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epa08232127 Mourners place candles and flowers at the Unity Memorial as people attend a vigil after the Hanau terror attack at the St. Paul's Church in Frankfurt am Main, Germany, 20 February 2020. According to the police, the alleged perpetrator of a terror attack in Hanau was found dead with a second dead person in his apartment. The number of victims killed at two crime scenes in the late night of 19 February increased to nine, so that the police speak of a total of eleven deaths.  EPA/MAXIMILIAN VON LACHNER

Bewohner von Hanau trauern um ihre getöteten Mitbürger. Bild: EPA

Diese drei Tweets zeigen die Heuchelei der AfD im Umgang mit rechtsextremer Gewalt



Die Gewalttat von Hanau schockiert die Bundesrepublik: Ein 43-jähriger Deutscher tötete in der hessischen Stadt in der Nähe von Frankfurt am Main in zwei Shisha-Bars neun Personen, bevor er in seine Wohnung zurückkehrte, wo er zuerst seine Mutter (72) und dann sich selber erschoss.

Youtube-Videos und eine Art Manifest, welche der Täter im Internet veröffentlicht hatte, zeigen gemäss dem deutschen Generalbundesanwalt Peter Frank, dass der Täter eine «zutiefst rassistische Gesinnung» hatte.

Der Täter von Hanau suchte seine Opfer gezielt in Shisha-Bars. Mutmasslich wollte er damit möglichst nicht-weisse Personen mit Migrationshintergrund töten.

Die Schüsse von Hanau reihen sich in eine Serie von rechtsextremen Gewalttaten, welche Deutschland in den vergangenen Monaten aufgewühlt haben.

Im Juni 2019 wird der CDU-Lokalpolitiker Walter Lübcke auf der Terrasse seines Hauses im hessischen Landkreis Kassel vom behördlich bekannten Rechtsextremen Stephan E. ermordet. Lübcke hatte sich für Flüchtlinge engagiert und gegen die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung ausgesprochen.

FILE-In this June 13, 2019 file photo a picture of Walter Luebcke stands behind his coffin during the funeral service in Kassel, Germany. Germany's top security official says the far-right extremist suspected in the killing of a politician from Chancellor Angela Merkel's party has told authorities that he acted alone. Walter Luebcke, who led the Kassel regional administration in central Germany, was fatally shot in the head at his home on June 2. (Swen Pfoertner/dpa via AP)

Bild von der Beerdigung des von einem Rechstextremen ermordeten Walter Lübcke (Juni 2019). Bild: AP

Wenige Monate danach, im Oktober 2019, versucht ein ebenfalls rechtsextremer Täter im ostdeutschen Halle an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, in eine Synagoge einzudringen. Dies misslingt ihm. Kurz darauf betritt der schwer bewaffnete Mann einen Döner-Imbiss, wo er einen 20-jährigen Gast erschiesst.

Mit der rechtsextremistischen Gewaltserie hat eine Diskussion darüber begonnen, welche Verantwortung die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) für ein gesellschaftliches Klima trägt, in dem rechtsextreme Gewalt und Ausländerhass gedeihen. Immer wieder fallen AfD-Vertreter mit Äusserungen auf, mit denen gesellschaftliche Minderheiten abgewertet werden und ein radikaler politischer Umsturz gefordert wird.

Wenig überraschend weist die AfD eine Mitverantwortung für Gewalttaten zurück. Sie spricht dann jeweils davon, dass ihre politischen Gegner die Vorfälle instrumentalisierten. Dies tat nach den Schüssen in Hanau auch der Co-Vorsitzende der Partei, Jörg Meuthen, der am Donnerstagmorgen auf Twitter einen «zynischen Fehlgriff» beklagte: Die Morde in Hanau seien die «wahnhafte Tat eines Irren» und nicht politisch motivierter Terror.

Nicht einmal zwei Stunden vorher hatte jedoch Georg Pazderski, Vorsitzender der Berliner AfD-Landespartei und bis im November 2019 einer von Meuthens Stellvertretern, die Tat in Hanau als Anlass für Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) genommen. Und somit genau jene politische Intstrumentalisierung betrieben, welche AfD-Parteichef Meuthen als «zynischen Fehlgriff» bezeichnet.

