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Beim derzeit grössten Darknet-Markt AlphaBay im Angebot: «Blotter» (eine Art Löschpapier-Bogen mit LSD). screenshot: watson/alphabay

Der Drogenhandel im Darknet wächst und wächst – und das ist gut so

Die Dunkelkammer des Internets ist besser als ihr Ruf, findet der watson-Redaktor. Den im Versteckten blühenden Märkten gehört die Zukunft, weil sie weniger Kollateralschaden verursachen als das traditionelle, von blutigen Auseinandersetzungen geprägte Drogen-Business.



Man kann sich der Realität verschliessen und von einer drogenfreien Gesellschaft fabulieren. So wie es die Volksinitiative «Jugend ohne Drogen» in den 90ern wollte (siehe Bildstrecke unten).

Doch ist dies utopisch und nicht erstrebenswert. Denn in einem freien Land soll man grundsätzlich selber entscheiden können, wie man lebt und was man konsumiert, um sich zu «berauschen».

Womit wir bei der Frage sind, warum gewisse psychoaktive Substanzen wie Alkohol und Tabak legal sind, und andere verboten.

Allein am Gefährdungspotenzial und den verursachten Kosten – gesundheitlich und volkswirtschaftlich betrachtet – kann es nicht liegen. Sonst stünden Schnaps und Wein auf dem Index, und stattdessen gäbe es an jedem Kiosk Cannabis.

Einigen wir uns darauf, dass es immer um knallharte wirtschaftliche Interessen geht.

Leider lässt die Legalisierung auf sich warten. Darum dreht sich dieser Beitrag um die Frage, wie verbotene Substanzen online und offline beschafft werden und welche Konsequenzen dies fürs Individuum und die Gesellschaft hat.

Chronologie der Schweizer Drogenpolitik

Wie unterscheidet sich der Darknet-Handel von «normalen» Deals?

Gewalt

Der traditionelle Drogenhandel ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Und zwar für alle Beteiligten.

Deals können aus den unglaublichsten Gründen schief laufen... Plötzlich fliegen die Fäuste, es werden Messer gezückt oder Schlimmeres.

Bei Darknet-Deals gibts keinerlei physischen Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer und damit ein massiv kleineres Risiko, in eine gewaltsame Auseinandersetzung verwickelt zu werden. Bestellt wird aus sicherer Entfernung, am Computer. Die «Übergabe» erfolgt per Post- oder Kuriersendung.

Nicht auszuschliessen ist, dass man frühmorgens unsanft von Polizisten geweckt wird. Und man muss mit der Gefahr von Erpressungen und Drohversuchen leben, falls man elementare Vorsichtsmassnahmen missachtet (siehe nächster Punkt).

«Gerade der Kauf im Internet täuscht eine gewisse Sicherheit vor, welche so nicht existiert»

Präventionsfachmann Christian Kobel

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Die «ehrliche Kokain-Firma» fragt ihre Kunden, wie Sendungen noch besser getarnt werden können... screenshot: watson/alphabay

Anonymität

100-prozentige Sicherheit gibt es nirgends, auch nicht in der digitalen Welt. Bei Darknet-Deals muss man nicht damit rechnen, von Passanten, neugierigen Wohnungsnachbarn oder Kommissar Zufall ertappt zu werden. Dafür lauern Betrüger und Abzocker auf vertrauensselige Opfer...

Bevor man sich in die Internet-Dunkelkammer begibt, um Drogen zu kaufen, muss man sich der Risiken und Gefahren bewusst sein. Kleine Fehler und Unachtsamkeiten können (ziemlich viel) Geld und Nerven oder gar die Freiheit kosten.

Es ist darum unumgänglich, vor Abstechern intensiv zu recherchieren und sich alle wichtigen Informationen aus verschiedenen (unabhängigen) Quellen zu holen.

Zu beachten gilt:

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Das Darknet hat eine eigene Drogen-Suchmaschine. Sie heisst... «Grams». bild: watson

Qualität der Drogen

Der Reinheitsgrad der im Darknet angebotenen Substanzen ist nicht grundsätzlich höher. Die Möglichkeiten, an qualitativ besseren «Stoff» zu gelangen, sind aber deutlich grösser.

