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Deutschland gehackt – so lacht das Internet über das gehackte Regierungsnetz

Was ist passiert? Unbekannte Hacker haben das angeblich unhackbare Netzwerk der deutschen Regierung infiltriert und vertrauliche Daten erbeutet. Spott und Häme ist den IT-Verantwortlichen gewiss. Das sind die Reaktionen im Netz.



«Das Internet ist für uns alle Neuland», sagte Angela Merkel 2013. Nun erlebt Deutschland, was passiert, wenn auch IT-Sicherheit Neuland ist.

Hier sehen wir also den gehackten Server der deutschen Bundesregierung

Und hier sehen wir die Elite-Hacker, die es geschafft haben, in das unfassbar gut gesicherte deutsche Regierungsnetz einzudringen

Überraschend schnell gibt es Hinweise, wie die Hacker die Behördenrechner knacken konnten

Das ist aber alles halb so wild! Merkel hat schon lange umfassende, präventive Sicherheitsmassnahmen ergriffen

Natürlich wurden sofort die Russen verdächtigt

Hier einige Bilder der russischen Elite-Hacker bei der Arbeit

Glücklicherweise wurde die mutmassliche Anführerin der Hackergruppe bereits gefasst

Sie hat gestanden, gestern gehackt zu haben.

Andere Quellen sagen, Bobbele war wieder drin

Neueste Recherchen zeigen jedoch, dass offenbar die Bayern dahinter stecken

Mutmasslich steckt Horst Seehofers Elite-Hacker-Truppe der CSU hinter der Cyberattacke.

Inzwischen ist bekannt, was die Hacker im Regierungsnetz gefunden haben

Die Hacker konnten zwar ein Jahr lang im Netzwerk schnüffeln, aber ...

Aus Regierungskreisen hiess es zunächst, man habe alles unter Kontrolle. Am Donnerstag lautete das Statement plötzlich: «Der Hackerangriff dauert weiter an.» 🤔

Ein kurzer Blick in die IT-Zentrale der deutschen Regierung

Animiertes GIF GIF abspielen

Währenddessen in Moskau

Und Mutti erlebt ein Déjà-vu: Nachdem bereits Obamas NSA in ihr Handy eingedrungen ist, ist's nun also wieder passiert

Hackerangriff auf deutsche Regierung dauert offenbar weiter an

Es handle sich um «einen veritablen Cyberangriff auf Teile des Regierungsnetzes», hiess es am Donnerstag. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr), Armin Schuster (CDU), sagte nach einer Sitzung des Gremiums am Donnerstag in Berlin, es gehe um einen «noch laufenden Angriff».

«Der Geheimnisverrat an sich ist ein beträchtlicher Schaden», fügte Schuster nach der knapp zweistündigen Unterrichtung des PKGr hinzu. Nach heutigem Stand versuche die Bundesregierung, «den Vorgang unter Kontrolle zu halten». Für eine komplette Schadensbeurteilung sei es noch zu früh. Welche Regierungsstellen von dem Hackerangriff betroffen waren oder sind, sagte Schuster nicht.
Öffentliche Diskussionen über Details wären «schlicht eine Warnung an die Angreifer, die wir nicht geben wollen». Er betonte aber: «Der Geheimnisverrat an sich ist ein beträchtlicher Schaden.»

Offenbar russische Hackergruppe

Das deutsche Innenministerium hatte am Mittwoch in Berlin von einem «IT-Sicherheitsvorfall» gesprochen, der die «Informationstechnik und Netze des Bundes betrifft». Betroffen war von dem Angriff laut «Süddeutscher Zeitung» unter anderem das Auswärtige Amt. Berichte, wonach eine russische Hackergruppe hinter dem Angriff vermutet wird, bestätigte das Innenministerium nicht.

Der Leiter des Cyberspionage-Analyseteams bei der US-Sicherheitsfirma FireEye, Benjamin Read, sagte der Zeitung «Welt» vom Donnerstag, hinter dem Angriff auf das besonders geschützte Internetnetz der Bundesregierung stecke die russische Hackergruppe APT28.

Die Forscher der Firma FireEye ordnen die Hackergruppe APT28 demnach dem russischen Staat zu. APT28 sei «eindeutig keine gewöhnliche Gruppe krimineller Hacker, die auf finanzielle Gewinne aus ist», sagte Benjamin Read der «Welt». (sda/afp/dpa)

Die Vorgeschichte:

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