Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
abspielen

Huch, was hat der Typ da vor? Witziger Werbespot zu Apples Bezahldienst. YouTube/ANZ Australia

So kannst du Apple Pay schon heute nutzen und mit dem iPhone bequem und sicher bezahlen

Noch hat Apple seinen kontaktlosen Bezahldienst hierzulande nicht offiziell lanciert. Wer nicht mehr warten will, greift zu diesem einfachen Trick.



2016 wird das Jahr, in dem Apple Pay durchstartet.

Du bist skeptisch? Dann probier es aus!

Um Apple Pay einzurichten sind ein paar einfache Schritte erforderlich. In unserem Test dauerte es rund 15 Minuten.

Der Aufwand lohnt sich. Neugierige erhalten ein Gratis-Guthaben von fünf englischen Pfund. Man muss also nicht mal eigenes Geld ausgeben, um Apples kontaktlosen Bezahldienst für das iPhone, iPad und die Apple Watch zu testen.

Fazit des watson-Redaktors: Wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, will das mobile Bezahlen im Alltag nicht mehr missen.

Wie funktioniert's?

Offiziell steht Apple Pay hierzulande noch nicht zur Verfügung (siehe Punkt 7). Doch es gibt Abhilfe.

Das Unternehmen Wirecard hat Anfang Mai in Grossbritannien den mobilen Bezahldienst Boon lanciert. Die Boon-App ermöglicht, mit wenig Aufwand eine Prepaid-Mastercard einzurichten, um sie für Apple Pay zu verwenden.

Die virtuelle digitale Kreditkarte ist eigentlich für britische Smartphone-Besitzer gedacht, die per Handy bezahlen möchten, ohne Kunde einer bestimmten Bank sein zu müssen.

Schlaue Köpfe haben nun einen «Workaround» gefunden, so dass die Boon-App auch in der Schweiz und weltweit für das Bezahlen mit Apple Pay genutzt werden kann.

Was ist erforderlich?

Bild

Um die Boon-App in Betrieb zu nehmen, benötigt man eine britische Apple-ID.
bild: technikblog.ch

Wie wird Apple Pay eingerichtet?

Das Vorgehen wird in diesem Schweizer Blog-Beitrag detailliert und auf verständliche Weise geschildert.

Bild

Kurz zusammengefasst:

Bei Problemen/Fehlermeldungen kann es helfen, die Leser-Kommentare zum Technikblog.ch-Beitrag zu lesen.

Das Einrichten der Boon-App auf dem iPhone funktionierte bei mir problemlos und war in einer knappen Viertelstunde erledigt. Beim Aktivieren von Apple Pay fürs iPhone resultierte zunächst eine Fehlermeldung, beim zweiten Versuch klappte es.

Bild

screenshot: watson

Wer eine Apple Watch trägt, sollte Apple Pay unbedingt auch dafür einrichten. Denn so richtig praktisch ist der Bezahldienst, wenn man das iPhone nicht mehr zücken muss. Zum Bezahlen drückt man zweimal den Knopf an der rechten Gehäuseseite und hält die Smartwatch in die Nähe des Kassen-Terminals.

Zu beachten gilt, dass vor dem Hinzufügen von Apple Pay auf die eigene Apple Watch die Sprach-Einstellung in der zugehörigen Apple-Watch-App (auf dem iPhone) vorübergehend auf «Vereinigtes Königreich» umgestellt werden muss.

Bild

screenshot: watson

Nach dem Einrichten kann man dies wieder ändern.

Hingegen muss man auf dem iPhone oder iPad die Region «Vereinigtes Königreich» eingestellt lassen.

Was kostet es?

Das Einrichten kostet nichts. Im Gegenteil: Bei der Neuregistrierung als Boon-Nutzer schreibt einem das Unternehmen Wirecard fünf britische Pfund gut.

Bild

screenshot: watson

Beim Hinzufügen von Guthaben in der Boon-App, das heisst durch das Überweisen von britischen Pfund via Kreditkarte, wie auch beim Bezahlen mit Apple Pay in der Schweiz werden Fremdwährungs-Gebühren fällig.

