DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Laut Experten könnten solche Routinetests etwa bei der Bekämpfung von Darmerregern zum Einsatz kommen. bild: shutterstock 

Good-News

Flugzeugtoiletten können gegen Epidemien helfen



Um herauszufinden, wie sich Erreger global verbreiten, griffen dänische Wissenschaftler zu einer ungewöhnlichen Methode. Sie analysierten den Inhalt der Bordtoiletten von Flugzeugen, um die Ausbreitung von Erregern frühzeitig zu erkennen, schreibt das Gesundheitsportal Medinside. Eine der Erkenntnisse: In Flügen aus Südasien waren besonders häufig Salmonellen mit an Bord.

Die Arbeit der Forscher begrenzte sich bisher auf 18 Flugzeuge. Studienleiter und Mikrobiologe Frank Aarestrup propagiert aber nun im Magazin «Higgs» eine routinemässige Durchführung solcher Probenahmen. Damit könnte man Verbreitungswege erkennen und im Bedarfsfall früher reagieren. Etwa, indem bestimmte Flugverbindungen temporär unterbrochen oder Reisende aus bestimmten Destinationen schneller behandelt würden.

Auch der Epidemiologe Christoph Hatz vom Schweizerischen Tropeninstitut SwissTPH sagt, dass solche Routinetests Chancen bieten könnten. Dies etwa bei der Bekämpfung von Darmerregern; nicht aber bei Erkrankungen wie Ebola. Dort müssten die epidemischen Sicherheitsmechanismen bereits vor dem Abflug greifen. (kün)

«Leute an Flughäfen regen mich auf»

Video: watson/Cedrick Wolf, Emily Engkent

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Good-News

Per Volksabstimmung: Dieses Dorf hat alle Pestizide verboten

Die EU hat beschlossen, das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat um fünf Jahre zu erneuern. Ein Entscheid, den Umweltorganisationen scharf kritisieren.

Einem Dorf im italienischen Südtirol kann so ziemlich egal sein, was die EU bezüglich Glyphosat beschliesst. Denn die Bürger von Mals haben das Heft längst in die eigene Hand genommen und eine Volksabstimmung durchgeführt.

Dabei kam es zum ungewöhnlichen Entscheid: Drei Viertel der Stimmberechtigten erklärten das 5000-Seelen-Dorf zur …

Artikel lesen
Link zum Artikel