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epa06708118 German police wearing masks at the reception center for refugees in Ellwangen, Germany, 03 May 2018. On the night of April 30, the police arrested a 23-year-old resident from Togo for a deportation order at the state reception center. Some 50 residents attacked the police to force the release of the arrested man. Since early morning of 03 May, the police have been in large-scale deployment on the grounds to arrest several suspects involved in the 30 April attack on the security forces.  EPA/KOHLS/SDMG

Polizeibeamte bei einer Grossrazzia einer Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen. Bild: EPA/SDMG

Ellwangen – weshalb ganz Deutschland über die Vorfälle in einer Kleinstadt spricht

Über 150 aufgebrachte Flüchtlinge bringen eine Handvoll Polizisten dazu, eine geplante Abschiebung abzubrechen. Ein Fall, der ganz Deutschland seit Tagen in den Bann zieht.



Beschauliche 27'000 Einwohner zählt Ellwangen. Dennoch ist die baden-württembergische Kleinstadt an der Grenze zu Bayern in den vergangenen Tagen ins Zentrum der deutschen Politik gerückt.

Grund dafür ist die missglückte Abschiebung eines Togolesen aus einem Flüchtlingszentrum. Über 150 Mitbewohner sollen sich organisiert und die Polizisten in die Flucht getrieben haben. Gestern erhielt die Angelegenheit neue Brisanz, nachdem sich der Anwalt des Togolesen kritisch zur Vorgehensweise der Polizei geäussert hatte.

Doch von vorne.

Was ist passiert?

In der Nacht auf Montag den 30. April gegen 2.30 Uhr fahren zwei Streifenwagen vor der Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen vor. Knapp 500 Personen, vorwiegend aus Nigeria, Kamerun und Guinea wohnen in der sogenannten Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA).

Die Polizei ist mit einem klaren Auftrag gekommen. Sie muss einen Togolesen abholen, der abgeschoben werden soll. Zurück nach Italien, in jenes EU-Land, in dem er als erstes registriert wurde.

Der Togolese verhält sich ruhig, ihm werden Handschellen angelegt, er wird vors Polizeiauto geführt. Doch dann beginnen sich die Mitbewohner gegen die geplante Abschiebung zu wehren. Gemäss Zeugen versammeln sich 150 bis 200 Personen um das Dienstauto und bedrängen die Polizei. Sie erreichen, dass die Beamten die Schlüssel für die Handschellen zurückgeben und sich unverrichteter Dinge zurückziehen. 

Physische Gewalt gegen Personen wird seitens der Flüchtlinge nicht angewendet. An einem Polizeiauto entsteht zwar Schaden, doch dieser ist «nicht so immens», wie ein Sprecher der Polizei Aalen später sagt. Jedoch ist aus juristischer Sicht auch Nötigung eine Form der Gewalt.

«Wir haben eine Situation erlebt, wie wir sie noch nie erlebt haben», sagt Aalens Polizeipräsident Weber später zum Vorfall. Man habe «organisierte Strukturen» gesehen, die sich gezielt der Polizei widersetzt hätten. Die Bewohner hätten die Beamten von strategisch günstigen Positionen beobachtet und sich per Handy abgestimmt. Auch habe es Hinweise auf eine mögliche Bewaffnung gegeben.

Drei Tage später macht die Polizei Ernst: In der Nacht auf Donnerstag rücken Spezialeinheiten an. Hunderte Beamte sind beim Einsatz beteiligt. Sie kontrollieren 292 Bewohner, verhaften acht davon. Waffen findet die Polizei keine. Lediglich «Gegenstände des täglichen Lebens, die auch als Schlagwerkzeuge eingesetzt werden können», so ein Sprecher der Polizei Aalen. Der Verdacht auf «organisierte Strukturen» konnte bis heute nicht erhärtet werden.

Bei der Grossrazzia verletzen sich rund ein Dutzend Bewohner. Einige sollen aus dem Fenster gesprungen sein. Zunächst ist auch von drei verletzten Polizisten die Rede, später korrigiert der Polizeisprecher diese Angabe. Nur ein Beamter sei «verletzt» worden, was genau passiert sei, wolle er nicht bekannt geben. 

Der gesuchte Togolese wird gefunden und in Abschiebungshaft nach Pforzheim gebracht. Von dort erhebt er via Anwalt Vorwürfe an der Vorgehensweise der Beamten in der Nacht der Grossrazzia. Doch dazu später.

