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«Recht auf Leben und Selbstbestimmung» zu diesem Thema diskutierte Anne Will mit fünf Gästen.  bild: screenshot/ard

So zerlegt eine Journalistin einen 26-jährigen CDU-Politiker zum Thema Abtreibung



In Deutschland ist es Ärzten verboten für Schwangerschaftsabbrüche zu werben. Die Grosse Koalition aus CDU, CSU und SPD hat sich Ende Januar für einen Kompromiss und eine Lockerung des Paragrafen 219a ausgesprochen. Künftig sollen Ärzte über Abtreibungen informieren dürfen. Die Änderung soll es vor allem Frauen erleichtern, Ärzte zu finden, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen.  

Dass Abtreibungen in Deutschland aber immer noch sehr umstritten sind, zeigte die jüngste Ausgabe der ARD-Talkshow «Anne Will». Die gleichnamige TV-Journalistin diskutierte in illustrer Runde den gelockerten Paragrafen. Geladen waren vier Frauen und ein Mann – darunter die Journalistin und Edition-F-Chefredaktorin Teresa Bücker und der CDU-Bundestagabgeordnete Philipp Amthor.  

Der erst 26-jährige Politiker gilt als Nachwuchshoffnung der CDU. In der TV-Debatte ging Amthor aber gehörig unter. Allen voran gegen Teresa Bücker. 

Auch Männer hätten einen Anteil an der Schwangerschaft, sagte Amthor zu Beginn der Sendung. Er stehe hinter dem Kompromiss, den die Grosse Koalition gefunden habe. «Das ist ein Konsens, auf dem wir bleiben müssen. Und ich bin weit davon entfernt, Frauen da irgendwelche Belehrungen zu geben», so der Jungpolitiker. 

Journalistin Bücker konterte darauf unter grossem Applaus aus dem Publikum: «Wir behandeln Frauen immer noch wie unmündige Bürger, die diese Entscheidung nicht alleine treffen können.» 

Amthor versucht sich zu wehren. Doch Bücker lässt sich nicht unterbrechen. «Wenn Sie schwanger wären», meint sie Richtung Amthor gewandt, «dann würde ich Ihnen zutrauen, diese Entscheidung ganz alleine zu treffen.»

«Ich kann sie [die Gebärmutter] ja jetzt nicht rausnehmen und Herrn Amthor rüberreichen»

Teresa Bücker

Frauen würden in Sachen Abtreibung nicht selbstbestimmt handeln können und «die Gebärmutter wird ein Stück weit wie ein Gefäss behandelt», so die Journalistin weiter. Unter tosendem Applaus versetzt sie Amthor den Gnadenstoss: «Ich kann sie [die Gebärmutter] ja jetzt nicht rausnehmen und Herrn Amthor rüberreichen.»

Amthor antwortet kleinlaut: «Das möchte ich auch nicht. Und was ist mit dem Kind dadrin?» 

Bückers Antwort kommt postwendend: «Das Kind ist mit mir eine Einheit, oder auch die Schwangerschaft. Und ich gehe soweit, dass ich sage, jede Frau kann es zu jedem Zeitpunkt selbst entscheiden. Und die Schwangeren sind der beste Schutz für dieses Kind.» (ohe)

Argentinien will die Abtreibung nicht legalisieren

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 05.02.2019 20:55
    Highlight Highlight Ich frage mich ob den Kommentaren hier echt, wie viele die Sendung überhaupt geschaut haben. Was der Herr rauslässt, ist anmassend und was viele hier schreiben, nicht minder.
  • spaccatutto 05.02.2019 12:46
    Highlight Highlight Sorry Watson aber das ist echt zu viel des Guten.
    Viel zu einseitig, das hat nichts mit Journalismus zu tun, das ist ist Meinungsmache.

