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The Latin Patriarch of Jerusalem, Michel Sabbah, raises a communion wafer, which sybolizes the body of Christ, during the Pontifical Easter Mass, in Jerusalem, Easter Sunday, April 11, 2004. A few hundred Palestinian Christians and foreign pilgrims attended Easter Sunday mass at the Church of the Holy Sepulchre, built over the rocky mount believed to be the place where Jesus was crucified. (AP Photo/Brennan Linsley)

Ein katholischer Pfarrer hält bei der Eucharistie eine Hostie in die Höhe. Bild: keystone

Sektenblog

Logik ist nicht die Kernkompetenz von Religion – das zeigt das Ritual des Abendmahls



«Das ist mein Leib, das ist mein Blut.»

Jedem Katholiken dürfte dieser Satz geläufig sein. Diesen sagt der katholische Pfarrer nämlich, wenn er bei der Eucharistie während des Gottesdienstes eine Hostie in die Höhe hält.

Aber, wessen Fleisch und Blut soll die Oblate denn nun sein, die er an die Gläubigen austeilt?

Das Fleisch und Blut des Geistlichen? Nicht wirklich.

Sondern?

Richtig: Das Fleisch und Blut von Jesus.

Mit der Logik ist es so eine Sache

Das Ritual der Eucharistie zeigt vor allem eins: Logik ist nicht die Kernkompetenz von Glaubensgemeinschaften. Eine Hostie wird in einer besonderen Bäckerei gebacken. Aus Fleisch und Blut lässt sich keine Hostie herstellen.

Ist die Oblate, die an das letzte Abendmahl von Jesus erinnern soll, vielleicht lediglich ein Symbol? Quasi ein Gleichnis?

Nein, ist es nicht. Mindestens so verkündet es die katholische Lehre. Sie versteht die gewandelte Hostie als den wahren Leib Christi, der den Gläubigen im Sakrament dargereicht wird.

Man kann es deshalb nicht anders formulieren: Die Gläubigen essen bei der Eucharistie gewissermassen Jesus. Nach strenger Logik ist dies eine Art Kannibalismus. Allenfalls eine sakrale.

Die Verwirrung ist perfekt

Natürlich sind Katholiken keine Kannibalen. Schliesslich essen sie lediglich ein paar Gramm bearbeitetes Mehl. Da ist kein Fleisch und kein Blut. Und doch lehrt die katholische Kirche, dass es sich um den Leib von Jesus handelt. Nicht symbolisch. Nein, real.

Pope Benedict XVI offers a nun the holy communion during a mass to mark the 50th anniversary of the death of Pope Pius XII, in St.Peter's Basilica at the Vatican Thursday, Oct. 9, 2008. The pontiff has given a push to possible sainthood for Pope Pius XII, as he defended the World War II pontiff Thursday from accusations that he did little to spare Jews from the Holocaust. Benedict contends his predecessor acted silently to save as many Jews as possible and expressed hope that efforts aimed at his beatification would proceed

Papst Benedikt XVI reicht einer Nonne die Oblate. Bild: keystone

Ist dies Magie? Ein stereotypes Wunder? Oder Aberglaube?

Wir holen die Bibel zur Hilfe

Die Verwirrung ist perfekt. Deshalb müssen wir die Bibel als Richtschnur heranziehen. Ursprung der Kommunion ist das Abendmahl.

In Matthäus 26, 26-28 heisst es:

«Als sie aber assen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach es und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst, das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.»

Nun wird einiges klar. Jesus nahm Brot und teilte es. Er operierte nicht einen Teil seines Muskels heraus. Er zapfte auch kein Blut ab. Deshalb kann das Brot nur symbolisch für sein Fleisch und Blut verstanden werden.

Was bedeutet, dass die katholische Kirche eine Interpretation vornimmt, die der Logik spottet und den Intellekt beleidigt.

Geistliche als Stellvertreter Gottes

Es zeigt aber auch: Die katholischen Geistlichen sehen sich bei der Kommunion gern in der Rolle von Jesus beim letzten Abendmahl. Das gibt ihnen Bedeutung und Macht. Sie sind seine Stellvertreter. Sie gefallen sich in der Rolle, das Fleisch und Blut von Jesus in den Händen zu halten, zu wandeln und an die Gläubigen auszuteilen. Dabei scheint es ihnen völlig egal zu sein, dass ihr Ritual bar jeder Logik ist.

So ist das halt oft mit dem Glauben. Wie heisst es doch so schön: 

«Selig sind die Armen im Geiste.»

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Noch mehr Religion: Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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196Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 03.09.2016 23:31
    Highlight Highlight Alienus
    Frage an den........., weiss bald nicht mehr was alles!
    Es wurde hier über Einstein und seine angeblichen Plagiate diskutiert. Wovon ich echt überrascht, ja beinahe schockiert bin. Denn seine Weisheiten hangen geistig über meinem Bette.....

    Deine Meinung, resp. Deine Erkenntnisse dazu, als belesener, etymologierender Multi-Interessierter mit Hauptfach Religion und zivilisierte Nationen, würde mich sehr interessieren. Ist Dir davon etwas bekannt?
  • Pasionaria 03.09.2016 18:18
    Highlight Highlight Alienus 2/2
    Viele weitere Fazite könnten problemlos angeführt werden, z.B.: Nationalismus und Religion - alles auf Dogmen aufgebaut - sind für den Herdentrieb im Menschen gedacht, die offensichtlich nichts anderes haben, um darauf stolz zu sein etc. etc.

    Gruss von der Vorhölle der zivilisierten Edgenossen in den arisch reinen Himmel......
  • Pasionaria 03.09.2016 18:17
    Highlight Highlight Alienus 1/2
    am 2.9.16
    Vielen Dank für Deine exemplarisch-figurativen, so geschätzten Analysen......, sei's über die zivilisierten Eid- oder sonstigen Genossen, sei's über die kannibalischen Sitten von Weltreligionen...... Wer könnte deren Inhalt und den von Dir aufgeführtem (Un-) Sinn/Logik auch nur ansatzweise widersprechen?

    Anderseits schreibst Du etwas Alien-Revolutionäres ".....folgend eine Profilierung, die nach bestem Wissen und Gewissen......." Seit wann berufst Du Dich auf ein Gewissen, und was ( Ereignis) hat Dich dazu gebracht? Ich hab's noch nicht geschafft, dieses zu finden!
  • Pasionaria 03.09.2016 17:39
    Highlight Highlight Maracuja

    Nun, es gibt nicht einfach nur eine Gesellschaft hier und DIE Parallelgesellschaft dort - es gibt auch die intermediäre Gesellschaft, und dort sehe ich uns beide..... Du weisst genau, was Du u.a. intellektuell drauf hast. Vorallem bist Du in der Lage zu denken, zu hinterfragen, Schlüsse zu ziehen (manchmal auch das Haar in der Suppe zu finden). Das Materielle ist (leider) eine andere Angelegenheit.

    Aber es beruhigt, dass Du schreibst "Geht mir aber trotzdem gut...." - mit hoch3 weisst Du bestimmt, wer ich meine - bereiten Sie Dir hoffentlich mehr Freuden als Sorgen.
    Gruss
  • Alienus 02.09.2016 09:39
    Highlight Highlight Pasionaria & Maracuja 1/4

    Die Frage nach „zivilisierten Eidgenossen“ lässt mich nicht los. Da ich nun Zeit habe, diese weltbewegende Frage nach dem Sein und Schein eines nationalistischen schweizerischen z. E. zu stellen und eine Beantwortung zu wagen, folgend eine Profilierung, die nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Garantie auf Vollständigkeit, erfolgen kann.

    Betrachtet man Zivilisation, so spuckt das Netz die Erklärung raus: „Der Entwicklungsstand einer Gesellschaft, der durch einen relativ hohen Stand wissenschaftlich-technischer und kultureller Errungenschaften geprägt ist“.
  • Alienus 02.09.2016 09:35
    Highlight Highlight 2/4

    Betrachtet man die Realität, so kann man bei diesen „z. E.“ Lücken in fast allen Bereichen sehen. Legt man die wesentliche Problematik solcher patridiotischen Typen frei, so gelangt man zu der alles zerstörende Xenophobie.

    Da ist alles übel, fremd, gefährlich, anders, faul, schmutzig und vom erdoganischen Ziegengeruch umwabert.