Die Reaktionen

Nach Bekanntwerden des Vorfalls in Ellwangen wird dieser sofort breit diskutiert. So beobachtet FDP-Chef Christian Lindner etwa einen «rechtsfreien Raum» in Ellwangen.

Grünen-Abgeordnete Irene Mihalic will hingegen nicht von einer Kapitulation des Rechtsstaates sprechen. Viel eher hätten die Polizisten besonnen reagiert, sich zunächst zurückgezogen und somit eine Eskalation verhindert. Somit sei ermöglicht worden, dass der Einsatz letzten Endes doch noch auf Basis der geltenden Gesetze hätte beendet werden können.

Grosse Aufmerksamkeit erhält ein Facebook-Post der AfD-Abgeordneten Alice Weidel. Der Rechtsstaat sei «mit den Füssen getreten» worden, so die Oppositionsführerin des Bundestages. Der Eintrag wird fast 13'000 Mal geshared und über 2000 Mal kommentiert. Zum Inhalt der Kommentare nur so viel: Kanzlerin Angela Merkel kommt nicht gut weg.

In Deutschland scheint es in der ersten Mai-Woche kaum ein anderes Thema zu geben. Doch was macht eigentlich der verhaftete Togolese?

Was sagt der Verhaftete?

Dieser sitzt seit vergangener Woche in Abschiebungshaft, wo er von seinem Anwalt Engin Sanli besucht wurde. Dieser sagte gestern gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass das Verhalten der Polizei bei der Festnahme unverhältnismässig gewesen sei.

«Viele Polizisten hätten ihn in seinem Zimmer überrascht und an Armen und Beinen festgehalten», so Sanli. «Draussen sollen sie ihn zu Boden gebracht und ihm einen Fuss auf den Nacken gestellt haben.» Das Vorgehen habe seinen Mandanten verstört, so der Anwalt. «Für ihn war das schrecklich, es ging nur um ihn. Dabei wollte er einfach nur nicht nach Italien

«Wir haben die Massnahmen getroffen, die wir treffen mussten», sagt dazu am Montag ein Sprecher der Polizei.

Der Inhaftierte sei über den massiven Widerstand der Bewohner selber überrascht gewesen. Er selber habe sich nicht gegen die Abschiebung gewehrt und sei bereits beim Polizeiauto gestanden, als sich die Menge lautstark bemerkbar gemacht habe. Dass sich der Verhaftete bei beiden Einsätzen selbst nicht zur Wehr setzte, hatte die Polizei bereits bei einer Pressekonferenz vergangenen Donnerstag bestätigt. 

Sein Mandant sei total erschüttert gewesen, als er erfahren habe, welche Dimension der Vorfall erhalten habe, so der Anwalt. Er selber habe Morddrohungen erhalten, sagt Sanli, sowohl per Mail als auch in den Kommentarspalten. «Da werden Sachen ausgesprochen, die man sich nicht vorstellen kann.»

Wie geht es weiter?

Das baden-württembergische Innenministerium möchte den Togolesen weiterhin nach Italien abschieben. Sanli wehrt sich jedoch dagegen. Wie der Rechtsstreit ausgehen wird, wird sich weisen. 

Zur Diskussion steht nach dem Vorfall in Ellwangen jedoch nicht nur das Schicksal des Togolesen, sondern die deutsche Asylpolitik im Allgemeinen. Momentan drückt der neue Innenminister Horst Seehofer aufs Gas und will sogenannte «Ankerzentren» für Asylbewerber errichten.

German Interior Minister Horst Seehofer arrives for a press conference where he presents the 2017 German crime statistic in Berlin Tuesday, May 8, 2018. (Kay Nietfeld/dpa via AP)

Horst Seehofer: Der deutsche Innenminister möchte Unterkünfte für 1000 – 1500 Flüchtlinge einrichten. Bild: AP/dpa

In den geplanten Unterkünften soll es Platz für 1000 – 1500 Personen geben. Die Asylverfahren sollen schnell abgewickelt, die Bewohner höchstens 18 Monate hingehalten werden. Der CSU-Politiker hat eine effektivere Abschiebung von Asylbewerbern versprochen.

Doch gegen die geplanten Ankerzentren regt sich Widerstand, der durch die Vorfälle in Ellwangen nochmals lauter geworden ist. Politiker von FDP, Grünen und Linken fordern den Innenminister dazu auf, die Pläne nochmals zu überdenken, oder gleich ganz aufzugeben. Ellwangen habe gezeigt, wie schwierig es sei, Flüchtlinge in grossen Sammelunterkünften unterzubringen. Bei 1000 bis 1500 Menschen in einem Flüchtlingszentrum seien Konflikte fast vorprogrammiert.