Bild

screenshot: boonpayment.com

Wo funktioniert es?

Apple Pay funktioniert hierzulande bereits mit allen sehr vielen Bezahl-Terminals. Ich konnte damit am Kiosk, in Coop-Filialen (Kasse und Self-Checkout) sowie in einer ZFV-Kantine problemlos in wenigen Sekunden bezahlen.

An Kassen, die Kredit- oder Bankkarten akzeptieren, sollte das folgende Logo für das kontaktlose Bezahlen prangen: 

Apple Pay läuft mit den populärsten Smartphones des Landes

Die Schweiz ist ein Apple-Land. Oder genauer: ein iPhone-Land.

Genaue Zahlen gibt Apple zwar nicht bekannt, doch trägt laut Branchenbeobachtern mindestens jedes zweite Smartphone hierzulande das Logo mit dem angebissenen Apfel.

Angesichts der hohen Kaufkraft und der technikaffinen Nutzerinnen und Nutzer dürfte der Anteil der neueren iPhones mit Fingerabdruck-Scanner sehr hoch sein. Sprich: Die meisten Geräte sind bereit für das kontaktlose Bezahlen.

Was die System-Software betrifft, setzt Apple Pay auf dem iPhone oder iPad mindestens iOS 8.1 voraus.

Apple Pay (Boon-App) auf iPhone 6S.

Bei gesperrtem Display zweimal den Homebutton drücken und los geht's.
bild: watson

In welchen Ländern ist Apple Pay offiziell verfügbar?

Die watson-Redaktion hat Hinweise erhalten, dass Apple Pay vielleicht schon bald in der Schweiz lanciert wird. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Apple im Stillen mit Banken und anderen Finanzinstituten verhandelt.

Schon an der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC Mitte Juni könnte die Lancierung von Apple Pay in mehreren europäischen Ländern, darunter die Schweiz, angekündigt werden.

Laut Gerüchteküche laufen auch in Frankreich und Deutschland Verhandlungen und es soll Testläufe gegeben haben. Bis Ende Jahr soll Apple Pay auch in Russland verfügbar sein.

Welche Vorteile bietet Apple Pay?

Mobiles Bezahlen boomt. Apples kontaktloser Bezahldienst bietet mehrere Vorteile im Vergleich mit der Konkurrenz:

Wenn man mit Apple Pay eine Kredit- oder Bankkarte hinzufügt, werden die aktuellen Kartennummern weder auf dem Gerät noch auf Apple-Servern gespeichert. Stattdessen wird eine einzigartige Geräte-Kontonummer zugewiesen, verschlüsselt und sicher in Secure Element auf dem iPhone oder der Apple Watch gespeichert. Jeder Zahlungsvorgang wird mit einer einmaligen einzigartigen Nummer autorisiert, welche die Geräte-Kontonummer nutzt und anstatt den Sicherheitscode auf der Rückseite der Karte zu verwenden, erzeugt Apple Pay einen dynamischen Sicherheitscode, um die Sicherheit eines jeden Zahlungsvorgangs zu bestätigen.

quelle: apple

So erklärt Apple das sichere kontaktlose Bezahlen

abspielen

YouTube/Apple

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

211
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

24
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

90
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

211
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

24
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

90
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

142
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

51
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gsnosn. 28.05.2016 07:32
    Highlight Highlight Ich würde lieber twint begrüssen aber leider ist die app zu umständlich gegenüber apple pay und ich möchte meine Kreditkarte nicht brauchen, so viel wie möglich! Egal, ich habe mir trotzdem mal 70.- aus Spass am neuen
  • ben_fliggo 20.05.2016 23:58
    Highlight Highlight Geil, thanks! Diese Popel-Lösungen von Postfinance oder UBS können nichts – Apple Pay is the way to go.
  • odilo_homer 20.05.2016 23:10
    Highlight Highlight Nach diesem (sehr guten) Beitrag frage ich mich wie lange es wohl noch dauert bis die Kartenherausgeber in der Schweiz die Aufladung des Guthabens für diese App nicht mehr autorisieren?
  • Marco Rohr 20.05.2016 11:25
    Highlight Highlight Wichtig noch: auch die Region des iPhone auf "United Kingdom" + sicherheitshalber Sprache auf "English (UK)" umstellen. Ansonsten kann die Karte in der Boon-App dem Apple Wallet nicht hinzugefügt werden.