Überhaupt ist die politische Instrumentalisierung von Gewalttaten bei der AfD ein häufig genutztes Mittel – nur halt nicht bei rechtsextremer Gewalt, sondern bei von Ausländern begangenen Straftaten.

Als im vergangenen Sommer ein im Kanton Zürich lebender, psychisch kranker Eritreer im Bahnhof von Franfurt ein achtjähriges Kind vor einen einfahrenden Zug gestossen hatte, reagierte Alice Weidel keine drei Stunden nach der Tat auf Twitter. Die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion forderte den «Schutz der Bürger dieses Landes statt der grenzenlosen Willkommenskultur».

Mit dem Begriff «Willkommenskultur» kritisieren AfD-Vertreter die Politik der Regierung von Angela Merkel auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Jahr 2015. Der Täter vom Bahnhof Frankfurt war 2008 in die Schweiz gekommen, wo er Asyl erhalten hatte – ein Sachverhalt, der mit Angela Merkels Politik rein gar nichts zu tun hat. (cbe)

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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Edwin Schaltegger 21.02.2020 12:41
    Highlight Highlight Die einseitige AfD Schuldzuweisung dieser Tragödie ist einseitig und entspricht nicht der Ursache, dass die Nazis, im Aufwind sind. Der Nazi Bazillus schlummert schon seit dem gescheiterten dritten Reich in vielen deutschen Köpfen. Frustrationen vieler Bürgerinnen und Bürger die, trotz deutschem Wirtschaftswunder, auf der Strecke geblieben sind, eine gescheiterte Einwanderungspolitik, eine zunehmende konservative islamische Parallelgesellschaft haben diesem unseligen Bazillus zum Durchbruch verholfen. Dies als Folge eines Politik- Establishments, welches am Volk vorbei regiert.
  • Neemoo 21.02.2020 11:12
    Highlight Highlight Was mich erstaunt sind die vielen Blitze...
    Das macht mich schon nachdenklich, abgesehen vom Thema.
    • Wiesler 21.02.2020 12:49
      Highlight Highlight Dann schau lieber nicht bei Blick vorbei. Unterste Schulade wie diese Tragödie von den Usern mit 👍👎bewertet wird.
      20 Min hat wenigstens die Kommentarfunktion ausgeschaltet.
    • Sherlock_Holmes 21.02.2020 13:20
      Highlight Highlight Parteien wie die AfD und die SVP finden einen grossen Widerhall bis weit in bürgerliche Schichten, da sie durchaus den Finger auf Wunde Punkte legen.

      Die Affirmation drückt sich in Sätzen aus wie: «Man wird doch wohl noch auf Missstände hinweisen dürfen?»

      Ja, das darf und soll man!

      Der eigentliche Wundbrand entsteht jedoch im Gedankengut und der Art und Weise, wie die AfD Politik betreibt.

      Dahinter stehen «Leader» mit einem hochgefährlichen faschistoiden Weltbild, das bis zur Psychose reicht.

      Das breite Spektrum von bürgerlich rechts bis rechtsnational macht es so schwierig und fatal.
    • Rabbi Jussuf 21.02.2020 14:36
      Highlight Highlight Die vielen Blitze sollten nicht wundern, wenn alle Posts, die nicht in Linie sind nicht veröffentlicht werden.
      Schau sie dir an, alle Kommentare sagen exakt das Gleiche: Die AfD ist schuld und überhaupt die Rechten.

      Die Blitze sind aber auch die Antwort auf den extrem einseitigen Artikel. Da ist man sich von Bernet doch besseres gewöhnt, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capslock 21.02.2020 09:40
    Highlight Highlight Dass die AfD einen Zufluchtsort und ein Sammelbecken für Rechtsextreme und deren Gefolgschaft darstellt, ist nichts Neues.
  • Sherlock_Holmes 21.02.2020 09:35
    Highlight Highlight Das was in den Köpfen rechtsextremer Individuen vor sich geht, gleicht immanenten Glutnestern in einem zunehmend trockenen Wald. Eine Funke genügt...