Dies hat mit der Ausschaltung, respektive Verminderung des Zwischenhandels zu tun. Wenn etwa ein Kokainblock auf dem Weg von der Produktion in Südamerika zu den Konsumenten in Europa über weniger Stationen «wandert», dann gibt es auch weniger Akteure, die Streckmittel einsetzen.

Dies wiederum wirkt sich positiv, respektive weniger beeinträchtigend, auf die Gesundheit und das Portemonnaie der Konsumenten aus. Und aus gesellschaftlicher Sicht erfreulich: Mörderbanden wie in Mexiko, die sich auf den Schmuggel konzentrieren, werden durch den Postversand umgangen. Was die Zahl der schweren Gewalttaten sinken lässt.

Proben analysiert

Der britische «Economist» berichtete im Juli von Drogen-Qualitätstests, die in Spanien durchgeführt wurden. Demnach wiesen Kokain-Proben aus dem Darknet einen höheren Reinheitsgrad auf als «Strassen-Koks». Dies würde zu einem gewissen Grad auch die höheren Preise (siehe unten) erklären.

Der Drogen-Präventionsexperte Christian Kobel von der Zürcher Jugendberatung Streetwork, die selber Drug Checking anbietet, relativiert den Befund: «Bei den bei uns abgegebenen Proben aus dem Internet kommen nach wie vor die gleichen Streckmittel etc. vor, wie bei Proben, welche über andere Kanäle gekauft wurden.»

Was es zu beachten gilt 💀

Ob bei Strassen-Deals oder Darknet-Geschäften: Es darf sich grundsätzlich kein Käufer auf eine angeblich gute Qualität verlassen. Auch die über «renommierte» Dealer bestellten Substanzen sollten professionell analysiert werden.

Präventionsfachmann Kobel:

«Wir raten auch bei einem Bezug übers Internet grundsätzlich zur gleichen Vorsicht wie bei anderen Bezugsquellen. Gerade der Kauf im Internet täuscht eine gewisse Sicherheit vor, welche so nicht existiert: Auch beim Bezug übers Internet gibt letztlich nur eine Analyse Aufschluss über die effektive Zusammensetzung und Dosierung.»

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Ausgehend von eigenen Drogen-Tests publiziert die Zürcher Fachstelle Warnungen im Internet. screenshot: saferparty.ch

Drogen testen lassen

Ob Exstasy, Amphetamin oder Kokain: Die Jugendberatung Streetwork der Stadt Zürich bietet eine kostenlose und anonyme Möglichkeit, Drogen (auf ihre Reinheit bzw. Gefährlichkeit hin) testen zu lassen. Wenn man eine Substanz zur Analyse abgeben will, ist ein persönliches Beratungsgespräch obligatorisch. Anschliessend kann man sich per E-Mail oder mit einem Anruf bei der Fachstelle über das Resultat informieren. Aus juristischen Gründen dürfen keine Proben per Post angenommen werden.

Weitere Informationen zur legalen, möglicherweise lebensrettenden Dienstleistung gibts online unter www.saferparty.ch.

Preise und «Kundendienst»

Ob Darknet-Verkäufer oder traditioneller Dealer mit Stammkunden: Wer im Drogengeschäft über längere Zeit erfolgreich sein will, ist auf gute Kundenbeziehungen angewiesen.

Während es in der realen Welt höchstens um Mund-zu-Mund-Propaganda geht, kommt im Darknet ein transparentes Bewertungssystem zum Tragen. Wie eBay oder Amazon bieten die so genannten «Markets», die als Verkaufsplattformen fungieren, die Möglichkeit, Anbieter und ihre Produkte zu beurteilen. Und zwar für alle Besucher einsehbar.

Die Konkurrenz spielt

Seriöse Verkäufer sind daran interessiert, über lange Zeit gute Noten für ihre Produkte und den «Kundendienst» zu erhalten. Newcomer, die noch keine verlässlichen Verkaufsstatistiken vorweisen können, versuchen mit Aktionen zu punkten. Sie locken mit tiefen Einführungspreisen und Rabatt.

Die Käufer wiederum können sich auch mit anderen Besuchern der Verkaufsplattformen austauschen und nachfragen, wie die Erfahrungen mit einem bestimmten Dealer waren.

Ausserdem lassen sich die Preise mehrerer Anbieter bequem am Computerbildschirm vergleichen. Es kommt also nicht zu überhasteten Käufen – ob aus Angst oder Zeitdruck.

