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This photo taken on Thursday, April 30, 2020, shows a general view of the village of Hvammstangi in northern Iceland. High schools, dentists and hair salons are about to reopen in Iceland, which has managed to get a grip on the coronavirus through the world’s most extensive regime of testing. By identifying infected people even when they had no symptoms, the tiny North Atlantic nation managed to identify and isolate cases where many bigger countries have struggled. (AP Photo/Egill Bjarnason)

Das Dorf Hvammstangi im Norden Islands. Die Insel hat kaum noch Coronafälle. Bild: AP

Wie Island das Coronavirus besiegte

Rigoros, aber ohne harten Lockdown: Islands Einsatz gegen Corona ist ein grosser Erfolg. Doch nun steht das Land vor einem Dilemma.

niels anner aus kopenhagen / schweiz am wochenende



Island hat das Coronavirus auf beeindruckende Weise unter Kontrolle gebracht. In der letzten Woche gab es nur noch eine Handvoll Neuansteckungen; von den 1800 Erkrankten sind 97 Prozent wieder genesen. Bloss 10 Personen sind an Covid-19 gestorben, und dies ohne harten Lockdown.

Viele Restaurants und Geschäfte blieben offen, ausser solche wie Coiffeure, bei denen Distanzhalten nicht möglich ist. Auch Kindergärten und Grundschulen waren offen, Versammlungen bis 20 Personen erlaubt; seit letztem Montag liegt die Grenze wieder bei 50 Personen, sofern sie Abstand halten können. Seit 4. Mai sind Hochschulen und Museen offen, Schwimmbäder folgen bald, Club-Sport draussen ist möglich. Für den Sommer werden sogar Veranstaltungen mit bis 2000 Leuten erwartet.

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Für diese Entwicklung waren mehrere Faktoren verantwortlich: Ein Pandemieplan, der eine rasche Reaktion erlaubte, enormer Testaufwand sowie rigoroses Nachverfolgen aller Ansteckungen. Insgesamt 19'000 Personen oder mehr als 5 Prozent der Bevölkerung wurden in Quarantäne gesetzt. Bereits im Januar, als die Meldungen aus China bedrohlicher klangen, wurden Personen, die aus Risikogebieten einreisten, getestet. Ausser den Färöer-Inseln hat kein Land proportional zur Bevölkerung mehr getestet als Island. Fast 15 Prozent der 360'000 Einwohner wurden auf Corona untersucht – in der Schweiz sind es 3,4 Prozent.

Möglich wurde das grosse Testvolumen durch das auf Genforschung spezialisierte Medizinalunternehmen DeCode Genetics. Der Gründer, der Neurologe Kari Stefansson, erkannte, dass es breit angelegte Tests brauchte, um die Ausbreitung des Virus zu verstehen. Er überzeugte die Gesundheitsbehörden von einer engen Zusammenarbeit: Sowohl das Unispital in Reykjavik wie auch DeCode Genetics testeten.

Tracing-App ist auf der Insel längst im Einsatz

Gleichzeitig nahm ein grosses Team aus Beamten, Polizisten und Studierenden die Tracing-Arbeit auf: Bei jeder Erkrankung wurden die Kontakte der betroffenen Person in Quarantäne gesetzt, ein Prozess, der bis heute penibel weitergeführt wird. Bereits seit Anfang April ist zusätzlich eine von heimischen IT-Firmen entwickelte Tracing-App bereit – über die in vielen anderen Ländern nach wie vor diskutiert wird. 40 Prozent der Bevölkerung haben die App bisher aufs Handy geladen.

Dank der Testaktivität fanden die isländischen Forscher bald heraus, woher das Virus eingeschleppt wurde: Die ersten Fälle waren Heimkehrer aus den Skiferien in den Alpen, aus Italien und Österreich. Es waren die Isländer, die Ischgl als Gefahrenherd erkannten und am 5. März zum Hochrisikogebiet erklärten – 2 Tage bevor in Tirol der erste Fall bestätigt wurde.

