International

Wiktorija Marinowa: Verdächtiger gesteht Mord

Verdächtiger gesteht Mord an bulgarischer Fernsehmoderatorin

19.10.2018, 17:0919.10.2018, 17:48
A portrait of slain television reporter Viktoria Marinova is placed on the Liberty Monument, as people wait to place flowers and candles during a vigil in Ruse, Bulgaria, Monday, Oct. 8, 2018. Bulgari ...
Grosse Trauer um Wiktorija Marinowa.Bild: AP/AP

Der Verdächtige im Fall der ermordeten bulgarischen Fernsehmoderatorin Wiktorija Marinowa hat die Tat zugegeben. Der Bulgare soll nun weiter in Haft bleiben, entschied das Gericht in der Donaustadt Russe am Freitag. Die 30 Jahre alte Moderatorin war vor zwei Wochen in einem Stadtpark am Flussufer vergewaltigt und ermordet worden.

Der mutmassliche Täter war schliesslich in Deutschland, im nierdsächsischen Stade, gefasst und nach Bulgarien ausgeliefert worden.

«Ja, ich bin schuldig. Ich kann es nicht glauben, dass ich es getan habe. Ich bereue es», sagte der 20-Jährige vor der Gerichtsverhandlung nach Berichten bulgarischer Medien. Am Abend vor der Tat habe er eigenen Aussagen zufolge Alkohol und Drogen zu sich genommen. Das Opfer habe er nicht gekannt. Dem Bulgaren droht eine lebenslange Haftstrafe.

Es gebe keine Beweise, dass an der Vergewaltigung und am Mord an der Direktorin und Moderatorin des Kabelsenders TVN weitere Personen beteiligt gewesen seien, erläuterte der Bezirksstaatsanwalt von Russe, Georgi Georgiew. Die bulgarischen Ermittler hätten nach der Auslieferung des Verdächtigen weitere Beweise sichergestellt, die zeigen, dass er der Täter sei, sagte Innenminister Mladen Marinow in Sofia.

epa07077515 An undated handout photo made available by TVN on 07 October 2018 shows late 30-year-old's journalist Viktoria Marinova at a local television station, TVN in the town of Ruse, Bulgari ...
Bild: EPA/TVN RUSE

Die bulgarischen Ermittler haben nach der Ermordung eigenen Angaben zufolge Genmaterial des Mannes am Körper der Toten entdeckt. Man gehe von einem spontanen Angriff aus sexuellen Motiven aus, hatte Generalstaatsanwalt Sotir Zazarow in Sofia gesagt. (aeg/sda/dpa)

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6 Kommentare
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Fischra
19.10.2018 18:50registriert Juli 2016
Wers glaubt wird Seelig ......
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