    Und das sagt jemand, der üperhaupt nicht Amthors Meinungs ist.
  • Nuscheltier 05.02.2019 11:34
    Highlight Highlight Bitte? Männer haben keinen Anteil daran? Können Frauen Kinder alleine Machen? Schlussendlich ist der Artikel sehr stark von der Meinung des Autors geprägt und alles andere als ausgeglichen.
    Ich finde totzdem man sollte schwangere Frauen nicht bevormunden und ich finde die schweizerische Fristenregelung ganz gut.
    Ich wundere mich hier vor allem über die Berichterstattung.
  • Passion 05.02.2019 10:41
    Highlight Highlight Ich würde mit meinem Partner immer darüber reden und zusammen eine Lösung finden. Aber was viele vergessen, eine Abtreibung kann auch schwerwiegende psychische Probleme mit sich bringen. Es gibt Fälle, bei denen die Frau schon im frühen Stadion eine sehr starke Verbindung zum ungeborenen entwickelt.
    Aber dieses Thema ist viel zu komplex, ich denke das muss jeder für sich (MIT PARTNER) entscheiden. Wichtig ist, dass die Anlaufstellen beraten können und alle Konsequenzen aufzeigen können und dürfen!
  • seventhinkingsteps 05.02.2019 09:03
    Highlight Highlight "Dass Abtreibungen in Deutschland aber immer noch sehr umstritten sind"

    So ein Mist, die Debatte wird einfach künstlich neu aufgerollt von einer neuen Generation christlich-konservativen Politiker, die sich an der US-Politik orientieren. Genau gleich in der Klima- und Drogenpolitik.
  • lilie 05.02.2019 08:41
    Highlight Highlight Sehr einseitig.

    Selbstverständlich sollte jede Frau selber über ihren Körper verfügen dürfen.

    Das beinhaltet aber auch, dass eine Abtreibung ein massiver Eingriff ist, der dem Körper einiges zumutet. Das ist kein Sonntagsspaziergang, weder physisch noch psychisch.

    In diesem Punkt ist die Frau auf fachärztliche Beratung angewiesen, um überhaupt in der Lage zu sein, eine gut überlegte Entscheidung zu treffen.
  • who cares? 05.02.2019 08:18
    Highlight Highlight Erschreckend wie in den Kommentaren das Bild vom armen hilflosen Mann und der hinterhältigen Frau gezeichnet wird, die sich tatsächlich erlaubt das gemeinsame Kind auszutragen und nicht abzutreiben. Wenn das Kind mal da ist, wie auch immer das passiert, geht es nicht mehr um Mann gegen Frau sondern um das Kindeswohl. Das Kind hat rechtliche Ansprüche gegenüber der Mutter UND dem Vater, unabhängig davon ob sie es wollten oder nicht wollten. KEINER von beiden kann sich da aus der Verantwortung stehlen. "Ja aber ich häts abgetrieben" gilt nicht.
    • Chrigi-B 05.02.2019 12:54
      Highlight Highlight Ja es braucht aber 2 Personen um ein Kind zu zeugen. Die Argumentation ist folgendermassen: Die Frau kann selber entscheiden ob sie abtreiben will, ohne meine Zustimmung. Entscheidet sie sich für das Kind, aber ich will kein Kind, ist es mehr als fair, dass der Vater seine Rechte u. Pflichten abtreten kann. Oder die Frau kann nur noch mit Zustimmung des Erzeugers abtreiben. Sehr simpel.
    • who cares? 05.02.2019 14:52
      Highlight Highlight Und was ist mit den Rechten des geborenen Kindes? Wird es sozusagen als Erbsünde von der Mutter übertragen allen Rechte gegenüber dem Vater entzogen? Ich finde nicht fair, dass man sich einfach so vom eigenen Kind lossagen kann. Schliesslich kann es nichts für den Zwist der Eltern. Wenn das Kind da ist, geht es nicht mehr um Vater vs. Mutter sondern um das Kindeswohl.
      Zustimmung des Erzeugers für die Abtreibung? Bitti bätti machen, damit ich nicht ein Kind austragen muss? Mein Körper, meine Entscheidung.
    • Mutzli 05.02.2019 15:13
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      Lesen Sie doch noch mal @who cares? Post. Es geht eben nicht um einen Konflikt zwischen Mann & Frau, wenns um die elterlichen Pflichten geht. Sobald das Kind auf der Welt ist, sind die Eltern ihm gegenüber verpflichtet.
      Das kann ja nix für etwaige Streitigkeiten zwischen seinen Erzeugern.

      Wenn Sie so sehr besorgt sind, unwillentlich Vater zu werden, gibts immer noch die Vasektomie.

      ...aber da Sie ja ernsthaft argumentieren, Frauen sollen ohne Zustimmung des Vaters nicht abtreiben dürfen, haben Sies wohl sowieso nicht so mit Autonomie & Fairness.
  • Jerry Cad 05.02.2019 00:13
    Highlight Highlight Sehr einseitiger Artikel.

