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Kaum im Amt, hat Bolsonaro sein erstes Problem: Kriminelle Banden im Norden Brasiliens



epa06484582 Police guard several inmates in a jail in Itapaje, Brazil, 29 January 2018. At least 10 inmates were killed when prisoners of rival gangs clashed at the prison in Itapaje about 125 kilometers from Fortaleza, the capital of the state.  EPA/Wellington Macedo BEST QUALITY AVIALABLE

Verhaftungen im Bundesstaat Ceará.

Nach dem Amtsantritt des rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonaro fordern kriminelle Banden im Norden von Brasilien die staatlichen Sicherheitskräfte heraus. In den vergangenen Tagen seien im Bundesstaat Ceará 159 Anschläge auf Banken, Geschäfte, öffentliche Einrichtungen und Fahrzeuge verübt worden.

Dies berichtete das Nachrichtenportal G1 am Dienstag. 168 Verdächtige wurden demnach festgenommen.

Ex-Militär Bolsonaro hatte im Wahlkampf versprochen, hart gegen Kriminelle vorzugehen und die Sicherheitslage in Brasilien zu verbessern. Hinter den Attacken mit Brandsätzen, Bomben und Schusswaffen sollen mächtige Verbrechersyndikate stecken, die aus den Gefängnissen des südamerikanischen Landes heraus kontrolliert werden.

Hunderte Handys beschlagnahmt

Der neue Staatssekretär für die Gefängnisverwaltung, Luis Mauro Albuquerque, will die inhaftierten Bosse strenger kontrollieren. So wurden in den Gefängnissen zuletzt über 400 Handys beschlagnahmt. Zudem sollen Bandenchefs in andere Haftanstalten verlegt werden.

epa06484584 Relatives and friends of inmates wait in front of an area cordoned-off by the police in Itapaje, Brazil, 29 January 2018. At least 10 inmates were killed when prisoners of rival gangs clashed at the prison in Itapaje about 125 kilometers from Fortaleza, the capital of the state.  EPA/Wellington Macedo BEST QUALITY AVIALABLE

Bild: EPA/EFE

Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, mehrere Banden hätten einen Pakt geschlossen, um gemeinsam gegen die staatlichen Behörden vorzugehen. In der Stadt Fortaleza tauchten Graffiti auf, in denen es hiess: «Wir werden nicht aufhören, bis der Staatssekretär geht» und «Weg mit Mauro Albuquerque». (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 09.01.2019 02:11
    Highlight Highlight Ausnahmsweise setzten sie sich für was gutes ein, auch wenn mit schlechter Absicht. Das Ziel diesen Dödel loszuwerden.
  • Safado 08.01.2019 23:34
    Highlight Highlight Somos NOS!!!
    • MyAnusIsBleeding 09.01.2019 03:29
      Highlight Highlight Aaaaaalso...
      Google sagt: "Somos nos" = "Wir sind wir".
      Und zu "Se levanta Por" = "Es geht vorbei".
      Und ist "CV" = "Lebenslauf"?

      An wen gehen diese Messages/Parolen?
      Ich bin neugierig, da ich gerne den ganzen Kontext verstehen möchte :-)
    • DerHans 09.01.2019 09:13
      Highlight Highlight @myanusisbleeding und Safado bedeutet Schlitzohr, Gauner, Unehrlich. Nun können sie sich ja vorstellen warum so einer mit Banden sympathisiert die für ein paar Reals oder ein Smartphone Menschen umbringen.
  • The Origin Gra 08.01.2019 22:45
    Highlight Highlight Es ist ein Struktureles Verbot
    Wenn es Roussef in Rio mit einem Heer von Polizisten nicht Langfristig schaffte wird es dieser Präsident mit Armee auch nicht schaffen im Gegenteil, durch Latenten Rechtsextremismus gegen Schwarze und Indigene sowie einem Bereitstellen des Amazonas als El Dorado fürs schnelle Geld könnte sich das Problem Strukturel noch Verstärken.
  • Nelson Muntz 08.01.2019 18:33
    Highlight Highlight Dieses Problem hatten schon seine Vorgänger....
  • DerHans 08.01.2019 17:37
    Highlight Highlight Haben nicht eher die Banden nun ein Problem?

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