DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jetzt kannst du all die nervigen Apple-Apps von deinem iPhone löschen, die du eh nie brauchst

Die meisten iPhone- und iPad-Nutzer haben die vorinstallierten Apple-Apps wie Aktien, iBooks, Podcasts oder Kompass auf einen hinteren Home-Screen verbannt, ganz nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. Mit iOS 10 lassen sich 23 vorinstallierte Apps endlich löschen.
15.06.2016, 11:5715.06.2016, 12:23

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, sieht nun auch Apple ein: Neun Jahre nach dem Start des ersten iPhone können iOS-Nutzer endlich den Grossteil der vorinstallierten Apple-Apps löschen. Die Rede ist von den ungefragt von Apple auf dem iPhone und iPad vorinstallierten Apps wie Aktien, iBooks, Podcasts oder Notizen, die kaum jemand je genutzt hat. 

Mit iOS 10 können iPhone- und iPad-Nutzer fast alle vorinstallierten Apple-Apps löschen.
Mit iOS 10 können iPhone- und iPad-Nutzer fast alle vorinstallierten Apple-Apps löschen.bild: via de.sci-tech-watch

Es kommt noch besser: Auch an sich bekannte und nützliche Apps wie Mail, Kalender, Karten oder Musik können nun gelöscht werden – und dies aus gutem Grund: Mit Gmail, Outlook, Google Maps, Spotify oder Evernote stehen im App Store seit Jahren weit bessere Alternativen zur Verfügung. Es kann sich daher auf jeden Fall lohnen, einige der vorinstallierten Apps durch die Apps seiner Wahl zu ersetzen. Wer die gelöschten Apple-Apps zu einem späteren Zeitpunkt (wieder) nutzen möchte, kann sie wie alle anderen Anwendungen im App Store suchen und installieren.

Diese 23 Apps können mit iOS 10 gelöscht werden

  • Taschenrechner
  • Kalender
  • Kompass
  • Face Time
  • Freunde
  • Home
  • iBooks
  • iCloud Drive 
  • iTunes Store
  • Mail
  • Karten
  • Musik
  • Apple News
  • Notizen
  • Podcasts
  • Erinnerungen
  • Aktien
  • Tipps
  • Videos
  • Voice Memos
  • Apple Watch App
  • Wetter
  • Kontakte (Apple merkt in seinem Supportdokument an, dass man beim Entfernen des Adressbuchs seine Kontakte weiterhin in der Telefon-App behält.)

Wie lösche ich die Junk-Apps?

Das Löschen der Apps erfolgt wie gewohnt über den Homescreen: Man drückt etwas länger auf ein Icon, bis dieses wackelt und anschliessend den «Entfernen»-Knopf.

Warum können die Apps nun gelöscht werden?

Natürlich wird mit dem Löschen der vorinstallierten Apps etwas Speicherplatz frei. Laut Apple sind es 150 Megabyte, was kaum der Rede Wert ist. Apples Entscheidung, die vorinstallierten Apps vom Betriebssystem zu entkoppeln, hat demnach andere Gründe: Da die Apple-Apps künftig losgelöst von iOS 10 im App Store verfügbar sind, können sie wie jede andere App jederzeit mit Updates versorgt werden. iPhone-Nutzer müssen also nicht mehr auf iOS-Updates warten, bis etwa die Mail- oder Karten-App eine Aktualisierung mit neuen Funktionen erhält. Auch Sicherheitslücken in Apple-Apps können künftig einfacher geschlossen werden, wie dies etwa bei Android und Windows der Fall ist, da Google und Microsoft ihre eigenen Apps ebenfalls losgelöst vom Betriebssystem aktualisieren.

Wie werde ich die Apps jetzt schon los?

iOS 10 lässt wohl noch bis September auf sich warten. Wer die Apps jetzt schon loswerden möchte, kann sich die Beta-Version von iOS 10 herunterladen – natürlich auf eigene Gefahr. Wie dies geht, erklären wir in diesem Artikel Schritt für Schritt. In der Beta-Version lassen sich die entsprechenden Apps dann löschen.

Die wichtigsten Gerüchte zum iPhone 7

1 / 13
Die wichtigsten Gerüchte zum iPhone 7
quelle: x90027 / damir sagolj
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

(oli)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12
Wie ein schwuler Künstler Putin trollt und das russische Staats-TV zum Schäumen bringt
Mit täglichen Selfies bei Instagram setzt sich ein Berliner Künstler für die Ukraine ein. Dort ist er ein Star, im Putin-treuen russischen Fernsehen wird er massiv attackiert.

Im ersten Moment versteht Frank Peter Wilde gar nicht, was er da sieht. Dann ist er schockiert. Sein eigenes Gesicht flackert über sein Telefon: ältere und neuere Bilder, auf Ukraine-Demos oder auf dem CSD. Dazu ein Moderator, der auf Russisch spricht: Der staatliche russische Propagandasender Rossija 1 berichtet über den Berliner Stylisten Wilde.

Zur Story