    Diesen z. E. , aber nicht nur diesen, muss man böse Wahrheiten in ihren Hohlkopf klopfen: ihre rote Fahne mit dem weißen Kreuz ist eine Kriegsstandarte des Heil. Röm. Reiches (Dt. Nation). Ihre schwarze Kluft hat die schwarze Färbung der dt. Kreuzritter.
  • Alienus 02.09.2016 09:31
    Highlight Highlight 3/4
    Ihre Schrift ist lateinischer Herkunft und Zahlen sind indisch-arabischen Ursprungs. Ihr Papier, auf welchem sie ihre Hetze schreiben und mit dem sie dann ihren Hintern abwischend benutzen haben Mauren erfunden. Mathematik, Philosophie, Medizin, Heilkunde, Metallurgie, Astronomie uam. von Ausländern, Orientalen, Fremden, Gesockse und Nichteuropäern ausgebrütet.

    Trotz alledem fühlt sich das rechte Pack allen und allem Fremden überlegen. Was doch bedenklich stimmen sollte.

    Diese Deppen versuchen andauern, die Bezeichnung Schweiz zu umfahren. Was intuitiv nicht mal falsch ist.
  • Alienus 02.09.2016 09:29
    Highlight Highlight 4/4

    Wenn man bedenkt, diese Benennung ist von den Deutschen für die südlich lebenden Alemannen als wüstes Schimpfwort im 16. JH verwendet worden.

    Na ja, da hat wohl einmalig das reptilische patriotische Kleinhirn dieser „zivilisationsfernen Eidgenossen“ ein gutscheinendes Urteil getroffen.

    Da bleibt die Frage unbeantwortet, was noch original schweizerisch am Schweizertum solcher verblendeten Nationalisten ist?

    Fazit: Da sei doch noch die Frage erlaubt, ob sich eigentlich bei solchen Kleinhirnheros die Begriffe „zivilisierte“ und „Eidgenossen“ ausschließen?

    Antwort: Eindeutig ja!
    • Maracuja 02.09.2016 16:13
      Highlight Highlight @Alienus

      Schön wie Sie den zivilisierten Eidgenossen mit scharfer Klinge (hoffentlich kein Schweizer Taschenmesser!) zerlegt haben.

      @Pasionaria

      Parallelgesellschaft war etwas ironisch, wobei man in der grössten Schweizer Stadt schon nach sozialen Schichten getrennt lebt und mit der ländlichen Schweiz kaum Berührungspunkte hat. Und als typische Vertreterin meiner Schicht habe ich mein Leben überhaupt nicht im Griff, es ist eher umgekehrt das Leben, d.h. insbesondere die Lohnabhängigkeit hat mich im (Würge)griff. Geht mir aber trotzdem gut, dir hoffentlich auch.
  • karl_e 30.08.2016 23:52
    Highlight Highlight Schon unser Zwingli hat diesen Satz - geleitet von seiner Vernunft - im Konjunktiv gepredigt: dies sei mein Blut etc.
  • olive 30.08.2016 19:33
    Highlight Highlight Interessante Sendung über feministische Theologie
    http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-religion/die-theologie-vom-kopf-auf-die-fuesse-stellen-2

    Abscheulich, diese Frauenverachtung in der Theologie, plagt zwar die "normale Frau" heutzutage nicht mehr gross, dafür kommt jetzt eine Religion zu uns, die noch nicht viel weiter ist als das Christentum damals..
  • olive 30.08.2016 18:13
    Highlight Highlight Wie schön, dass Sie noch hier sind andersen. Oder schreiben Sie aus Dänemark?
  • Pasionaria 28.08.2016 22:42
    Highlight Highlight Maracuja
    Cc Alienus
    " ... zivilisierter Eidgenosse ... Was ist denn das?*
    * Mithilfe von Alienus zur Lösung dieses Rätsel willkommen."
    Eine berechtigte Frage, deren Lösung Du auf der Spur bist.
    Also für mich persönlich stellt dieser ein (rechts-) bürgerlicher Ultra-Schweizer dar. Einer davon wurde heute vor den Augen von, weiss der Kuckuck wievielen 10'000en ebenso zivil. Eidgenossen, zum König gekürt.
    Maria und ihre Trabanten hilf!
    • andersen 29.08.2016 08:01
      Highlight Highlight Ein Land, die so sehr darauf fixiert sind, ein König zu küren, die erst König wird, wenn der andere in Sägemehl liegt. Hm. Ein weitere Grund, nicht Schweizer zu werden.
    • Maracuja 29.08.2016 19:54
      Highlight Highlight Als Angehörige einer städtischen Parallelgesellschaft ist mir die Zivilisation der Schwingerfeste, Schützenvereine, Jodelchörli, Trachtenclubs, offiziellen 1. August-Feiern usw. ziemlich fremd. Aber wahrscheinlich hast du Recht, dass sich diese Schweizer in unschuldiger Naivität als Eidgenossen bezeichnen und sich nicht zwingend über die unzivilisierte Aussage "Ich bin nöd Schwizer sondern Eidgenoss, Schwizer cha jede wärde" definieren.
      Ps. Wer sind Marias Trabanten?
    • Pasionaria 29.08.2016 22:15
      Highlight Highlight Maracuja
      gut definiert! Ausser Deine angebliche 'Angehörigkeit zu einer städtischen Parallelgesellschaft'. Uebertreibst Du da nicht ein wenig? Ich hoffe schwer.
      Und sonst hast Du alles hoch3 im Griff?

      " Wer sind Marias Trabanten?"
      All die Heiligen, Heiliggesprochenen, Unheiligen, Gesegneten und biblischen Fantasiefiguren.
  • Pasionaria 28.08.2016 22:39
    Highlight Highlight Alienus
    am 27.8. um 16.12h "Ha, möchte auch meinen Senf dazu abgeben."

    Selbstverständlich stets willkommen - vorallem nach einer längeren Phase, wo das eher Fade gut und gerne mit Senf oder Chili aufgepeppt werden sollte.....

    Uebrigens ein Blogger hat noch eine für mich interessante Frage gestellt. Deine Meinung dazu würde mich interessieren: Wie kann ein gutkatholischer Vegetarier/Veganer mit dem Dilemma des Verzerrs von Fleisch und Blut Christi moralisch zurecht kommen?

    • Alienus 02.09.2016 13:30
      Highlight Highlight 3/3

      Man könnte die Idee für real halten, der olle Mohammed hätte Magengeschwüre gehabt und hätte den damals sich ausbreitenden Kaffee nicht gut vertragen.

      Die Verdammung des Alkohol könnte daher kommen, weil wohl damals die Bezeichnung für den Wein und den Kaffee die gleiche Sprachwurzel aufgewiesen hätten und die Nacheiferer da was verwechselt haben.

      Man sieht es, wie verspeisen von Kot des Dalai Lama, verzehr von Fleisch und Blut sowie eine mögliche Verwechslung von Kaffee und Wein die Menscheitsgeschichte wesentlich beeinträchtigt.

      Fazit: Errare castus est. Immer dieser Kack.
    • Alienus 02.09.2016 13:34
      Highlight Highlight 2/3

      Also können Vegetarier bedenkenlos an der kannibalistischen Eucharistie mit knabbern und brauchen sich keine Vorwürfe machen. Nun, bei Gluten sollte man aufpassen.

      Auch wird der altjüdischen Tradition folgend kein gesäuertes Brot verwendet und in der Tat auch Alkohol, da ja dieser ein mineralisches Ausscheidungsprodukt gewisser Wesen ist und somit das vegetarische Reinheitsgebot eingehalten wird.

      Nun, bei der Religionsrichtung des Mohammeds könnte ein Irrtum vorliegen, da ja dieser den Alkohol verdammt haben soll. Nun, da sollte man gewissen sprachironisch-realen Überlegungen folgen.
    • Alienus 02.09.2016 13:40
      Highlight Highlight 1/3

      Eine religionsrelevante weltbewegende Frage!

      Aber Hilfe naht in der bivalent-valenzen Varianz.

      Da Fleisch und Blut des Jesus nur symbolisch-stellvertretend genossen wird, werden dabei organisch-mineralische Grundelemente des Brotes und des Weines konsumiert.

      Das Mysterium der Fleisch- und Blutwerdung erfolgte in der vorausgegangenen Transformation und Translation bei der Weihung durch den Priester, dass das so sei!

