International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Prime Minister Justin Trudeau speaks at a Liberal Climate Action Rally in Toronto, Monday, March 4, 2019. (Frank Gunn/The Canadian Press via AP)

Bild: AP/The Canadian Press

Schmiergeldaffäre: Kanadas Premierminister Trudeau gerät arg in Bedrängnis



In der Korruptions- und Schmiergeldaffäre um mutmasslich unterdrückte Ermittlungen gegen eine Ingenieurfirma hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau ein weiteres Kabinettsmitglied verloren.

Canada Health Minister Jane Philpott speaks at a news conference in Ottawa on Thursday, April 14, 2016. Canada has introduced a new assisted suicide law that will only apply to Canadians and residents, meaning Americans won't be able to travel to Canada to die. Visitors will be excluded under the proposed law announced Thursday, precluding the prospect of suicide tourism. Canadian government officials said to take advantage of the law the person would have to be eligible for health services in Canada.  (Adrian Wyld /The Canadian Press via AP) MANDATORY CREDIT

Jane Philpott Bild: AP/The Canadian Press

Jane Philpott, die die Finanzen der Regierung übersah, reichte am Montag (Ortszeit) ihren Rücktritt ein. Sie könne das Vorgehen der Regierung nicht mehr verteidigen, teilte sie mit. Für Trudeau kommt die Affäre auch deshalb zur Unzeit, weil im Herbst Wahlen anstehen.

Hintergrund sind Vorwürfe, dass Ermittlungen der früheren Justizministerin Jody Wilson-Raybould gegen die Ingenieurfirma SNC-Lavalin wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen unterdrückt worden sein sollen.

Dem Unternehmen mit Sitz in Montreal wird vorgeworfen, zwischen 2001 und 2011 Schmiergeld in Höhe von umgerechnet 31 Millionen Euro an die Familie des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gezahlt zu haben.

epa03728251 (FILE) A file picture dated 10 June 2009 shows former Libyan leader Muammar Gaddafi's disembarking from an airplane after its arrival in Ciampino's military airport near Rome, Italy. Media reports on 02 June 2013 state that South African officials are investigating claims that ex-Libyan leader Muammar Gaddafi and his family have hidden 701 million euros or 1 billion US dollars of assets in the country.  EPA/ALESSANDRO DI MEO *** Local Caption *** 50085066

Muammar al-Gaddafi Bild: EPA

Im Fall eines Schuldspruchs dürfte der Ingenieurs- und Bauriese mit weltweit 50'000 Mitarbeitern über zehn Jahre bei keinen öffentlichen Projekten etwa in den Bereichen Bergbau, Transport und Infrastruktur mehr mitbieten.

Premierminister Trudeau hat jegliches Fehlverhalten in der Affäre abgestritten. Die frühere Justizministerin Wilson-Raybould war im Januar erst auf den Posten der Veteranenministerin verschoben worden und trat dann zurück. Danach baute Trudeau sein Kabinett um. (sda/dpa)

Dinge, die so nur in Kanada passieren

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Swiss-Chef Thomas Klühr tritt Ende Jahr zurück

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Ich habe genau 6 Probleme mit dem Schweizer Zahlensystem:

Video: watson/Emily Engkent

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pisti 05.03.2019 12:46
    Highlight Highlight Es lupft einen Medien-Sunnyboy nach dem anderen. Aber berichtet wird nur über Trump. Aber solange die Schäfchen alles glauben was geschrieben wird....
    • Max Dick 05.03.2019 13:14
      Highlight Highlight Dass Medien-Sunnyboys wie Trudeau oder Macron auch ihre Leichen im Keller haben, macht den Möchte-Gern-Diktatoren Trump noch kein bisschen besser. Und im übrigen berichtet ja genau der obige Artikel über Trudeau. Also völlig verfehlte Kritik.
    • RandyRant 05.03.2019 19:01
      Highlight Highlight Im gegensatz zur Causa Trump ist beim Monsieur Trudeau der Straftatbestand klar und eine glaubwürdige Person schuldigt ihn an. Bereits seit letzter Woche.

      Unsere Übermedien berichten lieber die hundertste mutmassliche Trumpstory. Und ein Max Dick ist so tief drin dass er das gar nicht mehr schnallt. Schade.
    • Max Dick 06.03.2019 10:47
      Highlight Highlight Um zu wissen wie Trump tickt, lügt und die Justiz behindert, ist es gar nicht nötig, unsere Übermedien zu lesen. Man kann ihm ganz einfach auf Twitter folgen, seine eigenen Worte entlarven ihn immer wieder aufs neue.
  • wasylon 05.03.2019 08:31
    Highlight Highlight Hat der " Anti-Trump" die Justiz behindert und Einfluss auf sie genommen? Die Schlinge zieht sich langsam zu.....
  • Tobsol 05.03.2019 08:08
    Highlight Highlight Hier fast alles was man an Hintergrundinfos braucht: die Timeline der Ereignisse, Zeugenangaben etc.
    Play Icon
  • Mia_san_mia 05.03.2019 05:16
    Highlight Highlight Oh nein, aberder ist doch so cool, weil er Trumps Händedruck widerstanden hat.

«Kaukasus 2020»: Russland beginnt das grösste Militärmanöver des Jahres

Russland hat im Kaukasus seine Armee für das grösste Militärmanöver in diesem Jahr in Stellung gebracht. An der bis Samstag angesetzten internationalen Übung beteiligen sich maximal 12'900 Soldaten unter anderem aus China, Pakistan, Belarus (Weissrussland), Armenien und Myanmar.

An dem Manöver «Kaukasus 2020» unter Leitung des russischen Generalstabs beteiligen sich rund 80'000 Menschen. «Die Übung trägt keinen aggressiven Charakter», sagte Russlands Vize-Verteidigungsminister Nikolai …

Artikel lesen
Link zum Artikel