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FILE - In this Dec. 28, 2016 file photo, President-elect Donald Trump talks to reporters at Mar-a-Lago in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Evan Vucci)

President-elect Donald Trump. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Analyse

Damit Krankenversicherung funktioniert, müssen alle einzahlen – kapiert Trump das nicht?



«Repeal and replace Obamacare», diese Worte wiederholen die US-Republikaner seit Jahren wie ein Mantra. Dutzende Male haben sie Obamas Gesundheitsreform im Abgeordnetenhaus symbolisch abgeschafft. Jetzt wo sie alle Hebel der Macht in Händen halten, wollen sie es auch durchziehen. 

Es gibt da aber ein gewaltiges Problem. Donald Trumps Position in dem wichtigen Thema enthält einen unauflösbaren Widerspruch:

Trump will die allgemeine Versicherungspflicht («individual mandate») aufheben, das Kernstück von Obamas Gesundheitsreform.

Donald Trump will die Vorschrift behalten, dass Versicherungen Patienten mit Vorerkrankungen («pre-existing conditions») nicht ablehnen dürfen.

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Video: YouTube/CNN

Sorry Donald, aber beides geht nicht.

Wenn keine Versicherungspflicht mehr besteht und Versicherungen gleichzeitig niemanden wegen Vorerkrankungen ablehnen dürfen, dann passiert folgendes: Wer gesund ist, verzichtet auf eine Versicherung. Wer krank wird, besorgt sich eine und wenn er glaubt, er sei wieder gesund, dann kündet er sie wieder. Anders gesagt, die Versicherungen zahlen für alles, nehmen aber massiv weniger Geld ein. Da dies kein nachhaltiges Geschäftsmodell ist, bleibt ihnen kurzfristig nur ein Weg: Die Prämien massiv erhöhen. Irgendwann sind diese so teuer, dass sie sich niemand mehr leisten kann. Das System kollabiert.

Klingt hypothetisch, hat sich aber in den 1990er-Jahren genau so zugetragen, als die Republikaner im US-Bundesstaat Washington ein System mit Aufnahmepflicht aber ohne Versicherungspflicht einführten. Ein gut dokumentierter Fall aus jener Zeit zeigt, dass das nicht funktionieren KANN: Eine Frau wurde schwanger und schloss deshalb eine Krankenversicherung ab. Nachdem das Kind auf der Welt war und alle Rechnungen beglichen waren, kündigte sie. Bei ihrer nächsten Schwangerschaft verfuhr sie gleich.

Resultat: Die Versicherung bezahlte über 7000 Dollar Arzt- und Spitalrechnungen, nahm aber nur 1800 in Prämien von der Frau ein. Auch andere verfuhren verständlicherweise nach diesem Beispiel. Die Versicherung musste die Prämien massiv erhöhen, viele Kunden sprangen ab. Das Phänomen wird auch als «Todesspirale» bezeichnet. Am Schluss stand sie ohne Kunden und mit Verlusten von 120 Millionen Dollar da.

Die Leute werden sich erinnern

Eigentlich ist es ganz einfach: Versicherungen funktionieren nur, wenn Risiken auf möglichst viele Personen verteilt werden. Wenn junge, gesunde Menschen nicht einzahlen, werden die Prämien für kranke, alte Menschen unbezahlbar. Donald Trump sieht das anders: Sein Plan werde die Prämien UND die Franchisen senken UND die Versorgung verbessern UND den Staat weniger Subventionen kosten. Er hat seine Kritiker schon oft überrascht, aber wie er das schaffen will, weiss niemand.

Auch die Republikaner wissen es nicht. Jahrelang haben sie auf diesen Moment gewartet, wenn sie Obamacare endlich rückgängig machen können, diese aus ihrer Sicht sozialistische Zwangssteuer. Dafür dass sie so lange Zeit hatten, sind sie jetzt erstaunlich schlecht vorbereitet. Eine Alternative zu Obamacare haben sie nicht in der Schublade. 20 Millionen Bürgern, die durch die Reform neu eine Krankenversicherung haben, können sie diese aber nicht einfach wegnehmen. Das wäre politischer Selbstmord.