      Da nun offensichtlich Jesus auch nur ein Mensch war, ist auch er aus solchen Grundelementen zusammengesetzt gewesen, die er in seinem Leben zu sich genommen hat.
  • Share 28.08.2016 20:35
    Highlight Highlight Wir sind ein Leib. Ein Bildwort. Tut dies zu meinem Gedaechtnis. Koennte symbolisch verstanden werden. Die Fantasie der Menschen reicht darueber hinaus. Und darum geht es schlussendlich. Zum Glück gibt es Albert Einstein.
    • Pasionaria 29.08.2016 13:53
      Highlight Highlight "Zum Glück gibt es Albert Einstein."
      Das können Sie fettgedruckt schreiben, so ist es.
      Nicht nur glänzt er mit seiner Logik, nein auch mit seiner Philosophie, zum Beispiel:
      „Die Logik bringt dich von A nach B, deine Vorstellungskraft bringt dich überall hin.“
      Was ist Religion und deren Dogmatik mehr als Fantasie?
    • Share 29.08.2016 20:33
      Highlight Highlight Die beiden, Jesus und Albert, haben einiges gemeinsam. Nicht nur, dass sie Vorhandenes in einen neuen Kontext gesetzt hatten, sondern eben auch das Charisma besassen, Menschen Verständnis zu vermitteln, etwas Eigentümliches aufzuschlüsseln. Falls der Forscher letzthin am TV Recht hatte, geht im Universum keine Information verloren. Also auch keiner von uns. Nicht einmal ein flüchtiger Gedanke. Faszinierend, nicht?
    • Pasionaria 29.08.2016 21:47
      Highlight Highlight H.L. Mencken
      Ist von Plagiat zu sprechen nicht sehr wagemutig, gar unfair?
      J.H. Poincaré ist mir, sicher auch den meisten, ein wager Begriff und nur in Zusammenhang mit Mathematik und Physik in Verbindung zu bringen. Mehr weiss ich noch (!) nicht. Dass er ein Genie auf diesem Gebiet war und ein Wegbereiter für Einstein, ist mir allerdings eher neu.

      Kurz gegoogelt, las ich, dass er unabhängig von Einstein die Grundlagen der Relativ.theorie entwickelte.
      Verwechseln Sie ev. Paraphrasen mit Plagiat?
      Wie kommen Sie - um Himmel's Willen - auf Plagiat? Könnten Sie uns nicht kurz aufklären?
      Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 28.08.2016 19:58
    Highlight Highlight Von Stamm und etlichen unter Euch wird die Logik in der Religion gesucht. Es wird darauf hingewiesen, dass die Religion Privatsache ist und doch gleichzeitig nach der Logik gefragt, geht für mich nicht auf. Entweder ist etwas Privatsache und somit die Logik dazu auch oder dann sind beides nicht Privatsache!

    Ihr macht Euch Sorgen um Logik in der Religion, die ja nicht die Gesellschaft prägen sollte.

    Wie steht es denn mit der Politik und der Wirtschaft?

    Eine Vielzahl von mehr als schwachsinnigen und unlogischen Aussagen von Wirtschaftsführern und Politikern verändern heute unsere Welt!
  • Pasionaria 28.08.2016 15:52
    Highlight Highlight 2/2
    Alienus
    Uebrigens wolltest Du mir nicht noch eine Antwort auf meine Frage zum Unterschied von Inkarnation und Reinkarnation geben? Du bist Doch auch auf dem Gebiet der Seelenwanderungen dermassen kompetent und vorallem fantasievoll!

    Die Antwort kann durchaus noch zuwarten, nur nicht vergessen gehen. Mr. Robionik und die Dottora haben selbstverständlich Vorrang.
  • plastikbecher 28.08.2016 15:18
    Highlight Highlight Herr Stamm, wann hat die Religion denn bitte darauf gepocht logisch zu sein? Und wo ist der Sinn, die Botschaft hinter dem Artikel? Glauben ist etwas irrationales und hat dem entsprechend nichts mit Logik zu tuen. Wir müssen der Rationalität entfliehen um in der Religion anzukommen. Die Abwesenheit von Logik bedeutet allerdings nicht schlechtes. Denn Antworten auf irrationale Fragen (Leben nach Tod, Schicksal etc.) lassen sich nicht in der Logik, sehr wohl aber in der Religion beantworten. Und oft brauchen Menschen antworten auf diese Fragen, um glücklich und sorglos das Leben zu geniessen.
    • smoe 28.08.2016 17:08
      Highlight Highlight Wie, wenn nicht durch Logik und Evidenz, können die Religionen die genannten Fragen zufriedenstellend beantworten? Ich kann auch einfach jede Frage des Lebens mit "42" beantworten, aber was bringt mir das? Und verschiedene Religion haben unterschiedliche Antworten auf ebendiese Fragen. Nach welcher soll ich mich richten?

      Ja, viele Menschen scheinen Antworten auf diese Fragen zu brauchen, um glücklich zu sein – völlig, egal ob sie wahr sind oder nicht. Jeder soll seine irrationalen Gedanken haben dürfen, aber bitte nicht politischen/gesellschaftlichen Einfluss damit ausüben wollen. Ob sie nun religiösen Ursprungs sind oder nicht.
    • FrancoL 28.08.2016 19:50
      Highlight Highlight @smoe;
      Deine Aussage 1 zu 1:
      "Jeder soll seine irrationalen Gedanken haben dürfen, aber bitte nicht politischen/gesellschaftlichen Einfluss damit ausüben wollen"
      Ein mehr als heikler Satz! Soll dieser auch für Wirtschaftsführer gelten? Auch für Politiker?
      Soll ich Dir einmal aufzählen was für einen irrationalen Schwachsinn Wirtschaftsführer zB an den Mann/Frau oder Gesellschaft bringen? Wollen wir einmal miteinander analysieren wie viel Logik zB in einer Wirtschaftanalyse steckt? Oder sollen wir die Logik von politischen Aussagen durchgehen? . . .
    • FrancoL 28.08.2016 19:52
      Highlight Highlight @smoe; . . . Teil 2:
      Und alle diese teilweise mehr als schwachsinnigen und unlogischen Aussagen von Wirtschaftsführern und Politikern verändern leider unsere Welt!
      Wieso soll die Religion eine Ausnahme machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rigel 28.08.2016 12:16
    Highlight Highlight Bei den Evangelischen habe ich es so in Erinnerung:

    12 Menschen (wie damals die Jünger) stehen vor dem Altar und jeder bekommt 1 St. Brot und darf Wein aus einem Kelch trinken...immer in Anlehnung an die Worte Jesus "Nehmet hin und esst.....Nehmet hin und trinkt"

    Für einen Christen ist das ein schönes Ritual um an das letzte Abendmahl zu erinnern.

    Bei den Katholiken ist das ganze mehr eine Massenabfertigung. Man bildet eine Schlage und vorne bekommt man dann die Hostie.

    Was das mit dem Gedenken an das Abendmahl zu tun haben soll, ist mir mehr als fremd.
  • Luzi Fair 28.08.2016 12:13
    Highlight Highlight Ist so ne handelsübliche Hostie eigentlich glutenfrei?
  • andersen 28.08.2016 09:22
    Highlight Highlight Zum Reformationsjubiläum:
    "Es wird ein weltoffene und globales Fest".
    Die Bedeutung der Kirche ist keine Frage der Grösse, die Menschen darf nicht der Eindruck erhalten, dass sie nur was Wert ist, wenn sie viel Geld verdienen oder wenn sie schön sind, sondern die Menschen vermitteln, dass jeder ist ein angesehene Person, weil Gott dich ansieht, egal, was andere von dir halten, ist wichtig.
    • Nausicaä 28.08.2016 10:20
      Highlight Highlight damit haben Sie nicht unrecht. Die europäische / amerikanische Kultur ist sehr statusfixiert, je nach Kreis muss man schön, reich, gebildet, überdurchschnittlich intelligent, alternativ, oft mehreres gleichzeitig oder was auch immer sein. Solche 'Gruppen' bieten durch Zugehörigkeitsgefühl eine Stütze, ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, wenn man in keine reinpasst. Die Leute, die in keinen dieser Kreise reinpassen, finden in der Kirche 'Akzeptanz', denn ihnen wird gesagt, dass vor Gott alle gleich sind. Natürlich nur einer der Gründe, Kirchgänger zu werden.
  • Nausicaä 28.08.2016 08:48
    Highlight Highlight Logisch ist es nicht, ausgeklügelt aber sehr wohl, denn Rituale binden Menschen an Gemeinschaften.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.08.2016 11:41
      Highlight Highlight Abmerkung: Ich unterscheide zwischen Realität (lat. res = Sachen, die man nachweisen kann) und Wirklichkeit (etwas wirkt). Gott muss nicht real sein, um zu wirken. Dazu braucht man nur genug Leute, die an Gott glauben. Und offenbar ist Logik nicht alles, sonst bräuchten wir keine Phantasie und auch keinen Mythos. Die reine Vernunft gibt keine Antwort auf Fragen, die uns beunruhigen: Wie kann jemand, den ich liebe, sterben? Wie kann ich selbst irgendwann nicht mehr lebendig sein? Was kann ich tun, um diesen Schrecken zu ertragen?
    • smoe 28.08.2016 17:31
      Highlight Highlight @Zerpheros
      Warum erzeugen diese Fragen Schrecken in dir? Tod ist fundamentaler Bestandteil des Lebens. Zum Beispiel wenn das Gleichgewicht zwischen Zellvermehrung und Zelltod durcheinandergerät, nennen wir es Krebs. Hierbei ist es der Nicht-Tod, der in uns Schrecken auslöst.
      Wie sähe die Erde alsbald aus, wenn sich Lebewesen nur noch vermehren, aber nicht sterben würden? Oder sind nur ich und die von mir Geliebten wichtig genug, nicht zu sterben?

