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Erste Ohrfeige für die AfD: Kandidat Glaser definitiv nicht im Bundestagspräsidium

epa06285743 The nominated vice president of the German Parliament of the right-wing populist 'Alternative fuer Deutschland' (AfD) party, Albrecht Glaser (C), lines up for a voting during the ...
Abfuhr für Albrecht Glaser im deutschen Bundestag.Bild: EPA/EPA

Erste Ohrfeige für die AfD: Ihr Kandidat fällt bei der Wahl zum Bundestagsvize durch

24.10.2017, 17:2524.10.2017, 17:44

Das neue deutsche Parlament hat den Kandidaten der rechtspopulistischen AfD für das Vizepräsidium, Albrecht Glaser, in drei Wahlgängen durchfallen lassen. Im letzten Wahlgang kam der 75-Jährige auf 114 von 685 Stimmen.

545 Bundestagsabgeordnete stimmten mit Nein, 26 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Weitere Wahlgänge sollte es am Dienstag nicht geben. In den ersten zwei Wahlgängen erhielt Glaser 115 und 123 Stimmen.

Islamfeindliche Äusserungen

Der AfD-Kandidat Glaser wurde wegen islamfeindlicher Äusserungen von der grossen Mehrheit der Abgeordneten der anderen Fraktionen abgelehnt. Sie werfen ihm vor, die Religionsfreiheit zu missachten.

Die Kandidaten der anderen Fraktionen für die Vizepräsidentenposten wurden überwiegend mit deutlicher Mehrheit gewählt. Das schlechteste Ergebnis erhielt der frühere SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann mit 396 von 703 Stimmen. (whr/sda/dpa/afp)

Ein Werbespot spaltet Deutschland

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SVP will PH-Abschaffung – und dafür eine Lehrer-Lehre: die Sonntagsnews
Am Zürcher Universitätsspital sind nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano weitere zehn potenziell problematische Fälle zu Interessenbindungen identifiziert worden. Das und mehr findet sich in den Sonntagsnews.
Das Zürcher Universitätsspital (USZ) hat laut der «NZZ am Sonntag» nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano rund zehn weitere kritische Fälle identifiziert. Der vom USZ eingesetzte Compliance-Ausschuss habe seit Juni 2025 potenziell problematische Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen geprüft. In mehreren Fällen seien Verstösse gegen die Compliance-Richtlinien festgestellt und Sanktionen ausgesprochen worden. Details dazu nenne das Spital aus Vertraulichkeitsgründen nicht. Die neuen Fälle zeigten, dass die Verstrickung von Medizin und Medtech-Industrie über den Fall Maisano hinausreiche. Der Zürcher Handchirurg Daniel Herren sprach von einem «heiklen Spannungsfeld» zwischen Innovation, Patientensicherheit und wirtschaftlichen Interessen. Das USZ und das Genfer Universitätsspital (HUG) planten inzwischen Transparenzregister für Beteiligungen und Nebentätigkeiten ihrer Ärzte. Andere Spitäler verfügten bereits über solche Register.
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