    Es wird praktisch nur geschrieben, was Frau Bücker sagte, die Aussagen und Argumente von Herr Amthor wurden meistens nichtmal niedergeschrieben, und was sonst drumherum lief wurde nicht mal erwähnt.

    Wenn man schon über eine Diskussionssendungschreibt, sollte man zumindest alle Seiten miteinbeziehen und nicht nur die Aussagen einer Seite mal bisschen hypen...
  • Lucas29 04.02.2019 23:17
    Highlight Highlight Ah, aber wenn wieder mal ein rechter Politiker das linke Geschwafel auseinander nimmt, dann ist dies nicht der Rede wert, denn dies Geschieht weitaus öfters, als dass die Linken mal recht hätten.
  • Torro707 04.02.2019 22:37
    Highlight Highlight Also "zerlegt" ist jetzt schon bitzeli tendenziös. Auch wenn ich Frau Bückers Haltung teile. Am auffallendsten ist aber, dass man anscheinend als Politiker grundsätzlich nie eine Frage mit "ja" beantworten darf.
  • Bynaus @final-frontier.ch 04.02.2019 21:44
    Highlight Highlight Das ist eine schwierige moralische Frage, und aus meiner Sicht gibt es keine klare, einfache Antwort. Ja, so lange das Kind nicht ausserhalb der Gebärmutter überlebensfahig ist, ist es "Teil des Körpers der Frau". Diese Formulierung bildet einen grossen Teil des Problems ab, aber auch nicht ganz alles. Wann genau kippt es um? Wann wird aus einem Teil des mütterlichen Körpers ein eigenständiger Mensch mit eigenen Rechten? Mit dem ersten Moment, in dem es auch ohne Gebärmutter überleben könnte? (also technologieabhängig?) Mit dem ersten Atemzug? Tun wir doch nicht so, als ob es einfach wäre!
  • Walser 04.02.2019 20:47
    Highlight Highlight Zum Thema empfehle ich diesen kurzen Artikel in der „az“ zu lesen.... Hätte ich nicht gedacht.

    https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/jede-zweite-frau-die-in-der-schweiz-abtreibt-hat-schon-kinder-127545456
    • Kарамель 05.02.2019 09:58
      Highlight Highlight Ja, ein aufschlussreicher Artikel. Auch der Aspekt am Schluss des Artikels wo Folgen einer Abtreibung als behandlungsbedürftig angesehen werden, da Schwangerschaft an sich keine Krankheit ist, wohl aber die Folgen einer Abtreibung es sein können.
  • bokl 04.02.2019 20:45
    Highlight Highlight Am besten wäre eine für beide verbindliche Frist um sich unabhängig Pro- oder Contra-Leben entscheiden zu können. Mit Contra-Vetro-Recht für die Frau. Der Mann kann nun mal nicht gebären.

    Ist hart, wenn er das Kind will und sie abtreibt.

    Aber dafür gibt es auch kein Rappen, wenn er abtreiben will und sie gebären ....
    • Kleine Hexe 04.02.2019 21:11
      Highlight Highlight Der Vorschlag gefällt mir! Ist meiner Meinung nach für beide Seiten die fairste Lösung.
    • Papaya2 04.02.2019 22:59
      Highlight Highlight Eine Abtreibung kann viele psychische und körperliche Folgen haben und an einer Schwangerschaft sind bekanntlich zwei schuld. Von gewissen Männern (ich betone "gewisse", es sind längst nicht alle! ) kommt auch grosser Druck, Sex ohne Kondom zu haben. Habe dies in mehreren Beziehungen erlebt. Ich willigte jeweils nur ein, wenn der Partner auch einverstanden war, bei einer Schwangerschaft dann auch die Konsequenzen mitzutragen, denn nur doppelte Verhütung ist wirklich sicher.

      Eine Lösung, die den Partner mehr einbindet, würde ich sehr begrüssen, aber deine Lösung wirkt auf mich nicht gerecht.
    • who cares? 05.02.2019 08:02
      Highlight Highlight Finde ich keine gute Lösung. Wenn die Frau aus gewissens- oder religiösen Gründen nicht abtreiben will und eine Abtreibung für sie traumatisch wäre, sollte sich der Mann nicht einfach so rausstehlen dürfen. Schliesslich geht es dann nicht mehr um Mann vs. Frau sondern um das Kindeswohl und er ist schliesslich noch immer der Vater. Die Abtreibung sollte nicht die zu erwartende Default-Lösung sein wenn ein Mann Sex hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eBart! 04.02.2019 20:43
    Highlight Highlight Grundsätzlich haben beide recht. Irgendwie kommt das Ding ohne Mann nicht da rein.

