitationswellen zeigt. Doch der Weg zum Paradies ist noch nicht gefunden.



Die Astronomie dringt immer weiter ins All vor. Eben haben Astrophysiker eine neue bahnbrechende Entdeckung gemacht und Erkenntnis gewonnen. Sie haben anhand von zwei Neutronensternen, kleinen schwarzen Löchern, die in einer Entfernung 130 Millionen Lichtjahren zusammengekracht sind, erstmals Gravitationswellen nachweisen können.

Das Beispiel zeigt, dass unser «Blick» unvorstellbar weit ins All hinaus reicht. Trotzdem haben die Astronomen und Astrophysiker mit ihren diversen Beobachtungsinstrumenten und Satelliten bisher keine Signale oder Konturen eines Himmels entdeckt.

epa06269419 An undated handout photo made available by the European Southern Observatory (ESO) on 16 October 2017 shows an artist's impression of two tiny but very dense neutron stars at the point at which they merge and explode as a kilonova. Such a very rare event is expected to produce both gravitational waves and a short gamma-ray burst, both of which were observed on 17 August 2017 by LIGO–Virgo and Fermi/INTEGRAL respectively. Subsequent detailed observations with many ESO telescopes confirmed that this object, seen in the galaxy NGC 4993 about 130 million light-years from the Earth, is indeed a kilonova. Such objects are the main source of very heavy chemical elements, such as gold and platinum, in the Universe.  EPA/ESO/L. Calcada/M. Kornmesser/ HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

So stellen sich die Illustratoren der europäischen Raumfahrtsbehörde ein Zusammenprall zweier Neutronensterne vor. Bild: EPA/ESO

Gläubige mögen einwenden, Seelen seien immateriell und bräuchten nicht zwingen einen Planeten oder physikalischen Raum, um sich der Ewigkeit zu erfreuen. Dann wäre der Himmel wohl ein virtueller Ort. Angesichts unserer Erkenntnisse über die digitale Welt ein naheliegender Gedanke.

Man könnte sich auch vorstellen, dass unsere unsterblichen Seelen quasi künstliche Intelligenzen sind. Doch das sind Fantasien gebildeter Zeitgenossen in der Moderne.

Ihr Himmel musste sinnlich sein

Die Religionsgründer, die den Gläubigen den Himmel schmackhaft machten, hatten das wissenschaftliche Bewusstsein von heutigen Kindern. Und: Ihr Himmel musste sinnlich sein, ein Ort voll grobstofflicher Freuden. Eine digitale, virtuelle Welt? Igitt.

Ihr Himmel ist ein veritables Paradies. Ein Paradies mit lauschigen Plätzchen, plätschernden Bächen und Bäumen, an denen Würste hangen. Eine reale Welt also mit realen Menschen, realen Tieren, realen Bergen und einer realen Sonne. Mit dem einzigen Unterschied, dass der Satan und das Böse ausgeschlossen sind. That’s it.

Krampus Teufel

Er muss draussen bleiben: Kein Platz im Paradies für den Teufel. Bild: pixabay.com/Andreas Holzner

Der Himmel kann kein virtueller Ort sein

Dass der Himmel kein virtueller Ort sein kann, macht uns Jesus höchstpersönlich klar. Schliesslich ist der Sohn Gottes in seiner ganzen Körperfülle aufgestiegen. Auch seine unbefleckte Mutter fuhr in grobstofflicher Form in den Himmel auf.

Dass das Paradies ein materieller Raum sein muss, offenbaren uns Gott und Jesus auch in der Bibel. So sagte Jesus, in seines Vaters Hause seien viele Wohnungen. Er gehe hin, uns die Stätte zu bereiten, also den Himmel oder das Paradies. Dann werde er wiederkommen und uns mitnehmen, «damit ihr seid, wo ich bin».

«Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.»

1. Korinther 2:9

Das Himmelreich sei schöner und herrlicher als wir es uns vorstellen könnten, heisst es in der Bibel weiter. «Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.»

Der Prophet Jesaja beschreibt das Paradies im Himmel noch konkreter: «Sie werden Häuser bauen und bewohnen, sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen.» Und: Behinderte Menschen würden geheilt.

Das bedeutet, dass wir in genau jener körperlichen Form und Charakteristik in den Himmel eingehen werden, in denen wir auf der Erde gewandelt sind. Samt körperlichen Gebrechen.

Diese Aussagen führen aber flugs zur nächsten Irritation: Es ist eine unumstössliche Tatsache, dass unser Körper nach dem Tod zerfällt und von Würmern zerfressen wird.

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Die Bibel und das Paradies. Video: YouTube/Victor Mortis

Vertrauen wir also der Bibel, so muss Gott wohl nach unserem Tod eine Kopie unserer selbst erstellen. Oder er modelliert uns neu, nachdem unsere Seele im Himmel angekommen ist.

Wie auch immer: Der Himmel muss eine Art Kopie der Erde sein. Irgendwo in den Weiten des Alls. Es sei denn, es gebe eine Wirklichkeit, die sich unserer Vorstellung entzieht. Doch davon berichtet die Bibel nichts.

Das bringt uns zu einer weiteren Frage: In der Genesis heisst es: «Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.» Doch wo war oder wohnte er vorher?

Die Familie nach dem Tod vereint 

Wahrscheinlich verhält es sich in Sachen Himmel und Paradies ganz einfach. Unsere Vorfahren litten unter dem Tod ihrer Familienangehörigen derart, dass sie ein tröstliches Konstrukt ersannen: Es gibt ein Leben nach dem Tod, das Familie und Freunde wieder vereint.

