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Kinder, die unbedingt einen Hund wollen? So ein Vertrag schont die Nerven – von Mensch UND Tier

31.07.2016, 14:0331.07.2016, 15:04

Wenn ich an Kinder denke, die sich einen Hund wünschen, fällt mir immer mein Kollege Daniel Huber ein. Seine pubertierende Tochter wollte unbedingt einen, und so kam es, dass der Huber dann und wann mit einem kleinen Yorkshire Terrier namens Ellie in der Redaktion auflief, wenn seine Tochter sich nicht um das Tier kümmern konnte – oder wollte.

Ein Yorkshire Terrier.<br data-editable="remove">
Ein Yorkshire Terrier.
Bild: STEPHEN LAM/REUTERS

Ellie war damals ein Sinnbild für den Spruch «Wie der Herr, so's Gescherr»: Sie war nervös, aufgeregt, unruhig. Und mit der Zeit kam sie immer öfter mit zur Arbeit, denn ihr eigentliches Frauchen hatte immer seltener Lust, sich um den Hund zu kümmern, dessen Anschaffung sie einst so unerbittlich gefordert hat. Bis die Tochter schliesslich ganz das Interesse verlor.

Die Geschichte endet glimpflich: Ellies neues Frauchen ist nun eben Kollege Huber. Seine ruhige Art hat sich auf das Tier übertragen: Der Terrier ist nun gelassener und glücklicher. Doch allzu often landen Hunde wie Ellie nun mal im Tierheim, weil die Kinder den Aufwand für einen Hund unterschätzen – und Eltern unfähig sind, ihrem Nachwuchs das klarzumachen.

Diese Fuchs-Dame ist schwer verliebt – in einen Hund ...

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Eine Familie in den USA hat denen nun gezeigt, wie der Hase läuft. Die Eltern haben mit ihren Kinder einen dezidierten Vertrag aufgesetzt, in dem die Rechte (der Eltern und des Hundes) sowie die Pflichten (der Kinder) mit einem zwinkernden Auge niedergeschrieben worden sind. Der wichtigste dabei ist wohl Punkt 13: 

«Die Kinder versprechen, dass ihre Liebe zu dem Hunde niemals endet und er ihnen nie langweilig wird. Alle Parteien sind sich einig, dass vor allem die Kinder Verantwortung für den Hund tragen – Zeit seines Lebens.»
bild via Reddit
Zwei Wochen nach der Vertragsunterzeichnung holte sich die US-Familie dieses Wollknäuel. Das war vor zwei Jahren – und Mensch und Tier leben seither glücklich zusammen.
Zwei Wochen nach der Vertragsunterzeichnung holte sich die US-Familie dieses Wollknäuel. Das war vor zwei Jahren – und Mensch und Tier leben seither glücklich zusammen.
bild via reddit

Ein Punkt fehlt in dem Vertrag gewiss: Auch wenn die Familie offenbar einen Garten hat, ist nirgendwo festgelegt, wer wann und wie oft mit dem Tier Gassi geht. Auch dass der Vierbeiner nicht haaren (Punkt 4) und nicht aus der Nase sabbern darf, ist sicherlich kein Muss.

Aber das Festlegen von Zuständigkeiten von der Beseitigung des Hundekots (1 und 2), dem Schneiden der Nägel (6), der Hundehygiene (7) oder dem Aufräumen eines Hundechaos (8) sind schon mal nicht schlecht.

So wie eine Prise Humor: «Papa hat ein unbeschränktes Vetorecht beim Hundenamen» (9), «Auf den Hund wird sich nicht wie auf ein Kind oder einen Verwandten bezogen» (10) oder «Der Name des Hundes wird nicht mit auf die Weihnachtskarte geschrieben» (11). 

Und nun? Welcher Punkt müsste noch in so einem Vertrag stehen? Schreibe deinen Input unten ins Kommentarfeld!

(phi)

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