    Ich persönlich sehr das ganz pragmatisch: wenn eine Frau abtreiben will, soll sie das (gegen den Willen des Mannes) tun. Ist ihr Körper.

    Umgekehrt, wenn der Mann für eine Abtreibung ist, die Frau aber gegen den Willen des Mannes, das Kind gebärt, sollte der Mann von allen Pflichten befreit werden. Also Unterhalt, Alimente, etc.

    Weil in dieser Hinsicht werden Männer auch sehr stark bevormundet. Wenn sie schon nicht mitreden dürfen, sollten sie auch nicht bezahlen müssen.
    • Miicha 04.02.2019 21:34
      Highlight Highlight Wer nicht verhütet muss die Konsequenzen tragen, das gilt für beide.
    • road¦runner 04.02.2019 22:16
      Highlight Highlight @Miicha
      Was ist wenn die Verhütung fehl schlägt oder die Frau ohne Wissen des Mannes die Pille absetzt?
    • Maracuja 04.02.2019 22:22
      Highlight Highlight eBart!

      Sie ignorieren die Rechte des Kindes. Treibt die Frau ab, ist kein Kind da, das Rechte geltend machen kann. Treibt die Frau nicht ab, ist ein Kind da, das Rechte (Recht auf Unterhalt, Erbrecht) gegenüber beiden Elternteilen hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • OSB1 04.02.2019 20:17
    Highlight Highlight Wie wärs, wenn wir Männer uns bei diesem Thema einfach komplett raushalten? Denn keiner von uns hat auch nur Ansatzweise die Kompetenz mitzureden, geschweigedenn etwas bestimmen zu wollen!

    • Aerohead 04.02.2019 20:23
      Highlight Highlight Find ich gut, bin dabei.
    • Chrigi-B 04.02.2019 20:25
      Highlight Highlight Hallo sicher nicht! Ich gebe ja meine Sauce die den Braten es kreiert😉
    • Knäckebrot 04.02.2019 20:25
      Highlight Highlight Ja, das wäre echt gut. Dann würde es weniger Abtreibungen geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 04.02.2019 20:05
    Highlight Highlight Wenn eine Frau ein Embryo abtreibt, macht sie das sicher nicht zum Spaß. Das ist ihre persönliche Entscheidung. Jedes Schicksal ist individuell.
    • Knäckebrot 04.02.2019 20:35
      Highlight Highlight Dass das ihre persönliche Entscheidung ist, dachte ich auch immer, bis ich beruflich damit konfrontiert wurde.
      Es gibt es erstaunlich oft, dass Frauen das Kind behalten wollen aber die Erzeuger Druck zur Abtreibung machen.

      Ich weiss zur Zeit noch nicht, wie damit umgehen, aber es beschäftigt mich schon immer wieder.
      Dass dort vielen Frauen emotionaler Zwang angetan wird, muss unbedingt auf Sensibilität stossen.
    • malu 64 04.02.2019 23:28
      Highlight Highlight Vielfach ist es auch das Umfeld, welches Druck ausübt. Bei Minderjährigen oder jungen Erwachsenen sind es die Eltern oder die Behörden. Aber die Erinnerung wird bleiben.
  • kuschkusch 04.02.2019 19:44
    Highlight Highlight Nicht schwanger zu werden, wenn frau kein Kind haben will, wäre selbstredend die einfachste Variante... Aber so einfach ist dieses Thema nunmal nicht abgehakt - "kein Kind zu wollen" ist vermutlich nicht der häufigste Grund für einen Abbruch... Und ganz generell denke ich (hoffe ich...), dass sich die allermeisten Frauen diese Entscheidung nicht leicht machen, da muss weder das Umfeld und schon gar nicht ein wildfremder Politiker den Mahnfinger erheben!
    • Kleine Hexe 04.02.2019 21:12
      Highlight Highlight Nicht schwanger zu werden kann auch schief gehen. Keine Verhütungsmethode ist zu 100% sicher.
    • kuschkusch 05.02.2019 16:29
      Highlight Highlight Doch, doch, nicht schwanger werden geht wenn man es wirklich absolut nicht will... Man kann zur Not auch einfach mal ein paar Tage keinen ungleichgeschlechtlichen Sex haben 😉
      (und sonst kann man das Risiko auch weiter minimieren, indem man z. B. verschiedene Methoden kombiniert...)
  • My Senf 04.02.2019 19:36
    Highlight Highlight Ja gut