Seehofer macht bisher jedoch keine Anstalten, vom eingeschlagenen Kurs abzuweichen. Er nannte die Vorfälle «einen Schlag ins Gesicht der rechtstreuen Bevölkerung», die mit aller «Härte und Konsequenz» verfolgt werden müssten. 

Gut möglich, dass Ellwangen die deutsche Politik noch eine Weile beschäftigen wird.

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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Husar 09.05.2018 08:09
    Highlight Highlight Die an besagtem abend randalierenden Asylanten hätte man unmittelbar in Einzelhaft setzen müssen, ihren Asylantrag tags darauf ablehenen und ihre Zwangsausschaffung unverzüglich einleiten.
    • Enzasa 09.05.2018 15:58
      Highlight Highlight Wie wäre es so:
      Mit einem letzten Funken Hoffnung bildeten die verzweifelten Männer eine Menschenkette um ihren Kameraden einen Freundchaftsdienst zu erweisen


    • Husar 10.05.2018 15:24
      Highlight Highlight @Enzasa:
      Ich sehe, Du weisst ganz genau, wie man Fake-News fabriziert.
    • Enzasa 11.05.2018 00:07
      Highlight Highlight Lieber Husar

      Ich habe mit Asylbewerbern persönlich gesprochen und war auch schon auf dem BamF bei Anhörungen dabei, berufsbedingt.

      Bevor ich hier einen Kommentar tätige, prüfe ich ob er der Gesetzeslage entspricht oder meine Quellen vertrauenswürdig sind.

      Die Menschen bezeichnen als Fake News, dass, was ihrer Überzeugung widerspricht und nicht die Lüge.

      Das ist gerade bei diesem Thema deutlich zu sehen. Arme Welt in der Angst und Vorurteile regieren.



  • Adumdum 08.05.2018 23:14
    Highlight Highlight In erster Linie sind das auch erstmal Menschen - und ein wenig Sich-reinversetzen in die Situation der Flüchtlinge würde sicher auch mal helfen. Heisst nicht dass alle kleinen müssen/können/sollen, aber wenn ich immer „Wirtschaftsflüchtlinge“ höre könnte ich kotzen (sorry) - sein Leben in einem überfüllten Flüchtlingsboot riskieren oder über tausende Kilometer durch unbekannte und gefährliche Länder sein Leben Schleppern anzuvertrauen macht man ja auch nicht wegen dem Wunsch nach dem Zweitwagen...

    Aber in Deutschland ist jeder immer erstmal nur eine Nummer und Ordnung ist Ordnung. Hilfe.
    • Enzasa 09.05.2018 19:46
      Highlight Highlight Aktuell hast du 27 Blitze.
      Du brauchst nur das Wort Wirtschaftsflüchtlinge in Zweifel zu ziehen und es hagelt Blitze.

      Aktuell in D: sinkende Kriminalitätsraten, Erhöhung von Hartz IV, sinkende Arbeitslosenquote, das niedrigste Asylbewerber Geld was jemals gezahlt wurde und so wenig Nachwuchs, dass das gesamte Rentensystem kollabiert, sollten die Zahlen der AN nicht ansteigen.

      Trotzdem hören die Wutbürger nicht auf zu schreien
  • neutrino 08.05.2018 21:40
    Highlight Highlight In Sachen Flüchtlingspolitik bin ich restriktiv - trotzdem nerven mich hier diese Kommentierer, von wegen echte Flüchtlinge würde man aufnehmen, etc.

    Würde man 1 Mio junge Nigerianer aufnehmen, die zB. wegen Boko Haram direkt an Folter&Tod bedroht sind - wenn das so wäre? Nein, würde man nicht - aus, fertig, seid ehrlich.
    • 262d 08.05.2018 22:46
      Highlight Highlight @Neutrino
      Ich schätze deine Ehrlichkeit - aber: Die Grenze an dem, was sowohl die Schweiz als insbesondere auch Europa tun kann, ist noch bei weitem nicht erreicht.

      Die Menge an Geflüchteten, die zur Zeit überall in Europa sind, konnten wir OHNE DEN GERINGSTEN VERLUST AN LEBENSQUALITÄT (und kommt mir jetzt nicht Köln, ihr wohnt nicht mal dort) aufnehmen.