      Aus meiner Sicht sollten wir mehr versuchen, den Menschen die Angst vor natürlichen Prozessen zu nehmen, als ihnen mentales Placebo zu verabreichen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.08.2016 19:25
      Highlight Highlight Missverständnis: Nur weil etwas weh tut, will ich es nicht vermeiden. Sicher ist der Tod, unsicher die Stunde, sozusagen. Aber jemanden im Arm zu halten, der gerade stirbt, ist schmerzlich, schrecklich und mehr als Logik erklären kann. Ob man den Prozess objektiviert, an Gott glaubt oder den nächsten Arzt beisst, sind nur Copingstrategien, um mit dem Unbegreiflichen fertig zu werden. Ich persönlich würde gerne etwas glauben. Das kann ich aber nicht, weil ich die Erzählstruktur erkenne, und dann funktioniert das nicht mit dem Trost.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Binni23 28.08.2016 08:10
    Highlight Highlight Naja Der Artikel kommt ein bisschen zu flapsig daher und geilt sich an dem Wörtern "Fleisch und Blut" auf. Klar sind das alte Formulierungen auf dem Fundament des Neuen Testaments. Aber gehen Sie mal in einen modernen kathol. Gottesdienst. Da spricht man auch vom "Brot des Lebens" oder vom "Kelch der Freude / des Heiles" Es geht um Begegnung mit Jesus und nicht ums "Verfüttern" von Jesus. Glaube ist irrational und deshalb kann man halt so einen Artikel ohne Probleme schreiben. Immer schön locker bleiben, Herr Stamm. Es ist nicht immer alles so einfach im Leben und Glauben wie Sie meinen.
  • andersen 28.08.2016 07:22
    Highlight Highlight Nun lassen sie mich lutherisch sein und ich lasse Sie mit ihrem Grabtuch katholisch sein.
    Wir können feiern, dass wir den Dialog der Religionen gelernt haben.
    "Wenn ihr mich nicht mit Argumenten der Vernunft und aus der Bibel heraus widerlegt, wiederrufe ich nicht" Zitat Martin Luther.
    Das heisst in der Würde gibt es keinen Unterschied.
  • The Firefighter 28.08.2016 01:24
    Highlight Highlight Endlich ein Artikel von Stamm, dem ich voll und ganz zustimmen kann (und es ist bis jetzt auch der einzige). Ja selbstverständlich hat Religion mit Logik zu tun. Zu glauben heisst nicht einfach das anzunehmen, was wir nicht verstehen. Glaube beruht vielmehr auf Beweisen. Wobei ich auch zugebe, dass "Beweise" ein extrem dehnbarer Begriff ist. Und die Menschen glauben nur allzugerne, was sie glauben wollen -zuweilen entgegen allen Beweisen, bzw. entgegen der Logik.
    • The Firefighter 28.08.2016 06:55
      Highlight Highlight Nachtrag

      Die Bibel sagt: „Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht“ (Heb 11:1). „Gesicherte Erwartung“ ist eine Übersetzung des griechischen Wortes hypóstasis. Dieser Ausdruck kommt häufig in alten Papyrusgeschäftsbriefen vor. Er vermittelt den Gedanken von etwas, was sichtbaren Zuständen zugrunde liegt und einen zukünftigen Besitz garantiert. Der „offenkundige Erweis“ oder die Grundlage für eine Überzeugung ist so untrüglich und unumstößlich, daß man es als Glauben bezeichnet.
  • stadtzuercher 27.08.2016 21:38
    Highlight Highlight Vis-à-vis der interessanten, relevanten und spannenden Fragen des Lebens und der Geschichte ist Logik nicht grad von grosser Hilfe.
    Aus dem von Ihnen Herr Stamm gebrachten Beispiel der Vergebung der Sünden, die wir ja auch heute noch kennen und praktizieren (wir vergeben sogar unseren vor der Pleite stehenden Grossbanken die Schulden): Wie ist das Prinzip der Vergebung mit Logik zu erklären?
    • Oxymora 28.08.2016 12:43
      Highlight Highlight Wer sich an alten Groll aus der Vergangenheit klammert mindert seine eigene Energie und landet in einer Abwärtsspirale. Bei Tieren, die sich als Gruppe behaupten müssen, würde nicht vergeben können mit dem Aussterben der Art enden. Gruppierungen diverser Arten mit Emotionaler Intelligenz (Empatiefähig, Vergeben können, etc.) haben es sicher einfacher. Sie sparen sehr viel Energie. Und Eigenenergie nicht Sinnlos zu verschleudern, macht logisch betrachtet Sinn. Das Prinzip der Vergebung ist eigentlich sehr tierisch und benötigt keine Götter und keine Sünden; es ist voll logisch.
  • Maracuja 27.08.2016 19:23
    Highlight Highlight @Hugo Stamm

    (2) Die katholische Interpretation des Abendsmahls mag den Intellekt beleidigen, aber im Gegensatz zum Zölibat sehe ich nicht, dass dadurch bei Dritten gross Schaden angerichtet wird. Das Abendmahl wird nicht in öffentliche Institutionen getragen, sondern innerhalb von Gottesdiensten zelebriert. Niemand muss diese Gottesdienste besuchen und nicht mal mit dem Gottesdienstbesuch ist ein Zwang zur Teilnahme am Abendmahl verbunden. Man kann höchstens kritisieren, dass die Öffentlichkeit diesen "Hokuspokus" (hoc est corpus meum) evtl. mitfinanziert.
    • gelesen 27.08.2016 20:55
      Highlight Highlight Maracuja
      Sie vergessen, dass Kinder meist nicht frei wählen dürfen und sie an so einem Abendmahl teilnehmen müssen.
      Kinder haben eine lebendige Fantasie und können dieses Leib Christi nicht so abstrahieren, auch erwachsene nicht unbedingt, Sie wissen nicht was dies mit ihnen anstellt. Vielleicht haben sie ein komisches Gefühl dabei, aber getrauen dies nicht zu sagen oder mit den Eltern darüber zu sprechen, weil die Eltern so ganz andere Gefühle dazu haben.
      Das nenne ich schon Schaden bei Dritten.
    • Maracuja 27.08.2016 21:31
      Highlight Highlight @gelesen

      Nein, das habe ich nicht vergessen, deshalb habe ich deutlich von "nicht GROSS Schaden" anrichten geschrieben. Ich bin nicht Katholikin und weiss deshalb nicht, wie detailliert den Kindern das Ganze nahegebracht wird. Gewissen Kommentare von Katholiken hier im Blog entnehme ich eher, dass nicht mal alle erwachsenen Katholiken genau darüber Bescheid wissen.
  • Maracuja 27.08.2016 19:10
    Highlight Highlight @Hugo Stamm

    1) Beanspruchen den Religionen, dass es bei ihnen um Logik geht? Sind Gläubige vor allem auf der Suche nach Logik? In Ihrer Antwort im letzten Blog (vielen Dank noch) schrieben Sie selbst, dass sogar die meisten derjenigen, die der Kirche der Rücken kehren, dies nicht wegen der Widersprüche in der Bibel tun (d.h. wegen fehlender Logik tun), sondern weil sie mit dem Glauben generell nichts anfangen können oder um Steuern zu sparen. Logik mag im Leben von Skeptikern die entscheidende Rolle spielen, bei den meisten Menschen ist anderes (z.B. Emotionen) wichtiger.
  • Emperor 27.08.2016 16:36
    Highlight Highlight Finde den Artikel hier schon ein bisschen konstruiert, da gibts massiv mehr und schlimmeres in der Bibel und der Kirche, das man kritisieren sollte...

