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Digital-News

Amazon prüft Verkauf von Kundendaten durch Mitarbeiter + Musk räumt Probleme bei Tesla ein

17.09.2018, 09:01

Amazon untersucht den mutmasslichen Verkauf vertraulicher Kundendaten durch eigene Mitarbeiter an Dritte. Das Unternehmen bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des «Wall Street Journal».

Demnach geht der Konzern dem Verdacht nach, dass Angestellte die Daten über Vermittler an externe Händler, insbesondere in China, verkauft haben könnten, die ihre Produkte bei Amazon anbieten. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Kunden können bei Amazon Produkte direkt von dem Internet-Riesen kaufen oder von anderen Händlern. Der nun untersuchte Vorgang zum mutmasslichen Datenverkauf stellt einen Verstoss gegen die Unternehmensrichtlinien dar. Untersucht werden dem Bericht zufolge auch gefälschte Produktbewertungen durch angebliche Kunden.

(sda/afp)

Musk entschuldigt sich für Probleme bei der Auslieferung

Tesla-Chef Elon Musk hat logistische Probleme bei der Auslieferung neuer Elektroautos eingeräumt. «Entschuldigung, wir sind von der Produktionshölle in die Auslieferungslogistik-Hölle gekommen», schrieb Musk am Sonntag in einer Mitteilung auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Allerdings sei dieses Problem leichter zu bewältigen. «Wir machen rasche Fortschritte. Sollte bald gelöst sein», schrieb Musk weiter in seiner Twitter-Antwort auf eine Kundenbeschwerde über Verzögerungen bei der Auslieferung von Autos.

Der Kurs der Tesla-Aktie war in der Vergangenheit immer wieder durch Nicht-Einhaltung selbstgesetzter Produktionsziele unter Druck geraten. Zuletzt hatte Musk für Verwirrung bei Anlegern gesorgt, als er zunächst einen Abschied des Elektroauto-Unternehmens von der Börse ankündigte, kurz darauf aber wieder eine Kehrtwende vollzog. Auch der Abgang von Spitzenmanagern hatte für Verunsicherung unter Kunden und Investoren gesorgt.

(awp/sda/reu)

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Wie Apple Mark Zuckerbergs Traum platzen lässt
Apple lässt Facebooks Geschäft mit Online-Werbung erstmals schrumpfen. Mark Zuckerbergs Meta-Imperium schwächelt, wird aber eine wichtige Macht bleiben.

Ende Juni schwor Facebook seine Mitarbeiter auf «ernste Zeiten» und «heftigen Gegenwind» ein. Änderungen beim Datenschutz würden sich spürbar auf das Anzeigengeschäft auswirken.

Die düstere Prognose hat sich bewahrheitet.

Mark Zuckerbergs Meta-Imperium bestehend aus Facebook, Instagram und WhatsApp schwächelt. Zum ersten Mal überhaupt muss Meta einen Umsatzrückgang hinnehmen. Konjunkturängste, starke Konkurrenz durch TikTok und Apples strengere Datenregeln für iOS-Apps entfalten Wirkung.

Zuckerbergs Problem: App-Entwickler wie Facebook müssen iOS-User seit einiger Zeit ausdrücklich um Erlaubnis fragen, wenn sie ihre Aktivitäten quer über verschiedene Apps hinweg nachverfolgen wollen, um ihnen massgeschneiderte Werbung anzuzeigen. Viele Nutzer lehnen dies ab und das trifft Meta – aber auch kleinere Werbeplattformen – ins Mark.

Im Februar sagte Zuckerberg voraus, dass Apples Datenschutz-Offensive Meta allein in diesem Jahr 10 Milliarden Dollar Umsatz kosten werde. Der Konzern verlor darauf auf einen Schlag rund ein Viertel seines Werts und der Aktienkurs ist in der Zwischenzeit weiter gefallen.

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