Diese Vorstellung hatte gleichzeitig den kapitalen Vorteil, dass auch die Hinterbliebenen ein ewiges Leben erwarten konnten. Eine Idee, die den eigenen Tod erträglicher machte. Der Himmel als Produkt der Sehnsucht.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lutz Pfannenstiel 23.10.2017 13:49
    Highlight Highlight Jetzt ist dann auch mal gut. Hat man einen Stamm-Artikel gelesen, kennt man alle. Einmal ist es die jungfräuliche Geburt, das nächste Mal die Auferstehung, heute der Himmel. Geht Stamm jetzt tatsächlich alle biblischen Mythen durch, und macht aus jedem einen Artikel? Spätestens ab dem dritten Mal wurde es laaaaangweilig! Es gäbe so viele Philosophen, Religionswissenschafter, Historiker usw., die hier einen erkenntnisbringenden Beitrag zum Glaubensdiskurs leisten könnten.

    PS. Vom "wissenschaftliche Bewusstsein von heutigen Kindern" gäbe es vielleicht noch manches zu lernen, Herr Stamm.
    • Oxymora 23.10.2017 23:53
      Highlight Highlight Was würde Jesus ihnen raten ?








      Wechsel in einen Blog mit Philosophen,
      Religionswissenschaftlern, Historikern usw.


    • Pasionaria 24.10.2017 05:14
      Highlight Highlight Herr von und zu Pfannenstiel,
      Ihre bemerkenswerte Schreibe koennte auch folgendermassen lauten:
      " Besucht man einen christl. Gottesdienst, kennt man alle. Einmal ist es die jungfräuliche Geburt, das nächste Mal die Auferstehung, dann der Himmel. Die Pfaffen gehen tatsächlich alle biblischen Mythen durch und machen aus jedem einen Pseudo-Wohlfuehl-Halleluja-Gottesdienst......? Spätestens ab dem dritten Mal wird es laaaaangweilig."
      Merken Sie etwas?
  • St. Holmenolmendolmen 23.10.2017 10:56
    Highlight Highlight Mit der selektiven Argumentation missbraucht Stamm nach Gutdünken wissenschaftliche Erkenntnisse zur Unterfütterung eigener Thesen und ignoriert dabei sämtliche Bereiche der Physik, die sich ausserhalb unserer Wahrnehmungs- und Verständnisbereiche abspielen.
    Stringtheorie und Quantenmechanik haben beispielsweise mit unserer Konzeption "der Welt", sowie Religion oder Atheismus nichts am Hut.
    Ebenso gibt es bekannte Astrophysiker wie Harald Lesch, die sich einen weiten wissenschaftlichen Horizont leisten, ohne dabei in stumpfen Atheismus oder religiöse Verklärung verfallen zu müssen.
  • BenFränkly 23.10.2017 09:33
    Highlight Highlight Ich bin kein gläubiger Mensch.
    Jedoch bin ich der Überzeugung, dass es viele Dinge gibt, die Wissenschaftlich (noch) nicht erklärbar sind. Nur weil wir nicht wissen, was nach dem Tod geschieht (und es zur Zeit keine zuverlässige Methode gibt es zu erklären oder beweisen) heisst nicht zwingend, dass nach dem Tod die Seele erlischt. Ich definiere «Seele» als den Teil unseres belebt-Sein, welches man künstlich nicht herbeiführen kann (wenn Tot dan Tot, auch wenn wir einen theoretisch lebensfähigen Körper im Prinzip wiederherstellen können, beginnt er - einmal tot - nicht wieder zu leben).
  • Gogl Vogl 23.10.2017 03:19
    Highlight Highlight Religion ist für mich die Institutionalisierung der individuellen Spiritualität, um Profit daraus zu schlagen in irgendeiner Form. Zur Frage ob Gott wohl real ist, kann ich nur sagen ich weiss es nicht. Ob der Himmel wohl existiert? Irrelevant! Ein gutes Herz lohnt sich immer. Denn es prägt den persönlichen Fokus, welcher wiederum das Potenzial für eine entsprechende Realität bildet. Ohne Leid geht es aber auch nicht. Soll es auch nicht. Wäre Glücklichkeit mein Dauerzustand, wäre ich wohl stets gefühlsneutral. Der Kontrast fehlte und somit die Wahrnehmung meines Glücks.
  • Pasionaria 22.10.2017 23:37
    Highlight Highlight Alienus
    2/2
    Im Speziellen:
    Du fragst den Unterschied > Himmel und Paradies
    @ die Glaeubigen - find ich fast schon etwas fies?
    Koenntest auch den Frosch danach fragen,
    selbst er wuerde Dir frisch froehlich sagen:

    das Ausmass meines Himmels  ist der Brunnenrand
    das Paradies  im Erhaschen einer Muecke ich fand....
    Fazit: zum Glauben braucht es, ach, so wenig
    man fuehlt sich auch ohne Verstand derart selig!
  • Pasionaria 22.10.2017 23:35
    Highlight Highlight Alienus
    1/2

    Allgemein:

    Deine Geistesblitze nun kurzfristig müssen sitzen.
    Bringst die Fundis innert 72 St. zum Schwitzen.
    Der Blog nicht mehr mag vertiefte Konversationen
    will er wohl die Neunmalklugen dadurch schonen?

    Dh schütteln und rütteln  innert 3 Tagen,
    darob wollen wir trotzdem nicht verzagen
    leider fördert's  nicht eine Vertiefung
    nimmt einem eher den Schüttel-Schwung.


