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Markus Brandl

Markus Brandl regt sich über «Blender-Mamas» auf. Bild: Screenshot/facebook

Was dieser Mann schreibt, wird einigen Müttern nicht gefallen

Philip Buchen



Vom eigenen Mutterglück auf den Sozialen Netzwerken berichten – eigentlich eine schöne, harmlose Sache. Doch manche Mütter gehen mit ihren Berichten aus ihrem Mutter-Alltag zu weit. So sieht das zumindest Markus Brandl.

Der Kölner Familienvater berichtet auf seinem Facebook-Profil regelmäßig aus seinem Alltag mit Kindern – und ist nun offenbar auf ein neues Reizthema gestoßen: die von ihm lieblich getauften «Blender-Mamas», die auf Social Media ein traumhaftes Familienleben vorspielen.

Das Geschäftsmodell dieser «Blender-Mamas», so Brandl, bestehe daraus, mit (teils durch Photoshop) geschönten Bilder die Illusion einer perfekten Mutter-Welt zu zaubern.

Mit versteckter Werbung würden die «Blender-Mamas» dann auch noch Geld verdienen. Für Brandl ist diese Art der versteckten Werbung zwischen geschönten Instagram-Postings aber nicht das größte Problem:

«Eure Posts haben nämlich noch einen viel gemeineren und böseren Untertext als ‹Gib mir dein Geld›. Eure Botschaft ist, dass Frauen nach der Geburt nicht attraktiv sind.»

Markus Brandl

Brandls These: Mit ihren künstlich-verschönerten Beiträgen würden diese Influencerinnen junge Frauen unter Druck setzen, die ihr eigenes Aussehen nach der Geburt eines Kindes hinterfragen.

Brandls Beitrag ist der Hit auf Facebook: Am Karsamstag hatten schon mehr als 5000 Menschen den Post des Familienvaters geteilt. Seine persönliche Botschaft kommt gut an – wohl auch wegen dieser klaren Aussage:

«Schönheit definiert sich nicht über oberflächliche Ideale. Eine Mama, die sich liebevoll um ihr Kind kümmert, ist die wahre Schönheit.»

Markus Brandl

Ganz so harmonisch bleibt Brandls Text dann jedoch nicht. Den «Beauty-Mamas» rät Brandl: «Löscht eure Accounts, dann habt ihr mehr Zeit für eure Kinder, und andere Mütter sind glücklicher.»

«Isch mir egal, was die andere Chinder dörfed»

Video: watson

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