So viel kosteten Kokain, Heroin und Cannabis

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Vergleich des durchschnittlichen Strassenpreises und des Darknet-Preises, 2014 und 2015, in 11 Ländern. infografik: economist

Die Darknet-Preise lagen in den letzten Jahren im Durchschnitt über dem Strassenverkaufspreis, hielt der «Economist» nach einer vertieften Analyse tausender Angebot fest. Dies habe mit der häufig höheren Qualität der Drogen zu tun.

Anzumerken bleibt, dass die Preisspanne bei künstlich hergestellten Substanzen (und der weichen Droge Cannabis) grundsätzlich kleiner ist als bei den aus Pflanzenanbau gewonnenen harten Drogen.

Das hat mit der aufwändigeren Produktion sowie den längeren Transportwegen zu tun. Kokain kommt aus Südamerika, Heroin aus dem Mittleren Osten (Afghanistan) und Südostasien.

Hingegeben lässt sich Cannabis praktisch in jedem Land in Indoor-Anlagen anbauen, und synthetische Drogen wie Amphetamin oder Ecstasy stammen häufig aus osteuropäischen Drogenlabors, haben also einen kürzeren Transportweg.

MDMA aus Amsterdam

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Noch ein aktuelles Angebot im Darknet-Markt AlphaBay. screenshot: watson

Staatskosten

Wenn der Drogenhandel immer mehr ins Internet abwandert, sollte der immense Aufwand (Polizei und Justiz) für die Bekämpfung traditioneller Dealer sinken. Und das ist wiederum aus gesamtgesellschaftlicher Sicht erfreulich, weil staatliche Mittel für andere Zwecke eingesetzt werden können.

Handys, Drogen und Bargeld in unbekannter Hoehe liegen am Freitag, 7. Mai 2004, auf einem Tisch in einem Gebaeude der Zuercher Kantonspolizei. Fahnder der Kantonspolizei Zuerich haben am Donnerstag Nachmittag, 6. Mai 2004 in Zuerich sieben Personen verhaftet. Sichergestellt wurden ueber 5,5 Kilogramm Kokain und mehr als 260'000 Franken. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

2004 in Zürich beschlagnahmtes Kokain und ziemlich viel Bargeld. Bild: KEYSTONE

Zwar soll sich der europäische Online-Drogenhandel seit der Schliessung von Silk Road durch das FBI im Oktober 2013 laut wissenschaftlichen Untersuchungen verdreifacht haben. Einem monatlichen Umsatz von immerhin 21 Millionen Dollar stehen aber Verkäufe über 2,3 Milliarden Dollar gegenüber, die im herkömmlichen Drogenhandel gemacht wurden.

Interessant ist in dem Zusammenhang der jüngste Bericht der EU zum internationalen Drogenhandel. Gemäss der vorliegenden Daten gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass kriminelle Organisationen wie die Camorra ins Online-Geschäft eingestiegen sind. Zu vermuten ist, dass die Organisierte Kriminalität möglichst lange auf die herkömmlichen, mit viel Blut und Geld erkämpften Distributionswege setzen will.

Wie in den 90ern

Der «Economist» zitiert einen australischen Finanzexperten, der Parallelen sieht zum Niedergang des traditionellen Handels in den 90er-Jahren. Viele Unternehmen hätten damals die Folgen des aufkommenden Online-Handels unterschätzt. Dies könnte nun auch den Drogenbaronen passieren.

Vielleicht habe aber auch schon ein Generationenwechsel stattgefunden und es seien technikaffine Verbrecher am Werk, die ihre Spuren gekonnt zu verwischen wissen, spekulieren die Spezialisten der Polizeibehörde Europol.

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screenshot: emcdda.europa.net

Sicher sind sich die Experten im Urteil, dass das Internet einen positiven Einfluss auf die Hauptakteure im Drogenhandel hat: Für Konsumenten und Dealer sänken die Gefahren.

«There are a number of ways in which the use of the internet can reduce harms for both users and dealers.»

Aus dem EU Drug Markets Report 2016

Fazit: Der Drogenhandel im Darknet erweist sich als das kleinere «Übel»: Je mehr illegale Geschäfte anonym im Internet abgewickelt werden, umso weniger Kollateralschaden gibt es. Davon profitiert mittelfristig die ganze Gesellschaft.