  • Hugo Stamm 22.10.2017 16:30
    Highlight Highlight Spooky Wenn meine Aussage reine Spekultation sein soll, dann ist Ihre Antwort reine Ignoranz: Gehen Sie mal an eine Beerdigung, bei der Eltern ihren 20-jährigen Sohn zu Grabe tragen, der Opfer eines Unfalls, eines Attentats oder einer Krankheit geworden ist.
    • Spooky 22.10.2017 19:12
      Highlight Highlight @Hugo Stamm. Bei "unsere Vorfahren" denke ich an die Höhlenbewohner. Ich glaube nicht, dass die Trauer um die Verstorbenen etwas zu tun hat mit dem Glauben an den Himmel. Das sind Parallelen in der Entwicklungsgeschichte der menschlichen Gefühle und Vorstellungskraft, mehr nicht. Unsere Vorfahren haben ihre Verstorbenen nicht beklagt. Der Tod war höchstens ein Rätsel. Sie ärgerten sich, dass sie einen guten Jäger und Sammler verloren hatten. Die Vorstellung an ein Jenseits haben die Schamanen und Priester erfunden. Warum weiss der Himmel ;-)
    • Pasionaria 23.10.2017 01:52
      Highlight Highlight Spooky
      Glaube kaum, dass HST mit Spekulationen arbeitet, eher ruettelt er an Heiligtuemer und das kann schmerzen.
      Ich selbst bin Spekulationen nicht abgeneigt, denn ohne Spekulation gibt es keine neuen Anschauungen.
    • Spooky 23.10.2017 13:38
      Highlight Highlight @alle. Unser heutiger Bezug zum Tod ist eine Katastrophe. Der Tod und das Alter werden als Feinde betrachtet, die es zu besiegen gilt. In den Todesfabriken (Spitäler, Altersheime, Intensivstationen) werden die Sterbenden als Personen gar nicht ernst genommen. Meistens stirbt man allein. Junge Organe werden zu Ersatzteillagern für die Lebenden. Der Tod ist eine Geldmaschine geworden.

      Der Tod und das Leben waren für unsere entfernten Vorfahren dasselbe: zwei verschiedene Energieformen, zu denen sie Zutritt hatten. Sie haben darum nicht gelitten wie wir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 22.10.2017 15:55
    Highlight Highlight "Unsere Vorfahren litten unter dem Tod ihrer Familienangehörigen"

    Reine Spekulation!
    • Alienus 23.10.2017 17:39
      Highlight Highlight Spooky Sie oller Spekulant.

      Es ist nicht ausgeschlossen, dass unsere Vorfahren auch unter dem Tod litten, wenn dies offensichtlich Menschenaffen und andere Tiere tun.

      Hat man solche Vorstellungen wie Sie, sollte man seinen Standpunkt auf dem Evolutionsstrang verorten. Ob Sie da vor oder nach den Affen sein würden?

      Die Grundlage der Philosophie könnte aus solch einer Fragestellung unserer Altvorderen erwachsen sein: „Warum, wer, was, wann, wieso, woher, wohin, womit, wofür, weswegen, wogegen, wofür, mit wem, mit was, und …..… wozu“

      Für Sie gilt sicherlich „Was soll‘s“
    • Spooky 23.10.2017 20:11
      Highlight Highlight @Alienus
      "Trotzdem haben die Astronomen und Astrophysiker mit ihren diversen Beobachtungsinstrumenten und Satelliten bisher keine Signale oder Konturen eines Himmels entdeckt."

      Wenn du das als Beweis akzeptierst, dass es keinen Himmel gibt, dann bist du selber olle. 😂
  • Michael Bamberger 22.10.2017 12:36
    Highlight Highlight @ Maracuja

    Du schreibst: "Ein Leben, das kaum auf Kosten/Nachteil anderer geht, ist unmöglich, vielleicht stammt daher Sehnsucht nach Paradies."

    Auch jenes Paradies wäre aber gemäss Thomas von Aquin nur denkbar auf Kosten/Nachteil derer, die gleichzeitig in der Hölle schmoren:

    „Die Heiligen dürfen ihre eigene Heiligkeit und Gottes Gnade mehr geniessen als andere, deshalb dürfen sie die Verdammten und ihre Strafen in der Hölle sehen.“ (Summa Theologiae, Thomas von Aquin)