    Der Mannheimer Politikwissenschaftler Rüdiger Schmitt-Beck bezeichnete rechte Hetze und den Aufruf des AfD-Politikers Björn Höcke zum politischen Umsturz als «Lizenz für Anschläge».
    • Kaspar Floigen 21.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Ich finde es ein sehr passendes Gleichnis. Die Aussage "Das ist ein geistig verwirrter Einzeltäter. Das hat nichts mit der politischen Situation zu tun." hat mich sehr an "Die Waldbrände in Australien liegen an der falschen Bewirtschaftung des Waldes. Das hat nichts mit dem Klima zu tun." erinnert.

      Ich weiss: Sehr unterschiedliche Themen, aber die Parallelen in der Argumentation sind für mich unübersehbar.
    • Rabbi Jussuf 21.02.2020 16:13
      Highlight Highlight Kaspar
      Da liegst du aber völlig falsch.
      Dass es bei Waldbränden sehr oft an falscher Bewirtschaftung liegt, ist nun wirklich schon ein alter Hut und nicht erst gestern als "Ausrede" erfunden worden.
      Leider handelt es sich in Hanau um einen "geistig verwirrter Einzeltäter". Leider deswegen, weil es keine Indizien für Verbindungen zu irgendwelchen Rechtsextremen gibt, wie das nicht wenige Politiker annehmen, damit ihr Weltbild eine Bestätigung erhält.
    • Rabbi Jussuf 21.02.2020 16:16
      Highlight Highlight Der Mann war offensichtlich psychisch schwer krank. Darauf deuten die wirren VTs hin, die er sich zusammengebastelt hat. Das sind keine rechtsextremen Direktiven, sondern Ausdruck der Krankheit. Diese nimmt sich dafür eben die aktuelle Lage. Früher wäre es eben ein anderes Motiv für seine Paranoia gewesen.
  • geissenpetrov 21.02.2020 08:28
    Highlight Highlight In der AfD findet man ehemalige Neonazis und solche, die es noch werden wollen.
  • Bee89 21.02.2020 07:34
    Highlight Highlight Und es kann ja keine Rede von einem rechtsextremen Problem sein... denn der Täter war ja ein Einzeltäter.

    Wann hört die Politik endlich auf, solche Taten schönzureden!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 21.02.2020 09:04
      Highlight Highlight Bei über 200 Toten durch rechtsextrem motivierte Morde in Deutschland seit 1990, kann man wirklich nicht von Einzelfällen/Einzeltätern schreiben. Die Entnatzifizierung hat nie stattgefunden, oder wer hat das Märchen geglaubt, da wären von einem Tag auf den anderen 50 Millionen Nazis zu Demokraten geworden.
    • Bee89 21.02.2020 09:48
      Highlight Highlight Vorallem, radikalisiert sich niemand alleine.. dieses Gedankengut wird dir von irgendwo weitererzählt. Ob jetzt zu Hause oder im Internet.
      Ausserdem sind rechtsextreme Terroristen häufig in Internetforen unterwegs, wo sie sich gegenseitig feiern und Tipps geben.
  • John Galt 21.02.2020 07:24
    Highlight Highlight Immer wieder passend dazu, NS (Nico Semsrott) mit Aufklärung vs. Fanatismus
    Play Icon
  • Balikc 21.02.2020 07:11
    Highlight Highlight :.-/
    Benutzer Bild
  • nuhresideeli 21.02.2020 06:48
    Highlight Highlight Wenn die Weidel ihre Bürger schützen will, dann soll sie doch mit gutem Beispiel vorangehen. Sie könnte Schweizerbürger vor ihrer rechten Hetze schützen.
    Bitte draussen bleiben.
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 21.02.2020 06:18
    Highlight Highlight Er war ja auch kein Rechter... er war „gut bürgerlich“!
  • Restef 21.02.2020 05:47
    Highlight Highlight So viel zu politischer Instrumentalisierung.
    Benutzer Bild
  • Frank Eugster 21.02.2020 05:36
    Highlight Highlight Aus aktuellem Anlass und zur Diskussion rund um Rechts-, bzw. Linksterrorismus, die Gedanken von Martin Sonneborn..
    Play Icon
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.02.2020 05:01
    Highlight Highlight Hat jemand von Team Fliegenschiss ewas anderes erwartet?
  • John Henry Eden 21.02.2020 03:52
    Highlight Highlight Parteipolitik ist heuchlerisch, machtbesessen und gefährlich. Aus diesem Grund gehören Parteien abgeschafft und die Parlamentssitze alle vier Jahre unter mündigen Bürgerinnen und Bürgern verlost.