    Hat bei mir funktioniert, werds beim Zmittag gleich mal ausprobieren :)
  • jellyshoot 20.05.2016 09:13
    Highlight Highlight so jetzt kommt einer der keine ahnung von den verschiedenen systemen hat ...
    darum meine frage ... es handelt sich ja um boon und nicht apple pay? und wo liegt der unterschied zu twint?
    danke für die antworten
    • @schurt3r 20.05.2016 11:39
      Highlight Highlight Die Boon-App benötigt man, um eine virtuelle (digitale) Mastercard-Kreditkarte einzurichten. Diese registriert man dann bei Apple Pay, um kontaktlos mit iPhone und Co. zu zahlen.

      Wichtig: Das ist eine inoffizielle Zwischenlösung bzw. ein Workaround, weil es Apple Pay hierzulande noch nicht offiziell gibt.

      Bei Twint musst du das iPhone entsperren und die App starten, dann den Kauf per Button bestätigen.

      Bei Apple Pay drückst du auf dem (gesperrten) iPhone zweimal den Homebutton, fertig. Dies funktioniert nur, wenn dich der Fingerabdruck-Scanner als rechtmässigen Besitzer erkennt.
  • Gamble 20.05.2016 09:11
    Highlight Highlight Wie sehen die ersten Erfahrungen mit den Auflade- und Transaktionsgebühren aus? Und wie werden die Boon-Basic Gebühren nach 12 Monaten belastet? Ich hoffe das Apple Pay uns demnächst vollumfänglich zur Verfügung steht.
    • @schurt3r 20.05.2016 09:53
      Highlight Highlight Nach ersten Erfahrungen (1 Woche getestet) halten sich die Gebühren in erträglichen Grenzen. Aber ja, Apple Pay sollte bald kommen.

      Die Gebühren von 99 Cent pro Monat (nach dem 1. Jahr) werden wohl direkt vom Guthaben, falls vorhanden, abgezogen.
    • Fumo 20.05.2016 10:09
      Highlight Highlight "Nach ersten Erfahrungen (1 Woche getestet) halten sich die Gebühren in erträglichen Grenzen."

      "Erträgliche Grenzen" sind aber je nach finanzieller Stand so ziemlich unterschiedlich. Wie wäre es mit Zahlen?
    • Alessandro Ferale 21.05.2016 16:36
      Highlight Highlight Ca. 1ct Gebühren pro 1,50€ den man zahlt. (Bin Deutscher). Die Aufladengebühren sind ca. 1,25% (per Kreditkarte) vom Betrag den man auf die Boon Card lädt.
  • Reto Disk 20.05.2016 08:52
    Highlight Highlight Mobile-Payment scheint mir ein Hype zu sein (oder ich bin einfach mittlerweile zu alt für so etwas).

    Mich hätte interessiert, was das Alleinstellungsmerkmal von Apple Pay gegenüber Paymit oder Twint ist.

    Scheinen all diese Mobile-Payment-Anbieter tatsächlich zu glauben, dass ich lieber bezahle indem ich das Handy zücke, entsperre, App lade und einen OK-Button der App betätige?

    NFC Postfinance und Visa Card mit NFC: Aus dem Portemonnaie nehmen, in die Nähe des NFC-Kontaktpunktes halten. Bei Kleineinkäufen unter 40 Stutz muss ich nicht mal einen PIN eingeben. Das ist die Zukunft.

    • @schurt3r 20.05.2016 09:01
      Highlight Highlight Kein Hype, sondern die (nahe) Zukunft.

      Um zu bezahlen, drückst du beim (gesperrten) iPhone zweimal den Homebutton, fertig.

      Apple Pay ist diebstahlsicher, eine Kreditkarte bzw. die Daten können dir gestohlen werden.