    Wenn persönliche Entscheidungen politisch werden ist eh Hopfen und Malz verloren!
    Geht niemand was an! Weder was ich zu einer schwangeren Denke die einen Abbruch in Erwägung zieht noch was Sie von mir denken wird. Wieso muss das öffentlich disskutiert werden?
    Stimmungsmache ist so vorprogrammiert

    Anne Will muss ja auch irgendwie ihr Dasein begründen
  • LeChef 04.02.2019 19:26
    Highlight Highlight Mir wird immer etwas unwohl bei solchen Artikeln.

    Ja, unter dem Strich macht es durchaus Sinn, dass Frauen auch ohne Einverständnis des Vaters abtreiben dürfen. Dass Ärzte Informationen anbieten dürfen sowieso.

    Aber es sollte jedem bewusst sein, dass es sich hier um eine schwierige moralische Frage handelt. Dass Väter auch einen Anteil an der Schwangerschaft haben, ist ja offensichtlich. Und dass mit jeder Abtreibung ein potenzielles Leben vernichtet wird auch.

    Der Ton dieses Artikels, und überhaupt der Fokus der Debatte ausschliesslich auf Frauenrechte, wird dem überhaupt nicht gerecht.
    • FrancoL 04.02.2019 20:27
      Highlight Highlight Danke!
    • der nubische Prinz 04.02.2019 22:56
      Highlight Highlight Willkommen bei Watson :)
  • P. Silie 04.02.2019 19:16
    Highlight Highlight Als Mann wäre ich da NIE hingegangen! Das ist eine Loose-Loose Situation die bloss Wähler kosten kann.
  • Bruno Wüthrich 04.02.2019 19:14
    Highlight Highlight Und wo liegt jetzt genau das Zerlegen? Ich kann es beim besten Willen nicht erkennen.

    Man sollte aufhören damit, allzu offensichtlich Meinungsmache zu betreiben. Welcher Meinung der/die Autor/in dieses Artikels ist, ist derart offensichtlich, dass von einer einigermassen neutralen Berichterstattung nicht mehr die Rede sein kann.

    Die zitierte Journalistin hat lediglich die Meinung des Autoren/der Autorin genau getroffen. Daraus leitet diese/r dann ab, der Politiker sei "zerlegt" worden. Da verwechselt aber jeman gerade etwas ganz krass.