  • Süffu 27.08.2016 16:27
    Highlight Highlight Nur weil sich jemand verschrieben hat und Leib anstelle von Laib steht, meinen nun alle Jünger Jesus zu essen? Einfach komisch wie man einem Buch o.Ä. nachrennen kann.
  • Dr. Rantanplan 27.08.2016 15:45
    Highlight Highlight Rantaplan meint:
    Benutzer Bild
  • Spooky 27.08.2016 15:12
    Highlight Highlight @Herr Stamm
    Die Logik ist nur ein klitzekleiner Teil der Realität und somit unseres menschlichen Verstandes - sagen wir mal: ein tausendmilliardstel Teil. Alles andere in der Welt (und somit auch in unseren zahllosen Universen) hat mit Logik nichts zu tun. Der Urknall zum Beispiel ist das Paradebeispiel eines unlogischen Ereignisses. Ich bin alles andere als Christ. Aber: Die Logik dazu zu verwenden, das Christentum zu kritisieren, ist absolut und sogar voll daneben.
    • Spooky 27.08.2016 22:47
      Highlight Highlight Hallo, kleiner_Schurke
      Ich weiss nicht genau, wie du das meinst mit dem "belegen". Nicht einmal in der Mathematik, der genauesten aller Wissenschaften, kann man etwas belegen, ohne auf Annahmen, sogenannte Axiome, zurückzugreifen, die man aber als solche nicht mehr belegen, sondern nur noch glauben kann.
  • Pasionaria 27.08.2016 14:38
    Highlight Highlight Nun, Logik hin oder her, immerhin konnten sich einige, vorallem dubiose, anrüchige katholische sog. 'heilige Persönlichkeiten' von den Oblaten ernähren.
    An wen denke ich natürlich vorallem, an die (Hexen-)mutter Teresa: "mein Glaube, mein ich, nährt sich jeden Tag in der Eucharistie....."
    Wen oder wen dies nicht vollständig überzeugt!
  • Oxymora 27.08.2016 14:19
    Highlight Highlight Wer nie eine neue Hostie vom Herz-Chirurg benötigte, hat sich vielleicht noch nicht genug mit Hostien- und Blutwundern befasst. Des halb eine kurzes Bildungsvideo für alle Interessierten.
    Play Icon

    • Alienus 27.08.2016 23:10
      Highlight Highlight Meine Nacht ist gerettet.

      Der war echt gut!
  • Stichling 27.08.2016 14:06
    Highlight Highlight Ich bin Katholik und habe nie gemeint, dass aus der Hostie nun echt ein Stück blutiges Fleisch wird.
    Das ganze Ritual ist ein Symbol dafür, dass man die Lebensphilosophie von Jesus verinnerlichen will (Hostie essen).
    Die Wandlung verstehe ich so: Wer an das Gute in den Menschen glaubt und auch glaubt, es sei richtig, gut zu den Menschen zu sein, der trägt dazu bei, dass wir in einer guten Welt leben. Alternativ könnte man auch an das Recht des Stärkeren glauben. Aber die Meisten glauben an das Gute, und nur darum leben wir hier friedlich und einmütig.
    Der Glaube wandelt ich so zum Faktischen.
    • Stichling 27.08.2016 17:49
      Highlight Highlight @kleiner Schurke: Du glaubst also allen Ernstes, dass der Pfarrer, wenn er die Hostien abgibt, überzeugt davon ist, ein reales Stück blutiges Fleisch in den Händen zu halten?
      Dann weiss ich nicht, wer hier geistig verwirrt ist.
    • Stichling 27.08.2016 18:32
      Highlight Highlight @kleiner Schurke: lesen kannst bestimmt alles.
    • Raphael Bühlmann 27.08.2016 19:09
      Highlight Highlight Danke, kleiner_Schurke. Du präsentierst hier meine Religion besser als der "Katholik".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Claude_M 27.08.2016 13:16
    Highlight Highlight Zwei 'schlimme' Fehler:
    1. glauben nicht nur Katholiken an die effektive Transformation, sondern bspw. auch die Lutheraner (Zwingli und Luther stritten sich ja darüber; für Zwingli war es nur symbolisch).
    2. geht's nicht um Kannibalismus und Vampirismus, denn am ersten Konzil in Nicäa (325) wurde Jesus ja zum Gott erhoben (Dreifaltigkeit) - man konsumiert Gott, nicht Mensch...
    Es gibt strubere Sachen im Katholizismus als die Eucharistie... :)
    • Stachanowist 27.08.2016 16:33
      Highlight Highlight @ Schurke

      Gerne beantworte ich Ihre Frage.

      Am Konzil von Nicäa wurde in erster Linie der Arianismus diskutiert. Diese christliche Strömung verstand Jesus Christus nicht als Gott. Sie war also antitrinitarisch. Der Arianismus wurde am Konzil 325 von einer Mehrheit verworfen und in der Folge tragischerweise als Häresie verfolgt.

      Kurz: Jesus wurde nicht erst 325 zum Gott befördert. Für eine Mehrheit der Christenheit war Jesus bereits vor Nicäa ein Gott. In Nicäa wurde vielmehr eine andere Auslegung, der Arianismus, marginalisiert.

      Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten.
    • Stachanowist 27.08.2016 18:30
      Highlight Highlight @Schurke

      Ich freue mich sehr über Ihre Neugier für religionshistorische Fragestellungen.

      Mit einem klaren Ja oder Nein lässt sich Ihre Frage nicht klären, weil die Antwort vom geografischen Raum & den Herrschaftsverhältnissen abhängig ist. Im Westgotenreich, im arabischen Raum und auch bei den Burgundern war der Arianismus noch lange christliche Mehrheitsreligion. Er existierte friedlich parallel zum trinitarischen Christentum. Es kam jedoch insbesondere im Frankenreich (auch unter Karl dem Grossen) zur Verfolgung der Arianer und zu Zwangstaufen.

      Ich hoffe, diese Antwort hilft Ihnen weiter.
    • The Firefighter 28.08.2016 01:27
      Highlight Highlight Wenn man die Bibel liest - und versteht - war Jesus nie Gott und wird nie Gott sein. Es braucht dafür auch kein Konzil, um dies festzulegen. Die Dreifaltigkeit ist eine Idee der Menschen und lässt sich biblisch nicht begründen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 27.08.2016 12:04
    Highlight Highlight "Wenn du morgen aufwachst und denkst, dass das Herunterleiern von einigen lateinischen Wörtern über deine Pfannkuchen, diese in das Fleisch und Blut von Elvis verwandeln, bist du von Sinnen. Wenn du aber mehr oder weniger dasselbe über einen Keks und den Körper von Jesus denkst, bist du bloss ein Katholik." (Quelle: Sam Harris)