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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Marcel Mohn 14.06.2017 15:25
    Highlight Highlight Googelt mal "Legal Highs" oder "Ethnobotanik". Die wenigsten Drogen sind verboten, die meisten können legal für den Eigengebrauch importiert werden. Der Zoll hat zwar die Möglichkeit, die Sendung einzuziehen, wenn erkannt wird, um was es sich handelt, dies hat aber keinerlei strafrechtlichen Konsequenzen und passiert ziemlich selten. Einige dieser Drogen sind auch um ein vielfaches stärker als die bekannten, illegalen Drogen. Warum sind diese Drogen nicht mehr bekannt? Weil die Mafia damit kein Geld verdient!
  • aschgyyge 24.08.2016 10:11
    Highlight Highlight nneeeeuuulaaaaand
    Play Icon
  • Judge Dredd 24.08.2016 09:05
    Highlight Highlight Und nicht nur der Drogenhandel wächst im Darknet, auch Waffenverkäufe, illegale Prostitution, Menschenhandel und natürlich ist es auch ein idealer Tummelplatz für jeden Kinderpornobegeisterten... huiii ist das super!
    *ironie off*

    • suchwow 24.08.2016 11:12
      Highlight Highlight Wie gesagt, all dies finden man auch im offenen Web. Im Dark Net ist es möglicherweise leichter zu finden.
      Wenn man unbedingt was haben oder finden will, sind keine Grenzen gesetzt. Ob man dann mit möglichen Konsequenzen leben kann, ist eine andere Frage.
  • sidi77 23.08.2016 21:02
    Highlight Highlight Der Titel des Beitrags verheisst leider nichts Gutes. Wer sich dafür stark macht, dass illegale Drogen künftig besser auf den verschlungenen Pfaden des Darknet verkauft werden, kann zumindest mit der vollen Unterstützung aus kriminellen Reihen rechnen. Das Darknet ist der ideale Tummelplatz, um unerkannt jeden gefährlichen Bockmist zu verkaufen und Süchtige noch weiter in die Abwärtsspirale zu stossen. Ein intelligenter Beitrag zur Unterstützung von Süchtigen ist das nicht.
  • Cloup 23.08.2016 20:52
    Highlight Highlight Wieso liest man Watson? Darum!
  • Datsyuk * 23.08.2016 16:20
    Highlight Highlight 420! Selbst angebautes Marihuana ist dem von Dealern vorzuziehen.
  • nib 23.08.2016 14:44
    Highlight Highlight Man kann für oder gegen Drogenlegalisierung sein, aber das Darknet als probates Mittel zu lobpreisen, um den Rechtsstaat zu umgehen, zeugt nur von mangelhaftem Rechts-/Demokratieverständnis. Nur weil dem Autor ein Gesetz nicht passt, soll man es doch bitte umgehen?
    • Philipp Burri 23.08.2016 15:25
      Highlight Highlight Mimimi??? Tja, halt blöd wenn man nicht wie die reichen Verbrecher das Gesetz so hinbiegen kann wie's einem gerade passt... dann umgeht man's halt.
    • Maragia 23.08.2016 17:26
      Highlight Highlight Tja blöd halt wenns dich dann mal mit etwas trifft, gell Philipp!
  • WalterWhiteDies 23.08.2016 14:17
    Highlight Highlight "Plötzlich fliegen die Fäuste, es werden Messer gezückt oder Schlimmeres." Also ich weiss ja nicht was du für Filme guckst, jedenfallls sind wir in der Schweiz hier nicht in South Central LA. Habe schon mehrere Drogen ver- und gekauft, sowas passiert aber nie. Allerhöchstens und auch nur selten gibt es vielleicht etwas Prügel, falls jemand nicht zahlen kann.
    • @schurt3r 23.08.2016 14:26
      Highlight Highlight Zugegeben, da habe ich vielleicht ein kleines bisschen schwarzgemalt.

