International
Australien

Hai-Alarm, weil mehr als 150 Wale an Australiens Westküste gestrandet sind

Supplied image of more than 150 short-finned pilot whales who became beached at Hamelin Bay, in Western Australia's south, Friday, March 23, 2018. A shark warning has been issued after more than  ...
Mehr als die Hälfte der gestrandeten Wale waren bereits tot.Bild: AP/WA

Hai-Alarm, weil mehr als 150 Wale an Australiens Westküste gestrandet sind

23.03.2018, 17:21

An Australiens Westküste sind mehr als 150 Wale gestrandet. Mehr als die Hälfte von ihnen war bereits tot. Die Tiere – darunter viele Kurzflossen-Grindwale – wurden etwa 300 Kilometer südlich der Grossstadt Perth in einer Bucht namens Hamelin Bay an Land getrieben.

Wie die Fischereibehörden am Freitag mitteilten, erklärten sie aus Sorge, dass die Kadaver Haie anlocken, den Strand zum Sperrgebiet. Zudem wurde entlang der dortigen Küste Hai-Alarm ausgelöst.

Die Regierung des Bundesstaats Western Australia begründete die Warnung vor Haien damit, dass die sterbenden und toten Wale die Raubfische auf Nahrungssuche anziehen könnten. «Das könnte dazu führen, dass Haie an diesem Teil der Küste nahe ans Ufer kommen.» An der Westküste Australiens kommt es immer wieder zu Hai-Attacken. Praktisch jedes Jahr gibt es auch Tote.

Bis zu drei Tonnen schwer

Warum die Wale strandeten, war zunächst nicht bekannt. Helfer versuchten, die noch lebenden Tiere wieder ins Wasser zurück zu bugsieren und zu retten. Die Wale waren von Fischern entdeckt worden, die gerade aufs Meer hinausfahren wollten.

Kurzflossen-Grindwale (auch Indische Grindwale genannt) werden in der Regel etwa fünf bis sieben Meter lang. Sie wiegen bis zu drei Tonnen. Im Unterschied zum Gewöhnlichen Grindwal, der kältere Regionen bevorzugt, sind sie in verhältnismässig warmen Gewässern zu finden.

2009 waren in derselben Bucht bereits mehr als 80 Wale und Delfine gestrandet. (whr/sda/dpa)

Explosionsgefahr bei Walen

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
TikTok-Gründer ist dank KI-Boom reichster Mann Chinas
TikTok-Gründer Zhang Yiming hat Dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz in einem Ranking den Spitzenplatz als reichster Mann Chinas zurückerobert. Das Vermögen des 43-Jährigen werde auf 99,7 Milliarden US-Dollar, geschätzt, was 43 Prozent über dem Vorjahreswert liege, teilte die in Shanghai ansässige Forschungsinstitut in seinem «Hurun»-Report mit.
Zur Story