    Kein muss mehr Angst vor der Erstarken irgendeiner Partei haben, wenn es keine Parteien mehr gibt. Auch Lobbyismus gehört dann der Vergangenheit an. Der rechnet sich nicht, wenn er alle vier Jahre wie ein Kartenhaus zusammenbricht.
    • ChiliForever 21.02.2020 12:32
      Highlight Highlight Die Mehrheit der Bürger dürfte wohl ein Problem damit haben, mal eben vier Jahre aus seinem Job zu verschwinden und einen auf Aushilfspolitiker zu machen.
      Viele werden das auch einfach nicht wollen, die Mehrheit davon auch, weil sie wissen, daß sie es nicht können.
      Ich möchte auch nicht von Menschen regiert werden, die keinerlei Ahnung von den wichtigsten Themen haben, da kann ich auch gleich Anarchie ausrufen.
    • ChiliForever 21.02.2020 12:32
      Highlight Highlight Bei so viel versammeltem Nichtkönnen, werden wir nicht weniger sondern deutlich mehr Korruption bekommen.
      Die römischen Provinzverwalter hatten auch immer nur ein paar Jahre und die haben sie genutzt, sich die Taschen soll zu machen.
    • ChiliForever 21.02.2020 12:33
      Highlight Highlight Man mag über Politiker meckern wollen, wie man mag, in Summe es es schon hilfreich, wenn Profis den Job machen und Polit-Profi wird man nicht mal eben sondern braucht viele Jahre.
  • ChiliForever 21.02.2020 00:12
    Highlight Highlight "Das ist weder rechter noch linker Terror, das ist die wahnhafte Tat eines Irren."

    Und WWII hatte auch auch nichts mit Antisemitismus und rechtem Terror zu tun, das war auch nur der Wahn eines Irren...



    Aber auch da: Das Problem ist nicht Meuthen sondern die, die ihm folgen.
    • Varanasi 21.02.2020 09:58
      Highlight Highlight Meuthen und Co. sind sehr wohl ein Problem.
      Durch ihre Sprache und Hetze oder wie hier der Verweigerung zur Wahrheit bestärken sie die Meinung ihrer Follower.
      Was dabei raus kommt, sieht man ja.
    • Klaus07 21.02.2020 12:29
      Highlight Highlight @ChiliForever
      Ohne Politiker mit ihren Rechtspopulistischen Parolen, die vorne weg schreiten, hätten „die“ auch niemand denen sie folgen können!
  • Hercanic 20.02.2020 23:58
    Highlight Highlight Ihr habt im Text vergessen, dass in Halle nicht nur ein 20-Jähriger Mann ermordet wurde, sondern auch eine 40-Jährige Frau, die am Mörder "vorbeigelaufen" ist.
  • ninolino 20.02.2020 23:39
    Highlight Highlight Wehret den Anfängen!
    • Büetzer 21.02.2020 12:30
      Highlight Highlight Irgendwie hab ich das gefühl dass das zu spät ist. Um so wichtiger ist dass wir alle gemeinsam und jeder so wie er kann , unsere werte verteidigen und zeigen dass die welt bunt ist und nicht braun.
  • MissDemeanor 20.02.2020 23:11
    Highlight Highlight Und trotz dieser gefährlichen Entwicklung werden rechtsextreme Nazi-“Demos“ geduldet, ja sogar polizeilich geschützt. Wann wachen die auf?
  • Roman h 20.02.2020 23:10
    Highlight Highlight Keine Partei ist perfekt, die Mischung zwischen Links, Mitte und Rechts macht es aus.
    Schade für Deutschland, dass sie keine wirklich rechte Partei haben.
    Die CDU ist nicht wirklich rechts und die AfD ist zu weit rechts.
    Auch als rechte Partei kann man doch sagen, dass der Anschlag von einem Rechtsextremen kam.
    Man selber ist ja nur rechts und nicht extrem.
    Ich meine ich bin auch eher rechts und finde die Tat dieses rechtsextremen Nazis einfach abscheulich.
    Wer als Rechter diese Tat nicht aufs Schlimmste verurteilt, der ist wirklich ein Nazi.
    • Etniesoph 21.02.2020 09:03
      Highlight Highlight Also wer sagt, dass die CDU keine wirklich rechte Partei ist, ist in meinem Verständnis ein Rechtspopulist!
    • ninolino 21.02.2020 09:44
      Highlight Highlight Jaja, wenn weiter rechts nur noch die Wand steht, ist logischerweise alles andere links.
    • Herr J. 21.02.2020 10:19
      Highlight Highlight @ Etniesoph
      Wäre die CDU eine rechte Partei, hätte die AfD garantiert nicht derartigen Zuspruch. Die CDU ist v.a. wegen den Koalitionen mit der SPD auf Bundesebene zumindest in die Mitte gerückt, in manchen Fragen macht sie Mitte-Links-Politik.
      Das kann man nüchtern feststellen, hat nichts damit zu tun, wo man politisch steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Varanasi 20.02.2020 22:48
    Highlight Highlight Es spricht für sich, dass keine Politiker von der AfD heute bei der Mahnwache in Berlin zu sehen waren.
    • Merlin.s17 21.02.2020 08:17
      Highlight Highlight Zynismus-Alarm!