      Also, liebe Menschen, die Ihr an euren Bildschirmen sitzt, die mit seltenen Erden gespickt sind, aus Afrikanischen Minen, verkauft von Schweizer Rohstoffhändlern: es ist an der Zeit, Probleme zu lösen. Denn wir sind ein Teil davon.
    • Enzasa 09.05.2018 19:47
      Highlight Highlight Das will niemand hören
  • Platon 08.05.2018 21:35
    Highlight Highlight Der Rechtsstaat kann von einzelnen Individuen nicht getreten werden Frau Weidel. Das rechtsstaatliche Prinzip gilt für Staaten. PolitikerInnen wie sie treten den Rechtsstaat mit Füssen! Hören sie auf unsere Errungenschaften mit ihrem populistischen Phrasen schlecht zu reden und vom Thema abzulenken!
  • neutrino 08.05.2018 21:24
    Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung, wir können die Jungs nicht alle aufnehmen, und echte Flüchtlinge, an Leib und Leben bedroht, sind es auch nicht.

    Aber so ehrlich muss man sein: ich verstehe das, dass man aus irgendeinem afrikanischen failed State flüchtet, auch wenn dort nicht direkt der Tod droht. Zudem: Boko Haram ist wirklich eine Terrorgruppe - aber das interessiert ja auch eigentlich niemand (mich inklusive).

    Wir sollen die nicht alle aufnehmen, aber blöd dran sind sie trotzdem.
    • Adumdum 09.05.2018 03:39
      Highlight Highlight Endlich mal eine etwas nuancierte Sichtweise!

      Nur weil man nicht alle aufnehmen kann muss man ja nicht gleich alle als Simulanten und Schmarotzer beschimpfen
    • Enzasa 09.05.2018 19:49
      Highlight Highlight Woher weißt du denn, dass sie n i c h t an Leib und Seele bedroht sind.

      Weil wir es uns nicht vorstellen können, darum gibt es das nicht?
  • sikki_nix 08.05.2018 20:39
    Highlight Highlight Nennt sich ziviler ungehorsam. Find ich gut!
    • Husar 08.05.2018 23:21
      Highlight Highlight Nein, das war nicht ziviler Ungehorsam.
      Das war Widerstand gegen die Staatsgewalt, Landesfriedensbruch, Drohung, Nötigung und Sachbeschädigung.
  • iNo 08.05.2018 20:24
    Highlight Highlight Beschauliche 27.000 Einwohner zählt die Kleinstadt.

    Extrem beschaulich und extrem klein...
    Die Schweiz hat gerade mal 25 Städte mit mehr als 27.000 Einwohnern.

    Klar handelt es sich um Deutschland, aber beschaulich ist das für CH Verhältnisse nicht wirklich...
    • EvilBetty 08.05.2018 23:13
      Highlight Highlight Und?
  • Domino 08.05.2018 20:08
    Highlight Highlight Das Asylsystem wirkt wie ein Filter: Die echten, anständigen und gesetzestreuen Flüchtlinge gehen nach dem Krieg nach Hause und werden ohne Probleme wegreisen.
    Die Problemfälle, Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminellen werden hier behalten, da sie sich gegen eine Ausweisung wehren.
    • 262d 08.05.2018 22:12
      Highlight Highlight @Domino du bist dir schon bewusst, dass ein Asylsuchender hier nicht arbeiten DARF, also schlicht weg keine Chance hat, seine Situation wirtschaftlich irgendwie auszunutzen?! Wie genau stellst du dir jetzt vor, dass so ein böser Wirtschaftsflüchtling und hier ausnutzt? In dem er sich 4.50 Nothilfe pro Tag aneignet und damit reich wird?
    • Fabio74 08.05.2018 22:28
      Highlight Highlight Blödsinn Wir leben in einem Rechtsstaat und diesem Rechtsstaat haben ALLE ihre Rechte. Auch Asylbewerber haben Recht auf Anhörung und auf eine anständiges Verfahren.

    • _kokolorix 08.05.2018 22:39
      Highlight Highlight Im ernst jetzt. Welche Gesetzte hat ein Flüchtling den einzuhalten?
      Jeder der sich wehrt ist ein Problemfall?
      Ist den Syrien oder Erithrea nicht ein viel grösserer Problemfall? Oder die Tatsache, dass hierzulande 2% der Bevölkerung 85% des Vermögens besitzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 08.05.2018 19:35
    Highlight Highlight Jup. Bei uns heissen Sie diese „Ankerzentern“ Bundesasylzentren. Wird bald eines im Kreis 5 stehen. (Trotz dem Widerstand der SVP. Wie immer am verhindern, wenns um Lösungen geht...)