    • Emperor 27.08.2016 16:38
      Highlight Highlight Der ist genial!
    • Binni23 28.08.2016 08:18
      Highlight Highlight Ok. Ich bin Katholikin!😊
  • Toschd 27.08.2016 11:58
    Highlight Highlight Mir gefällt dieser Artikel, ich finde ihn amüsant geschrieben:)
  • Dubio 27.08.2016 11:57
    Highlight Highlight Wie streng, überengagiert und verständnislos Herr Stamm in seiner Kolummne gegen vermeintliche und echte Religionen wettert hat schon fast den Anstrich einer eigenen Religion....
    • FrancoL 27.08.2016 12:49
      Highlight Highlight Den Anstrich?
      Es ist seine Religion gegen Religionen zu sein. Wer heute mit dem Argument der Logik zB gegen die Eucharistie Feier wettert und dabei übersieht dass Religion grundsätzlich ja Privatsache sein sollte und nun vergisst dass die Logik in der Gesellschaft und zB in vielen Gesetzeswerken fehlt und diese Gesetzeswerke nun wirklich nicht Privatsache sind sondern jeden treffen können, ja der ist wirklich religiös verblendet.
    • Amboss 27.08.2016 14:28
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Der Blog heisst "Sektenblog", ist aber ein Religionskritik-Blog.
      Wer Logik will, soll Mathematik studieren
    • Pasionaria 27.08.2016 14:48
      Highlight Highlight 'wettern' was verstehen Sie darunter?
      Bei H. Stamm kann ich kein 'Wettern' feststellen, bloss das Aufweisen von Unlogik, Widersprüche und von Schizophrenien.
      Bitte um ein Beispiel von > wettern, danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hello world 27.08.2016 11:42
    Highlight Highlight So einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Anstatt selbst zu interpretieren würde man sich besser mit Fachleuten beider Seiten unterhalten...dann würde dabei tatsächlich etwas mehr herauskommen als dieser Artikel
    • Pasionaria 27.08.2016 14:50
      Highlight Highlight Was sind für Sie Fachleute? Etwa katholische Theologen oder Priester, der Papst himself? Und wer ist 'die andere Seite'?
      So einen Quatschkommentar habe ich schon lange nicht mehr gelesen!
  • TheMan 27.08.2016 11:30
    Highlight Highlight Wieder ein Text, welcher zeigt, Stamm hat Null ahnung. Ist ja auch nicht das erste mal, nicht wahr Herr Stamm? Jesus könnte Wunder vollbringen. Er könnte mit wenig Fischen, 1000 Menschen Speisen. Er könnte Wasser zu Wein verwandeln. Er könnte ohne Medikamente, Menschen heilen. Probieren Sie doch zu erklären, das, das Turiner Grabtuch eine Erfindung ist her Stamm. Inkl Beweise. Sie werden Staunen Herr Stamm. Sie werden dan, ohne Beweise einen Lügentext erfinden. Wie immer Herr Stamm.
    • M. Sig 27.08.2016 12:53
      Highlight Highlight Ist das nicht bisschen fies, dass dein Jesus Milliarden leidenden Menschen auf der Welt helfen könnte, es aber nicht macht?
    • TheMan 27.08.2016 15:02
      Highlight Highlight M.Sig. Ich sage nur, Sie vergessen nur (wie Herr Stamm übrigens auch) den Faktor Mensch. Nicht die Religionen (mit einer Ausnahme) führt/Beginnt Krieg usw. Nein der Mensch.
    • Datsyuk * 27.08.2016 15:07
      Highlight Highlight TheMan, warum glaubst du das..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • trxr 27.08.2016 11:14
    Highlight Highlight Metaphern wörtlich nehmen und als hasserfüllter Atheist aus der Bibel zitieren?
    Herr Stamm...Logik ist wohl nicht Ihre Kernkompetenz..
    • Pasionaria 27.08.2016 15:08
      Highlight Highlight "hasserfüllt" - Bitte um Beispiele..... und nicht schweigen, wie dies alle Fundis tun, die keine haben.
      uAwg
    • MeinSenf 27.08.2016 18:30
      Highlight Highlight Hasserfüllt ist wohl das falsche Wort. Ins Lächerliche ziehen wohl eher.
      Es würde jedoch helfen, wenn man in dieser ganzen Sekten/Religion-Diskussion beurteilt, ob man etwas macht, um Menschen auszunützen, oder um Metaphern zu erzählen, um das Verständnis einer Sichtweise zu fördern. Natürlich darf man bei letzterem auch die Qualität der Metapher beurteilen. Aber Metaphern brauchen praktisch alle Menschen. Sich daran aufzugeilen sollte nicht wirklich das Ziel von Herrn Stamms Kolumnen sein...
  • Miguel1 27.08.2016 11:13
    Highlight Highlight Interessant wäre auch zu sehen, wie ein katholischer Missionar bei Kannibalen argumentiert.
    • Mathis 27.08.2016 21:28
      Highlight Highlight Er würde wohl sagen, dass es allein Jesus vorbehalten ist, gegessen zu werden. Allein ihm gebürt dieses Privileg; das Essen gewöhnlicher Menschen ist eine Sünde gegen Gott.
  • FrancoL 27.08.2016 11:05
    Highlight Highlight Der Artikel ist für mich grenzwertig. Ich besuche die Kirche nur ganz selten und nehme an der Eucharistiefeier nicht teil.
    Diese ist für mich eine Stellvertreterhandlung, die wohl grenzwertig ist und auch nicht viel mit Logik zutun hat.

    Was mich masslos stört Herr Stamm ist das in den Vordergrund stellen der LOGIK!

    Gerade heute wo ein grosser Teil der Bevölkerung im Alltag von der fehlenden Logik der Gesetze beeinträchtigt wird, hacken Sie genüsslich auf der "Wandlungslogik" herum.

    Suchen Sie Logik in der Gesellschaft sie werden sie in Reinkultur kaum finden!
    • FrancoL 27.08.2016 15:12
      Highlight Highlight @Kleiner Schurke; Nun was hat Darwin mit der fehlenden Logik in unserer Gesellschaft zu tun? Da liegst Du mit einer Begründung weit neben der Realität. Wenn die Religion nun mal privat Sache ist dann muss man anfangen diese auch so zu behandeln. Wenn man dann noch die Logik ins Spiel bringt dann wohl dort am ehesten wo sie die Gesellschaft prägen sollte. Aber ich weiss dies ist Dir fremd!
    • Dr. Rantanplan 27.08.2016 15:33
      Highlight Highlight "Fehlende Logik der Gesetze", die einen "Grossteil der Bevölkerung beeinträchtigt", was meinen Sie damit?
    • FrancoL 27.08.2016 15:54
      Highlight Highlight @Rantaplan; ZB das Schuld- und Konkursgesetz, das nachweislich es erschwert zu seinem Recht zu kommen und somit den Schuldner teilweise massiv deckt.
      Das Rekursrecht zB im Bauwesen, das als Nötigunsbestand teilweise missbraucht wird.
      Das Steuerrecht, das grundsätzlich ungleichen Ellen anbietet und somit zu Ungleichheiten führt.
      Oder den Unsinn einer Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug, das letztlich eine Frage des Glauben ist.
      Das Stockwerkeigentumsgesetz gegenüber dem Miteigentumsgesetz.
      Die Unterscheidung zwischen Offizaldelikten und Antragsdelikten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RobertQWEC 27.08.2016 11:00
    Highlight Highlight Wieso liest man immer "imaginärer Freund, der nich redet"?
    Ich versuche, nach der Bibel zu leben und es gab wirklich schon so viele Momente, wo ich einfach nicht an Zufälle glauben wollte. Man wird Gott nie beweisen können, sonst wäre das Leben auf der Erde sinnlos (Prüfung vor dem ewigen Leben). Das kann man nun glauben oder nicht. Schlussendlich ist es die Aneinanderkettung von "Zufällen", die in einem den Glauben wecken. Aber mit Southpark-Bibelwissen argumentieren zu wollen...?
    Man kann sich darauf einlassen oder nicht, das muss jeder selbst wissen. Darüber zu diskutieren führt zu nichts.
    • gudis 27.08.2016 12:41
      Highlight Highlight Was heisst "Ich versuche nach der Bibel zu leben"?

      Isst du keine Schalentiere?
      Hast du dich noch nie rasiert oder dir noch nie die Haare geschnitten?
      Fastest du während der Fastenzeit (falls du überhaupt weisst wann die ist)?
      Verabscheust du Homosexuelle und ungläubige auf den Tod?
      Willst du, dass Frauen in der Gemeinschaft schweigen müssen?

      Das sind alles Sachen, die von der Bibel so vorgeschrieben werden.
      Du kannst glauben was du willst, aber wie Jim Jefferies mal sagte: Just know you're wrong.
    • RobertQWEC 27.08.2016 13:50
      Highlight Highlight Southpark Bibelwissen...
      Wenn du wenigstens den unterschied von altem und neuem Testament wüsstest.

