DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Paris zerrt Airbnb vor Gericht – es droht eine Millionenstrafe

11.02.2019, 08:22

Die Stadt Paris geht gerichtlich gegen die Wohnungsvermittlung Airbnb vor. Die Online-Plattform hat laut der Stadtverwaltung gegen Auflagen verstossen. Es geht um 1000 nicht registrierte Angebote. Airbnb drohen Strafzahlungen in Höhe von 12.5 Millionen Euro.

Hat Ärger in Paris: Airbnb.
Hat Ärger in Paris: Airbnb.
Bild: shutterstock.com

In Paris muss für Wohnungen, die über Vermittlungsportale wie Airbnb angeboten werden, eine offizielle Registrierungsnummer beantragt werden. Daneben schreibt die Stadt den Vermietern vor, ihre Wohnungen maximal 120 Tage pro Jahr als Unterkunft für Touristen anzubieten. Auf jedes unregistrierte Angebot entfällt laut Gesetz eine Strafzahlung in Höhe von 12'500 Euro.

Bürgermeisterin Anne Hidalgo sprach mit Blick auf den angespannten Mietmarkt im Stadtzentrum von einer «sehr sensiblen Frage». Sie warnte vor einer Entwicklung wie in Venedig oder Barcelona, wo Einwohner sich gegen Besucher wendeten.

Airbnb erklärte, es seien bereits Massnahmen ergriffen worden, um die Einhaltung der geltenden Regeln in Paris sicherzustellen. Zugleich kritisierte das Unternehmen, dass die Vorschriften «ineffektiv und unverhältnismässig» seien und gegen europäisches Recht verstiessen.

Paris hatte bereits im April die Justiz eingeschaltet, um Airbnb und die Plattform Wimdu dazu zu zwingen, Anzeigen ohne Registrierungsnummer zu löschen.

Airbnb sieht sich in einer Reihe von Städten rund um den Globus zunehmend strengen Regeln ausgesetzt. Vielerorts muss das Portal umfassende Auflagen erfüllen, um Zimmer, Wohnungen und Häuser vermitteln zu können. (sda/afp)

Du lebst WG-tarisch? Dann kennst du diese 10 Mitbewohner-Typen

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Schluss mit Abzocke? Das musst du über die neuen Roaming-Gebühren wissen

Ab dieser Woche gelten bei den meisten Schweizer Telekomanbietern neue Roaming-Tarife. Unabhängige Fachleute warnen, dass die Anpassungen nicht nur positiv für die Kundinnen und Kunden ausfallen.

Ab dem 1. Juli 2021 gelten neue rechtliche Regelungen fürs Roaming, also die Mobilfunknutzung im Ausland. Betroffen sind alle Schweizerinnen und Schweizer, die in den Ferien am Meer und anderswo (mit dem in der Schweiz laufenden Handy-Abo bzw. Prepaid) surfen und telefonieren.

Die Telekom-Spezialisten der Online-Vergleichsdienste Dschungelkompass und Moneyland haben die neuen Roaming-Gebühren unter die Lupe genommen. Ihr Fazit:

Nachfolgend fasst watson die wichtigsten Änderungen und die …

Artikel lesen
Link zum Artikel