    Die Idee stammt ursprünglich aus Holland.

    Asylverfahren konzentriert und kurz an einem Ort durchführen und abschliessen
    • 262d 08.05.2018 22:16
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Dass es pervers ist, dass ALLE Asylsuchenden ein schnelleres (und damit systembedingt ungerechteres) Asylverfahren an einem noch mehr von der Aussenwelt abgeschotteten Ort kriegen, weil hier alle so fest Angst vor EINIGEN Geflüchteten haben, die VIELLEICHT nicht einen der offiziell anerkannten Gründe haben, weshalb sie hier sein wollen - dass fällt schon fast niemandem mehr auf.
    • w'ever 08.05.2018 22:19
      Highlight Highlight ein ankerzentrum im kreis 5 (oder wo auch immer), ist auch keine lösung.
      und ausserdem hab ich von keinen der parteien, egal ob svp, sp, cvp, grüne oder was auch immer, eine gute lösung gehört.
    • _kokolorix 08.05.2018 22:44
      Highlight Highlight Trotzdem ist es keine gute Idee 1000 verzweifelte Menschen zusammen einzusperren. Gewaltsame Aufstände sind da vorprogrammiert.
      Diese Art das zu handhaben entspringt der realitätsfremden Vorstellung, dass sich Menschen wie Dinge durch Massenabfertigung rationalisieren lassen und das Gamze dann billiger und einfacher wird...
    Weitere Antworten anzeigen
  • PrivatePyle 08.05.2018 19:31
    Highlight Highlight Seehofer ist immer sehr gut darin sich zu empören, wenn solche Dinge geschehen, unterschlägt dabei aber dass auch er und seine CSU ständig in der Regierung waren und somit Mitschuld an der gesamten Misere haben. Was Deutschland dringend helfen würde, wäre ein adäquates Einwanderungsgesetz, welches klar nach Wirtschaftsmigration, politischem Asyl und Kriegsflüchtlingen unterscheidet. Aber genau die Christdemokraten wehren sich mit Händen und Füssen dagegen. Auch der Islam soll ja anscheinend nicht zu Deutschland gehören, trotzdem finanziert seine Regierung Ditib mit Millionen. Wie verlogen!
    • Enzasa 09.05.2018 20:18
      Highlight Highlight Deutschland unterscheidet ganz klar wer Asyl bekommt und wer einen Abschiebestopp erhält.
      Abschiebestopp bedeutet nicht ausreichend beweisbar das, das Leben in Gefahr ist. Afghanistan z.b ist „sicher“ weil dort deutsche Soldaten stationiert sind. Andrerseits gibt es kaum Rückkehrer die überleben, also gibt man ein Abschiebestopp, man hält die Menschen in Abhängigkeit und gleichzeitig jammert man öffentlich und populistisch über die niedrigen Abschiebequoten um Wähler zu generieren.


  • SpoonerStreet 08.05.2018 18:30
    Highlight Highlight "Dieser (der festzunehmende Flüchtling) tauchte schliesslich unter und ist unauffindbar"
    Das schreibt Alice Weidel in ihrem Facebook-post.
    Stimmt doch überhaupt nicht! Er wurde später wieder verhaftet. In dem Fall war er bestimmt nicht unauffindbar. Diese ewigen Lügen für Stimmungsmacherei habe ich wirklich satt.
    • _kokolorix 08.05.2018 22:48
      Highlight Highlight Er tauchte nicht unter, die Polizei rückte unverrichteter Dinge wieder ab. Wäre er untergetaucht hätten sie in kaum am nächsten Tag gleichen Ort festnehmen können. Unter abtauchen versteh ich etwas Anderes. Aber was will man erwarten von einem Fan der Milliardärspartei...
    • Adumdum 09.05.2018 03:46
      Highlight Highlight Der Mann hat sich an beiden Tagen nicht gewehrt
  • Nevermind 08.05.2018 18:26
    Highlight Highlight Vieleicht sollten die Beamten das nächste mal um 8:30 Uhr Vorfahren und den Abschiebekandidaten höflich bitten mitzukommen. Vieleicht noch fragen, ob er schon gefrühstückt hat. Einfach so behandeln wie man Menschen behandelt, falls man ein Mindestmass an Anstand behalten will.

