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In this photo taken Wednesday, Aug. 30, 2017 in Frankfurt, Germany, a police officer passes a blue tent that was set up over a 1.8 -ton bomb of a type dropped by British bombers during World War II. City authorities in Frankfurt plan to evacuate more than 60,000 people from their homes on Sunday to defuse the bomb found during construction work this week. (Boris Roessler/dpa via AP)

Die Bombe ist im blauen Zelt. Bild: AP/dpa

Bombenfund in Frankfurt: Die grösste Massenevakuierung der Nachkriegs-Geschichte



Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe bereitet sich Frankfurt am Main auf die grösste Massenevakuierung der Nachkriegsgeschichte vor. Zur Entschärfung der Bombe müssen am Sonntag mehr als 60'000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

Es müsse ein Bereich im Radius von anderthalb Kilometern rund um den Fundort geräumt werden, sagte der für Sicherheit zuständige Frankfurter Stadtrat Markus Frank am Donnerstag sagte. Am Dienstag war auf einer Baustelle nahe der Universität eine 1,8 Tonnen schwere Bombe gefunden worden.

Grosse Herausforderung

Die Entschärfung am Sonntag sei eine «grosse Herausforderung» in einer so dicht besiedelten Stadt wie Frankfurt. «Diese Fläche muss menschenleer sein», betonte Frank. Er sei zuversichtlich, dass Räumung und Entschärfung wie geplant abliefen.

Mehr als 60'000 Anwohner müssen am Sonntagmorgen ab 06.00 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Ab 08.00 Uhr will die Polizei das Räumungsgebiet sperren und prüfen, ob sich niemand mehr dort aufhält. Im Gefahrenbereich liegt auch die durch die Bundespolizei bewachte Zentrale der Notenbank, wo der deutsche Goldschatz lagert.

Tausende Polizisten, Feuerwehrleute und Hilfskräfte sollen im Einsatz sein. Es müssen auch mehrere Altenheime, zwei Spitäler und das Polizeipräsidium geräumt werden. Die Behörden gehen davon aus, dass die Bewohner am Abend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. (sda/afp)

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