      Ist dir egal, weil versichert? Den Schaden tragen alle Kreditkarten-Besitzer über die Gebühren.
    • Fumo 20.05.2016 09:47
      Highlight Highlight "Ist dir egal, weil versichert? Den Schaden tragen alle Kreditkarten-Besitzer über die Gebühren."

      Netten Ton den du gegenüber deiner Leser anschlägst, das untermauert deine Professionalität gewaltig ;)
      Darfst auch diesen Kommentar nicht aufschalten, Kritikfähigkeit ist nicht deine Stärke.
    • @schurt3r 20.05.2016 10:02
      Highlight Highlight @Fumo: Dir ist das Stilmittel der rhetorischen Frage nicht bekannt? Voilà:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorische_Frage

      Kritische Kommentare werden gerne (von mir) freigeschaltet, solange der Ton stimmt und der Inhalt zur Diskussion beiträgt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 20.05.2016 08:51
    Highlight Highlight Bei Punkt 3 habe ich dann aufgehört zu lesen, weil mir meine Zeit zu kostbar ist, nur um rauszufinden wie Apple an meine Daten und Geld will.
    Ich bezahle ganz praktisch günstiger und anonym mit Bargeld. "Wer das mal probiert hat, möchte es nicht mehr missen."
    • @schurt3r 20.05.2016 09:02
      Highlight Highlight Lies doch mal Punkt 8 ;-)

      So ist dein Kommentar leider nicht ernstzunehmen.
    • Homes8 20.05.2016 09:13
      Highlight Highlight Ok, nochmals 2 min verschwendet, danke. Alles was durchs Netz geht ist über die IP Adresse nachverfolgbar.
    • Holz Weg 20.05.2016 14:45
      Highlight Highlight Übers Handynetz hat niemand mehr eine persönliche IP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 20.05.2016 08:50
    Highlight Highlight solange das nicht offiziell bei uns erhältlich ist, mache ich nichts damit...

    war vor kurzem in Schweden... dort wird alles mit Karte bezahlt. Sogar ein Brötchen für 10 Kronen wird mit der Karte bezahlt. Wer mit Geld bezahlt, wird komisch angeschaut und in sehr vielen Lokalen nehmen die nicht mal Bargeld an. Taxis sowieso nicht... the future is this
    • Homes8 20.05.2016 10:53
      Highlight Highlight Dürfen die das, kein Bargeld annehmen? Ist doch offizielles Zahlungsmittel?
    • mrgoku 20.05.2016 11:21
      Highlight Highlight keine Ahnung... bin oft Taxi gefahren dort und keiner wollte Bargeld. Das selbe in den Kaffees. Hatte immer ein Hinweis "No cash payments accepted"
    • Pascal Mona 20.05.2016 11:54
      Highlight Highlight Das es in Schweden praktisch kein Bargeld mehr gibt habe ich auch erlebt, ob erlaubt oder nicht weiss ich aber auch nicht (das mit der zwingenden Akzeptanz ist doch vermutlich pro Land geregelt).
      Ob eine komplette Abschaffung von Bargeld jedoch sinnvoll ist bezweifle ich und wird hier wohl auch noch in Jahrzehnten nicht Tatsache sein. Die völlige Transparenz und die komplette Abhängigkeit von Finanzdienstleistern (jeglicher Art) wäre aus meiner Sicht ein Schreckens Szenario; auch wenn ich persönlich wohl 70-80 % meiner Ausgaben mit Kreditkarte bezahle bin ich froh um eine Alternative!
  • Mathis 20.05.2016 08:34
    Highlight Highlight Habe Apple-Pay noch nicht ausprobiert. Ich kann aber beim besten Willen nicht erkennen, wo denn der Vorteil gegenüber Paymit und Twint liegen soll. In der Schweiz sind die anderen Zahlungssysteme doch einfacher einzurichten, und leisten vermutlich das gleiche, oder?
    • @schurt3r 20.05.2016 09:05
      Highlight Highlight Nein.
      Apple bietet als Hersteller der Hard- und Software aus meiner Sicht die überzeugendste Lösung.
      Extrem schnell und sicher, das geht nur, weil Apple Pay tief ins System verankert ist. Diesbezüglich sind Paymit, Twint und Co. im Nachteil.
    • Tilman Fliegel 20.05.2016 21:42
      Highlight Highlight Die sind vor allem im Nachteil, weil Apple sie aussperrt oder? So sichert sich Apple die Pfründe, erinnert an das monopolistische Gehabe, welches Microsoft früher an den Tag gelegt hat und davor IBM.
    • Gsnosn. 28.05.2016 07:21
      Highlight Highlight Apple verweigert, denn nicht Apple app, Zugriff auf den Chip NFC, somit ist die Konkurrenz auf nicht so komfortabel angewiesen.
  • kEINKOmmEnTAR 20.05.2016 08:21
    Highlight Highlight Hab ich seit einigen Tagen eingerichtet und funtioniert bestens, Apple Pay ist einfach geil!
    • kEINKOmmEnTAR 20.05.2016 11:05
      Highlight Highlight Kann ich gerne machen:

