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Swisscom warnt vor Fake-Rechnungen – es lauert ein Windows-Trojaner

Üble Sache, Maloney! Unbekannte Kriminelle versuchen, die PCs von Swisscom-Kunden mit einem Banking-Trojaner zu infizieren.
15.02.2017, 15:2316.02.2017, 13:05

Schweizer Swisscom-Kunden (und andere Internet-Nutzer) erhielten heute unerfreuliche Post. Allerdings stammen die per E-Mail verschickten «Swisscom-Rechnungen» nicht vom bekannten Telekom-Unternehmen, sondern von Gaunern. Im Anhang lauert eine Malware, die Windows-Computer befällt, um später ungewollte E-Banking-Zahlungen auszulösen.

Beim angeblichen Swisscom-Schreiben fehlt die persönliche Anrede mit Namen. Dies MUSS misstrauisch machen!

screenshot: swisscom

Laut der IT-Sicherheitsfirma G DATA nutzt der Banking-Trojaner Dridex eine Windows-Schwachstelle. Bekannt ist die Schadsoftware schon länger, doch ist es unbekannten Kriminellen offenbar gelungen, die Angriffsversuche besser zu verschleiern.

Über Facebook warnte der grösste Mobilfunk-Anbieter, man solle solche Dokumente NICHT öffnen!

«Hallo zusammen, aktuell sind vermehrt falsche Rechnungen im Umlauf. Zur aktuellen Phishing-Attacke haben wir diverse Mitteilungen erhalten. Swisscom spricht ihre Kunden jeweils mit dem persönlichen Namen an und gewährt eine Zahlungsfrist und macht keine Rechnungsbeträge wie 594.91 oder 236.37. Zudem kennt Swisscom Umlaute wie ä, ö oder ü. Diese Tatsachen sind im vorliegenden Fall nicht gegeben oder fehlerhaft. Wir bitten euch, die betreffenden Rechnungen nicht zu bezahlen, Links oder Inhalte anzuwählen oder Dateien herunterzuladen. SPAM-Nachricht löschen und nicht darauf reagieren.»
quelle: facebook

Es gilt laut Swisscom-Mitteilung die allgemeinen Vorsichtsmassnahmen wegen Phishing-Attacken in Erinnerung zu rufen:

  • Keine persönlichen Informationen preisgeben: «Firmen wie Swisscom, Banken, Kreditkartenfirmen usw. fragen Sie nie per E-Mail oder Telefon nach Ihren Passwörtern, Kreditkartennummern oder anderen persönlichen Informationen. Im Zweifelsfall hilft ein Anruf bei der betreffenden Firma.»
  • Web-Adressen immer manuell eintippen, statt auf Links in zugesendeten Mitteilungen zu klicken.
  • Prüfen, ob eine sichere Web-Verbindung (HTTPS) besteht, das erkennt man am Schloss-Symbol und der https-Adresse.
  • Bankauszüge regelmässig prüfen 🙈

(dsc)

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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Matrixx
15.02.2017 16:32registriert März 2015
Fälschung auf Anhieb erkannt. Kommt schon, die Swisscom kann Umlaute tippen 😉
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Bürgerliche wollen nur Steuergeschenke für Reich
15.02.2017 16:33registriert Mai 2015
Habe den heute auch erhalten.

Ich habe gleich vermutet, dass es Spam ist, weil eine Rechnung in Höhe von 797.66 einfach zu hoch ist und die Rechnung normalerweise auf anderem Weg zugestellt wird.

Aber es ist gut, dass mir watson nun bestätigt, dass ich dieses Mail zu Recht gelöscht habe.
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