      PS: Schön, dass dir nie etwas Schlimmes widerfahren ist. Und das bei einem solchen User-Namen ;-)
    • almlasdn 23.08.2016 14:28
      Highlight Highlight !!!!11! updoot in 9.99 sec or you'll get busted by the police in 9 days!!!!11
  • Die verwirrte Dame 23.08.2016 14:02
    Highlight Highlight Weiss hier jemand, wie man ins Darknet kommt?
    • TanookiStormtrooper 23.08.2016 14:16
      Highlight Highlight Ja.
    • @schurt3r 23.08.2016 14:18
      Highlight Highlight Oder wie schon Konfuzius wusste:
      Der Weg ist das Ziel :)
    • Die verwirrte Dame 23.08.2016 14:38
      Highlight Highlight ...sehr hilfreich, danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jannabis420 23.08.2016 13:17
    Highlight Highlight Super Artikel! :) und die Legalisierung insbesondere von Cannabis ist schon längst überfällig...
  • fabianhutter 23.08.2016 13:16
    Highlight Highlight Im Prinzip sagt der Autor einfach, dass die Gesetzeslage unbefriedigend ist (aus seiner Sicht) und es nun darum geht, wie man im gesetzfreien Raum am besten agiert, dass es in sein Weltbild passt.

    Versteht mich nicht falsch, ich finde den Artikel toll und seine Analysen sind interessant und überlegenswert, weil er Fehler im System aufdeckt.

    Schlussendlich leben wir aber in der Schweiz und wenn uns Gesetze nicht passen, können wir versuchen, sie zu ändern. Einfach am Gesetz vorbei arbeiten, weil uns das betreffende Gesetz stört, führt nur zur Bildung einer Parallelgesellschaft.
  • arthos 23.08.2016 12:09
    Highlight Highlight Wo sind eigentliche all die Milliarden hin, die in die Drogenbekämpfung investiert wurden?
  • TanookiStormtrooper 23.08.2016 11:57
    Highlight Highlight Keine Verbrecherbanden? Wer kontrolliert denn den Anbau der Drogen? Da gibts Kinderarbeit und widrige Arbeitsbedingungen. Die Herstellung verschiedener Drogen dürfte wohl auch nicht in einem schön sterilen Raum stattfinden. Wenn man "saubere" Drogen will muss es legalisiert werden, denn nur so kann eine gewisse Kontrolle stattfinden. Wenn jetzt einer Cannabis anbaut, kann es ihm doch egal sein, ob es im Keller schimmelt. Wird er erwischt, kriegt er keinen Ärger weil er das Zeug in unhygienischer Umgebung angebaut hat...
  • dommen 23.08.2016 11:56
    Highlight Highlight Jaja. Die rechtskonservative Sehnsucht nach der Welt als heilem, invariantem Dorfidyll, wo die Mutter am Herd steht, den Haushalt besorgt und die Kinder erzieht, der Vater einem ehrbahren Handwerk nachgeht und die Kinder fernab von Smartphone und Pokemon Go auf dem Feld herumspringen.
  • Triumvir 23.08.2016 11:26
    Highlight Highlight Darknet = Direktvertrieb von Kriminellen. Toll, dass jetzt auch Menschen zum Kauf von Drogen und Waffen animiert werden, die vor diesem Artikel gar nicht wussten, wo sie dieses Teufelszeugs herbekommen. Schönen Dank auch an den Autor...
    • @schurt3r 23.08.2016 11:37
      Highlight Highlight Gern geschehen.

      Von Waffen ist übrigens nie die Rede. Da gibt es ganz andere Mechanismen.

      Und Totschweigen war im Mittelalter ein bevorzugtes «Rezept»...
    • Adualia 23.08.2016 12:33
      Highlight Highlight Die legalen Drogen dürfen Sie gerne Teufelszeug nennen. Ich wollte Erfahrungen sammeln und habe knapp 20 Substanzen getestet. Da blieb es auch bei 1-2 Mal. Von Alkohol und Zigaretten komme ich jedenfalls nicht mehr los. Das sagt alles.
      Ach ja, Gras habe ich 5 Jahre täglich geraucht, aber stell dir vor, mir ist es einfach verleidet von einem auf den anderen Tag!
      Drogen sind nichts Schlimmes, solange man mit ihnen umgehen kann.
    • Snowy 23.08.2016 12:54
      Highlight Highlight Wenn jemand vorher nichts vom Darknet wusste, wird er da nicht einfach so einkaufen können.
      Der Umgang mit Thor/Bitcoins (und vor allem die Verwischung der Spuren) braucht ein grosses Know-how.
      Es ist nicht so, dass man bei Google Darknet eingeben kann, und dann loslegen kann mit bestellen - im Gegenteil... Ausser IT-Cracks kann das eigentlich niemand.
      Ansonsten siehe Antwort von Dani.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kyle C. 23.08.2016 11:20
    Highlight Highlight Sehr interessante Sichtweise, zugegeben. Aber die Argumentation hinkt m.M.n. an 2 Stellen: 1. Die Drogenkriminalität beschränkt sich nicht nur auf den Kaufvorgang auf der Strasse. Die wirkliche Kriminalität bleibt bestehen. Die Bestellung im Net bewirkt nur, dass ein Teil der Szene vor unserer Haustür verschwindet und unsere Matrix noch sauberer wird. Die Nachfrage aber bleibt bestehen wenn nicht sogar grösser. 2. Dem Darknet positive Eigenschaften zuzuschreiben ist heikel. Denn parallel zum Drogenhandel geht da noch viel mehr kranker Scheiss ab.
    • Normi 23.08.2016 12:09
      Highlight Highlight Was bedeutet «Die wirkliche Kriminalität bleibt bestehen»??