    Was meinst Du?
    • Maracuja 22.10.2017 14:26
      Highlight Highlight Armselig sind solche Vorstellungen. Wer es als Gnade sieht, sich am Leiden von Menschen zu ergötzen, ist m.E. ein Sadist. Paradiesisch wäre für mich ein Platz, wo man sich Musse und Genuss hingeben kann, ohne dass daneben Leiden existiert. Sprichwörtlich gesagt, wo Löwe und Lamm friedlich zusammenliegen (wobei Löwen sich das Paradies vermutlich anders vorstellen dürften). Die Idee des Paradieses geht also nicht nur deshalb nicht auf, weil es nicht lokalisierbar ist, sondern weil die Vorstellungen weit darüber weit auseinander gehen (möchte nicht in Aquins Paradies). Sehnsucht bleibt trotzdem.
    • Michael Bamberger 22.10.2017 15:59
      Highlight Highlight Maracuja, sehr schön hast Du das ausgedrückt. Danke.
  • lemonpunk9935 22.10.2017 08:47
    Highlight Highlight Stamm erinnert mich oft an einen religiösen Fanatiker. Er nimmt die Bibel viel zu wörtlich um damit seine Thesen zu rechtfertigen. Diese Bibelstellen wurde von Menschen geschrieben, die sich den Himmel vorstellten. Menschen, die genauso wenig begreifen konnten wie wir, wie genau der Himmel aussieht. Also ist es gar nicht möglich all das wörtlich zu nehmen. Natürlich gibt es in der Bibel auch keinen Beweis dafür, dass der Himmel existiert, aber Stamms Argumente sind auch kein Beweis dagegen. Glaube oder kein Glaube ist eine Entscheidung, da wir weder das eine noch das andere wissen können.
    • Regas 22.10.2017 10:56
      Highlight Highlight @lemonpunk9935: Es gibt genügend Christen die die Bibel wörtlich nehmen. Weshalb der Sekten Kritiker gezwungen ist entsprechend zu argumentieren.
      Mann kann den Bibel - Gläubigen auch einfach nicht ernst nehmen, um damit seine Tendenz, sich von der realen Welt zu entfernen und sich zusammen mit den Gleichgesinnten abzuschotten zu verfestigen.
      Die nicht Existenz des Himmels zu beweisen ist unmöglich. Umgekehrt ist auch der bewies der Existenz kaum möglich, weil ja niemand wirklich weis was der Himmel eigentlich ist.
    • gelesen 22.10.2017 11:17
      Highlight Highlight Wenn Leute die die Bibel so wörtlich nehmen, wie sie nun mal ist, sich und sie nicht hinterfragen, wie HS dies tut und dann lemonpunk9935 HS kritisiert, dass er die Bibel zu wörtlich nimmt, dann beisst die Katz den Hund, Fische fangen an durch die Wälder zu fliegen, Vögel leben unter dem Meeresspiegel und lemonpunk, was ist mit lemonpunk....?
      bloss los
    • vera.vox 22.10.2017 11:54
      Highlight Highlight Du wirst wohl nie erfahren wie der Himmel aussieht,
      so wie du Gottes Wort in Zweifel ziehst und relativierst.
      Schade um deine Seele.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratrac Ruedi 22.10.2017 05:58
    Highlight Highlight Das tiefsinnigste an Stamms "Blogs" sind meist die Kommentare.
  • Raphael Stein 21.10.2017 23:27
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wo der Stamm sucht, aber ich habe den Himmel hier auf Erden.
    Gut, etwas Hölle drumrum, aber wen interessiert das. Mich nicht.
  • Alienus 21.10.2017 21:35
    Highlight Highlight Kann mir ein Gläubiger erklären, was der Unterschied zwischen Paradies und Himmel ist?

    M.E. ist das Paradies ein Auswilderungsplatz, wo Gott Adam und Co. experimentell ausgesetzt hat. Nach trickreich modifizierter Prüfung mussten A + E in die Wildnis hinaus und durch den Wahnsinn stolpern.

    Nach dem Tod ist das dann der Sammelplatz der gottesfürchtig Gläubigen!?

    Das Paradies ist eine grüne, wasserreiche und umzäunte Insel der Glückseligkeit, in einer wüsten Umgebung. Oder auch die Erde im garstigen Universum.

    Aber, oh Gott, die Frage bleibt: Wo und was ist der Himmel?
    • lilie 22.10.2017 09:23
      Highlight Highlight @Alienus: Bin nicht gläubig, daher keine Expertin, aber ich verstehe es so: Paradies (im engeren Sinne) ist ein angenommener Ausgangspunkt der Schöpfung, als Mensch und Natur in Eintracht lebten. Nach dem Sündenfall brach Krieg aus zwischen Mensch und Natur, der Mensch war zu gierig geworden und so fing die Natur an, ihre Früchte zu verweigern.

      Der Himmel (im religiösen Sinne) hingegen ist da, wo man hinkommt, wenn man gestorben ist, wo man dann eben frei ist von der ganzen Mühsal. Im Himmel herrscht Glückseligkeit.

      Somit entspricht das Paradies dem Himmel auf Erden.
    • Maracuja 22.10.2017 10:04
      Highlight Highlight Die Frage stellt sich, weil m.W. Christen und Muslime damit begannen die Bezeichnungen als Synonym zu benutzen. Bei den Juden handelt es sich um streng getrennte "Sphären": der Himmel ist alleine dem Allmächtigen und Engeln vorbehalten, während Paradies oder Hölle Bestimmungsort der Menschen sind (spätjüdische Vorstellung, in frühjüdischen Vorstellungen gab es diese Zweiteilung nicht, sondern einfach ein Totenreich, den Scheol). Um es noch ein bisschen komplizierter zu machen: in der Bibel wird auch Abrahams Schoss erwähnt.
    • Regas 22.10.2017 11:01
      Highlight Highlight @Maracuja: Ja wo bleiben denn die gefallenen Engel? Etwa im Höllenhimmel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 21.10.2017 20:53
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • pamayer 22.10.2017 00:15
      Highlight Highlight Nina ist immer gut.
  • Alienus 21.10.2017 20:43
    Highlight Highlight @vera.v

    Antwort zum 16.10.17 23.09

    Reichsführer SS Himmler war ein christl. Ungläubiger, aber er glaubte an die germanische Götterwelt. Somit wer er ein Gläubiger der germ. Götter.

    Tja, ab 800 n.Chr. waren die Kaiser oder Könige des Heil. Röm. Reiches nun mal christliche Herrscher, gesalbt vom Papst himself oder von Bischöfen.