Viele Amerikaner wissen nicht, dass sie nur wegen Obama zu einer Police gekommen sind. Hingegen werden sie zweifellos registrieren, wer sie ihnen wieder wegnimmt. Schon jetzt macht in Washington D.C. statt «Repeal and Replace» die Losung «Repeal and Delay» die Runde. Abschaffen aber vorläufig beibehalten, bis man sich auf eine Alternative geeinigt hat. Die grossen Versicherungskonzerne haben schon angedeutet, dass die damit verbundene Unsicherheit Gift für den Markt wäre.

Es kann davon ausgegangen werden, dass Trump all dies weiss. So ist seine Warnung an die Republikaner zu verstehen, sie müssten aufpassen, dass am Schluss nicht ihnen das Chaos im Gesundheitssektor angelastet wird. Ebenfalls kennt er die folgende Volksweisheit: «You break it, you own it».

Sevnica, Heimatstadt von Melania Trump

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    Alle Leser-Kommentare
  • henkos 11.01.2017 10:29
    Highlight Highlight Der Autor sollte sich mit den Konditionen von Obamacare befassen. Im Prinzip ist eine allgemeine Krankenversicherungspflicht sinnvoll und wünschenswert, keine Frage.

    Aber Obamacare ist wirklich lebensfern designed und übernimmt am Ende ohnehin kaum Kosten. Ich kann verstehen, dass dies für die untere Mittelschicht (für die Obamacare ja gedacht ist - die Armen haben die staatl. Fürsorge, die Wohlhabenden sind seit jeher schon versichert) eine riesige Belastung darstellt.

