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Tochter und Ex-Frau in Hamburg getötet –  es ging ums Sorgerecht



epa06664220 Roses lying on the escalator after a stabbing inside the subway station 'Jungfernstieg' in Hamburg, Germany, 12 April 2018. After the knife attack in downtown Hamburg, the ex-wife of the alleged perpetrator died, the police said via Twitter. Previously, the couple's child had succumbed to his injuries.  EPA/JONAS WALZBERG

Der Tatort am S-Bahnhof Jungfernstieg. Bild: EPA/EPA

Der Vater, der in Hamburg seine einjährige Tochter und seine Ex-Partnerin getötet haben soll, stritt zuvor um das Sorgerecht für das Kind.

Bei einem Termin am Amtgericht St. Georg habe die Familienrichterin am Mittwoch deutlich gemacht, dass sie dem Antrag des nicht verheirateten Mannes auf das Sorgerecht nicht stattgeben werde, sagte Gerichtssprecher Kai Wantzen am Freitag.

Die Entscheidung hätte Einfluss auf den Aufenthaltsstatus des 33 Jahre alten Mannes aus dem westafrikanischen Niger haben können. Nach Angaben des Einwohnerzentralamts hatte er eine bis 2019 befristete Aufenthaltserlaubnis – wegen des Kindes.

Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, am Donnerstag im S-Bahnhof Jungfernstieg mit einem Messer auf die 34 Jahre alte Frau und das Kind eingestochen zu haben – auf dem Bahnsteig, vor vielen Zeugen und auch in Gegenwart eines weiteren Kindes der Frau.

Kurz nach der Bluttat hatte der Mann selbst bei der Polizei angerufen und seinen Aufenthaltsort mitgeteilt. Er wurde dann festgenommen. (sda/apa/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Holzkopf 13.04.2018 16:01
    Highlight Highlight Der vorhergehende Entscheid zum Sorgerecht scheint nicht unbegründet zu sein...

    Klar war das ein einschneidender Entscheid für ihn und man kennt de Vorgeschichte nicht. Zudem bin ich generell für Stärkung der Rechte (und Pflichten) für die Väter. Aber wenn man deswegen bereit ist, Ex und Kinder umzubringen, dann wars mit der Bemühung ums Sorgerecht vermutlich auch nicht weit her...

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