    Es spielt auch keine Rollre, ob es fränkisch., franz., engl. span., oder russische usw., usf. Herrscher waren, ALLE beriefen sich auf Gott und dessen „Herrschaftsauftrag“.

    Denn Krieg ist kein Naturereignis, sondern ein (christliches) Menschenwerk.
    • hpj 22.10.2017 00:34
      Highlight Highlight niemand käme auf die idee, krieg als ein naturereignis zu sehen.
    • Alienus 22.10.2017 06:00
      Highlight Highlight hpj


      Aber ja doch.

      Die apostolischen Majestäten haben die Kriege immer als ein notwendiges Naturereignis angesehen. Mit der Segnung der religiösen Machthaber und als exkulpierende Aussage: Da muss man durch.

      Die Kriege waren wie schlechtes Wetter, denn dies wurde im Himmel verursacht, ausgelöst und ist deshalb dort zu verantworten.

      Und sind dies nicht Naturereignisse? Der Mensch ist einfach und unabdinglich der Katastrophe ausgeliefert.
    • Anam.Cara 22.10.2017 15:33
      Highlight Highlight Der Mensch findet immer einen Grund, Krieg zu führen. Sei es wirtschaftlich, territorial, ideologisch, kulturell oder was auch immer.
      Und er findet stets einen Vorwand um seine Macht zu missbrauchen. Religion kommt da sehr gelegen, weil sie den Machtanspruch auf eine höhere Ebene stellt und den Opfern ein besseres Dasein verheisst.
      Gäbe es keine Religion, würde ein anderes, ähnlich starkes Element missbraucht (z.B. Rassenstolz oder auch Nationalismus).
  • Spooky 21.10.2017 20:39
    Highlight Highlight Seltsam.

    Das ist ein religionskritischer Text von Hugo Stamm.

    Bis jetzt hat es fast massenweise WatsonUser, die der gleichen Meinung sind wie Herr Stamm.

    Und handkehrum beliefert uns Watson mit einem Urner Schweizergardisten, der den Papst in den Himmel hinauf lobt.

    Und kein Schwein hat protestiert. Im Gegenteil, die WatsonUser fanden den Typen einen Helden.

    Seltsam
    • Share 21.10.2017 21:14
      Highlight Highlight Nein, Spooky, das ist ein wissenschaftskritischer Text von Hugo Stamm, der gegen die sektenhaften Züge des New Age protestiert. Man könnte schon fast davon sprechen, dass er Aepfel mit Birnen vergleicht. Ganz sicher ist, dass er sich im Text mehrmals widerspricht.
    • Spooky 21.10.2017 21:38
      Highlight Highlight @Share
      "Nein, Spooky, das ist ein wissenschaftskritischer Text von Hugo Stamm..."

      Also ich habe eher das Gefühl, das der Text ein wissenschaftsgläubiger Text ist.

      Es gibt Leute, die blind an die Wissenschaft glauben.
    • batschki 22.10.2017 07:18
      Highlight Highlight Wissenschafts-gläubig ist ein Widerspruch in sich.
      Entweder man weiss oder man glaubt und vertraut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 21.10.2017 17:04
    Highlight Highlight Nun, Herr Stamm, nachdem Sie uns den Spass Ihren Blog auch nach dem soundsovielten Lesen nochmals mit einem überdachten Kommentar darzulegen, genommen haben, scheinen Sie auch verzweifelt nach einem Nachfolger zu suchen. Dafür müssen Sie sich gar nicht schämen, daran dachte ich heute morgen auch, als mir das Kind am Tisch kurzerhand erklärte: Ich kann jetzt auch Passwörter knacken. Das war die Antwort auf mein Bemühen, das Kind möge es doch einst als Mathematiker versuchen. Vielleicht gelingt es dem Kind diesem Algorithmus der Ihre alten Blogs, zu Ihrem Nachteil, verwurstet, ein Make-over.
  • Basswow 21.10.2017 14:54
    Highlight Highlight 😉
    Benutzer Bild
  • Gummibär 21.10.2017 14:46
    Highlight Highlight Anständig leben, niemandem bewusst zu schaden, der Natur, der wir entstammen und von der wir wissen, Sorge tragen, wo möglich zum Gemeinwohl beitragen, sich am Erreichten freuen ...... das müsste eigentlich genügen.
    Mir bleiben nach statistischer Erwartung noch ein halbes Dutzend Jahre. Wenn ich in der kurzen Erinnerung meiner Mitmenschen nach dem Lichterlöschen noch einen Moment weiterlebe, wäre mir am liebsten, wenn sie von mir sagen könnten : "He was a decent person."
    • Maracuja 21.10.2017 20:10
      Highlight Highlight @Gummibär: wenn sie von mir sagen könnten : "He was a decent person."