    Über 400$ monatliche Beiträge und 6000$ Franchise sind bei amerikanischen Löhnen nahezu untragbar.
  • malu 64 09.01.2017 20:44
    Highlight Highlight Der Kotzbrocken soll erst mal warten bis er vereidigt ist. Seine Twittereien sind nichts als grosse Worte. Zum Glück gibt's noch einige Kritiker in den eigenen Reihen. Märchenonkel
    Trump wird noch sehen, dass Politik nicht so
    einfach ist wie er sich das vorstellt.
  • reaper54 09.01.2017 20:44
    Highlight Highlight Naja unser System ist auch noch nicht ausgereift. Wenn wir unser System Perfektioniert haben können wir ihnen ja sagen wie es geht.
  • Flughund 09.01.2017 20:14
    Highlight Highlight Die USA macht zur Zeit die grösste Truppenverschiebung seit des kalten Krieges. 4000 Soldaten und Material werden Richtung Polen verschoben. (Quelle 20min).
    Das beschäftigt mich mehr als die Krankenkassen-Thematik oder was Trumpy wieder gesagt hat oder machen wird....😕😕😕
    • rodolofo 09.01.2017 21:25
      Highlight Highlight Die Polen haben (begründet) Angst vor dem aggressiven und unberechenbaren Russland.
      Die Aversion gegen die Russische Dominanz war damals, als es den Warschauer Pakt noch gab, so gross, dass es für mich unmöglich war, in Polen meine Anfänger-Kenntnisse in Russisch anzuwenden, obwohl alle Polen in der Schule Russisch lernen mussten.
      Sie winkten jeweils ab: "Nje nje nje!"
    • Fabio74 09.01.2017 21:59
      Highlight Highlight Nicht vom Thema ablenken.die NATO reagiert auf Anfragen der Balten und Polen. Die auf Putins Aggressionen reagieren
    • _kokolorix 09.01.2017 23:21
      Highlight Highlight Aus genau den gleichen Gründen soll doch angeblich die rote Armee in Syrien Bomben abwerfen?????
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 09.01.2017 20:04
    Highlight Highlight Ich habe nach der Hälfte aufgehört zu lesen. Ich wette, da dies so ist, kündigen auch alle Amis immer ihre Autoversicherungen, wenn sie nicht gerade einen Unfall haben...
    • Enzasa 09.01.2017 22:37
      Highlight Highlight Die heutige Problemstellung, nur zur Hälfte lesen und aufgrund fehlender Informationen, unbegründete Entscheidungen treffen
    • _kokolorix 09.01.2017 23:23
      Highlight Highlight Können sie vielleicht nicht, weil die Autoversicherung obligatorisch ist?
    • Alnothur 10.01.2017 00:40
      Highlight Highlight Ist sie nicht in den USA, _kokolorix. Trotzdem funktioniert sie...
  • wilhelmsson 09.01.2017 19:04
    Highlight Highlight Gut möglich, dass Trum den beschriebenen Kollaps des Systems will, um es letztendlich ganz zu versenken und sagen kann, es habe eben einfach nicht funktioniert.
  • Marco Rohr 09.01.2017 18:57
    Highlight Highlight Ihr referenziert auf Twitter Posts vom Februar 2016. Jetzt mal abwarten, was wirklich passiert. Trump hat unlängst auch gesagt, dass er 'gewisse Elemente' von Obamacare beibehalten will.
  • Alex23 09.01.2017 18:48
    Highlight Highlight Repeal and delay! Ist ja beste Satire.
    Jetzt, wo man die ungeliebte Obamacare abschaffen könnte, will man sich die Finger nicht verbrennen.
    Woran erinnert mich das? Haben wir hier nicht auch so eine Partei, die lieber zündelt als Lösungen anbietet?
  • Gürkan Sermeter 09.01.2017 18:42
    Highlight Highlight Alle denken das reale Leben sei wie Breakin'-Bad.....
    Was die bedürftigen Amis von der Health Care erhalten? So viel wie die Anzahl Wahlmänner von Hillary Clinton. (=viel zu wenig)
  • thierry_haas 09.01.2017 18:38
    Highlight Highlight Ich kann an Trump nichts gutes finden und der Typ wieder mich an aber ohne es zu wissen (denn Dumm ist er ja ebenfalls!) ist er hier "Visionär"! Das System der Krankenversicherung ist obsolet und wird bis in spätestens 15 Jahren auch hierzulange implodieren.
    Jedermann von allem zu heilen ist einfach unzahlbar. Hart zu sagen aber wahr. Es müssen neue Lösungen her. Krankenversicherung ade, oder wollen wir bald auch 30% von unserem Lohn Prämien zahlen, wie es in den USA der Fall ist?
    • _kokolorix 09.01.2017 23:32
      Highlight Highlight Mann, wie simpel gestreikt muss man sein um es nicht zu kapieren. Das Problem ist nicht die Versicherung, das Problem ist der Markt der keiner ist. Niemand kann die Kosten senken ohne selber zu bluten, darum tut es auch keiner. Die Einheitskasse hätte das durchsetzen können, aber die haben wir Dummköpfe ja versenkt. Aber du könntest ja mit dem guten Beispiel vorangehen und auf teure medizinische Leistungen (freiwillig) verzichten.
