Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mit der Schweizer App Ally Science sollen effektivere Heuschnupfen-Behandlungen ermöglicht werden. bild: google play store

Diese neue Schweizer Heuschnupfen-App braucht jeder geplagte Pollenallergiker

Die neue Heuschnupfen-App der Berner Fachhochschule und des Universitätsspitals Zürich ist mehr als eine Pollenprognose-App. Sie soll mithilfe der Nutzer Frühwarnsysteme und Therapien für Pollenallergiker verbessern.

24.04.18, 12:02 25.04.18, 15:52


Brennende Augen, triefende Nase, juckende Haut, Halsschmerzen und Atemnot: Geschätzt zwei Millionen Menschen in der Schweiz sind Pollenallergiker – und in diesem Jahr ist die Pollenbelastung besonders stark. Kein Wunder: Der April ist bislang im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt drei bis fünf Grad zu warm und in vielen Regionen hat es viel zu wenig geregnet. Die Heuschnupfen-Qual ist entsprechend gross. 

Inmitten der Pollensaison lancieren die Berner Fachhochschule (BFH) und das Universitätsspital Zürich (USZ) heute die neue App Ally Science. Sie liefert Pollenprognosen sowie eine Darstellung zur aktuellen Entwicklung der Allergiesymptome in den verschiedenen Regionen.

Grösste wissenschaftliche Studie zu Pollenallergien in der Schweiz

Darüber hinaus ist die App für Android und iOS Teil «der bislang grössten wissenschaftlichen Studie zu Pollenallergien in der Schweiz», heisst es in der Medienmitteilung. Konkret sollen die Anwender ihre Beschwerden in der App möglichst einfach dokumentieren können. «Um die Symptome im persönlichen Allergietagebuch einzutragen, benötigt man weniger als 20 Sekunden», sagen die Schweizer App-Entwickler. 

Hinter Ally Science stehen das Universitätsspital Zürich, die Berner Fachhochschule, App-Entwickler ELCA und weitere Partner wie die ETH und das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie. screenshot: google play store

Durch die App-Nutzung bzw. Studienteilnahme tragen Pollenallergiker dazu bei, «dass künftig Frühwarnsysteme und Therapien für Pollenallergiker verbessert werden können». Denn bislang sei nicht bekannt, in welchen Regionen (Kantone, städtische und ländliche Gebiete) die Symptome besonders häufig oder stark auftreten würden und durch welche Faktoren (Pollenart, Feinstaub, Wetter etc.) sie beeinflusst werden. Das Universitätsspital Zürich will diesen Fragen nun in einer wissenschaftlichen Studie in sämtlichen Regionen der Schweiz auf den Grund zu gehen. Projektpartner MeteoSchweiz soll die hierzu notwendigen Daten zu Pollen- und Luftschadstoffen demnächst in Echtzeit zur Verfügung stellen können.

Die Studie soll zudem Klarheit schaffen, welche Symptome am häufigsten sind, welche dieser Symptome bereits therapiert werden und welche Allergien unter den Benutzern der App bereits ärztlich abgeklärt sind.

Das passiert mit den persönlichen Daten

Gespeichert werden die per App gesammelten Daten in persönlichen Konten auf der von der ETH Zürich und der Berner Fachhochschule entwickelten MIDATA-Plattform. «Die MIDATA-Plattform erlaubt es den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Gesundheitsdaten sicher und unentgeltlich auf einem persönlichen Konto zu sammeln und frei über deren Verwendung in Forschungsprojekten zu verfügen», heisst es auf der MIDATA-Webseite. Der Anwender könne so stets allein entscheiden, wem er für Forschungszwecke Zugriff auf seine anonymisierten Daten gewähren wolle. Die Daten würden nur anonymisiert und mehrfach verschlüsselt gespeichert.

Die Plattform MIDATA ist genossenschaftlich organisiert und strebt keinen Gewinn an. Bürger sollen so an Forschungsprojekten von Spitälern oder Universitäten teilnehmen können und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten behalten (siehe Video).

Das Making-of-Video zur Entwicklung der «Ally-Science»-App

Video: YouTube/Ally Science

Pflänzli im Frost? Das empfehlen Experten

Video: srf

Und nun: Niesende Katzen

Das könnte dich auch interessieren:

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Radiochopf 24.04.2018 12:59
    Highlight Super Idee! Wäre schöne wenn es mehr solche Apps gibt, statt irgendwelche Kardashian Emoji blabla Apps...
    18 1 Melden
    • rudolf_k 24.04.2018 23:17
      Highlight Super wäre es, wenn es keinen Login-Zwang gäbe. Gleich wieder gelöscht.
      3 0 Melden
    • Der Tom 25.04.2018 10:47
      Highlight Das erste was man sieht ist ein lausiges HTML Formular das nicht mal gut gescrollt werden kann. Vielleicht schau ich das später mal an. Registrierung mit Swiss ID oder Facebook sollte wenigstens optional möglich sein.
      0 0 Melden

Das sind die besten neuen Funktionen fürs iPhone mit iOS 12

Hier erfährst du alles Wichtige zur neuen Apple-Software fürs iPhone, iPad und den iPod Touch.

Mit iOS 12 muss Apple unter Beweis stellen, dass es die richtigen Lehren gezogen hat aus dem Pleiten-Pech-und-Pannenjahr. Vielen Usern sind die zum Teil verheerenden Fehler und Schwachstellen der Vorgängerversion in Erinnerung.

Dem Vernehmen nach hat sich der iPhone-Hersteller bei der neuen Betriebssystem-Generation denn auch auf Leistungsverbesserungen («Perfomance») und Stabilität konzentriert.

Aber auch sonst hat sich einiges getan, wie wir gleich sehen. Doch zunächst zur Frage, die viele …

Artikel lesen