International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07000124 (FILE) - Silhouetted members of the LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) community wave a rainbow flag during a pride parade, in Bangalore, India, 20 November 2016 (reissued 06 September 2018). India's Supreme Court ruled on 06 September 2018, that gay sex is no longer a criminal offence. Five Supreme Court judges repealed a colonial-era law (section 377) and legalize gay sex between consenting adults.  EPA/JAGADEESH NV *** Local Caption *** 53126943

Bild: EPA/EPA

Teenager gibt Coming-out an katholischer Eliteschule – die Reaktion ist grossartig



Vier lange Jahre hatte Finn Stannard mit sich gerungen – dann hat er es endlich gesagt. Der 17-jährige Schüler der katholischen Eliteschule St. Ignatius’ College High School in Sydney gab im Juni dieses Jahres vor 1500 Mitschülern und Lehrern sein Coming-out bekannt, wie SBS News berichtet. 

«Es ist beängstigend, sich der Welt öffentlich bekannt zu machen. Denn was ist, wenn die Welt dich nicht mag?», sagte Stannard in seiner berührenden Rede und fuhr fort: «Ich habe mich entschlossen, dass die Zeit endlich gekommen ist, jemandem die Wahrheit zu sagen. Es war nicht einfach, aber ich sagte meiner Mutter, dass ich denke, dass ich schwul bin.»

Damals war Stannard 13 Jahre alt und innerlich zerrissen. Er hatte Selbstvertrauen gewonnen, als im Jahr 2016 die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Australien legalisiert worden war und entschied sich im Juni 2018 an die Öffentlichkeit zu treten.  

Australier stimmen mit grosser Mehrheit für die Homo-Ehe:

Video: Angelina Graf

Laut SBS News möchte Stannard mit seiner Rede anderen helfen, die ihre wahre Identität verbergen. «Ich will nicht, dass jemand das durchmachen muss, was ich durchgestanden habe.»

Der 17-Jährige wurde für seinen Mut mit einer Standing Ovation belohnt. Die Anwesenden applaudierten und zollten dem jungen Mann für seinen Mut Respekt. Besonders stolz war seine Mutter: «Es war unglaublich!»

Anerkennung erhielt er auch vom Rektor: «Finn ging ein Risiko ein, doch er fühlte sich verpflichtet, für andere Schüler eine Gelegenheit zu schaffen, die möglicherweise eine andere sexuelle Orientierung haben.» Und weiter: «Ich glaube das ist ein Wendepunkt. Wir hatten noch nie einen Jungen, der in der Öffentlichkeit über seine Sexualität sprach.» 

Nach seinem Coming-out nahm Stannard seinen Freund auf eine Schulfeier mit. Zwischenzeitlich sei er vereinzelt von Mitschülern um Hilfe gebeten worden, die sich in einer ähnlichen Lage befinden. (vom)

Australischer Abgeordneter macht seinem Partner einen Antrag:

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Leiche in Würenlos – 31-Jähriger festgenommen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Homophobe Celebritys, die selber schwul sind:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So fahren Länder mit der Strategie «Zero Covid»

Statt «Flatten the curve» erregt eine andere Strategie zur Pandemiebekämpfung in den letzten Tagen Aufmerksamkeit: «Zero Covid» will die Infektionszahlen mit aller Macht auf null drücken – und zwar europaweit.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Wie es der Name bereits verrät, zielt «Zero Covid» darauf, in einer Region, einem Land oder sogar in ganz Europa die Fallzahlen auf null zu reduzieren. In einer Gemeinschaftsaktion soll das Leben herunter gefahren werden – so lange, bis keine Neuinfektionen mehr nachgewiesen werden können.

Konkret heisst das: Alle Kontakte, die irgendwie vermieden werden können, sollen vermieden werden. Nebst Homeoffice und Restaurants umfasst die Idee auch …

Artikel lesen
Link zum Artikel