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Selbstfahrendes Test-Auto verursacht tödlichen Unfall – Uber haftet nicht



Der Fahrdienstvermittler Uber ist im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall eines seiner selbst fahrenden Test-Autos vor einem Jahr nach Einschätzung der US-Ermittler strafrechtlich nicht haftbar. Es gebe keine Grundlage das US-Unternehmen für den Unfall zur Verantwortung zu ziehen, teilte die Staatsanwaltschaft von Yavapai County im Bundesstaat Arizona am Dienstag mit.

Allerdings sollte das Verhalten der Fahrerin, die aus Sicherheitsgründen beim Testen des Autopiloten hinter dem Steuer sass, genauer untersucht werden.

Sie hatte den Ermittlern zufolge auf ihrem Smartphone eine TV-Show verfolgt und erst kurz vor dem tödlichen Zusammenstoss mit einer 49-Jährigen, die im Dunkeln abseits des Zebrastreifens ihr Fahrrad über die Strasse schob, gebremst. Ihr droht eine Anklage wegen Totschlags.

Der Unfall im März 2018 sorgte wie auch Unfälle von Tesla-Autos im Autopilot-Modus für Zweifel an der Technik des autonomen Fahrens. Uber setzte die Testfahrten nach dem Vorfall zeitweise aus.

Inzwischen testet das Unternehmen mit zwei Mitfahrern und überwacht die Sicherheitsmitarbeiter genauer. Diese Testfahrer sollen wie bei anderen Entwicklern selbststeuernder Autos eingreifen, wenn der Autopilot ausfällt oder eine schwierige Verkehrssituation eintritt. (sda/reu)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Brg 06.03.2019 09:04
    Highlight Highlight Das Video vermittelt einen völlig falschen Eindruck, ein Mensch hätte problemlos bremsen können.
    Nach dem schauen des Videos meint man: stockdunkle Nacht, Sichtweite 10 Meter, keine Chance zum bremsen!
    Aber: die Strasse ist ja beleuchtet!
    Hier ein Video der gleichen Strasse mit guter Kamera.
    Play Icon
  • Chili5000 06.03.2019 08:45
    Highlight Highlight Mag ja sein das der Fahrer die Fussgängerin nicht sieht. Aber der Fussgänger sieht doch ein Auto im dunkeln oder etwa nicht???
  • swerd5012 06.03.2019 07:52
    Highlight Highlight Luege, lose, laufe...

    Und vielleicht kein Netflix während der Fahrt wäre hilfreich gewesen.
  • Jein 06.03.2019 07:46
    Highlight Highlight Ein menschlicher Fahrer wäre genau gleich ungebremst in die Radfahrerin geprallt, es geht schlichtweg zu schnell.
    • amazonas queen 06.03.2019 08:46
      Highlight Highlight Für mich stellt sich eher die Frage, warum der, der die serienmässigen Sicherheitssysteme, die ja gegriffen hätten, abgeschaltet hat, keine Verantwortung tragen soll.
    • sunshineZH 06.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Ein menschlicher Fahrer wäre aber evtl. nicht so schnell Unterwegs gewesen...ich wäre aufjedenfall nie entspannt in einem selbstfahrenden Auto unterwegs...
  • 3,2,1... vorbei 06.03.2019 07:12
    Highlight Highlight Soll einer mal Amerika verstehen....
    Wenn einer sich an einem Getränk verbrennt, kann er Milionen einklagen.
    Wenn aber ein Fahrzeug das eigentlich durch die Fahrerin überwacht werden sollte, jemanden zu tode fährt, ist man nicht haftbar.
    • P to the T 06.03.2019 08:23
      Highlight Highlight Text gelesen?
      Zitat: "Ihr droht eine Anklage wegen Totschlags." Es geht darum, dass Uber nicht verklagt wird. Haften wird wohl die "Fahrerin"
    • Fritzeli 06.03.2019 08:40
      Highlight Highlight Dem Artikel ist ja zu entnehmen, dass der Fahrerin eine Anzeige wegen Totschlags droht.
    • Score 06.03.2019 08:47
      Highlight Highlight Doch, aber es ist die "Fahrerin" die verpflichtet gewesen wäre das Auto zu überwachen und einzugreifen in solch einem Fall die haftbar ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 06.03.2019 06:44
    Highlight Highlight Noch etwas unausgereift. Aber nein, Uber haftet nicht, sondern die Passagierin.

    Muss auch ein Unternehmen gründen und jegliche Verantwortung nach unten schieben.

    Praktisch.

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