      Aufladung:
      50£ einbezahlt, dazu 1£ Gebühren.

      Bezahlung vom 15.5.2016 um 18:02:
      Wert in CHF: 5.40
      Umrechnung in Pfund laut App: 3.85£
      Gebühren: 0.05£
      Total: 3.90£ = 5.46CHF

      Wenn man jetzt den Umrechnungskurs laut XE von dieser Zeit nimmt käme man auf 5.46 CHF, die Gebühren betragen also 0.06CHF was im Vergleich zum Originalbetrag einen Aufschlag von 1.1 % ausmacht.

      Preis CH: 5.40 CHF
      Gebühren: 006CHF (1.1%)
      Total: 5.46CHF

      Hoffe, habe mich nicht verrechnet :)
    • kEINKOmmEnTAR 20.05.2016 13:18
      Highlight Highlight Das war am 14. Mai um 22:01, abgerechnet wurden auf der Kreditkarte dann 73.75CHF.
      Nach dem Wechselkurs von XE wären es aber 70.05 gewesen, also nochmals 3.70CHF Gebühren.
  • Str ant (Darkling) 20.05.2016 08:01
    Highlight Highlight Ein bisschen sehr euphorisch, dafür dass Apple hier auf einen fahrenden Zug aufspringt.

    NFC gibts es bereits seit Jahren und ist auch bereits schon sehr verbreitet auch ohne Einwirken von Apple.
    Aus diesem Grund ist dieser Workaround auch unnötig, alle neuen Postcards haben bereits NFC.

    P.S Android und iOS sind praktisch gleich beliebt, es sind lediglich 10% Unterschied im Marktanteil, es kann also nicht von Dominanz either way gesprochen werden.
    • @schurt3r 20.05.2016 08:06
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback.
      Apple revolutioniert nicht das kontaktlose Bezahlen, bietet aber die nach meiner Meinung sicherste und benutzerfreundlichste Lösung.

      PS: Wenn man die Smartphone-Marktanteile aufgeteilt nach Herstellern anschaut, kann man in der Schweiz von iPhone-Dominanz sprechen.
    • LeKnut 20.05.2016 08:42
      Highlight Highlight Ich finde es interessant, dass Apple Sicherheit auf einmal so in den Vordergrund stellt.. bei zum Teil seit längst bekannten Sicherheitslücken sich viel Zeit nimmt für die Lösung.

      Ich finde auch, dass man es etwas differenzierter betrachten muss. Wichtig ist primär das Betriebssystem iOS vs Android, und da ist der Unterschied nicht riesig.

      Mich überzeugt die Lösung leider nicht.. mit den bestehenden Kreditkarten bin ich wesentlich schneller, die haben ja bereits das Contact Less / PayPass. Ausserdem happer es jedes 4-5 mal und ich muss dir Karte normal verwenden, dann hab ich die schon da..
    • @schurt3r 20.05.2016 10:09
      Highlight Highlight @LeKnut: Immer wenn du die Kreditkarte zückst bzw. mitführst, besteht ein (mehr oder weniger grosses) Sicherheitsrisiko. Es drohen Datendiebstahl und/oder physischer Diebstahl der Karte, verbunden mit Datenmissbrauch.