      ...wie Jim Jefferies mal sagte: Just know you're wrong.
    • AdiB 27.08.2016 16:17
      Highlight Highlight @robert das ist das problem der christen. Eigendlich dürfte es kein neues testament geben. Und viele kennen den unterschied selber nicht. Was gudis aufzählt ist übrigens aus dem neuen testament. Den das besteht nicht aus den worten "macht was ihr wollt, wichtig ist nur das ihr an gott, jesus glaubt und sonntags in die kirche kommt. Ps: kirchensteuer bezahlen nicht vergessen."
      Nein es steht viel mehr drin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 27.08.2016 10:57
    Highlight Highlight Was würde passieren, wenn wir Gott erklären und gesichert beweisen könnten? Die Religionen zerfallen. Woran würden wir glauben (wollen)? Könnten sich die Glaubensgemeinschaften hinter eine Tatsache stellen und sich selbst auflösen? Würden wir glücklicher und zufriedener leben, weil die Frage der Fragen geklärt wäre? Wie würden wir zusammenleben wollen? Würden Kriege überflüssig, weil der Mensch Gott gefunden hat oder umgekehrt? Ist es am Ende doch gut, dass der Mensch sich in Religionsgruppen formiert und an etwas glaubt? Ohne Gott, gibt es den Glauben daran und Hoffnung auf auf besseres. (?)
  • Zeit_Genosse 27.08.2016 10:47
    Highlight Highlight Gott ist für viele die fehlende Variable um das Universum und letztlich uns selbst zu erklären. Jetzt gibt es weitere unterschiedliche Variablen (Religionen) für die gleiche Gleichung und das Resultat ist logischerweise anders. Frustrierend ist dabei, dass die Gleichung nicht aufgeht und man die anderen Gleichungsgläubigen daran erinnert, dass ihre Rechnung falsch ist. Also wird so lange interpretiert, bis ein unlogischer Brei übrig bleibt, der glaubt wird, weil man ihn selbst geschaffen hat.
    • Walter Sahli 27.08.2016 15:44
      Highlight Highlight In Anbetracht dessen, dass fünf Leute das gleiche Ereignis fünfmal unterschiedlich beschreiben, würde der Beweis, dass es Gott gibt, zu noch mehr Kriegen führen. Jeder würde behaupten, dass nur er Gott richtig beweisen kann.
  • Raphael Bühlmann 27.08.2016 10:42
    Highlight Highlight Ausserdem, Herr Stamm: Wie so viele verstehen sie "Selig sind die Armen im Geiste" nicht. Es bedeutet nicht, dass "die Armen im Geiste" selig sind, sondern dass "die Armen" selig im Geiste sind. Verstehen Sie? Es werden nicht Idioten seliggesprochen, sondern die Armen. Die in den Slums von Kolkata zum Beispiel.
    • Stichling 27.08.2016 13:46
      Highlight Highlight Man kann Stamms zitierte Übersetzung des altbekannten, lateinischen Spruches, so interpretieren, wie Du das gerade gemacht hast. Doch diese Interpetation widerspricht dem lat. Original: "beati sunt spiritu pauper".
      Das heisst unmissverständlich: Glücklich sind jene, die geistig arm sind. Oder oft in dieser Form zitiert: "Selig sind die geistig Armen."
      Der Spruch wird verwendet, um die Sorglosigkeit auszudrücken von Menschen, die von nichts eine Ahnung haben, noch nicht einmal die Idee von Gut und Böse kennen. Manchmal, aber nur manchmal, wäre ich gerne so arm im Geiste.
    • Raphael Bühlmann 27.08.2016 14:57
      Highlight Highlight Wenn man diesen Matthäus-Vers aber mit seinem Pendant bei Lukas vergleicht, wird deutlich, dass durchaus die materiell Armen gemeint sind.

      Es gibt verschiedene Interpretationen. Was man aber ausschliessen kann, ist die, dass der Vers quasi Unwissenheit zur Tugend erklären soll. Die katholische Kirche stützt sich auf das Prinzip "Fides et Ratio", Glaube und Vernunft. "Blinder, einfältiger Glaube", "aufhören zu denken" und ähnliche Vorwürfe von atheistischer Seite sind ungerechtfertigt, wenn gegen den Katholizismus gerichtet.
    • Raphael Bühlmann 27.08.2016 14:59
      Highlight Highlight Ah, fast vergessen: Der Originalvers ist nicht lateinisch, sondern griechisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia Mey 27.08.2016 10:40
    Highlight Highlight Herr Stamm trifft den Nagel auf den Kopf. So in der Kirchenbank sitzend oder kniehend beschäftigten mich diese Aussage ,der Laib/Blut Christi,sehr oft. Mit viel Fantasie kann das Strub und sehr verstörend werden. Auch kam ich nie dazu, zu sehen was nun wirklich in diesem Kelch war, aus dem ja meist nur der Pfarrer trank. Die erste Kommunion brachte mich diesem Ritual nicht näher.
  • Zeit_Genosse 27.08.2016 10:39
    Highlight Highlight So lange man Gott als Wesen begreiffen will, kommt man mit Logik nicht weiter. Religionen sind starre Denkgebäude von Menschen geschaffen, um etwas erklären zu wollen, von dem sie nicht sicher sind ob es "das" gibt, aber sie ohne Erklärung es nicht aushalten, diesen Zustand als real anzunehmen. Da versucht man es mit Logik, Glauben und Esoterik. Am Schluss bleibt frustriertes Unverständnis und der Drang, anderen sagen zu wollen wie es denn tatsächlich ist. Verklärte Aufgeklärte wollen über klar Unaufgeklärte domminieren. Der Mensch hat die Vorstellungskraft und nutzt sie gegen sich selbst.
  • Raphael Bühlmann 27.08.2016 10:37
    Highlight Highlight Peinlich, Herr Stamm! Sie demonstrieren hier höchstens, dass Sie von Philosophie keine Ahnung haben. Ja, auch nach der Wandlung schmeckt die Hostie wie Brot, sie fühlt sich gleich an, würde man sie im Labor untersuchen, hätte man die gleichen Ergebnisse wie vor der Wandlung. Aber: Alles, was existiert, hat Substanz (was es auf fundamentalster Ebene ist) und Akzidenz (Form, Farbe etc.) – Akzidenz bleibt auch bei der Wandlung gleich (Form, Geschmack, atomare Zusammensetzung der Hostie), aber die Substanz hat sich radikal gewandelt vom Brot und Wein zum wahrhaftigen Leib und Blut Christi.
  • Noschi 27.08.2016 10:14
    Highlight Highlight Habe ja schon ab und an gegen sie argumentiert Herr Stamm, diesmal gebe ich ihnen vollumfänglich recht. Etwas scharfzüngig aber sauber auf den Punkt gebracht!
  • Typu 27.08.2016 10:05
    Highlight Highlight Meine güte hier stellt sich der autor ja extra dumm. Dachte das sommerloch sei langsam vorbei? Kritik an religion und kirche ja, aber bitte auf einem anderen niveau.
  • dracului 27.08.2016 09:52
    Highlight Highlight Die Auseinandersetzung mit der römischen Eucharistie ist ein deftig alter Hut. Seit der Spaltung durch Luther hören viele Christen: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Der Kern ist tatsächlich, welche Macht daraus abgeleitet wird und welcher Hybris diese Exponenten verfallen. Landeskirchen leben davon, dass der Staat Steuern für sie eintreibt, jedoch Rom wesentliche Personalentscheide fällt. Es wäre nur "logisch", wenn Katholiken den Papsthut, der frauen- und sexfeindlich, aber für Pädophilie in den eigenen Reihen steht, nicht mehr grüssen würden. Aber: Wo hat die Logik denn schon je gewonnen?
  • Michael Mettler 27.08.2016 09:33
    Highlight Highlight So gut recherchiert. Die Zusammenhänge bestens erkannt. Und treffend kommentiert. Hugo Stamm ist ein wahrer Leuchtturm im Kreise der Erleuchteten.
  • Miikee 27.08.2016 09:08
    Highlight Highlight Ich finde den Sektenblog gut. Es ist höchste Zeit die letzten Leute über diesen Schwachsinn aufzuklären. Es wird auch endlich höchste Zeit Staat und Kirche zu trennen.
  • dave1771 27.08.2016 08:56
    Highlight Highlight Das ist ja ein so unnötuger wie dämlicher Artikel! Hoffe der gute Mann wird nicht bezahlt...
  • Franz0506 27.08.2016 08:51
    Highlight Highlight Herr Stamm will nun die die Frage klären, wegen dem sich schon Luther und Zwingli verkracht haben. Dann viel Glück.
    Aber auch die Evolutionsgläubigen, die Anhänger der Darwinistensekte treten mit beiden Füssen auf der Logik herum. Denn ein normal denkender Mensch weiss, dass es nicht soviel Zufälle auf einmal geben kann, damit Leben in dieser Form wie auf Erden geben kann.
    • pinex 27.08.2016 09:05
      Highlight Highlight Eh doch?!
    • Pascal91 27.08.2016 09:22
      Highlight Highlight Evolution hat nichts mit Zufall zu tun sondern mit Wahrscheinlichkeit. Die Evolutionstheorie ist bewiesen, akzeptiert das endlich mal.
    • _kokolorix 27.08.2016 09:23
      Highlight Highlight Bevor du dich über die Evolutionstheorie lustig machst, wäre es sinnvoll sich ein wenig damit zu beschäftigen.
      Die beliebte Aussage, dass ein Auge nicht zufällig entsteht, entbehrt jeglicher Grundlage.
      Die Zufälle, welche die Evolution antreiben, finden statt. In jeder Sekunde trillionnenfach, werden chemische Reaktionen, Zell- teilungen und verschmelzungen zufällig neue, noch nie dagewesene Kombinationen hervorbringen. Die grösste Menge davon verschwindet sofort wieder, ein paar gaanz wenige Perlen werden in das Erbgut irgend eines Lebewesens eingebaut. Das ist Wahrscheinkichkeit,nicht Zufall
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Summer-Cook 27.08.2016 08:38
    Highlight Highlight Ja, bei den Katholiken ist da noch so einiges etwas speziell...
    Aber ich glaube so ziemlich jede andere Kirche feiert das Abendmal mit genau diesem Bibeltext (Der Pfarrer erzählt also, wie Jesus damals das Brot brach, etc.) und es wird Brot verteilt und der Kelch mit Wein / Traubensaft geht um... Es soll daran erinnern.
    • WolfCayne 27.08.2016 13:03
      Highlight Highlight Darüber debattierten bereits die Reformatoren: Ist es wirklich das Leib Christi, da die Feier das Brot umwandelt (Magie), hat Jesus alleine es bloss einmal gemacht oder ist das Ganze symbolisch zu verstehen? Eins, zwei oder drei, letzte Chance!
      - Luther sprach sich gegen die Möglichkeit aus, dass das Wunder (durch die Kirche) wiederholt werden könne, glaubte aber an die Echtheit der Umwandlung des Leibes Christi als dieser es Anno 30 höchstpersönlich tat.
      - Zwingli und andere gingen einen Schritt weiter und sagten, das Ganze sei doch symbolisch zu verstehen, sprach Jesus doch oft metaphorisch.
  • Crecas 27.08.2016 08:35
    Highlight Highlight Es gibt so viel, dass man an der katholischen Kirche oder auch am Christentum kritisieren kann, so viel das falsch läuft....und da suchst du dir ausgerechnet die symbolische Kommunion aus??? WTF.... Das kannst du sicher besser.
  • sazuu 27.08.2016 08:28
    Highlight Highlight Also schon ein bisschen an den Haaren herbei gezogen (Nichtgläubige).