      PS: Schau dir doch die Doku zur "Silk Road" an, habe den genauen Namen vergessen, sry.
    • Heilandsack 23.08.2016 12:12
      Highlight Highlight Hallo Stef!
      zu 1. Wenn insgesamt die Gewalt zurückgeht, ist es ein Vorteil, oder nicht? Und dass viele Menschen sich mit illegalen Substanzen berauschen wollen, ist und bleibt so. Alles andere ist leider oder zum Glück utopisch.
      zu 2. Im Umkehrschluss ist das Web genauso heikel. Was sich dort Bombenbauer, Kinderschänder, Trolle, Fanatiker aller Couleur und Betrüger rumtreiben, das geht auf keine Kuhhaut!
    • Schlange12 23.08.2016 12:14
      Highlight Highlight Absolut. Unterstützt zu hundert Prozent meinem Vorredner seine Meinung.
      Dazu Cannabis als harmloser als Rauchen zu qualifizieren, spricht von einer nicht wirklichen Auseinandersetzung mit den Nebenwirkungen. Grundsätzlich müsste man alles verbieten. Aber auch schnelle Autos, Motorräder und Mountainbikes sowie exzessiven Sport. Ist alles auch eine Droge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frau Dingsi 23.08.2016 10:58
    Highlight Highlight Legalisieren und vor allem besteuern (bei Tabak und Alkohol geht das ja auch).
    • almlasdn 23.08.2016 11:20
      Highlight Highlight Damit könnte man (leider zu) viele Leute für eine Legalisierung begeistern (kol, dann muss ich weniger Steuern zahlen). Dürfte aber nicht zu viel sein, denn sonst ist der Dealer um die Ecke immernoch rentabler, legal wäre es ja.
    • Normi 23.08.2016 12:13
      Highlight Highlight @almlasdn

      selbst ein Strassenverkäufer braucht eine Lizenz, um Sachen zu verkaufen,
      d.h. der Dealer um die Ecke ist immer noch illegal ;-)

    • SomeoneElse 23.08.2016 13:14
      Highlight Highlight Ja, ich kaufe meine Zigis auch immer beim Dealer um die Ecke, dort kosten sie nur 4 Stutz. Nur leider steht da um die Ecke nie einer... Legal wäre es ja. Aha.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 23.08.2016 10:25
    Highlight Highlight Interessanter Artikel.

    Grundsätzlich kann sich jeder reinpfeifen was er will, mir egal. Eine vernünftige Legalisierung einiger weicher Drogen wäre auch längst überfällig.

    Aber die Erreichbarkeit von harten Drogen (Heroin z. B.) zu vereinfachen finde ich doch sehr kritisch. Gerade als Jugendlicher (mit nun oft uneingeschränktem Internetzugang) kann eine jugendliche Dummheit (wer kennt es nicht) ein Leben zerstören, sobald harte Drogen im Spiel sind.

