International
Deutschland

Vater tötet zwei Kinder und sich selbst

Vater tötet zwei Kinder und sich selbst

27.04.2017, 10:4427.04.2017, 11:04

Nach einem Ehestreit hat ein Vater im deutschen Ostwestfalen zwei seiner Kinder und sich selbst getötet. Einsatzkräfte fanden den Mann sowie dessen fünfjährige Tochter und den acht Jahre alten Sohn in der Nacht zum Donnerstag mit tödlichen Stichverletzungen in einer Wohnung in Bad Driburg, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte.

Eine weitere drei Jahre alte Tochter, die während der Tat in der Wohnung war, überlebte. Der 33-Jährige soll mit einem Messer zugestochen haben.

Die 28 Jahre alte Ehefrau war den Angaben zufolge am späten Mittwochabend nach einem Streit mit ihrem Mann auf die Strasse geflohen. Anwohner informierten die Einsatzkräfte.

Die Polizei machte keine Angaben, warum es zu der Auseinandersetzung gekommen war. Nach dem Eintreffen der Polizei zog sich der Mann mit seinen drei Kindern in die Wohnung zurück und reagierte weder auf Klopfen noch auf Anrufe. «Die Kontaktversuche scheiterten», sagte der Polizeisprecher.

Schliesslich öffnete die dreijährige Tochter von innen die Tür. Die Polizisten fanden den Mann und seine zwei weiteren Kinder mit den Stichverletzungen. Ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Frau und Tochter wurden in ein Spital gebracht. Ob die beiden verletzt wurden, sagte die Polizei nicht. Eine neunköpfige Mordkommission ermittelt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Hat die Polizei versagt? 5 Fragen und Antworten zu den Protesten in Frankreich
Nach den schweren Ausschreitungen mit Hunderten Verletzten und Tausenden Festnahmen steht Frankreich unter Schock. Präsident Emmanuel Macron gerät unter Druck – während Marine Le Pen politisch vom Chaos zu profitieren versucht.
Die Zahlen machen schwindlig: Allein in Marseille sollen in der Nacht auf Sonntag laut Behördenangaben 30'000 Plünderer in insgesamt 1500 Geschäfte und Läden eingedrungen sein, um sie zu zerstören oder auszurauben. Bei den äusserst gewalttätigen Krawallen im ganzen Land gab es auf der Seite der Polizei und Feuerwehr 997 Verletzte, davon sieben Schwerverletzte. Die Zahl der verletzten Zivilisten wird auf 500 geschätzt. Ein Mann starb an einer friedlichen Schülerkundgebung an Herzstillstand. Bis am Montagmorgen nahm die Polizei 2400 Festnahmen vor.
Zur Story