      Wie traurig, tönt nicht nach gelebtem Leben.
    • Gummibär 21.10.2017 23:02
      Highlight Highlight Ganz im Gegenteil ,-) ein abenteuerliches Leben weit ab von Normalität und mit einer guten Dosis Glück sonst würde es a) nicht so lange andauern und b) nicht so viel Spass machen.
      Mit "decent" meine ich möglichst nie auf Kosten oder zum Nachteil anderer.
    • Maracuja 22.10.2017 10:27
      Highlight Highlight Gummibär: meine ich möglichst nie auf Kosten oder zum Nachteil anderer

      Da Sie (wenn ich mich richtig erinnere) mal erwähnten viel Zeit in Ländern mit tieferem Lebensstandard verbracht zu haben, mag Ihnen das etwas besser als mir, die ich in CH lebe, gelungen sein. Aber auch anderswo konkurriert man (um Job, Unterkunft, Herz des/der Geliebten) und lebt auf Kosten von Umwelt und anderen Lebewesen (bei Fleischessern trifft das auch Lebewesen, die zu Empfindungen fähig sind). Ein Leben, das kaum auf Kosten/Nachteil anderer geht, ist unmöglich, vielleicht stammt daher Sehnsucht nach Paradies.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 21.10.2017 14:32
    Highlight Highlight Ich finde es schade, dass so viele Menschen nicht mit dem, was wir wissen, zufrieden sein können, zudem sich das Wissen dauernd vermehrt. Ist es denn so,dass ein Leben in sich selbst von der Geburt bis zum Erlöschen, nicht genügt und dass unser Verhalten in unserem bewussten Leben, ob gut oder böse, ob konstruktiv oder zerstörerisch, ob erfüllt oder unzufrieden, glücklich oder tragisch, von aussen gesteuert und mit Himmelfahrt und Hölle belohnt oder bestraft sein muss. Woher die arrogante Not, uns als einzigen denk- und sünden-fähigen Organismus als Gottes Abbild mit ewigem Leben zu sehen.
  • Quacksalber 21.10.2017 12:08
    Highlight Highlight Also in der Migros gibt es jetzt schon Grättibänzen. Wenn das kein Beweis ist.
  • Beteigeuze 21.10.2017 11:37
    Highlight Highlight Guter Input, das mit den Neutronensternen + Gravitationswellen. Aber als er das gelesen hat, hat er wohl genauso wenig verstanden wie der Rest der Menschheit. Denn dieses Ereignis versetzt nur Profi-Astronomen in Verzückung. Aber auch für die basiert das ganze nur auf Vermutung + Hoffnung, dass man mit den gewonnenen Erkenntnis richtig liegt.

    Nichts ist gesichert und die Menschheit entwickelt sich geistig nicht massiv weiter, sondern tritt seit JAHREN auf der Stelle.

    Und was den "Himmel" anbelangt, könnte das die "Dunkle Materie" sein. Nicht wenige behaupten das, aber niemand weiss es.
  • reamiado 21.10.2017 11:28
    Highlight Highlight Das Problem an dem Artikel ist, dass die Vergangenheit mit der Sicht von heute betrachtet wird. Das Konzept von Virtualität existierte damals nicht, mam muss alle Erklärungen in ihrem Kontext sehen!
    (Stichwort: Retrospektive Diagnose)
  • karl_e 21.10.2017 11:17
    Highlight Highlight Imagine there's no heaven
    It's easy if you try
    No hell below us
    Above us only sky
    Imagine all the people living for today
    (John Lennon)
  • dorfne 21.10.2017 10:59
    Highlight Highlight Nach jüdisch-christlicher Überlieferung stirbt der Körper und mit ihm die Seele. Die flattert also nicht gen Himmel, sie stirbt. Bis am "Jüngsten Tag" beides von Gott auferweckt wird für die "Anderswelt". Ich mache mir keine Vorstellung über diese Anderswelt. Sie liegt in Gottes Hand. Vielleicht kommt nichts. Auch gut.
    • Klaus07 21.10.2017 11:50
      Highlight Highlight Der Begriff Seele ist uralt, noch vor der Existenz der Juden machten sich die Menschen Gedanken, was mit all den Bildern, Ideen, Erinnerungen passiert die man im Kopf hat. Man konnte damals bereits nicht akzeptieren, dass beim Tod alles weg sein soll. Also brauchte man eine Erklärung uns so entstand das Wort Seele, also ein Gefäss dass beim Tod weiter existieren soll. Die Religionen haben diese Idee sehr gerne übernommen. Grundsätzlich ist es aber immer, das die Menschheit nicht akzeptieren kann, das der Tod endgültig ist.
    • Raphael Bühlmann 21.10.2017 19:04
      Highlight Highlight Wölfli: Das mag eine jüdische Überlieferung sein, die katholische Kirche lehrt jedoch, dass der Körper stirbt und tot bleibt bis zum Jüngsten Tag, während die Seele unsterblich ist und nach dem Tod entweder ...

      a) in den Himmel kommt.
      b) via Purgatorium nach gewisser Zeit in den Himmel kommt.

      c) in die Hölle kommt.
    • Rabbi Jussuf 21.10.2017 21:11
      Highlight Highlight Klaus
      Unsinn! Der Begriff Seele (wie er heute verstanden wird) stammt aus dem alten Griechenland. Hauptsächlich Platon ist daran schuld.
      Die alten Juden kannten keine unsterbliche Seele: Tot war tot, und so war es durchaus noch bei vielen Völkern. Die Seele, die nach dem Tode im Himmel oder der Hölle weiter leben kann, ist eine christliche Erfindung unter griechischem Einfluss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 21.10.2017 10:55
    Highlight Highlight Was die "dummen" Menschen in vorwissenschaftlicher Zeit schon glaubten: Gott ist ausserhalb von Raum und Zeit, der ewige Augenblick sozusagen. In den schwarzen Löchern des Weltalls existieren Raum und Zeit nicht, d.h. die Materie existiert darin nicht. Darüber sollte man ev. auch mal reflektieren.
    • RobinBurn 21.10.2017 11:26
      Highlight Highlight So einfach ist das mit den schwarzen Löchern nicht...
    • Michael Bamberger 21.10.2017 11:47
      Highlight Highlight Wölfli beim Lamm: "Gott ist ausserhalb von Raum und Zeit..."

