International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geiselnehmer von Köln ist 55-Jähriger Syrer – sein Motiv ist aber unklar



16.10.2018, Nordrhein-Westfalen, Koeln: Polizisten stehen vor einem Schnellrestaurant und einer Apotheke im Hauptbahnhof. Nach der Geiselnahme in einer Apotheke im Koelner Hauptbahnhof prueft die Polizei einen Terror-Hintergrund. (KEYSTONE/DPA/Oliver Berg)

Der Tatort am Bahnhof Köln Bild: dpa

Bei dem Geiselnehmer von Köln handelt es sich um einen 55-jährigen Syrer, dessen Ausweis am Tatort gefunden wurde. Dies sei inzwischen «zweifelsfrei» erwiesen, teilte die Polizei mit. Er lebe seit März 2015 in Deutschland, die meiste Zeit in Köln.

Der Mann habe eine Aufenthaltserlaubnis bis Juni 2021. Er sei in der Vergangenheit «kriminalpolizeilich umfangreich in Erscheinung getreten». In insgesamt 13 Fällen sei es um Drogen, Diebstahl, Bedrohung, Betrug und Hausfriedensbruch gegangen.

Ob die Geiselnahme einen terroristischen Hintergrund habe, werde weiterhin geprüft, teilte die Polizei mit. Die Bundesanwaltschaft prüft eine Übernahme des Verfahrens.

Bei der Durchsuchungen seiner Wohnung seien arabische Schriftzeichen mit muslimischem Bezug gefunden worden, sagte Kripo-Chef Klaus-Stephan Becker. Es gebe dabei aber keinen konkreten islamistischen Bezug, insbesondere nicht zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Laut den Ermittlungen leben auch sein Bruder und sein Sohn in Deutschland. Seine Frau soll sich demnach aber noch in Syrien aufhalten. Ihre Anträge auf Einreise nach Deutschland seien zweimal abgelehnt worden.

Der Mann hatte am Montagmittag im Kölner Hauptbahnhof einen Molotowcocktail in einem Schnellrestaurant gezündet und sich dann in der benachbarten Apotheke mit einer Angestellten verschanzt. Bei der Tat wurden eine Jugendliche und zwei Frauen verletzt. Eine Spezialeinheit überwältigte den Mann. Dabei wurde er schwer verletzt. Er befindet sich laut Polizei nicht mehr in Lebensgefahr. (aeg/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Ausschreitungen bei Demo in Zürich

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

16
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DaBoong 17.10.2018 07:33
    Highlight Highlight Und wo ist der Bericht über all die anständigen und fleissigen Syrer die in Deutschland unauffällig und friedlich leben? 😉
  • Miikee 17.10.2018 00:16
    Highlight Highlight Und ihr wundert euch warum in DE alle AfD wählen...

    Täglich grüsst der Einzelfall. Der Typ hat 13 Straftaten, da ist meine erste Frage. Was macht der noch in DE?
    Verständlich das die Menschen in DE Angst haben und etwas ändern wollen. Da die AfD auch nicht die Lösung sein kann sollten die anderen Parteien schleunigst ihre Rosaroten Brillen ausziehen.
  • 0dinchen 16.10.2018 23:01
    Highlight Highlight Haben denn alle 55-jährigen Syrer ein Motiv? Der Schlagzeile nach schon...

    Was ist denn das Motiv der 55-jährigen Syrer. Der Artikel lässt das leider offen...
  • gecko25 16.10.2018 20:20
    Highlight Highlight das an Tatorten Ausweise liegen gelassen werden, finde ich irgendwie komisch
    • Spooky 16.10.2018 21:16
      Highlight Highlight Ich auch.
    • Snowy 16.10.2018 21:45
      Highlight Highlight Ich auch.
      Vor allem, dass dies immer wieder bei Terrorattentaten geschieht... 9/11, Paris...
    • Scott 16.10.2018 22:55
      Highlight Highlight Die AfD muss diese Ausweise hingelegt haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 16.10.2018 19:30
    Highlight Highlight Warum weil so ein Typ überhaupt noch in Deutschland?
  • Chääschueche 16.10.2018 18:23
    Highlight Highlight Weiteres Futter für die Afd...
    • Wilhelm Dingo 16.10.2018 19:31
      Highlight Highlight Leider wahr. Die Linke und mittige Ignoranz züchtet die AfD Wähler richtiggehend heran. Ist in der Schweiz nicht anders.
    • In vino veritas 16.10.2018 20:46
      Highlight Highlight Darüber müssen sich die etablierten Parteien nicht wundern. Wenn wiederholt kriminelle Personen nicht ausgewiesen werden ist die Konsequenz nun mal die AfD. Schliesslich hat die syrische Regierungen in weiten Teilen des Landes Recht und Ordnung wieder hergestellt. Man wird aber auch weiterhin nicht handeln und sich anschliessend fragen, wie die AfD stärker als die SPD werden konnte.
    • Gravity 17.10.2018 07:03
      Highlight Highlight Unberechtigt?

Deutschland will jeden vierten Bootsmigranten aus Italien aufnehmen

Im Ringen um die Verteilung von Migranten auf europäische Staaten ist die deutsche Regierung bereit, jeden vierten in Italien ankommenden Bootsflüchtling aufzunehmen. Das sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) der «Süddeutschen Zeitung» vom Samstag.

«Ich habe immer gesagt, unsere Migrationspolitik ist auch human. Wir werden niemanden ertrinken lassen.» Die Gespräche liefen noch, wenn aber alles wie besprochen bleibe, «können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel