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Die Gamekonsole OUYA macht ein Update. Witzig. Sehr witzig. 

Kommentar

Liebe System-Updates. Fuck. You!



Noch schnell eine Runde gamen: Die PS4 macht ein Update.

Mitten in der Sitzung: Mein Tablet macht ein Update.

Gemütlich Radio hören am Abend: Mein Radio macht ein Update.

Tamisiech!

Meine Geräte sind süchtig. Süchtig nach Updates! Das Gerät updaten – auf den neusten Stand bringen. Was für ein Hohn. Alles was Updates tun, ist zu versuchen, etwas zu fixen, das zuvor verkackt wurde. Doch leider bleibt es nicht nur dabei. Irgend etwas wird immer noch verschlimmbessert.

Ich bin mir sicher, dass die Elektronik-Hersteller einen geheimen Pakt geschlossen haben, der besagt, dass jedes Update immer irgend etwas verschlimmbessert.

«Whatsapp geht nicht mehr», klagte meine Schwiegermutter nach dem vorletzten Systemupdate ihres iPhones. Ich war erleichtert. Wenn nach einem Systemupdate nur eine einzige App nicht mehr tut, dann darf man nach heutigem Standard die Korken knallen lassen.

Halleluja.

Dass sie dann auch nicht mehr auf den AppStore zugreifen konnte und ich gleich nochmals ein Systemupdate durchführen musste – Peanuts! Echt!

Nach dem letzten Update meines Surface-Pro-4-Tablets konnte ich keinen externen Bildschirm mehr anschliessen, der Treiber war plötzlich weg.

Mein Kindle Fire war mal mein Lieblingstablet. Seit dem neuen Betriebsystem ist das Ding einfach nur noch Müll.

«Dieses Update macht dein Gerät viel sicherer!», flöten die Hersteller jeweils.

«Mit diesem Update bleibt dein Gerät auf dem aktuellsten Stand.»

«Du brauchst jetzt sofort dieses Update – aus Gründen!»

Und dann diese Null-Führung durch den Updateprozess. Windows spielt hier in einer eigenen Liga. Bei Handgelenk-mal-Pi-Prozenten – aber ja nicht bei 100 – wird der Bildschirm ohne Vorwarnung schwarz. Ist es ein Reboot? Folgt nun der Installationsprozess? Während Firmen wie Apple, Google und auch Windows sämtliche unserer Daten sammeln, sind sie zu feige, den Updateprozess unserer Geräte transparent zu gestalten. Fucker.

Dieses Update «may take some time» ...

Auch beliebt ist die Masche, die ersten 25 Prozent des Updateprozesses in 3 Sekunden zu erledigen, nur um dann eine Viertelstunde auf 26–28 Prozent herumzukauen. Beim updategeschädigten User kommen derweil Zweifel auf, ob alles noch mit rechten Dingen zu und her geht. Schweissperlen, Schnappatmung.

Aber mit rechten Dingen geht bei Updates eigentlich nie etwas zu und her.

Der mit Abstand mieseste Update-Fail (mit Ausnahme des Totalschadens, der auch sehr beliebt ist) ist die Rücksetzung von Softwareeinstellungen – am besten von deinem Lieblingsprogramm. Jeder, der schon einmal intensiv mit einem Programm gearbeitet hat und Stunden in die perfekten Voreinstellungen investiert hat, wird mir zustimmen. Es ist, wie wenn man eine Tür öffnet und statt Jennifer Lawrence kommt Alice Schwarzer herein.

Aber eigentlich sollten wir ja froh sein ob der Update-Willkür. Fleisch holt man sich heutzutage nicht mehr mit dem Einzellader im Wald, sondern mit dem Kreditchärtli im Supermarkt.

Statt mit Zeckenbissen macht man sich heute mit einer Sammelkarte für Stofftiere auf den Nachhauseweg.

Unsere grösste Angst ist nicht mehr, am Abend mit leeren Händen beschämt vor der Familie zu stehen, sondern dass wir statt Saltimbocca nur noch was von der Schweinshuft ergattern.

Für den Durchschnittsschweizer sind Abenteuer im Alltag so weit weg wie Alpha Centauri, und wenn der Zug zwei Minuten Verspätung hat, bricht bei uns bereits der Angstschweiss aus.

Ein bisschen Willkür, ein bisschen Hilflosigkeit tut uns gut.

Echt jetzt?

Ja.

ABER SICHER NICHT AUSGERECHNET DANN, WENN ICH FÜR EINMAL ZEIT HÄTTE PS4 ZU GAMEN. TAMISIECH!

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