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epa05782024 (FILE) - A combo picture made available on 10 February 2017 shows (L) US President Donald J. Trump during Attorney General Jeff Sessions' swear-in ceremony at the White House in Washington, DC, USA, 09 February 2017, and (R) Chinese President Xi Jinping after signing a bilateral treaty with Czech President Milos Zeman (not pictured) at Prague Castle in Prague, Czech Republic, 29 March 2016. According to media reports on 10 February 2017, US President Donald J. Trump, after a call with Chinese President Xi Jinping, said that his administration will accept the 'One China' policy.  EPA/JIM LO SCALZO/FILIP SINGER

Donald Trump macht mal wieder eine Kehrtwende und ruft den chinesischen Präsidenten Xi Jinping mal eben an, um sich einzuschleimen. Bild: JIM LO SCALZO/FILIP SINGER/EPA/KEYSTONE

Taiwan plötzlich nicht mehr so wichtig ... Trump für ein einig China



US-Präsident Donald Trump hat der Regierung in Peking ein Festhalten an der «Ein-China-Politik» seiner Vorgänger versichert. Trump habe in einem Telefonat dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping auf Anfrage hin zugesagt, diesen Kurs beizubehalten.

Das Gespräch habe in freundschaftlicher Atmosphäre stattgefunden und die beiden Politiker hätten sich zudem gegenseitig zu Staatsbesuchen eingeladen, teilte das Präsidialamt in Washington am Donnerstagabend mit.

Xi habe seine Wertschätzung für das Bekenntnis der US-Regierung zur «Ein-China-Politik» zum Ausdruck gebracht und darauf verwiesen, dass dieser Grundsatz die «politische Grundlage» für die chinesisch-amerikanischen Beziehungen sei, berichtete der chinesische Staatssender CCTV seinerseits.

Bereits am Mittwoch hatte das Weisse Haus bekannt gegeben, dass Trump Xi in einem Brief «konstruktive Beziehungen» angeboten habe. Die Regierung in Peking hatte Trumps Botschaft positiv aufgenommen und ihrerseits Zusammenarbeit angeboten.

Nach seinem Wahlsieg bei der US-Präsidentschaftswahl hatte Trump Peking unter anderem damit provoziert, dass er einen Gratulationsanruf der Präsidentin von Taiwan angenommen und Mitte Januar in einem Interview mit dem «Wall Street Journal» zudem die Taiwan-Frage als verhandelbar bezeichnet hatte.

Ziel wütender Kritik

In dem Gespräch hatte er den jahrzehntealten Grundsatz in Frage gestellt, wonach Washington Taiwan nicht als eigenständigen Staat anerkennt. «Alles ist Gegenstand von Verhandlungen, auch die Ein-China-Politik», hatte Trump in dem Interview gesagt.

Mehr dazu:

Bereits in seinem Wahlkampf hatte Trump die Volksrepublik immer wieder zum Ziel wütender Kritik gemacht. Er warf ihr vor, Arbeitsplätze in den USA zu «stehlen» und die USA mit unfairen Handelspraktiken zu «vergewaltigen». Insbesondere der hohe Überschuss Chinas im bilateralen Handel erregte Trumps Zorn. (sda/reu/afp/dpa)

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