      Ansonsten endet es eben dort wo es die reichen Säcke schon immer haben wollten: Erstklassige Versorgung für die reichsten 10% gar nichts für den Rest
    • exeswiss 11.01.2017 20:12
      Highlight Highlight solange unsere politik symptombekämpfung macht (krankenkassen), statt ursachenbekämpfung (pharmaindustrie/medikamentenpreise), ändert sich gar nichts. aber die hand die einen füttert, beisst man nicht.
  • Töfflifahrer 09.01.2017 18:33
    Highlight Highlight Wie wärs, wenn wir erst mal abwarten bis er seine im Wahlkampf getätigten Widersprüche gelöst hat (evtl.) und dann mal sehen was er wie macht?
    Er weiss selbst, dass er sich mit seinen Aussagen in die Bredouille gesetzt hat und er dies klären muss.
    Warten wir doch einfach mal ab!
    • Aged 09.01.2017 19:33
      Highlight Highlight Ich fürchte das stört ihn absolut nicht. Schlimmstenfalls kreieert er einen Schuldigen.
    • Firefly 09.01.2017 20:04
      Highlight Highlight "Er weiss selbst, dass er sich mit seinen Aussage in die Bredouille gesetzt hat und er dies klären muss". Denke nicht, dass er das weiss, er twittert ja munter weiter, von Bredouille zu Bredouille so zu sagen. Also ist er entweder nicht lernfähig oder oder sein Ego kommt vor dem Verstand.
    • rodolofo 09.01.2017 21:40
      Highlight Highlight Abwarten reicht nicht .
      Der Politische Super-GAU ist bereits passiert!
      Es wurde ein Kandidat gewählt, der mit übelstem Rassismus, Chauvinismus, Lügen und Gewalt-Drohungen operiert.
      Das sind alles No-Go's in einer zivilisierten Demokratie!
      Auch wenn das Verhalten von Trump echt ist, ist es schlichtweg NICHT AKZEPTABEL!
      Wo Unrecht zu Recht wird, da wird Widerstand zur Pflicht!
      Es ist vergleichbar mit damals, als Hitler von einer Mehrheit der Deutschen zum Kanzler gewählt wurde.
      Mich freut ausserordentlich, dass heute einige Hollywood-Stars unmissverständlich gegen Trump Stellung bezogen haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 09.01.2017 18:11
    Highlight Highlight ich finde trump auch nicht super, dennoch möchte ich die nächsten vier jahre nicht täglich lesen, was er alles falsch macht. er wurde rechtmässig gewählt und zieht das jetzt durch. nur weils für uns nicht stimmt, muss es für die amerikaner nicht automatisch schlecht sein. es gibt ja auch verschiedene netzspannungen und verschiedene stecker, verschiedene masssysteme, verschiedene sprachen, links- und rechtsverkehr, uvm. es gibt nicht nur eine richtige lösung. und nicht alles andere ist falsch.
    • Alex23 09.01.2017 18:37
      Highlight Highlight Muss man auch nicht lesen. Nur wenn's einen interessiert. Muss man auch nicht kommentieren, nur wenn's einen interessiert. So einfach ist das.
      Aber dass nicht darüber geschrieben werden soll, nur weil du's überflüssig findest, ist ein bisschen sehr anmassend gedacht.
    • Firefly 09.01.2017 20:09
      Highlight Highlight Na dann erklärte ihm halt mal er solle jetzt aufhören zu twittern, der Wahlkampf sei vorbei, er solle sich jetzt doch bitte ums regieren kümmern. Solange er wegen jedem Hahnenschiss twittert, werden die Leute ihn auch wegen jedem Hahnenschiss kritisieren.
    • MeinSenf 09.01.2017 20:09
      Highlight Highlight falsch. es ist nämlich gerade die aufgabe der medien, missstände aufzudecken und die machthaber zu kontrollieren. ansonsten können die sich alles erlauben. und wenn es viel zu beanstanden gibt, dann gibt es auch viel zu lesen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harri Hirsch 09.01.2017 18:08
    Highlight Highlight Genau das gleiche wünschen sich doch hier alle die das KK-Obligatorium abschaffen möchten...
    • Lami23 09.01.2017 21:21
      Highlight Highlight und dann?
  • Wolfsangel 09.01.2017 17:57
    Highlight Highlight Kian kannst du auch über anderes schreiben als nur über Trump? Er wird seine Sache gut machen und ihr schreibt schon seit Monaten über ihn. Langsam reicht es...
    • FrancoL 09.01.2017 18:09
      Highlight Highlight Ja es kommt ganz auf die Auslegung "Seine Sache" an, da kann man Dir kaum widersprechen.
    • phreko 09.01.2017 18:28
      Highlight Highlight Inwiefern wird er seine Sache "gut machen", wenn er das versicherungstechnische Perpetuum Mobile erfinden will?

