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Supplied image of more than 150 short-finned pilot whales who became beached at Hamelin Bay, in Western Australia's south, Friday, March 23, 2018. A shark warning has been issued after more than 150 short-finned pilot whales became stranded in Western Australia's south. About 75 whales have died after beaching themselves, while another 50 are still alive on the beach and a further 25 are in the shallows. (WA Department of Biodiversity, Conservation and Attractions, Parks and Wildlife Service/AAP via AP)

Mehr als die Hälfte der gestrandeten Wale waren bereits tot. Bild: AP/WA 

Hai-Alarm, weil mehr als 150 Wale an Australiens Westküste gestrandet sind



An Australiens Westküste sind mehr als 150 Wale gestrandet. Mehr als die Hälfte von ihnen war bereits tot. Die Tiere – darunter viele Kurzflossen-Grindwale – wurden etwa 300 Kilometer südlich der Grossstadt Perth in einer Bucht namens Hamelin Bay an Land getrieben.

Wie die Fischereibehörden am Freitag mitteilten, erklärten sie aus Sorge, dass die Kadaver Haie anlocken, den Strand zum Sperrgebiet. Zudem wurde entlang der dortigen Küste Hai-Alarm ausgelöst.

Die Regierung des Bundesstaats Western Australia begründete die Warnung vor Haien damit, dass die sterbenden und toten Wale die Raubfische auf Nahrungssuche anziehen könnten. «Das könnte dazu führen, dass Haie an diesem Teil der Küste nahe ans Ufer kommen.» An der Westküste Australiens kommt es immer wieder zu Hai-Attacken. Praktisch jedes Jahr gibt es auch Tote.

Bis zu drei Tonnen schwer

Warum die Wale strandeten, war zunächst nicht bekannt. Helfer versuchten, die noch lebenden Tiere wieder ins Wasser zurück zu bugsieren und zu retten. Die Wale waren von Fischern entdeckt worden, die gerade aufs Meer hinausfahren wollten.

Kurzflossen-Grindwale (auch Indische Grindwale genannt) werden in der Regel etwa fünf bis sieben Meter lang. Sie wiegen bis zu drei Tonnen. Im Unterschied zum Gewöhnlichen Grindwal, der kältere Regionen bevorzugt, sind sie in verhältnismässig warmen Gewässern zu finden.

2009 waren in derselben Bucht bereits mehr als 80 Wale und Delfine gestrandet. (whr/sda/dpa)

Explosionsgefahr bei Walen

Video: watson

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