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Deutscher Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen



Nach der Festnahme des Biobomben-Bauers in Köln hat der deutsche Generalbundesanwalt Peter Frank vor der Gefahr durch Anschläge mit biologischen Kampfstoffen gewarnt.

epa05683590 (L-R) The German Federal Prosecutor General Peter Frank, Head of the Federal Criminal Police Office Holger Muench, Attorney General for Berlin Ralf Rother and the President of the Berlin Police Force Klaus Kandt at a press conference to discuss an attack on a Christmas market in Berlin, Germany, 20 December 2016. At least 12 people were killed and dozens injured when a truck on 19 December drove into the Christmas market at Breitscheidplatz in Berlin, in what authorities believe was a deliberate attack.  EPA/JOERG CARSTENSEN

Generalbundesanwalt Peter Frank (rechts) warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen .Bild: EPA/DPA

«Wir müssen uns davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen», sagte Frank in einem Fernsehinterview am Mittwochabend.

Sicherheitsbehörden beobachteten schon seit einiger Zeit, dass Anschläge auf unterschiedliche Arten und Weisen begangen werden könnten.

Terroristen seien «insoweit sehr kreativ und versuchen asymetrisch alle möglichen Szenarien auszutesten». Dazu gehöre auch eine Bedrohung mit biologischen Kampfstoffen. «Darauf müssen wir uns einstellen und ich denke, dass sich die Sicherheitsbehörden darauf auch eingestellt haben.»

Das deutsche Bundeskriminalamt hatte in der Vorwoche in Köln einen Tunesier festgenommen, der nach Dafürhalten der Ermittler hochgiftiges Rizin für einen biologischen Sprengsatz hergestellt hatte. Ausserdem sieht die Bundesanwaltschaft einen «Anfangsverdacht für die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat». (sda/dpa/vom)

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