    Um 2:30 Uhr Nachts? Meine Fresse! Handschellen vor 499 anderen Flüchtlingen oder Gesinnungsgenossen, welche alle gerade durch den Lärm aus dem Tiefschlaf gerissen wurden?
    Welcher Vorgesetzte Spassvogel kommt wann auf die Idee, dass so etwas funktioniert? Beim Betriebsfest nach dem 7. Korn? Während der Lobotomie?
    • Pafeld 08.05.2018 19:43
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht. Man sitzt da also monatelang eingepfercht mit ein paar hundert Mithäftlingen und wird in einer plötzlichen Nacht-und-Nebel-Aktion mit Zwangsvollzugsmethoden aus dem Bett gezerrt und weggeschafft. Hier geht es nicht um eine verhinderte Abschiebung. Hier wurde systematisch gegen eine kafkaesken Lagerterrormentalität mobil gemacht. Und in meinen Augen völlig zurecht. Diese Polizeistaatmentalität ist einem westlichen Rechtsstaat schlicht unwürdig.
    • 262d 08.05.2018 19:49
      Highlight Highlight @Nevermind
      Ja, und von da aus könnte man noch einen Schritt weiter denken. 5.- Nothilfe? Arbeitsverbot? Bunkerunterkunft? Kein Kontakt zur Bevölkerung? Wem kommt so was in den Sinn?

      Staaten zu sicheren Staaten erklären, in denen zurückgeführte Menschen nachweislich verschwinden? Menschen in die Illegalität drängen, weil es moralisch (und rechtlich) einfacher ist, einen Drogendealer abzuschieben. Wer tut so was?

      ... tja. Und welche Politiker hast Du, lieber Leser, zuletzt gewählt? Voila.
    • äti 08.05.2018 20:05
      Highlight Highlight ... beim Lesen deines Kommentars vermutlich.
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  • PrivatePyle 08.05.2018 18:23
    Highlight Highlight Was soll denn überhaupt eine Abschiebung nach Italien bringen?
    Der junge Mann wird schneller zurück in Deutschland sein als du Togo sagen kannst.
    • 262d 08.05.2018 19:36
      Highlight Highlight Nennt sich Dublin-Abkommen: Das Land, in das ein Flüchtling zuerst einreist, ist verantwortlich für das Asylverfahren. Auf dem Papier soll es sicherstellen, dass jeder Flüchtling auch ein Asylverfahren kriegt, in Realität ist es ein praktisches Mittel der Nicht-EU-Aussenstatten, um Migrationspobleme - im wahrsten Sinne des Wortes - abzuschieben.
    • Fabio74 08.05.2018 20:11
      Highlight Highlight was es bringt? Geltendes Recht durchsetzen. Punkt
    • PrivatePyle 08.05.2018 20:55
      Highlight Highlight Anscheinend wurde er ja bereits registriert in Italien. Trotzdem ist er ausgereist. Bedeutet: Italien hat auch kein Interesse daran, ihn im Land zu behalten und er wird so schnell wie möglich wieder ausreisen. Dublin funktioniert schlichtweg nicht, sonst wären ja praktisch keine Flüchtlinge in Deutschland oder der Schweiz, oder? Seit nicht so naiv....
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  • Gzuz187ers 08.05.2018 18:11
    Highlight Highlight Natürlich ist das Verhalten der Flüchtlinge nicht in Ordnung, allerdings haben die vermutlicherweise nicht mehr viel zu verlieren und da probiert man sich halt so gut zu helfen wie es geht. Nochmal, die Aktion war sicher nicht okay, allerdings sollte man auch hinterfragen was Leute dazubringt so etwas zu tun.
    • Enzasa 08.05.2018 19:36
      Highlight Highlight Stimmt
    • Enzasa 09.05.2018 21:25
      Highlight Highlight Doppelt soviele Blitze als 💔
      meine Mutter war ein Kind im 2 Weltkrieg. Sie hat gestohlen, ist weggelaufen und hat gelogen. Sie wollte überleben!
      Trotzdem hat sie mir beigebracht alle diese Dinge nicht zu tun.
      Es besteht ein verdammt 😡 großer Unterschied zwischen Sessel und sich fragen rot oder Weißwein? Oder alles (auch wenn alles ein Mensch ist, den ich nur kurz kennne) zu verlieren ebenso wie das Leben.
  • 262d 08.05.2018 18:06
    Highlight Highlight Bei der ganzen Diskussion, die hier jetzt gleich entbrennen wird, wird mal wieder etwas vergessen werden: dass es sich bei Flüchtlingen um Menschen handelt. Um Menschen, die garantiert lieber bei ihren Freunden und ihrer Familie in ihrem Land wären, als an einem Ort, wo sie weder Sprache noch Sitten kennen und mit systematischer Ausgrenzung und Anfeindung konfrontiert sind. Und um Menschen, die verzweifelt sind, und die - als offensichtliche Verlierer eines globalen Kapitalismus - unsere Solidarität verdient haben.