      Schon vergessen, dass dank Georg W.'s Krieg Millionen auf der Flucht sind? So von wegen "was ein US-President tut betrifft uns ja nicht"...
    • Alex23 09.01.2017 18:41
      Highlight Highlight Dilophosauer:
      Stellvertretend an dich und alle, die finden, man sollte weniger über Trump schreiben: Einfach nicht lesen.
      Aber wenn jemand bereits im Voraus weiss, dass Trump seine "Sache" gut machen wird, empfiehlt sich ein Job als Hellseher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 09.01.2017 17:22
    Highlight Highlight Momol, Trump versteht die Sache schon und da steht möglicherweise Absicht dahinter: Viele gesunde Nichtversicherte welche sich die Prämien sparen können bringen mehr Stimmen als die wenigen Kranken.
    • phreko 09.01.2017 17:47
      Highlight Highlight Aha, Nebenfrage: Von wem wurde Trump gewählt?
    • FrancoL 09.01.2017 18:10
      Highlight Highlight Naja wenn es wenige Kranke gibt dann wäre es um so einfacher eine tragbare Krankenkasse aufzubauen, wenn denn alle bezahlen würden.
    • Wilhelm Dingo 10.01.2017 07:20
      Highlight Highlight @phreko: von der Mehrzahl der Gesunden welche keine hohen Krankenkassenprämien zahlen wollen.
      @FrancoL: ja, aber die Gesunden müssten mehr bezahlen als heute und viele wollen das nicht.
  • TobiWanKenobi 09.01.2017 17:18
    Highlight Highlight Der amerikanische Nachrichtenwert auf watson ist VIEL zu hoch. Ich kann's nicht mehr lesen, Trump hier, Trump dort. Ihr macht ja vieles gut, aber irgendwo sollte die Berichterstattung zur US-Innenpolitik auch seine Grenzen haben. ✌🏼️
    • gecko25 09.01.2017 17:32
      Highlight Highlight wiso klickst du den Artikel an ? hast du in der schlagzeile nicht erkennen können, dass es sich um Trump handelt ? mich hat der Artikel interessiert. Aber im Migros nerve ich mich auch tagtäglich über die frischen Pilze die dort liegen. Diese mag ich nämlich überhaupt nicht. Kaufe sie aber auch nicht.
    • Lowend 09.01.2017 17:55
      Highlight Highlight Es wäre ja schon lange an der Zeit, mal genau so kritisch über den russischen Oligarchen zu schreiben, da haben Sie sogar recht, Tobi!
      Jochen Bittner hat in der WELT dazu vor einiger Zeit einen hervorragenden Artikel geschrieben!
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/wladimir-putin-russland-journalisten-kriegsverbrechen-5vor8
    • wasylon 09.01.2017 18:10
      Highlight Highlight @banda69 Sollte man vor Nicolás Maduro auch warnen? Denn er zeigt worauf es hinausläuft wenn man die SP wählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eifachöpper 09.01.2017 17:04
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wie sich Watson mit so nebensächlichen Themen beschäftigen kann während in der Schweiz schreckliches abgeht. Da es sonst niemand anspricht mache ich es... In der Schweiz ist der Big Tasty vom Mac menue verschwunden.... Ernsthaft!!! Watson, sei die Stimme des Volkes und mach was!
    • Marcel Nandy Füllemann 09.01.2017 17:53
      Highlight Highlight Leider war der Rest der Ladenkette noch da. Wie enttäuschend :(
      US Mex for President 😂😂
  • Maett 09.01.2017 17:01
    Highlight Highlight Manchmal fühlt man sich hier, als ob man in den USA leben würde.

