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Selbstfahrendes Test-Auto verursacht tödlichen Unfall – Uber haftet nicht

06.03.2019, 04:33

Der Fahrdienstvermittler Uber ist im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall eines seiner selbst fahrenden Test-Autos vor einem Jahr nach Einschätzung der US-Ermittler strafrechtlich nicht haftbar. Es gebe keine Grundlage das US-Unternehmen für den Unfall zur Verantwortung zu ziehen, teilte die Staatsanwaltschaft von Yavapai County im Bundesstaat Arizona am Dienstag mit.

Allerdings sollte das Verhalten der Fahrerin, die aus Sicherheitsgründen beim Testen des Autopiloten hinter dem Steuer sass, genauer untersucht werden.

Sie hatte den Ermittlern zufolge auf ihrem Smartphone eine TV-Show verfolgt und erst kurz vor dem tödlichen Zusammenstoss mit einer 49-Jährigen, die im Dunkeln abseits des Zebrastreifens ihr Fahrrad über die Strasse schob, gebremst. Ihr droht eine Anklage wegen Totschlags.

Der Unfall im März 2018 sorgte wie auch Unfälle von Tesla-Autos im Autopilot-Modus für Zweifel an der Technik des autonomen Fahrens. Uber setzte die Testfahrten nach dem Vorfall zeitweise aus.

Inzwischen testet das Unternehmen mit zwei Mitfahrern und überwacht die Sicherheitsmitarbeiter genauer. Diese Testfahrer sollen wie bei anderen Entwicklern selbststeuernder Autos eingreifen, wenn der Autopilot ausfällt oder eine schwierige Verkehrssituation eintritt. (sda/reu)

Fahrdienst Uber:

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Fahrdienst Uber
quelle: keystone / steffen schmidt
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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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3,2,1... vorbei
06.03.2019 07:12registriert September 2018
Soll einer mal Amerika verstehen....
Wenn einer sich an einem Getränk verbrennt, kann er Milionen einklagen.
Wenn aber ein Fahrzeug das eigentlich durch die Fahrerin überwacht werden sollte, jemanden zu tode fährt, ist man nicht haftbar.
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Jein
06.03.2019 07:46registriert August 2017
Ein menschlicher Fahrer wäre genau gleich ungebremst in die Radfahrerin geprallt, es geht schlichtweg zu schnell.
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