      Falsch!

      Gott hat sich angeblich vor rund 2000 Jahren als Teil seiner selbst ein paar Jahre lang - innerhalb Raum und Zeit - als Wanderprediger herumgeschlagen.

      Wölfli beim Lamm: "d.h. die Materie existiert darin nicht (in schwarzen Löchern)..."

      Falsch!

      "Die gesamte Masse (Materie) eines Schwarzen Lochs konzentriert sich in einem einzigen Punkt mit unendlich hoher Dichte und unendlich starkem Gravitationsfeld, einer sogenannten Singularität."

      http://www.weltderphysik.de/gebiet/astro/schwarze-loecher/
    • Klaus07 21.10.2017 11:53
      Highlight Highlight Wenn Gott ausserhalb von Raum und Zeit sein soll, dann ist er im Nichts, also Inexistent ergo nicht vorhanden. Endlich der Beweis, das Gott eine Erfindung des Menschen ist. Danke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 21.10.2017 10:29
    Highlight Highlight Als Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum vorstiess, meldete er, der überzeugte Materialist, zur Erde, er sehe hier oben keinen Gott. Argumentativ kommt Herr Stamm mit seinem Beitrag über dieses Niveau nicht hinaus: letztes Jahrtausend...aus einem atheistischen Reich, das 1989 krachend kollabiert ist. Aber wir leben noch - Gott sei Dank😉! PS. Halte auch die Trumpies für gottlos!
    • rodolofo 21.10.2017 16:28
      Highlight Highlight Auch diejenigen, die behaupten, es gebe kein "Gott", sind (winzig kleine) Teile von diesem "Gott".
      Lustig, was?
    • Klaus07 21.10.2017 22:35
      Highlight Highlight @rodolfo
      Nicht Lustig.
      Andere Frage, wer hat Gott erschaffen, und warum ist Gott männlich?
    • hpj 22.10.2017 01:02
      Highlight Highlight wie kommst du darauf dass gott maennlich sein soll? woher kommt dieser 'glaube'? nur weil ihn die denominationen maennlich dargestellt hatten? glaub nicht alles, rodolfo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 21.10.2017 10:17
    Highlight Highlight Je mehr wir in den Makro- und Mikrokosmos schauen, desto mehr müssen wir feststellen, was für unbedeutende Fliegenschisse wir doch alle sind. Wir sind blinde Eintagsfliegen, die unbedingt wissen wollen, was gestern war und morgen sein wird. Wir müssen mehr in die Unendlichkeit des Moments eintauchen und aufhören die Droge Hoffnung zu konsumieren. Uns bleibt nur der Moment und nur hier können wir - für einen flüchtigen Moment - im Einklag mit der Unendlichkeit sein. Für die moderne Gralssuche nach dem Paradies wünsche ich allen (Eintagsfliegen) viel Spass beim Flug!
    • Pelegrino 21.10.2017 14:52
      Highlight Highlight Fundamentalisten sind wir doch in allem gleich, ob Atheist, Gottgläubigkeit, und Esoterik. Alle Philosophie hat eines gemeinsam, sich selbst zu suchen und zu finden. Eigentlich jeder der schreibt, hat seine eigene Vision, das auf irgend-weise persönlich auf sich selbst fundiert. Also ein Individuum in Person! Glaube, Hoffnung und Zuversicht ist der Kernpunkt des Seins im Menschen, in dem alles Entscheidenden, wofür er sich entscheidet. Suizide geschehen aus der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung heraus, und da ist die Frage berechtigt: Wo ist der Ursprung des menschlichen Seins?
  • Rabbi Jussuf 21.10.2017 09:40
    Highlight Highlight Neutronensterne sind keine Schwarzen Löcher, auch keine kleine Schwarze Löcher. Das so nebenbei.
  • olive 21.10.2017 09:03
    Highlight Highlight Ganz einfach: "Aktuell entwickelt sich die Menschheit geistig massiv weiter. Viele Menschen berichten davon das unser Planet mit samt all seinen Bewohnern in die 5 Dimension gelangt. Das klingt für viele sehr abenteuerlich doch die 5. Dimension manifestiert sich immer mehr in unserem Leben.Wie das genau geschieht und woran man feinstoffliches Denken und Handeln erkennen kann, verrate ich euch hier. "
    http://www.allesistenergie.net/5-dimensionales-denken-und-handeln-wie-der-mensch-sich-geistig-weiterentwickelt/
    Man muss halt dran glauben
    • LeChef 21.10.2017 09:42
      Highlight Highlight 😂😂
    • Rabbi Jussuf 21.10.2017 09:47
      Highlight Highlight Find ich immer wieder gut, das feinstoffliche Denken!

      Feinstoff? Hört sich so nach Hausstaub an. :-))
    • olive 21.10.2017 10:55
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      das gibt es halt nur bei den Esoterikern 😂 Und dass sich die Menschheit "massiv geistig weiterentwickelt" wohl auch nur dort.
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  • lilas 21.10.2017 08:52
    Highlight Highlight Wissenschaft und Glauben. Zwei grundsätzlich unterschiedlichere Gebiete sind kaum zu finden.
    Glauben und wissen können weder verglichen noch gemischt werden. Die Wissenschaft basiert auf Erforschen, entdecken, erklären, nachweisen. Der Glaube auf Annahme und Hoffnung oder Angst vor der Hölle.


