
Ein Drittel der Schallgeschwindigkeit: Der Rimac Nevera R schafft 100 Meter pro Sekunde.
Winzige Stückzahl, gewaltiger Preis: Bugatti-Besitzer Rimac zeigt ein neues Elektroauto, das so manchen Rekord einstellen dürfte.
Markus Abrahamczyk / t-online
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Noch viel schneller, noch viel stärker: Der kroatische Automobilhersteller Rimac hat sein ohnehin schon beeindruckendes Elektroauto Nevera in einer neuen Modellvariante vorgestellt. Der Nevera R setzt neue Massstäbe in Sachen Leistung und Fahrdynamik.
Mehr Kraft für noch schnellere Beschleunigung
Die wohl auffälligste Neuerung am Nevera R ist seine nochmals gesteigerte Motorleistung. Statt der bereits beeindruckenden 1912 PS des Standardmodells leistet der Nevera R satte 2136 PS. Diese Leistungssteigerung ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 1,8 Sekunden. Nach nur 4,5 Sekunden sind 200 km/h erreicht, bis 300 km/h vergehen nur 8,7 Sekunden.

Streng limitiert: Nur 40 Exemplare will Rimac bauen.
Höchstgeschwindigkeit im Grenzbereich
Während die Höchstgeschwindigkeit im Normalbetrieb bei 350 km/h liegt, kann der Nevera R unter Aufsicht des Herstellers sogar Geschwindigkeiten von bis zu 412 km/h erreichen.
Fahrdynamik verbessert
Rimac hat nicht nur die Leistung gesteigert, sondern auch an der Präzision gearbeitet. Ein neues System sorgt beispielsweise dafür, dass die Kraft optimal auf die vier Räder verteilt wird. Darüber hinaus wurden sowohl die Batterie (108 kWh) als auch die Carbon-Keramik-Bremsen für eine intensivere Nutzung optimiert. Auch bei der Traktionskontrolle und der Lenkung hat Rimac nachgebessert.
Rimac – Kroatiens grosse Auto-Hoffnung
In der Autowelt hat sich Rimac längst hohes Ansehen erarbeitet. Das junge Unternehmen kooperiert mit vielen namhaften Herstellern, darunter Aston Martin, Renault, Hyundai und Kia. Es ist ein Teil des Joint Ventures Bugatti Rimac, zu dem auch die ehemalige VW-Luxusmarke gehört.
Aerodynamisches Design und mehr Sichtcarbon
Optisch unterscheidet sich der Nevera R vom Serienmodell durch ein aerodynamisch optimiertes Frontdesign sowie einen feststehenden Heckflügel und einen neuen Diffusor. Diese Änderungen sollen mehr Abtrieb gewährleisten und das Handling weiter verbessern.
Limitierte Auflage zum Millionenpreis
Insgesamt will Rimac nur 40 Exemplare des Nevera R bauen. Während der normale Nevera rund 2,5 Millionen Euro kostet, dürfte der Preis für das Sondermodell noch deutlich höher liegen.
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