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FILE- In this Feb. 12, 2015, file photo, Dr. Dre performs at HOT 97's

«Dunkles Drama»: Dr. Dre bei einem Auftritt 1997. Sein Leben ist erneut Filmstoff.
Bild: Scott Roth/Invision/AP/Invision

Das musst du über Apples erste eigene TV-Serie wissen

Laut Medienberichten macht Apple auf Netflix und produziert eine eigene, nicht jugendfreie TV-Serie. «Vital Signs» soll sich um Dr. Dre drehen und nackte Haut zeigen.



«Jetzt lege ich mich auf die Couch und schaue mit meinem iPad Milliardären bei Orgien-Szenen zu.
Oh Apple, was ist aus euch geworden.»

Leser-Kommentar bei heise.de

Irgendwo muss Apple mit dem vielen Geld, das hauptsächlich mit dem iPhone verdient wird, ja hin. Der Konzern sitzt auf einem gewaltigen Geldberg von mehr als 200 Milliarden Euro.

Glaubt man den jüngsten, übereinstimmenden Medienberichten aus den USA, dann dreht Apple eine erste eigene TV-Serie. Was die Kalifornier damit vorhaben, ist allerdings nicht klar.

Laut dem Klatsch-Magazin Hollywood Reporter könnte die TV-Serie über den Streaming-Dienst Apple Music verbreitet werden. Laut der «New York Times» kommt Apple TV zum Zug.

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Das (eigentlich) streng geheime Drehbuch stellt angeblich einen der bekanntesten Apple-Mitarbeiter ins Zentrum: die Rap-Legende Dr. Dre, mit richtigem Namen André Young.

Der 50-jährige Unternehmer wurde 2014 steinreich, als er zusammen mit seinem Geschäftspartner Jimmy Iovine die Kopfhörer-Firma Beats Electronics an Apple verkauft. Seither gehören die beiden zur Apple-Führungsriege.

Nicht jugendfrei

Produziert wird angeblich eine sechsteilige TV-Serie namens «Vital Signs» (auf Deutsch «Lebenszeichen»), die Episoden aus dem bewegten Leben des Rappers erzählen soll. Es sei ein «dunkles, halb autobiografisches Drama».

Ein Hollywood Reporter will gar von mehreren Quellen erfahren haben, dass die gezeigten Inhalte nicht jugendfrei seien. Unter anderem werde eine «Orgienszene» mit nackten Frauen gedreht. Und es soll auch gewalttätig zu und her gehen, was absolut zur schiessfreudigen Hip-Hop-Community an der Westküste passen würde.

Apple-Kenner reiben sich verwundert die Augen: Der iPhone-Hersteller hat sich als strenger Sittenwächter einen Namen gemacht. Immer wieder kommt es zu Zensurvorwürfen rund um die iTunes-Plattform. Apple kontrolliert relativ streng, dass keine jugendgefährdenden Inhalte in den App Store gelangen. So sind beispielsweise bis heute Aufnahmen verboten, die Geschlechtsteile zeigen.

Wie Netflix und Amazon

Dass Apple mit der TV-Serie den eigenen Streaming-Dienst von der Konkurrenz abheben möchte, ist nachvollziehbar. Vor wenigen Tagen hat Amazon die erste eigene Serie aus Deutschland angekündigt. Und Netflix punktet schon seit einigen Jahren mit Eigenproduktionen wie «House of Cards».

Gemäss den Medienberichten ist nicht klar, wann die erste Apple-Serie gesendet werden soll. Die Dreharbeiten seien am Laufen.

Das Leben von Dr. Dre scheint die Massen jedenfalls zu interessieren. Der 2015 produzierte Hollywood-Film «Straight Outta Compton», der sich um die Rap-Gruppe N.W.A. dreht, war ein Blockbuster.

Apple Music kein Flop

Vor wenigen Tagen haben hochrangige Apple-Manager Zahlen zu Apple Music und zum Cloud-Speicherdienst iCloud verraten. Demnach bezahlen mittlerweile rund 11 Millionen Kunden für den kostenpflichtigen Streaming-Dienst Apple Music. Anfang Dezember 2015 waren es erst 6,5 Millionen Mitglieder.

Ausserdem verrieten die Software-Chefs Craig Federighi und Eddy Cue, dass es mittlerweile über 780 Millionen iCloud-Accounts gebe – bei 1 Milliarde verkaufter iOS-Geräte. Pro Sekunde würden von den Servern 200'000 Nachrichten (iMessage) verarbeitet und wöchentlich 750 Millionen Transaktionen über iTunes durchgeführt.

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