In this photo taken on Thursday, April 30, 2020, people walk down a street in downtown Reykjavik. High schools, dentists and hair salons are about to reopen in Iceland, which has managed to get a grip on the coronavirus through the world’s most extensive regime of testing. By identifying infected people even when they had no symptoms, the tiny North Atlantic nation managed to identify and isolate cases where many bigger countries have struggled. (AP Photo/Egill Bjarnason)

Viele Restaurants und Geschäfte in der Hauptstadt Reykjavik blieben offen. Bild: AP

Trotz des Erfolges bleiben die wirtschaftlichen Probleme: Die Vulkaninsel ist abgeschottet, der wichtige Tourismus zusammengebrochen, Tausende haben ihre Jobs verloren. Zwar ist die Einreise aus dem Schengengebiet noch möglich, doch dann sind zwei Wochen Quarantäne Pflicht – was Besucher natürlich abschreckt. Optimisten hoffen, dass Tourismus im Spätsommer realistisch sein könnte, eventuell in abgesonderten Gruppen. Doch die Behörden wollen ein erneutes Einschleppen des Virus möglichst unterbinden. Er versuche, sagte Aussenminister Gudlaugur Thordarson, bald mit einigen Ländern über Reisen zu sprechen. Mit Ländern, «die erfolgreich waren im Kampf gegen das Virus».

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72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • buddelflink 10.05.2020 21:35
    Highlight Highlight Dass es auch möglich ist, mitten in Europa und in einem ähnlich dicht bevölkerten Land wie der Schweiz das Virus praktisch einzudämmen, zeigt das Beispiel Luxemburg.

    Zunächst mit einer der höchsten Fallzahlen pro Einwohner weltweit, sind die Neuansteckungen seit Wochen sehr niedrig.

    Klar leben auch dort nicht so viele Menschen, die Strategie hätte sich trotzdem auch in der Schweiz nachahmen lassen mit den vorhandenen föderalen Strukturen.
  • Unkel Wullewu 10.05.2020 11:12
    Highlight Highlight Was uns an diesem Artikel vorallem auffallen sollte ist, dass das Virus von Isländer, die in den Alpen Winterferien verbracht haben, eingeschleppt wurde.

    hey Bobby Marley, sing something good to me;
    this world goes crazy, it's an emergency
    (Manu Chao)


  • Dave1974 10.05.2020 11:08
    Highlight Highlight Dass Island eine App verwendet, die auf GPS-Tracing setzt, wird einfach mal ausgeblendet.
    Also eine App, wie man sie hier nicht will, da man den Standort mitteilt.
    Wenigstens ist sie auch in Island freiwillig und die erfassten Daten werden nach 2 Wochen gelöscht.

    Und kommt mir jetzt nicht mit Facebook und Co. und dem "man teilt es ja sowieso". Wenn ich meine standorterfassenden Apps frage, sitze ich irgendwo draussen und das immer am gleichen Ort.

    Viele würden sicher auch hier befürworten, wenn man persönlich getraced würde - aber zum Glück halten andere die Augen offen.
  • Yogi Bär 10.05.2020 09:56
    Highlight Highlight Hier werden einmal wieder mehr Birnen mit Äpfel verglichen! Island hat etwas mehr als 356'000 Einwohner 60% entfallen auf die Hauptstadt, zudem ist Island einw Insel! Die Reisetätigkeit der Isländischen Bevölkerung ist zudem auch anteilsweise kleiner!
    • Super8 10.05.2020 18:00
      Highlight Highlight Wenn 65% der Einwohner in der gleichen Stadt aufeinander hocken, sollte man doch eher von einem worst-case sprechen. Gratulation an Island!
  • Raphael Stein 10.05.2020 09:20
    Highlight Highlight Die Isländer waren doch auch jene welche die Banker zum Teufel gejagt haben.

    Offenbar handelt die Regierung dort etwas weiser als das andere Regierugen so tun.

    Stellt euch mal vor, der Notfall Arzt verbreitet zuerst Panik bevor er überhaupt was tut.
  • rodolofo 10.05.2020 08:48
    Highlight Highlight Wer einmal in Island war, hat schnell raus, warum diese "Insel aus Feuer und Eis" relativ leicht mit der Corona-Epidemie fertig wird:
    Das Land ist sehr dünn besiedelt.
    Die Hauptstadt Reykjavik ist verglichen mit Grossstädten wie New York ein Dorf.
    Da ist "Physical Distancing" natürlich wesentlich einfacher, als in Mumbai, oder in Kalkutta.
    Ähnliches gilt natürlich auch für die Schweiz.
    Für einmal sind Provinzialität und distanzierte Zurückhaltung Vorteile, währenddem die kontaktfreudigeren und herzlicheren ItalienerInnen sich extrem beherrschen müssen, zu Hause zu bleiben...
  • simonview 09.05.2020 23:45
    Highlight Highlight Herzlichen Dank für diesen Artikel. Es ist schön zu sehen, dass auch über Länder berichtet wird, die das Corona Virus besser im Griff haben als die CH.