      Mit Apple Pay hast du diese Probleme nicht. Es werden keine sensiblen Transaktions-Daten übertragen. Und das gestohlene Gerät ist für den Dieb unbrauchbar. Gilt auch für Android Pay.
    Weitere Antworten anzeigen
  • giguu 20.05.2016 07:28
    Highlight Highlight Interessant, was mit den ganzen Bezahlsystemen passiert in der Schweiz. Wir sind ja eines der wenigen Länder, in denen Apple einen hohen Marktanteil bei den Mobile Devices hat. Wird spannend, wie die UBS und Postfinance auf Apple Pay regieren. Paymit wäre etabliert, Twint schwächelt, hat aber eine gute Infrastruktur (Post, SBB, ...). Da wird sicher noch einiges gehen. Die SBB hätte auch Potenzial mit dem SwissPass mitzumischen, wenn sie in die Infrastruktur der Zahlterminals investiert oder SIX mitmacht.
  • Don Quijote 20.05.2016 07:11
    Highlight Highlight Super Artikel Daniel, merci. Nur im Text bei Punkt 2 ist noch ein fehlender Querverweis ("Punkt XX") :-)
    • @schurt3r 20.05.2016 07:15
      Highlight Highlight Ou danke! Jetzt stimmt's :)
  • Digital Swiss 20.05.2016 06:53
    Highlight Highlight Cooler Beitrag, danke Daniel. Nur beim Punkt Datenschutz hab ich meine Zweifel. Die Datenanalyse und Weiterverwendung bildet heutzutage den Kern vieler Geschäftsmodelle und genau auf diese will Apple zum Wohle der Benutzer verzichten?
    • @schurt3r 20.05.2016 07:07
      Highlight Highlight Danke.
      Eine gesunde Skepsis ist immer angebracht, da bin ich absolut einverstanden.
      Apple verzichtet natürlich nicht nur zum Wohl der Benutzer auf das Datensammeln bzw. -auswerten, sondern aus strategischen Gründen. Man positioniert sich als Unternehmen, das den Schutz der Privatsphäre hochhält (wie wir schon beim Kampf gegen das FBI gesehen haben).
    • dracului 20.05.2016 07:48
      Highlight Highlight Apple Pay ist ein neues Ökosystem, ja sogar neues Bargeld oder eine neue Währung wie einst die iTunes-Plattform. Sicherheit und das uneingeschränkte Vetrauen der Kunden bilden die Basis für spätere Gewinne mit diesem neuen Gefäss. Warum macht die Nationalbank die Banknoten kopiersicher? Im Moment ist Apple in der Rolle einer "Nationalbank", die möglichst viele Sicherheitsmerkmale bieten muss, damit eine umfassende Vertrauensbasis entsteht für das neues Geldsystem.
    • Tilman Fliegel 21.05.2016 03:10
      Highlight Highlight Ökosystem? Finde ich im Zusammenhang mit IT irgendwie keinen sinnvollen Begriff.

Diese wichtige Handy-Funktion kann dein Leben retten – 68% der Schweizer kennen sie nicht

Zwei Drittel der Schweizer haben keine Ahnung, wie man rasch per Tastenkombination mit dem Handy einen Notruf absendet. Die internationale Notrufnummer kennen rund 40 Prozent nicht. Damit gefährden sie ihre eigene Rettung und die Rettung anderer.

Smartphones von Apple, Samsung, Huawei, etc. können über eine vom Handy-Hersteller eingerichtete Tastenkombination einen Notruf absetzen. Wer sich in einer Notsituation befindet und die Notrufnummer nicht wählen kann oder sich – beispielsweise im Schockzustand – nicht daran erinnert, kann so trotzdem jederzeit Hilfe rufen.Das Problem: 68 Prozent der Schweizer wissen nicht, wie man auch bei gesperrtem Handy schnell per Tastenkombination einen Notruf absendet. Gar nur eine von fünf …

Artikel lesen
Link zum Artikel