    Diese Menschen wehren sich gegen Abschiebung? Gut. Wehren wir uns mit ihnen!
    • Enzasa 08.05.2018 19:39
      Highlight Highlight 262d leider wirst du mit deinem Post überwiegend Blitze ernten.

      Wer dir zustimmt, akzeptiert dass es Fluchtgründe gibt.
      Viele Menschen wollen aber an ihrer Wirtschaftsflüchtlings Vision festhalten, dass ist einfach und bequem
    • PrivatePyle 08.05.2018 19:58
      Highlight Highlight Schau mal.
      Alleine der Staat Nigeria wird in ein paar Jahren mehr Einwohner haben als die gesamte EU. Die von dir geforderte Aufnahmesolidarität für ALLE ist schlichtweg weltfremd! Die Milliarden, die Europa hier für Wirtschaftsflüchtlinge ausgibt, wäre in Afrika viel besser investiertes Geld. zB in die Industrialisierung der dortigen Landwirtschaft. Oder Zollabbau für afrik. Exportgüter. Was Europa heute betreibt ist reine Symptombekämpfungs-Politik und führt letzten Endes zur Spaltung der europ. Gesellschaft.
    • Gegu 08.05.2018 20:21
      Highlight Highlight toller komentar bin ganz auf deiner linie, kein wunder hagelts blitze...
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  • Snowy 08.05.2018 17:49
    Highlight Highlight Junge Männer aus Kamerun, Guinea, Togo und Nigeria, welche sich die bis 10K teure Reise leisten können - also Leute, welche aus wirtschaftlichen Gründen migrieren, sind genau der Grund, warum der Rückhalt der Bevölkerung schwindet.

    Die Menschen hätten kein Problem Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konventionen aufzunehmen.
    • Enzasa 08.05.2018 19:40
      Highlight Highlight Gerade diese Menschen haben ein Anrecht auf Asyl im Sinne der Genfer Konventionen!
    • Fabio74 08.05.2018 20:12
      Highlight Highlight Nun solange das wirtschaftliche Gefälle ist wie es ist, solange in diesen Staaten Perspektivlosgikeit herrscht, solange in diesen Staaten nichts ändert, solange werden Menschen sich auf den Weg woanders hinmachen, wie es die Menschen seit Anbeginn der Zeit machen.
      Deinen letzten Satz glaube ich nicht, die REchtsradikalen behaupten ja es gäbe keine echten Kriegsflüchtlinge
    • Hr. Döpfel 08.05.2018 20:19
      Highlight Highlight Du vergisst wohl, dass Wirtschaftsflüchtlinge nicht einfach 10k zur Verfügung haben. Da gibt oft ein ganzes Dorf seinen letzten Dollar an einen, der es nach Europa schaffen soll, um hier zu arbeiten und das erhaltene Geld mit ordentlich Zins zurückzahlen soll.
      Die jenigen/wenigen, die die Reise nach Europa schaffen/überleben, sind dann von den langen Verfahren total zermürbt, können aber nicht ohne Geld, weil Gesichtsverlust, in die Heimat zurück. Deshalb hausen sie lieber teilw. jahrelang in dreckigen/schimmligen Unterkünften (bspw. Holderbank), als zurückzugehen.
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  • Roboter 08.05.2018 17:41
    Highlight Highlight Was in dem Artikel nicht steht ist der massive Einsatz der Springerpresse welche tagelang kaum etwas anderes zu berichten hatte.
  • Karl33 08.05.2018 17:39
    Highlight Highlight "Physische Gewalt gegen Personen wird seitens der Flüchtlinge nicht angewendet."
    Spätestens ab dieser Aussage kann man sich die Lektüre sparen. Wer die Zusammenrottung von solchen Massen und Einschüchterung und Bedrohung von Polizisten als harmlos abtun will, outet sich definitiv als naiver Gutmensch.