    Ich glaube, die Hemmschwelle einen Dealer anzuquatschen, ist doch noch höher als eine Bestellung im Internet.
    • @schurt3r 23.08.2016 10:42
      Highlight Highlight Hmm, sehe das anders. Die Erreichbarkeit so genannt harter Drogen dürfte bei jungen Leuten vor allem vom Kollegen- bzw. Bekanntenkreis abhängen. Was da konsumiert wird, liegt sicher näher als Angebote im Darknet.
    • almlasdn 23.08.2016 10:52
      Highlight Highlight Bessere Aufklärung à la: dieser Stoff bewirkt das und das und schädigt das und das: würde wohl besser schützen als ein Verbot. Im Moment (jedenfalls bei mir) wird in der Schule nur gesagt, dass Drogen schlimm sind, weil sie schlimm sind.
  • metalldetektorkaufen.net 23.08.2016 10:20
    Highlight Highlight Die neue Technologienlandschaft macht so einiges möglich. Wichtig ist nur, dass wir unsere Kinder vor diesem Müll schützen.
    • TodosSomosSecondos 23.08.2016 10:42
      Highlight Highlight
      Play Icon
    • ket4mon 23.08.2016 12:46
      Highlight Highlight Ein Mensch bekommt, was er will, dagegen hilft kein Gesetz, kein Verbot und keine Strafe. Ganz im Gegenteil: ein Gesetz oder ein Verbot lädt geradezu dazu ein, dagegen zu verstossen.
      Viel wichtiger ist eine richtige Präventation, nicht im Still von "Drogen sind schlimm, weil sie schlimm sind" (abgewandeltes Zitat von almlasdn). Risiken aufzeigen (auch die psychischen), Konsumform und dazugehörige Informationen zu den Mengen sowie die Wirkung im Körper beschreiben (die Gefühle zu beschreiben, welche beim Konsum hervorgerufen werden, ist ein Ding der Unmöglichkeit).
  • TodosSomosSecondos 23.08.2016 10:17
    Highlight Highlight Ich kenne die konkrete Rechtslage jetzt nicht und man macht sich sicherlich strafbar beim Einkauf im Darknet.

    Aber wenn man lediglich in der Schweiz bestellt und somit mit dem "Paket" nicht am Zoll vorbeimuss, dürfte das Risiko quasi gegen Null gehen.

    Wenn man die Bestellmengen zudem klein hält, gilt's ja als Eigenbedarf und das Straffmass sollte sich im unwahrscheinlichen Fall, dass die Bestellung abgefangen wird, doch sehr in Grenzen halten.

    Oder liege ich da falsch?
    • @schurt3r 23.08.2016 10:44
      Highlight Highlight Ein Restrisiko bleibt immer. Bei «weichen Drogen» wie Cannabis dürfte das aber so sein...
    • Normi 23.08.2016 12:18
      Highlight Highlight Du machst dich nur dann strafbar, wenn du verbotene Sachen bestellst, ansonsten ist es ein Shop wie jeder andere im Netz, z.B ricardo.ch.
    • ket4mon 23.08.2016 12:28
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist es nicht illegal im Darknet zu bestellen, solange der bestellte Artikel nicht gegen ein Gesetz verstösst. Artikel im Darknet zu finden, welche nicht gegen das Gesetz verstossen gestaltet sich aber fast wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
      Das Darknet ist auch nicht sehr viel anders als das Clearnet, die Daten werden lediglich verschlüsselt und an ein paar Relais weitergegeben, bis sie am Ziel landen (komplexe Funktionsweise, Informationen findest du unter www.torproject.org).
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrigu_ 23.08.2016 10:04
    Highlight Highlight Wo kann ich abstimmen : "(Noch) nie aber da will ich jetzt hin"? 🙄😁
  • Madison Pierce 23.08.2016 09:52
    Highlight Highlight Trojanerkits oder so kann man gut im Darknet beziehen. Aber bei physischen Lieferungen wird es schwierig. Es ist in der Schweiz nicht einfach, an eine anonyme Adresse zu kommen. Für Paketstationen muss man verifiziert sein. Bleiben nur verlassene Häuser, an deren Briefkasten man einen Namen klebt.

    Da ist das gute alte "hesch mer es 50i?" doch einfacher. :)
    • one0one 23.08.2016 13:38
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob die Zustellung alleine strafbar ist, ohne dass die Justiz dir nachweisen kann, dass du bestellt hast... Wäre ja noch schöner.
    • Madison Pierce 23.08.2016 14:07
      Highlight Highlight Nein, das nicht, könnte ja jeder auf meinen Namen bestellen. Ausser evtl. einer Hausdurchsuchung wird es keine Konsequenzen haben. Sich selbst Gras aus Amsterdam geschickt haben doch wohl einige :)

      Aber ich hätte Mühe damit, meinen Namen und meine Adresse einem Typen anzuvertrauen, der im Internet anonym Drogen verkauft.