    Aber ich bin gespannt über Ihren Artikel über den Islam ...
  • Seppeli 27.08.2016 08:28
    Highlight Highlight Gemäss den Juden, den Christen und den Muslimen gibt es nur 1 Gott.
    Wenn man sie dann frägt, welcher den der richtige Gott ist, behauptet entweder jeder, dass
    a) sein Gott der Richtige ist. (Absolutheitsanspruch) somit alle anderen Religionen falsch liegen. Da jede Religion das behauptet, kann man nicht mehr von einer Logik sondern nur noch von Wirrnis sprechen.
    b) alles derselbe Gott ist. Warum es dann verschiedene Religionen gibt, von welchen jede den Absolutheitsanspruch kennt, aber nicht erklärt werden kann. Erneut Wirrnis.
    Religionen sind spirit. Sondermüll und deswegen brandgefährlich.
    • _kokolorix 27.08.2016 11:13
      Highlight Highlight Was Religionen Gefährlich macht, ist der Zwang zu glauben ohne darüber nachzudenken warum. Das Warum ist in allen Glaubensrichtungen verpönt. Die Begründung, 'weil Gott es so will', muss fur alles reichen
      Deshalb sind Gläubige leichter zu führen und leichter zu beherrschen. Und ganau darum gibt es Religionen. Sie sind ein Machtinstrument.
    • Nevermind 27.08.2016 11:54
      Highlight Highlight Es gibt nur einen Gott und mein Prophet ist der einzige der ihn richtig verstanden hat.

      Beim Teutates!
  • Forrest Gump 27.08.2016 08:27
    Highlight Highlight Selten etwas dümmeres gelesen. Kritik an der Kirche halte ich aus vielerlei Gründen für angebracht, aber zu behaupten irgendeiner der Gläubigen hält das ernsthaft für einen Teil von Jesus ist schon sehr gesucht. Wenn man keine Lust hat etwas zu recherchieren und wirklich spannendes zu untersuchen, kann man's auch einfach sein lassen..
    • Noschi 27.08.2016 10:18
      Highlight Highlight Offensichtlich hast du nicht ausreichend recherchiert. Denn genauso wie im Artikel beschrieben argumentiert die katholische Kirche, aber zur Ehrenrettung der Christen muss man sagen dass sie auch praktisch die einzige ist.
    • _kokolorix 27.08.2016 11:15
      Highlight Highlight Na ja, den heiligen Geist gibt es auch in anderen christlichen Sekten. Wie geistreich ist dass denn!
    • Pasionaria 27.08.2016 14:26
      Highlight Highlight "Wenn man keine Lust hat etwas zu recherchieren und wirklich spannendes zu untersuchen, kann man's auch einfach sein lassen.. "
      Ei, ei, ei, dazu meine Meinung:
      ......wenn man keine Kapazität, resp. Fähigkeit hat, etwas richtig zu lesen und zu analysieren - sollte man es in der Tat 'einfach sein lassen....'
  • ottonormalverbraucher 27.08.2016 08:23
    Highlight Highlight Die katholische Kirche hat es nie sehr ernst genommen mit der Bibeltreue. Zum Beispiel heisst es in der Bibel auch, dass die Charakteristik eines guten Bischofs ist, dass er Mann einer Frau sei. Mit Betonung auf eins und nicht mehreren. Aber dann kommt die katholische Kirche und sagt, dass die Pfarrer und Bischöfe allesamt keine Frau haben dürfen.
  • Leon1 27.08.2016 08:19
    Highlight Highlight Religion macht keinerlei Sinn - das ist jetzt auch nicht so wahnsinnig neu ;)
    • dr.phibes 27.08.2016 08:47
      Highlight Highlight Was macht schon Sinn im Leben? Etwa das wir Menschen die einzigen Lebewesen sind, die sich und andere aufgrund einer Ideologie umbringen?
    • Ingenieur 27.08.2016 11:33
      Highlight Highlight Leon ist sich überhaupt nicht sicher, dass Religion keinen Sinn ergibt. Ansosnten würde er es nicht so schreiben. Das ist eine reine Validierungsaussage. Überleg mal, würdest du in einem Kommentar schreiben, dass Wasser nass ist (eine nicht so wahnsinnig neue Erkenntnis). Nein, weil du tatsächlich keine Zweifel daran hast.
    • Pasionaria 27.08.2016 14:20
      Highlight Highlight Religion kann auch als Pseudo-Sinn einen Sinn machen. Zum Beispiel bei den Allerärmsten, von 'Gott' total verlassen, sich dessen natürlich nicht bewusst sind und auch nicht wollen. Diejenigen können praktisch nur überleben, wenn sie daran glauben, dass es ihnen im nächsten 'Leben' sicherlich besser gehen wird!
      In solchen Fällen würde ich niemals, und tue es auch nicht, auf die Sinnlosigkeit der Religion hinweisen.
  • sivi10 27.08.2016 08:11
    Highlight Highlight Unnötig 👎🏽
    • Oban 27.08.2016 08:22
      Highlight Highlight Ebenso unnötig wie der Glaube an einen imaginären Freund, den man dann nicht mal im Privaten auslebt und sich zu allem Übel auch noch staatlich subventionieren lässt.
    • sivi10 27.08.2016 08:31
      Highlight Highlight Nein ist, war und wird nie unnötig sein.
      Jeder empfindet etwas anderes für unnötig, warum wird hier in europa immer der glaube kritisiert!
      Lasst doch die menschen glauben wenn sie wollen.
      Den diese Leben besser als mensvhen die keinen glauben haben ;)
    • Lord_Mort 27.08.2016 10:57
      Highlight Highlight @sivi. Glauben kann jeder was er will. Nur soll er das bitte zu Hause im Privaten machen und sich seinen Glauben und alles was dieser mit sich bringt nicht von der öffentlichen Hand zahlen lassen. Ich lasse mir schliesslich meinen Atheismus auch nicht staatlich subventionieren.

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