    In der Sylvesternacht in Köln wurde übrigens durch die vielen ausländischen Migranten auch keine physische Gewalt angewendet...
    • corsin.manser 08.05.2018 17:55
      Highlight Highlight Ich habe das nicht als harmlos abgetan. Gar nicht. Nur erzählt, was passiert ist.
    • 262d 08.05.2018 17:58
      Highlight Highlight @Karl33
      Wenn die Gewaltfrage eröffnet wird, dann aber bitte ehrlich. Die Gewalt fängt in dem Moment an, wo die Grenze für bestimmte Menschen geöffnet und für andere geschlossen wird. Sie geht in dem Moment weiter, wo Menschen wegen ihrem Asylstatus aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Sie ist offensichtlich, wenn Flüchtlinge mit Handschellen und Säcken über dem Kopf in sogenannt sichere Drittstaaten überführt werden und endet, wenn von diesen dann komischerweise drei Jahre später keine Spuren mehr zu finden sind.

      Man kann die Gewaltdiskussion eröffnen. Aber dann bitte differenziert.
    • reaper54 08.05.2018 18:11
      Highlight Highlight @corsin.manser natürlich haben Sie nur erzählt was passiert ist, aber wenn 2 Polizeipatroullien die Handschellenschlüssel hergeben und flüchten müssen ist die Aussage eine Verharmlosung.
      Oder würden Sie den Satz auch bei den GC Chaoten des Extrazuges verwenden? Da wurde ja auch niemand Physisch verletzt...
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  • MaxHeiri 08.05.2018 17:24
    Highlight Highlight Knapp 500 Personen, vorwiegend aus Nigeria, Kamerun und Guinea wohnen in der sogenannten Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA).
    Ich glaube die Mehrheit der Deutschen versteht unter Kriegsflüchtlingen etwas anderes aus Leuten aus Westafrika, die grösstenteils sich als Flüchtlinge ausgeben, obwohl vermutlich wirtschaftliche Gründe vorherrschen. Will Deutschland seine Asylpolitik retten, müsste hier rascher rückgeschafft werden.
    • vescovo 08.05.2018 17:36
      Highlight Highlight Schon mal was von Boko Haram und deren Gräueltaten gehört?
      Wenn solche Leute auch nur in einem Umkreis von 200km von meinem Heimatort wüten würden, dann würde ich auch schleunigst das Weite suchen.
    • 262d 08.05.2018 17:54
      Highlight Highlight Können wir bitte mal aufhören, dieses Unwort "Wirtschaftsflüchtlinge" zu gebrauchen? Die Ignoranz, die hinter dieser Bezeichnung steckt, ist einer modernen Gesellschaft schlicht unwürdig - und aus der Feder eines westlichen Bürgers sogar richtiggehend zynisch.

      Als ob die Unmöglichkeit, ein Menschenwürdiges leben zu führen, nicht ein Fluchtgrund wäre. Als ob die Aussicht, in einem rassistischen Kleindorf Drecksarbeit zu leisten, tatsächlich so unglaublich verlockend wäre. Und als ob wir es tatsächlich nötig hätten, so viel Angst um unser Gärtchen zu haben.

      Werdet. Wieder. Menschen. Echt.
    • Snowy 08.05.2018 18:03
      Highlight Highlight Der kleinste Teil dieser Männer (v.a. diejenigen aus Togo oder Senegal) dürften wegen Terror geflohen sein.
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  • Normi 08.05.2018 17:12
    Highlight Highlight Man stelle sich vor wie diese Situation in amiland abgelaufenen wäre...
    • dechloisu 08.05.2018 17:29
      Highlight Highlight *bum**bum**puff*puff*
    • Joe Smith 08.05.2018 17:48
      Highlight Highlight Warum sollte ich mir das vorstellen?
    • 262d 08.05.2018 17:59
      Highlight Highlight @Normi
      Und was willst du damit sagen? Dass die Flüchtlinge in Deutschland Gück haben, dass sie bloss eingesperrt und wider ihren Willen irgendwo hin gebracht werden, wo sie nicht hin wollen, und nicht erschossen werden?
  • Zaungast 08.05.2018 17:12
    Highlight Highlight Vielleicht sollten sie mal den Bürgermeister von Mechelen fragen, wie man mit Menschen umgeht. Gilt übrigens immer für beide Seiten.

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