    Erfolgreich sein heisst von anderen zu lernen und sich selbst kritisch zu hinterfagen. Es ist unglaublich, wie viele Kommentarschreibe hier mit fadenscheinigsten Argumenten versuchen, das Erreichte von Island kleinzureden. Klar gibt es Unterschiede in der Geografie und der Grösse des Landes - aber z.B. mit der Möglichkeit, N test pro Bewohner durchzuführen hat das aber auch gar nichts zu tun. Freuen wir uns ab dem Erreichten in Island!
  • Satan Claws 09.05.2020 23:16
    Highlight Highlight Island:

    "Bereits seit Anfang April ist zusätzlich eine von heimischen IT-Firmen entwickelte Tracing-App bereit"

    Und DP-3T so:

    Ohne der Google-Apple Api funktioniert es nicht.

    Was stimmt denn nun?

    Hört endlich auf zu sagen die App hätte dort irgendwas erreicht. Es waren die Tests und die homogen verteilte Bevölkerung.
  • Kong 09.05.2020 22:35
    Highlight Highlight Mein Fensterplatz in Statistik bewahrt mich nicht davor bei all den herumgeworfenen Zahlen die Augen zu verdrehen. Warum vergleichen wir nicht Fürstentum Liechtenstein mit China? Oder mal kurz die Tests in der Schweiz mit denen in Nepal? Könnte es sein, dass (ungeachtet von Corona) ein prozessuraler Ablauf in Ländern mit höherer Bevölkerungsdichte leicht komplexer zu bewältigen ist, als in einem kleineren, geographisch optimal abgeschotteten Land. Es freut mich für die Isländer. Aber es sagt so wenig aus, wie all die anderen nicht harmonisierten Statistiken...
    • medmi 09.05.2020 23:36
      Highlight Highlight Und China hats eben auch geschafft das Virus einzudämmen! Und Südkorea auch. Es ist egal ob man eine Insel mit 350'000 Einwohner oder ein Land mit 1.4 Milliarden Einwohner ist. Der Weg ist vielleicht nicht ganz gleich. Aber das Grundprinzip schon, nämlich Eindämmen des Virus, entweder durch Lockdown oder #TestTraceIsolate, je nach Ressourcen und Stand der Epidemie.
    • rodolofo 10.05.2020 09:05
      Highlight Highlight @ medmi
      Das chinesische Regime müsste endlich so rigoros gegen den Wildtier-Handel vorgehen, wie es seine BürgerInnen total-überwacht!
      Aber Pustekuchen!
      Der (äusserst grausame) Wildtierhandel ist bereits wieder im Gange, offiziell nur für Medizinal-Zwecke, aber was heisst das schon?
      Essen kann man ja auch als Medizin sehen...
      Nein, China ist in KEINSTER Weise ein Vorbild für uns!
      In diesem Militär- und Polizeistaat gibt es KEINE freie Berichterstattung und KEINE Möglichkeit, die schönfärberischen Staatspropaganda mit realistischer Wahrheit zu konfrontieren.
      Und DAS begünstigte die Pandemie...
    • Imfall! 10.05.2020 11:51
      Highlight Highlight @ medmi

      Sie denken ernsthaft, dass China uns die Wahrheit erzählt?
      Der Chinesischen Führung ist ein Menschenleben nichts Wert. China belügt zum Wohl ihrer Wirtschaft die ganze Welt. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

