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Keine Strafe: Spektakuläres Landemanöver bleibt für Air- Berlin-Piloten ohne Folgen



«Wir sagen heute nicht auf Wiedersehen, sondern tschüss». Mit diesen Worten verabschiedete sich der A330-Pilot der insolventen Air Berlin am 17. November kurz vor den Landung in Düsseldorf. Dann setzte er zu einem regelrechten Abschiedsstunt an. Anstatt zu landen zog der Kapitän die Maschine nach links hoch und brauste im Tiefflug über das Flughafen-Terminal.

Die Bilder der spektakulären Ehrenrunde gingen um die Welt.

Der 59-jährige Pilot erntete für sein spektakuläres Manöver viel Begeisterung –  aber auch scharfe Kritik: Unbekannte erstatteten Strafanzeige wegen «gefährlichen Eingriffs in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr». Auch das deutsche Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) leitete ein Verfahren ein. Der Pilot wurde daraufhin von seinem Arbeitgeber suspendiert.

Nun haben die Ermittler ihre Untersuchungen abgeschlossen und sind zum Ergebnis gekommen, dass das Landemanöver keine weiteren Konsequenzen für den 59-jährigen Piloten habe. «Zusammenfassend kommt das BAF zum Ergebnis, dass alle entsprechenden Freigaben vorlagen und seitens der Flugsicherung alle sicherheitsrelevanten Vorgaben eingehalten wurden», heisst es in der Mitteilung.

Die Ehrenrunde aus Passagiersicht

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Video: streamable

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(nfr)

Chaos-Tage bei Air Berlin

Unsanfter Rausschmiss

Video: watson

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DocM 19.12.2017 18:54
    Highlight Highlight Interessiert heute keinen mehr, da Air Berlin Geschichte ist.
  • Käsebrötchen 19.12.2017 16:02
    Highlight Highlight "Der Pilot wurde daraufhin von seinem Arbeitgeber suspendiert"

    Das ist aber harter Tobak. Von einem insolventen Arbeitgeber, der danach sowieso keine Flugis mehr in de Luft schickte :-D
  • Miikee 19.12.2017 10:10
    Highlight Highlight Und das ist auch richtig so!
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