      Die halten wohl eine eigene für den Terroristen ab🤷🏻‍♂️
    • Der Typ 21.02.2020 10:50
      Highlight Highlight Die haben heute einen Wähler verloren. Die trauern auch...
    • Mehmed 21.02.2020 12:03
      Highlight Highlight @Varanasi, warst du dort und hast Präsenzliste geführt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 20.02.2020 22:47
    Highlight Highlight Die AfD-Oberen werden sich keine Finger schmutzig machen, sie tragen schliesslich akademische Titel oder wohnen in der Schweiz. Aber sie legen ganz mit ihrer Sprache, ihren Parolen, ihrer Hetze jenen Teppich aus, der Gewalt möglich, salonfähig macht. Das ist verantwortungslos, zynisch und gefährlich. Bremst sie endlich!
  • Gzuz187ers 20.02.2020 22:45
    Highlight Highlight Die AfD ist rechtsextrem. Jeder der was anderes von wegen "bürgerlich-konservativ" schwafelt ist im schlimmsten Fall selber ein Nazi und im besten ein blinder Naivling. Es hat schon vor 80 Jahren nicht funktioniert, aber gewisse Kreise haben das scheinbar immer noch nicht kapiert.
    • Lord_Mort 20.02.2020 23:57
      Highlight Highlight Super geschrieben! 👌 Die AfD ist seit langem über die Grenzen der bürgerlichen Politik hinausgegangen. Insbesondere Höcke ist für mich der Neonazi in Person.
    • oNio 21.02.2020 02:36
      Highlight Highlight Bei aller Antipathie ggü. dieser Partei, bitte ich dennoch um Differenzierung; die AfD ist zwar weiter am rechten Rand positioniert als z.B. die SVP hierzulande, sie ist jedoch keine homogene Gruppe und deshalb sind auch pauschale Nazi-Aussagen nicht ganz zutreffend. In erster Linie ist es der „völkische“ Rechtaussen-Flügel rund um Höcke, welcher klar rechtsextrem politisiert. Meuthen ist es nicht, weshalb auch sein Zitat hier nicht wirklich in den Kontext zum Headliner des Artikels passt.
    • Martin Mars 21.02.2020 03:57
      Highlight Highlight Einverstanden, aber geht doch mal auf blick.ch und schaut euch die Kommentare zum Fall an und ihr werdet feststellen dass dieses Nazi-Denken auch in der Schweiz weiter verbreitet ist als ihr euch das jemals vorstellen könnt. Da wimmelt es von Kommentaren wie "Politiker sind schuld", " alles mit der AfD zu vermischen finde ich nicht gut", „Deutschlands Politiker und die ganze EU Politiker sind an solchen Tragödien mitschuldig. Wacht endlich auf !!!!“ …..
      https://www.blick.ch/news/ausland/rechter-terror-in-hanau-d-er-war-total-unauffaellig-id15757821.html

      Die Nazis sind längst unter uns.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 20.02.2020 22:44
    Highlight Highlight Nazis unter sich.

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