    Zum Thema Abreitbung gibt es nicht nur eine Meinung!
    • JonahI 04.02.2019 21:40
      Highlight Highlight Das hast du recht. Die Unterscheidung zwischen Kommentar und Artikel wird bei Watson leider nicht mehr gemacht.
    • yeahmann 04.02.2019 22:48
      Highlight Highlight danke bruno, das dachte ich auch.
    • Maranothar 05.02.2019 00:01
      Highlight Highlight Richtig. Es gibt die Meinung dass Frauen über ihren Körper selbst bestimmen sollten und es gibt falsche Meinungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freedom Fighter 04.02.2019 19:12
    Highlight Highlight Das ist das "Outcome", wenn ein christlicher Jungpolitiker mit Profilierungsbedürfnis bei diesem typischen Frauenthema auf eine intelligente weibliche Person trifft. Da kann man nur als Verlierer vom Platz gehen. Richtigerweise.
    • P. Silie 04.02.2019 22:06
      Highlight Highlight Blitz von mir! Alles war perfekt geschrieben, bis zum Wort 'Richtigerweise'..
    • Fabio74 05.02.2019 08:37
      Highlight Highlight @sillie Richtigerweise stimmt. Es ist der Körper der Frau. Sie entscheidet. Punkt.
    • P. Silie 05.02.2019 12:33
      Highlight Highlight @ Fabio74: 100% Übereinstimmung bezüglich Körper der Frau - diese darf und soll alleine über eine Abtreibung entscheiden! Die Aussage jedoch, dass eine 'Frauen-Debatte' generell gegen eine intelligente weibliche Person richtigerweise verloren gehen muss ist fraglich und teils sexistisch.
  • Randy Orton 04.02.2019 19:01
    Highlight Highlight Herr Amthor behandelt Gebärmütter wie Gefässe und Frau Bückers ungeborene Kinder wie Gegenstände oder Eigentum.
    • Menel 04.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Inerhalb von der Fristenregelung kann nicht von einem Kind gesprochen werden, denn dieses werdende menschliche Leben ist noch weit davon entfernt ein autonomes System zu sein. Das was mal ein Mensch wird, ist abhängig von einem anderen Menschen.
    • FrancoL 04.02.2019 19:39
      Highlight Highlight @Menel; Wow, gefährliche Antwort. Das Wort Autonomie ist da wohl etwas mehr als nur gefährlich eingesetzt, denn wir kennen genügend Fälle in denen der Mensch als nicht autonom betrachtet werden muss.
    • Randy Orton 04.02.2019 19:48
      Highlight Highlight Menel Frau Bückers spricht sich ja dafür aus, dass Frauen jederzeit während der Schwangerschaft abtreiben dürfen - also nichts von Fristenregelung. Und auch ein 1 jähriges Kind ist weit davon entfernt autonom zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheWall_31 04.02.2019 19:00
    Highlight Highlight Sorry, aber Amthor hat teilweise auch recht. Es kann nicht sein, dass der Mann bei einer ungewollten Schwangerschaft nichts tun kann, aber trotzdem zahlen muss. Und nein, Verhütung ist nicht alleinige Verantwortung des Mannes.

    Frau will Kind nicht: Abtreibung.
    Mann will Kind nicht, Frau schon: Frau darf gerne Austragen, aber der Mann soll keinen einzigen Rappen bezahlen müssen.
    • Unkel Wullewu 04.02.2019 20:23
      Highlight Highlight Einverstanden. Wenn dafür die Frau nach Abschluss der Familienplanung vom Mann verlangen kann, sich sterilisieren zu lassen, für das sie keine Hormone mehr schlucken muss.
    • Chrigi-B 04.02.2019 20:28
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, der Mann sollte die Möglichkeit haben zusagen: Nein, will ich nicht, will ich nicht sehen, will ich nicht dafür zahlen.
    • almlasdn 04.02.2019 20:30
      Highlight Highlight Wieso soll der Mann nicht dafür zahlen müssen? Da kann ja jeder sagen: "Ich wollte das Kind nicht also zahle ich nichts."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 04.02.2019 18:52
    Highlight Highlight Das wahre Elend an den ganzen rechtskonservativen Abtreibungsgegnern ist doch, dass ihr Interesse an dem Kind in dem Moment erlischt, wo es auf die Welt gekommen ist. Bis dahin darf die Mutter nicht selbst entscheiden, von da an soll sie selbst schauen, wo sie bleibt. Dass der Amthor mit 26 Jahren noch immer so ewig gestrig tickt, zeigt das ganze Elend der Abtreibungsdebatte an. Information ist übrigens KEINE Werbung, und eine Abtreibung ist keine Wellness-Behandlung, welche Frau sich leichtfertig "gönnt". Man(n) sollte zu diesem Thema vor allem einmal schweigen und zuhören. Habe fertig.
  • wonderwhy 04.02.2019 18:51
    Highlight Highlight Zu jedem Zeitpunkt? Also auch kurz vor Geburt? Ich finde die Fristenregelung in der Schweiz eine passenede Lösung.
    • öpfeli 04.02.2019 19:05
      Highlight Highlight In Deutschland ist es ebenfalls zeitlich begrenzt.
    • maude 04.02.2019 19:27
      Highlight Highlight @öpfeli; wie man es nimmt. Ein Spätabbruch kannst Du in De bis am Schluss machen allerdings mittels Fetozid, was in der Schweiz verboten ist. Aber vielleicht sind das verschiedene Sparten Abtreibung und Spätabbruch.
    • Heinzbond 04.02.2019 19:38
      Highlight Highlight Ich denke als Mann hat man in Der Diskussion so gar kein Recht mit zu reden. Ganz unabhängig davon was meine persönliche Meinung dazu ist...
    Weitere Antworten anzeigen

René Schudels schlüpfrige Geständnisse im SRF-Männer-«Club»

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