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ARCHIV - ZUM SIEG VON FLIXBUS IM KONKURRENZKAMPF AUF DEUTSCHLANDS STRASSEN, AM 12. FEBRUAR 2018, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- Ein Fernbus des Unternehmens Flixbus fährt am 01.08.2016 am Zentralen Omnibusbahnhof Hannover (ZOB) in Hannover (Niedersachsen) (Aufnahme mit langer Verschlusszeit). Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus hat seine Fahrgastzahlen im Jahr 2017 deutlich gesteigert. (zu dpa

Flixbus setzt schon bald Züge in Deutschland ein.  Bild: DPA

Jetzt setzt Flixbus auch Züge ein – aber vorerst nur in Deutschland



Der Fernbusanbieter Flixbus steigt nach einem mehrmonatigen Test in Deutschland in den Bahnverkehr ein. Vom 24. März an fährt Flixtrain regelmässig zwischen Hamburg und Köln, von April an auch zwischen Berlin und Stuttgart über Hannover und Frankfurt/Main.

Man werde durchaus auch darüber nachdenken, das Geschäft mit Fernzügen auszubauen, sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag.

Die neuen Züge würden im firmeneigenen Grün unterwegs sein. Über die Gründe für den europäischen Fernbusmarktführer, jetzt auch auf der Schiene unterwegs zu sein, sagte Schwämmlein: «Mit dem Zug sind wir plötzlich für Kunden relevant, für die wir bisher nicht interessant waren. Davon profitiert auch unser Fernbusangebot.»

Bahn-Expansion ins Ausland kein Thema

Zum Start gebe es Billette ab 9.99 Euro. Partner seien das tschechische Bahnunternehmen Leoexpress und der Nürnberger Zugspezialist BahnTouristikExpress. Bis auf Weiteres will Flixtrain sich allerdings auf Deutschland konzentrieren. «Grenzüberschreitender Verkehr ist wegen der unterschiedlichen Systeme kompliziert. Da setzen wir auf den Bus.»

Zuletzt hatte Flixbus vor allem den ehemaligen Locomore-Zug auf der Strecke Berlin-Stuttgart im Programm, praktisch als Test. «Wir sind mit den Zahlen auf der Strecke Berlin-Stuttgart bisher sehr zufrieden, vor allem mit dem Passagieraufkommen», sagte Schwämmlein. Seit der Übernahme der Streckenvermarktung im Sommer 2017 habe Flixbus mehr als 150'000 Tickets verkauft. «Die Testphase hat super funktioniert. Deshalb dachten wir: Wenn wir das mit einem Zug schaffen, dann auch mit mehreren.»

Flixtrain sei inzwischen ein anerkanntes Eisenbahnverkehrsunternehmen, könne also selbst Trassen bei der DB Netz beantragen. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn vergibt in Deutschland die Rechte für die Nutzung des Schienennetzes. Der Ausbau im Bahngeschäft dauere wegen der längeren Antragsfristen aber deutlich länger als im Busgeschäft, sagte Schwämmlein. (sda/dpa)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dä seppetoni 06.03.2018 09:48
    Highlight Highlight Und natürlich suchen sie sich nur die rentablen Filetstücke raus. Randregionen zu Unzeiten bedienen darf dann die DB. Hauptsache Liberalisierung 😒
  • Capslock 06.03.2018 08:44
    Highlight Highlight Fragt sich nur, wie lange diese Seifenblase noch in den Himmel steigen wird, bevor sie endgültig platzt
  • Wilhelm Dingo 06.03.2018 07:43
    Highlight Highlight Mit BahnTouristikExpress kommt es sicher gut, die verfolgen das Ziel, aus marodem Material und schlecht bezahlten Angestellten noch eine wenig Gewinn rauszupressen. Siehe Autozug...Es gäbe aber auch positive Beispiele wie der Thurbo.
    • Fabio74 07.03.2018 22:00
      Highlight Highlight nur gehört Thurbo der SBB
    • Wilhelm Dingo 08.03.2018 07:19
      Highlight Highlight @Fabio74: da hast Du recht, habe ich nicht gewusst.
  • Dubidudubidu 06.03.2018 07:32
    Highlight Highlight Ich halte überhaupt nichts von der Liberalisierung des Schienennetz. Die Preise mögen je nach Strecke sinken. Übersichtlicher wird das Angebot sicher nicht.
    Ich finde es super einfach ein Ticket zu kaufen und dann irgendwann irgendein Zug zu nehmen.
    Es hatte sicher seine Gründe, weshalb der Bund vor langer Zeit die Sbb gründete und (fast) alle kleinen Bahn Firmen darin integrierte.
  • El Vals del Obrero 06.03.2018 07:05
    Highlight Highlight «Grenzüberschreitender Verkehr ist wegen der unterschiedlichen Systeme kompliziert. Da setzen wir auf den Bus.»

    Das sehe ich tatsächlich als ein Problem. Die Bahnnetze in Europa werden trotz all den Ausbauten immer unkompatibler. Und man setzt zu sehr auf nationale Hochgeschwindigkeitszüge, bei denen man nicht einfach an der Grenze die Lok wechseln kann. Und strich meistens auch langsamere Verbindungen, da man nur den Flugverkehr als Konkurrenz sah.

    Dabei beweisen gerade die Fernbusse, dass es Nachfrage nach langsameren, aber günstigeren Verbindungen gibt (IC statt ICE oder TGV).
    • Dubidudubidu 06.03.2018 14:50
      Highlight Highlight Stimmt nicht.
      Mit dem ERTMS (u.a. GMS-R) werden, langsam aber sicher, für das TEN (transeuropäisches Netz) die Standards geschaffen, den Verkehr grenzüberschreitend einfacher zu machen. Was bleiben wird ist z.b. Das italienische Gleichstrom Netz. Dies ist aber auch nicht neu und mit passenden, multifunktionalen Lokomotiven zu meistern.
    • El Vals del Obrero 06.03.2018 18:00
      Highlight Highlight In der Theorie schon, aber in der Praxis merkt man noch nicht so viel davon. Aber hoffen wir, dass das noch kommt.

      Früher gab es ja mal ein ausgehntes EuroCity-Netz. Und zuvor die TEE. Das gibt es heute kaum mehr, obwohl die Technik früher weniger weit war.

      Eine Art Hochgeschwindigkeits-EC-Netz wäre super. Theoretisch könnte man ja, wenn es entsprechende Verbindungen gäbe, in etwa 5-6 Stunden nach z.B. aus der Schweiz nach London reisen.Oder auch Barcelona wäre z.B. ab Basel schon fast komplett auf Hochgeschwindigkeitsstrecke erreichbar.Das hätte sicher auch gegen den Flugverkehr eine Chance
    • Fabio74 07.03.2018 22:03
      Highlight Highlight ICEs fahren in diverse Länder, die TGVs und deren Varianten Thalys fahren in verschiedenen Ländern
      So dramtisch kann es nicht sein. Anstatt Hochgeschwindigkeit wäre ein Nachtzugnetz spannender.
      Die ÖBB mit dem Nightjet nimmt einen neuen Anlauf mal sehen
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 06.03.2018 06:54
    Highlight Highlight 😂 Das wird dann in etwa so aussehen :
    Benutzer Bild
  • Maon 06.03.2018 06:42
    Highlight Highlight Flixbus misch schon länger bei Locomore, einer anderen Privatbahn in DE, mit. Ist also nichts wirklich neues...

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