Deutschland
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Polizei entschuldigt sich nach Vorfall in Dresden beim ZDF



Gut eine Woche nach dem umstrittenen Polizeieinsatz in Deutschland gegen ein ZDF-Reporterteam hat sich die Dresdner Polizei für ihr Vorgehen entschuldigt. Polizeipräsident Horst Kretzschmar traf am Freitag mehrere Vertreter des Mainzer Fernsehsenders.

Der Polizeichef erklärte nach dem Treffen, ihm sei «unverständlich», warum die Journalisten «so lange» festgehalten worden seien und «45 Minuten lang nicht ihrer Arbeit nachgehen konnten». Er bedaure dies «ausserordentlich» und habe zugesichert, dass die Polizei den Vorgang «aufarbeiten» werde.

Das ZDF begrüsste, «dass sich der Polizeipräsident in dem offenen Gespräch für die Art und Weise der polizeilichen Massnahme entschuldigt hat». Die Polizei habe zugesichert, den Vorfall gründlich nachzuarbeiten und ihre bisherige Darstellung entsprechend zu korrigieren.

Der Vorfall hatte sich während eines Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag vergangener Woche in Dresden ereignet. Anhänger der rechtsnationalistischen Partei AfD (Alternative für Deutschland) und der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung hatten in der sächsischen Landeshauptstadt gegen Merkel demonstriert.

Ein Mitarbeiter des sächsischen Landeskriminalamtes (LKA), der privat zu der Kundgebung in Dresden unterwegs war, hatte ein ZDF-Kamerateam verbal attackiert und sich bei der Polizei über die Reporter beschwert. Danach wurde das Kamerateam etwa eine Dreiviertelstunde lang von der Polizei festgehalten. (kün/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • aglio e olio 25.08.2018 13:50
    Highlight Highlight Ein Update des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer wäre in der Sache noch von Interesse.
  • Ritiker K. 25.08.2018 11:41
    Highlight Highlight "Hat sich für sein Vorgehen entschuldigt" Ich habe immer Mühe (egal in welchem Kontext) wenn ich so was höre oder lese. Niemand kann sich selber entschuldigen. Richtigerweise muss eine Person oder Organisation um Entschuldigung bitten (und darauf hoffen, dass das angenommen wird). Ent-schuldigen kann nur die Gegenpartei. Ich finde das seltsam, dass man sich bei einem Fehlverhalten selber entschuldigen kann. Da bin ich wohl etwas pingelig - Tchuligom ;-)
    • Ueli der Knecht 25.08.2018 14:17
      Highlight Highlight Stimmt schon, aber der Terminus "hat sich entschuldigt", impliziert, dass die Bitte um Entschuldigung von der verletzten Gegenpartei angenommen wurde. Natürlich trifft dies oft gar nicht zu. Im vorliegenden Fall aber schon.

      "Ich entschuldige mich" ist daher nicht korrekt. "Ich bitte um Entschuldigung", wäre allerdings missverständlich. Am besten ist vermutlich, "ich möchte mich entschuldigen".

      Ich meine auch, in solchen heiklen Situation, wo eine Entschuldigung angebracht ist, ist es nötig, pingelig darauf zu achten, das nötige Fingerspitzengefühl walten zu lassen.
  • Nelson Muntz 25.08.2018 11:20
    Highlight Highlight Wird am 1. Mai auch so gegen Demos und Gewalttätigen vorgegangen?
    • Sauäschnörrli 25.08.2018 14:20
      Highlight Highlight Du findest die Polizei sollte gegen bewilligte Demonstrationen vorgehen? Interessantes Demokratieverständnins.

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