      Beim Dealer auf der Strasse ist die Anonymität ja gegenseitig.
  • Stachanowist 23.08.2016 09:51
    Highlight Highlight In diesem Sinne meine Forderung: Bitcoins und eine feste Postanschrift für alle Drogenkonsumenten der Welt, damit diese Analyse auch aufgeht ;)
  • Normi 23.08.2016 09:47
    Highlight Highlight Die Polizei in den USA war mehrheitlich gegen die Schliessung von Silk Road, weil sie merklich weniger Raub und Tötungsdelikte wegen Drogen hatten...
    • Brainwash 14.06.2017 20:24
      Highlight Highlight Quelle?
    • Normi 15.06.2017 16:10
      Highlight Highlight bei einer doku über die "silkroad" hab leider vergessen welche
      die Begründung war das es weniger strassen-deals gegeben hat und weder Verkäufer oder Konsument noch angst haben muss ausgeraubt zu werden...
  • Karl Müller 23.08.2016 09:38
    Highlight Highlight "Mörderbanden wie in Mexiko, die sich auf den Schmuggel konzentrieren, werden durch den Postversand umgangen."

    Achja? Und wie kommt es zu dieser Einschätzung? Es ist ja nicht so, dass da ein peruanischer Koksbauer vor dem PC hockt und 1g-Tütchen in der ganzen Welt rumschickt. Irgendwie muss das Koks vom Produzenten zum Endkonsumenten-Dealer kommen, und diese Wege werden von besagten Mörderbanden kontrolliert. Ob der Dealer dann per Post oder anders an seine Kunden versendet, ist dabei unerheblich. Man sollte das Darknet nicht zum Max-Havelaar für Kokser mit Gewissensbissen hochstilisieren.
    • @schurt3r 23.08.2016 09:48
      Highlight Highlight Danke für das Feedback!
      Schön formulierter letzter Satz übrigens :)

      Natürlich ist das Darknet nicht die Lösung für die vielen Probleme, die der herkömmliche Handel bis zum Endkunden verursacht. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass im Darknet Kokain und Heroin in kleineren Mengen bis hin zum Kilobereich gehandelt werden. Dies dürfte sehr wohl einen positiven Einfluss haben, wenn auch einen sehr kleinen.

      Von Max-Havelaar-Verhältnissen sind wir aber noch Welten entfernt, einverstanden.
    • Asmodeus 23.08.2016 10:18
      Highlight Highlight Der Autor geht halt davon aus, dass die Drogen die er sich via Darknet kauft, von der lustigen Drogenfee aus Drogistan kommt und garantiert nichts mit den kriminellen Banden zu tun haben kann.

      Quasi Fairtrade-Drogen, um sich selbst ein reines Gewissen zu verpassen.
    • ElendesPack 23.08.2016 10:42
      Highlight Highlight Ich sehe es eher so, dass Mord und Totschlag weniger bei den Endverbrauchern auf der Gasse abläuft, sich aber auf Produzenten- und Zwischenhändlerebene unvermindert abspielen wird. Der Polizei in den USA und Europa ist es natürlicherweise stinkegal, wenn besagte Mörderbanden in Mexiko rummarodieren, aber die Toten sind nachher nicht weniger tot.
  • yoh 23.08.2016 09:20
    Highlight Highlight Interessanter und gut recherchierter Artikeln. Aber auch hier sehen wir wieder eine ziemlich unbefriedigende Alternative zur eigentlich logischen Lösung: Drogenliberalisierung.

    Warum muss ich mich für ein bisschen Cannabis zwischen "Darknet-Abzocke" oder Deals im Hinterhof entscheiden?

    • Firefly 23.08.2016 09:34
      Highlight Highlight Beim Drogenhandel im Darknet habe ich weniger Bedenken als beim Waffenhandel im Darknet. Wenn jemand sich einfach und anonym Drogen für den Selbstkonsum übers Darknet besogen kann, wieso nicht, aber wenn sich jemand einfach und anonym Waffen oder Substanzen zum Bau von Bomben besorgen kann...
    • ket4mon 23.08.2016 12:50
      Highlight Highlight @Firefly
      Ich bin selbst erstaunt, wie einfach es ist, auf der Strasse an eine "schwarze" Waffe zu kommen. Grundsätzlich gillt: Wenn ein Mensch etwas will, bekommt er es auch. Der Aufwand schreckt viele ab, die Waren bekommt man trotzdem.

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