    Mal ehrlich, was interessieren uns innere amerikanische Angelegenheiten?

    Aussenpolitische Artikel immer gerne, aber schriftliche Erzeugnisse über einen zukünftigen Präsidenten und dessen logischen oder unlogischen Absichten, die nur Amerikaner selbst betreffen, den wohl kaum einer der Leser wählen konnte, halte ich nicht für besonders relevant, wenn man bedenkt, über was alles sonst berichtet werden könnte.

    Auch in der Schweiz gäbe es genug Missstände, mit denen man sich auseinandersetzen sollte.
    • phreko 09.01.2017 17:50
      Highlight Highlight Keine Angst, was in den USA passiert, erreicht Europa auch früher oder später.

      So als kleines Beispiel: War on Drugs.
    • supremewash 09.01.2017 18:05
      Highlight Highlight Ist es nicht auch interessant zu erfahren, was sich in anderen Ländern und Gesellschaften abspielt? Zudem beeinflussen sich innen- und aussenpolitische Vorgänge gegenseitig. (Siehe Beziehung CH-EU)
      Der Fall USA ist das Paradebeispiel.
      Wenns dich nicht interessiert, bleib bei deinen Lokalnachrichten.
    • Maett 09.01.2017 19:04
      Highlight Highlight @supremewash: natürlich ist das interessant, aber die Intensität ist extrem hoch, der Mehrwert aber gering - vor allem werden Kapazitäten für die lebensrealitätsrelevanten Themen der Leser verschwendet.
      Und erklären Sie bitte mal, welchen Einfluss das hier gewählte Thema auf die Schweiz oder Schweizer Bürger haben sollte?

      @phreko: wenig von dem was in den USA innenpolitisch in den letzten drei Dekaden umgesetzt worden ist, ist in Europa angekommen, die von Ihnen gefühlte Relevanz wird eher vom von den Medien gewählten Fokus bestimmt, der immer sehr US-lastig war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 09.01.2017 16:58
    Highlight Highlight Trump ist ein typischer Populist: was durchsetzen, aber die Folgen davon ignorieren.
  • Der müde Joe 09.01.2017 16:55
    Highlight Highlight Dafür muss ich nicht mal Wirtschaft studiert haben!🤦🏻‍♂️
  • Froggr 09.01.2017 16:42
    Highlight Highlight In Amerika ist man schlicht auf sich selbst gestellt. Einige haben Glück andere nicht. Ein Sozialstaat, wie bei uns gibt es in den USA nicht. Das wollen hier viele nicht verstehen, weil sie einfach nur eine mögliche Lösung sehen. (Immer!)
    • Donald 09.01.2017 17:24
      Highlight Highlight Die alte mögliche Lösung der USA war aber leider nichts... Höchste medizinische Ausgaben pro Person, schlechte durchschnittliche Qualität, tiefere Lebenserwartung als Kuba und Chile...
    • Fabio74 09.01.2017 17:28
      Highlight Highlight Schön und jetzt darf man nicht kritisieren dass die USA diesbezüglich ein 3.Welt Staat sind. Wer Geld hat, hat eun gutes Leben. Wer arm ist krepiert in der Gosse.
      Willkommen 2017
    • Sandro Lightwood 09.01.2017 17:39
      Highlight Highlight Kann man so sehen. Offensichtlich siehst auch du nur eine Lösung, da abweichende Meinungen dir nicht genehm sind? Kritik nicht angebracht? Und scheinst den Hang zu haben, Dinge zu pauschalisieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 09.01.2017 16:33
    Highlight Highlight Versicherungspflicht funktioniert nur bei bestehendem Wettbewerb unter den Krankenkassen. Ich würde als Ami auch keine Versicherungspflicht wollen, weil die Preise wegen der fehlenden Konkurrenz einfach exorbitant hoch sind! Dann lieber zuerst im System Anreize schaffen für zusätzliche Marktteilnehmer und erst danach eine Pflicht einführen. Obwohl eine staatliche Pflicht bei einer guten Versicherung sowieso hinfällig wäre...
    • phreko 09.01.2017 17:51
      Highlight Highlight Die SUVA funktioniert nicht? Ist mir neu.
    • Oberon 09.01.2017 17:52
      Highlight Highlight Für uns wäre eine zentralisierte Krankenkasse mit klarem Auftrag vom Bund ein besserer Anfang.
      Grundversorgungselemente, wie Strom, Wasser, Gesundheit, Bildung, etc. , sollte man auch meiner Sicht nicht privatisiere.
    • SemperFi 09.01.2017 18:23
      Highlight Highlight @Bijouxly: Der Markt im Gesundheitswesen funktioniert ja bei uns hervorragend, deshalb sinken die Prämien laufend. Der Markt regelt eben nicht alles. Oder wie erklären Sie sich, das in der gleichen Ortschaft für Benzin Preisunterschiede von mehreren Rappen bestehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 09.01.2017 16:31
    Highlight Highlight Obamacare ist schon nach kürzester Zeit ein bürokratisches, linkes und für die meisten Amerikaner massiv zu teures Monster. Es gehört beseitigt.