      Sehr gefährlich für die restliche Welt...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Andrew 09.05.2020 22:13
    Highlight Highlight Die Isländer haben auch eine App, auf der sie im Ausgang gleich überprüfen können wie nahe sie mit der eben kennengelernte Person verwandt sind.
    (https://www.watson.ch/sport/em%202016/587125506-eh-alle-miteinander-verwandt-wieso-islaender-eine-skurrile-app-benoetigen)
    • MacB 10.05.2020 05:44
      Highlight Highlight Ich lach mich grad schlapp...aber sinnvoll ist es bei der kleinen Bevölkerung vielleicht schon. :)
  • Locutus70 09.05.2020 21:47
    Highlight Highlight Da kommt schon noch mehr als die aufgeführten Gründe zusammen. Island hat eine Bevölkerungsdichte von 3,5/km² (Schweiz 207/km²). Die Hauptstadt Reykjavik (wo 1/3 der Gesamtbevölkerung lebt) hat 465/km² im Gegensatz zu Zürich mit 4521/km² oder Genf mit 12701/km².
    Man muss aber schon sagen das die Isländer sehr schnell, aber auch sehr besonnen reagiert haben. Im Gegensatz zu uns: Da hat es zu lange gedauert und dann ist Panik und Hektik ausgebrochen, was auch zu meiner Meinung nach übertriebenen Maßnahmen geführt hat.
    • äti 09.05.2020 23:19
      Highlight Highlight Ich orte bei uns weder 'zu lange gedauert' noch irgendwelche Panik. Zudem sind wir keine Insel wie oft auch verglichen mit Taiwan. Wir sind eher etwas komplexer mit vielen Brüllaffen die alles Besserwissen aber sicher nichts tun. Für Meckerer empfehle ich den Vergleich mit der Antarktis.
  • 34RS90 09.05.2020 21:18
    Highlight Highlight Hört auf immer vergleiche unter Ländern zu machen. Man kann auch nicht Äpfel und Birnen vergleichen.
    • rodolofo 10.05.2020 09:09
      Highlight Highlight Wenn die Vergleiche nicht in einen Wettbewerb um den Preis "Super-Strebernerd im Kampf gegen die Coronaviren" ausartet, müssen sie gar nicht mal schlecht sein.
      Denn diese Vergleiche zeigen uns, wie vielfältig die Lebensbedingungen, Möglichkeiten und Methoden auf unserem Planeten sind!
      Sehr viele Wege führen nach Rom!
      Oder in den Sumpf... ;)
  • Samba 09.05.2020 21:17
    Highlight Highlight Die Einwohnerzahl Island‘s ist rund 90% der Stadt Zürich, liegt weit abgelegen isoliert im Meer und ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt mit 3.5 Einwohner pro km2. Zum Vergleich: 🇨🇭 207 Einwohner pro km2.
    Für eine seriös Berichterstattung und eine Einordnung des „Erfolges“ nicht ganz irrelevant. Watson!
  • Flavio O. 09.05.2020 21:07
    Highlight Highlight Island und Schweden zeigen eindeutig, dass Lockdown bei uns nicht erforderlich und total übertrieben war.
    • Dodogama 09.05.2020 21:22
      Highlight Highlight Ach Flavio... Island und Schweden mit der Schweiz vergleichen... ergibt schon geografisch null Sinn... vorallem wenn man bedenkt, dass die Schweiz neben zwei Hotspots liegt (FR, IT) und Island IM ANTLANTIK WEIT WEG VOM FESTLAND...
    • lilie 09.05.2020 21:39
      Highlight Highlight @Flavio O.: Spoileralarm - Schweden und Schweiz sind zwei verschiedene Länder. 😉
    • simonview 09.05.2020 21:47
      Highlight Highlight Schon nur Island und Schweden als gemeinsam Vergleich zu verwenden zeugt davon, dass Sie wohl sehr schlecht informiert sind und einiges nicht verstanden haben. Island hat sehr bestimmt und erfolgreich das Virus verfolgt, isoliert und dezimiert.

      Wenn man weiss, wo das Virus ist, braucht es keine pauschale Isolation (a.k.a Lockdown), dies stimmt so, ein gezieltes Isolieren von Betroffenen und wahrscheinlich Betroffenen genügt.

      Damit dies gelingt und ein schädlicher Lockdown vermieten werden kann braucht es schnelles & bestimmtes Vorgehen. Dies war und ist in der Schweiz leider nicht der Fall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zing1973 09.05.2020 20:57
    Highlight Highlight Zum Erfolg in Island hat auch die Tatsache beigetragen, dass man auch asymptomatische Infektionen durch aggressives Testen aufgedeckt hat. Dazu ist Island eine Insel mit einer jungen Bevölkerung, daher auch die niedrigen Todesfälle.
  • Robba 09.05.2020 20:45
    Highlight Highlight Ich denke Niemand hat das Virus auf Dauer besiegt.
    • rodolofo 10.05.2020 08:57
      Highlight Highlight Die Corona-Viren und andere Viren-Kollegen werden "unsere" Wirtschaft noch lange bremsen!
      Und vielleicht retten sie uns damit langfristig das Leben!
      Denn "unsere" Wirtschaft bringt uns nicht nur Wohlstand und Jobs, sondern sie ist gleichzeitig ein unaufhaltsames, gefrässiges Monstrum, das UNSEREN Planeten auffrisst und Berge von Müll "scheisst":
      Plastik, Sondermüll, radioaktive Abfälle, "Food Waste", "menschlichen Müll" (Arbeitslose, Obdachlose, Drogensüchtige, Misshandelte und Verwahrloste, radikalisierte Fanatiker)...
      Fazit: ALLES hat zwei gegensätzliche Seiten.
      Ying und Yang lassen grüssen.
  • Flavio O. 09.05.2020 20:38
    Highlight Highlight Bravo Island, bravo Schweden! - Leider herrsch(t)en bei uns die Panikmacher vor mit einem Fiasko als Folge...
    • Barracuda 09.05.2020 21:29
      Highlight Highlight Bist du ernsthaft so undifferenziert oder trollst du nur rum?
    • medmi 09.05.2020 21:31
      Highlight Highlight Schweden mit Island gleichzusetzen ist absurd. Island ist neben Südkorea, Taiwan, Neuseeland und China ein Land, dass das Virus sehr konsequent eingedämmt hat. Zum Eindämmen gibts zwei Möglichkeiten: Lockdown (China) oder konsequentes Contact Tracing (Island, Südkorea, Taiwan).