  • Rakete 21.10.2017 08:47
    Highlight Highlight Schauen sie besser nochmals ganz genau in den Himmel, Herr Stamm. Ich bin mir fast sicher: das Paradies befindet sich links neben dem Mond
  • rodolofo 21.10.2017 08:30
    Highlight Highlight Böser Hugo Stamm!
    Bringst kleine Kinder zum weinen, indem Du Ihnen erzählst, dass weder der Osterhase, noch das Christkind und nicht mal der Samichlaus wirklich existieren!
    Und dann ziehst Du auch noch am falschen Bart des Weihnachtsmanns, während gerade ein glücklich strahlendes Kind auf seinem Schoss sitzt!
    Der Trick an einer Placebo-Pille besteht doch darin, daran zu GLAUBEN, dass sie wirkt!
    Sofort stellt sich dann nämlich eine beruhigende Wirkung beim Gläubigen ein.
    Aber wir können auch daran glauben, dass drei mal die 7 auf der Nummer eines uns überholenden Autos Glück bringe...
    • Klaus07 21.10.2017 12:05
      Highlight Highlight Auch mir wurde all die Märchen von Gott, Christkind, Samichlaus und Osterhase beigebracht. Es hat eine weile gedauert, bis ich selber herausgefunden habe dass alles auf Menschlichen Märchen und Lügengeschichten aufgebaut ist. Da ich ein Mensch mit einem hohen Mass an Gerechtigkeits- und Wahrheitsinn bin, habe ich all diese Märchen abgelegt und lebe ein Leben ausserhalb des Mainstreams ohne Ideologien. Und ich kann Ihnen Versichern, es ist äusserst angenehm ohne Glauben zu leben und ja, ich lebe genau so moralisch integer wie all die 10 Gebote fanatiker.
    • rodolofo 21.10.2017 15:00
      Highlight Highlight @ Klaus07
      Anscheinend ist Dir der Ironie-Gehalt in meinem Kommentar nicht aufgefallen, mit dem ich die im Hugo Stamm - Blog immer wieder verbissen geführten Debatten darüber, wo genau die Grenze zwischen Glauben und Wissen verläuft zu entkrampfen versuche.
      Das deutet aber darauf hin, dass Du eine gewisse humorarme Gläubigkeit doch noch nicht ganz abgelegt hast.
      Darum liefere ich das Augenzwinker-Zeichen nach: ;)
    • hpj 22.10.2017 01:19
      Highlight Highlight klaus07: "genau so moralisch wie all diese gebote-fanatiker..."
      Wie ist das zu verstehen? sind Sie auch so doppelbödig, wie die fanatiker?
      so im sinne von: zölibat muss ja nicht heissen, dass man nicht auf kleine Jungen steht etc.
  • N. Y. P. D. 21.10.2017 08:19
    Highlight Highlight Also ich trenne Astronomie und Glauben. Astronomie ist eines der faszinierendsten Themen überhaubt. Glauben ist Glauben, im Wortsinne. Beide Themen haben NEBENEINANDER Platz.

    Astrologie \ Mike Shiva etc ist wieder ein ganz anderes Thema. Bestenfalls Unterhaltung.
    • Energize 21.10.2017 10:36
      Highlight Highlight Diese Trennung werde ich nie verstehen - wie kann ein gebildeter Mensch seinen Verstand beim Thema Glauben einfach ausschalten?

      Die Legenden von Thor, Poseidon und Krishna sind alle Schwachsinn - aber Jesus, ja seinen Körper und sein Blut gönne ich mir jeden Sonntag in der Kirche.

      Warum wenden wir nicht auch auf unsere eigenen "kulturellen Religionen" unseren Verstand an?
    • lilie 21.10.2017 11:09
      Highlight Highlight @Energize: Bin selber konfessionslos, aber ich finde es schon wichtig, dass neben dem Verstand auch Träume, Wünsche, Hoffnungen Platz haben. Die menschliche Seele ist voller irrationaler Ängste, und diese können durch Geschichten, Märchen und Legenden angesprochen und aufgelöst werden. Wer nur den Verstand benutzt, verpasst die Tiefe des menschlichen Erlebens.
    • Klaus07 21.10.2017 12:15
      Highlight Highlight @Energize sie schreiben es richtig, wie kann ein gebildeter Mensch... aber ab da hört die Zustimmung bereits auf. Zuerst schreiben Sie das Thor, Posidon und Krishna Schwachsinn sei. Sie werfen also Millionen von Menschen schwachsinnigkeit vor? Wie arrogant ist das denn? Dann schreiben Sie über das Blut und Körper von Jesus dass Sie geniessen! Da ist mir kurzzeitig Übelkeit hochgekrochen und am Schluss vordern Sie das man den Verstand nutzen soll. Ja was nun genau? Jeder intelligenter Mensch muss alle Märchen von Wein in Wasser oder über See laufen aus Wissenschaftlicher Sicht verneinen.
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Erweiterung der Rassismus-Strafnorm: Vom Privileg, nicht schützenswert zu sein

Am 9. Februar stimmen wir über die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm ab. Ein Brief ans «Komitee gegen dieses Zensurgesetz».

Liebes Abstimmungskomitee «Nein zu diesem Zensurgesetz!»

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Zuerst: Ich für meine Person würde Rassismus und Homophobie als Gedankengut wahnsinnig gerne abschaffen. Nur kann ich das nicht. Ich kann und darf nicht bestimmen, was andere denken. Auch nicht, was Ihr denkt. Das darf der Staat auch nicht. Gedankenverbrechen sind nicht ahnbar und ich finde das absolut richtig, denn auch ich habe in …

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