    Das System passt auch überhaupt nicht in die amerikanische Kultur und Denkweise.
    • Bijouxly 09.01.2017 16:49
      Highlight Highlight Das liegt nicht an der Versicherung, sondern am Gesundheitssystem. Und jene, die es sich nicht leisten können, schreien am lautesten gegen eine Versicherungspflicht, weil man da auch zahlen muss, wenn man nicht krank ist.
    • bernd 09.01.2017 17:00
      Highlight Highlight @Olaf: Das scheint in den USA eben tatsächlich die Denkweise von all diesen Leuten zu sein. Sie scheinen immer noch in der Illusion zu leben, dass sie, wenn sie sich genügend anstrengen und an sich glauben ebenfalls bald selbst zu dieser Elite gehören können. Wenn es soweit ist, werden sie natürlich enorm froh sein, dass sie nicht jeden Monat ein paar Hundert Dollar an den Pöbel abtreten müssen. Mit dieser Überlegung scheint es sich auch zu lohnen, für zukünftige Einsparungen heute das Leben oder zumindest das finanzielle Überleben aufs Spiel zu setzen.
    • El Vals del Obrero 09.01.2017 17:20
      Highlight Highlight Was nützt es mir, dass die Verfassung ein kleines Büchlein ist, wenn ich dafür verrecke, weil ich die Behandlung einer eigentlich heilbaren Krankheit nicht bezahlen kann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brienne von Tarth 09.01.2017 16:28
    Highlight Highlight Eine Frage... was ist wenn man eine Mindestlaufzeit von 3 oder 4 Jahren oder so macht? Wäre das Problem bei der schwangeren Frau nicht vielleicht gelöst? Oder man sagt Kranke müssen logischer Weise mehr zahlen als Gesunde. Wenn man aber bereits 5 Jahre als gesunder dabei ist wird die Prämie nicht erhöht wenn man krank wird oder so. Ich bin da ja kein Hirsch auf diesem Gebiet, aber zu sagen das es nur funktioniert wenn alle bezahlen ist genau so eine blöde Aussage wie manche von Trump. Es gibt nie nur eine Möglichkeit, falls doch, wurde die alternative einfach noch nicht gefunden ;)
    • Alex_Steiner 09.01.2017 17:42
      Highlight Highlight Warum sollen Kranke mehr bezahlen? Wer nicht arbeiten kann soll gefälligst mehr bezahlen! Das macht sinn...
    • LeCorbusier 09.01.2017 18:32
      Highlight Highlight Kann oder will?
      Also jemand der keine Arbeit verrichten kann soll mehr zahlen?
      Das find ich gut :)
      Alle ohne Einkommen an die Kasse bitten.
    • Alex_Steiner 10.01.2017 09:10
      Highlight Highlight Was kann oder will? Warst du noch nie Krankgeschrieben? Wo lebst du denn? Wir reden hier über den Lastwagenfahrer der sich so verletzt hat, dass er einige Zeit nicht mehr Fahren darf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bildner 09.01.2017 16:20
    Highlight Highlight Wenn mal als Arbeiter mit einem Lohn von ca. 4000$ nun monatlich 700$ für ObamaCare ausgeben muss, dann kann das einfach nicht funktionieren.
    • bernd 09.01.2017 16:33
      Highlight Highlight Stimmt, darum ist die Lösung abwarten bis er mal krank wird und 10'000$ für einen Spitalaufenthalt zahlen muss.

    • Thanatos 09.01.2017 17:03
      Highlight Highlight Da bist du mit 10'000$ aber noch gut dabei ;)
    • Alex_Steiner 09.01.2017 17:44
      Highlight Highlight In Amerika kostet dich der Krankenwagen ja schon fast 10000$...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 09.01.2017 16:12
    Highlight Highlight Dump Trump kapiert so manches nicht und er wird noch so manches nicht kapieren.

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