      Schweden verfolgt keiner dieser Ansätze, Schweden verfolgt ein verlangsamte Durchseuchung und ist der einzige Staat, der sich offen zu dieser Strategie bekennt und damit auch viele Tote in kauf nimmt.

    • FrancoL 09.05.2020 21:37
      Highlight Highlight Vielleicht haben wir auch eine andere Ausgangslage, aber dies wird Dich kaum interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perkon20 09.05.2020 20:18
    Highlight Highlight Ich würde sagen, Island hatte die Pandemie so vor allem so gut im Griff, weil sie eben nur 360‘000 Bewohner haben (Zürich hat 400‘000). Und wenn dann steht, fast kein Land hat mehr Tests proportional zur Bevölkerung durchgeführt als Island, dann bedeutet das nicht wirklich viel. Denn die 15% sind nur 54‘000. Die 3,4% in der Schweiz sind 290‘000 Personen, die untersucht wurden. Hätte Island mehr Einwohner, dann hätten sie es niemals so schnell besiegt.
    • simonview 09.05.2020 23:48
      Highlight Highlight Warum nicht? Hätte Island mehr Einwohner, wäre auch ihre Testkapazität entsprechend grösser - oder wie überlegen sie sich das genau, dass zwar die Bevölkerung mehr wäre, nicht aber die Testeinrichtungen, Ärzte, Beamten die das Tracing machen, Programmierer die die App entwickeln etc?
    • Inspektor 10.05.2020 00:15
      Highlight Highlight Danke für den Kommentar. Das gleiche gedacht
    • danster 10.05.2020 02:23
      Highlight Highlight Klar kommt das dazu.. aber wohl auch, dass die Isländer einfach mal auf die Anordnungen hören die gemacht werden.

      Dies ist wohl der grösste Unterschied zu ZH.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ScherzKeks 09.05.2020 19:29
    Highlight Highlight Wow, sie haben 15 % getestet und die Schweiz nur 3.4 %. Das heisst ja dann dass Island nur 18.5 % soviel getestet hat wie die Schweiz. Immer interesannt diese Prozentzahlen. Einfach gesagt: Island 54'000 Getestete und Schweiz 291'380 Getestete. Die Schweiz hat ja fast ganz Island getestet, unglaublich!
    • FrancoL 09.05.2020 21:39
      Highlight Highlight Spassrechner.
    • simonview 09.05.2020 22:05
      Highlight Highlight Die Schweiz hat ja auch entsprechend mehr Testinfrastuktur, Ärzte, Spitäler etc. Gerne können sie zum Vergleich ein Kanton (Solothurn, Freiburg, Basel-Landschaft, ...) mit ca 300'000 Einwohner nehmen wenn das Skalieren auf ein grösser Land Ihre Gedankenkapazität dermassen überfordert
    • Schlange12 10.05.2020 06:53
      Highlight Highlight @simonviee
      Ein wahres Wort. Der IQ muss halt höher als die Raumtemperaur sein, dass man solche Sachen versteht.
    Weitere Antworten anzeigen

Das steckt hinter den merkwürdigen Post-SMS, die Tausende Schweizer seit Tagen erhalten

Kriminelle versenden im Namen der Post SMS, die über eine angebliche Zustellung informieren. Betrüger versuchen so auf Android-Geräten eine Spionage-App zu installieren oder an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen.

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