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«Stellt euch vor, das wäre euer Kind!» So rechnet ein Vater mit Mobbern auf Facebook ab



«Mein Herz ist gebrochen, meine Seele fühlt sich an, als würde sie aus meiner Brust gerissen ...», mit diesem emotionalen Satz leitet Dan Bezzant seinen bereits über 36'000-Mal geteilten Facebook-Post ein. 

Bezzant ist der Vater von Jackson Bezzant. Jackson ist sieben Jahre alt und wurde mit einer seltenen Krankheit geboren. Er leidet am Treacher Collins-Syndrom, einer Erbkrankheit, die zu Gesichtsfehlbildungen führt. 

Der Facebook-Post von Dan Bezzant

In der Schule wird Jackson täglich gehänselt. Seine Mitschüler nennen ihn «hässlich» oder bezeichnen ihn als «Monster». 

Der 7-Jährige schäme sich und spreche von Suizid, berichtet sein Vater über Facebook. «Die Kinder werfen Steine nach ihm und schubsen ihn herum. Nehmt euch eine Minute Zeit und stellt euch vor, das wäre euer Kind», schreibt sein Vater in dem Post

Der kleine Jackson hat bereits zahlreiche, schlimme chirurgische Eingriffe hinter sich und wird auch in den kommenden Jahren noch mehrere Operationen überstehen müssen. Mit dem Post appelliert sein Vater vor allem an alle Eltern: «Nehmt euch eine Minute Zeit um mit euren Kindern über diese Krankheit zu sprechen und redet mit ihnen über Liebe und Mitgefühl», bittet Bezzant.  

Seine emotionalen Worte führten zu einer Flut von Kommentaren und sorgten dafür, dass sein Post in Kürze viral ging. (ohe)

Mit Trump gegen Mobbing

Video: srf

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SVRN5774 19.09.2017 15:08
    Highlight Highlight Diese Ausrede "Kinder sind halt gemein" ist so lächerlich.
    Ich kann mich erinnern, dass meine Geschwistern und ich nicht so waren.
    Unsere Eltern haben uns beigebracht was Mitgefühl ist und dass man anderen helfen sollte.
    Die meisten Kinder, die ich kannte, waren lieb und gut erzogen.

    Wenn eure Kinder so gemein sind, dann liegt es an der Erziehung oder sie haben das verhalten von der Eltern abgeguckt.
  • Schönbächler 19.09.2017 11:30
    Highlight Highlight Es ist grausam. Aber Kinder verstehen "noch" nicht was für tiefgründige Konsequenzen einige Handlungen an andere haben können. Sie sind egoistisch und je nach alter nicht in der Lage eine Situation von außen zu betrachten und sich in die Lage eines anderen zu versetzen. Zusätzlich kommt die immer schneller und auf "First Impression" und aussehen orientierte Gesellschaft in der sie ausgesetzt sind. Aber wie man halt sagst: eine Generation legt den Grundstein für die nächste.
    • SVRN5774 19.09.2017 15:10
      Highlight Highlight Ach labber nicht!
      Sogar als 5 jährige wusste ich, dass man anderen kein Leid antun darf.
      Da willst du mir doch jicht erzählen, dass andere es auch nicht können! Kinder sind nicht so dumm wie du denkst
  • Snowy 19.09.2017 09:51
    Highlight Highlight Wie kann man nur so grausam sein?
    Und Nein: Die Ausrede „Kinder sind halt so (gemein)“ darf hier nicht gelten.
    • WalterWhiteDies 19.09.2017 11:22
      Highlight Highlight Ich will das jetzt wirklich nicht unterstützen da es grausam ist, aber ich denke schon das Kinder solche Situationen schlechter einschetzten können und sie gar nicht überlegen wie sie den jungen verletzten. Trotzdem klares no-go und muss mit den Kinder die das machen angeschaut werden..
    • CASSIO 19.09.2017 12:03
      Highlight Highlight aber kinder sind nun mal grausam. es liegt an den eltern, den kindern ein gewisses mass an sozialkompetenz mitzugeben, aber kinder sind in der regel grausame geschöpfe. genau davor darf man die augen nicht verschliessen!
    • poga 19.09.2017 12:26
      Highlight Highlight Doch Kinder sind halt so. Darum ist es verdammt wichtig, die Eltern darauf zu sensibilisieren. Diese müssen dann auf Ihre Kinder schauen.
  • Snowy 19.09.2017 09:50
    Highlight Highlight Ja, Primarschüler können fies und gemein sein. Auch wir waren nicht immer nur nett zu Kindern die „anders“ waren. Ich kann mich aber erinnern, dass wir (auch im zarten Alter von U 10) durchaus auch mal Stellung gegen die grössten Gemeinheiten bezogen haben. In keinem Fall hätte ich einem Mitschüler mit Missbildung wiederholt „Monster“ genannt. Ganz einfach, weil meine Eltern mich dazu erzogen haben, Respekt vor anderen Menschen zu haben. Etwas vom wichtigsten, was man einem Kind mit auf dem Weg geben sollte, ist, dass man seinen eigenen Selbstwert nicht durch die Erniedrigung anderer erhält.
    • SVRN5774 19.09.2017 15:11
      Highlight Highlight Sehr gut geschrieben!
  • Snowy 19.09.2017 09:49
    Highlight Highlight 2 / 2:
    Leider erstaunt es mich nicht, dass dieser Vorfall in den USA passiert ist. Religiosität fördert – gerade bei Kindern – das Empathieverständnis nicht. Im Gegenteil: https://www.heise.de/tp/news/Religioese-Menschen-zeigen-weniger-Mitleid-gegenueber-Mitmenschen-als-Atheisten-2029947.html
    Diese Geschichte macht aus vielen Gründen traurig, wütend und nachdenklich zugleich.
  • Miss Geschick 19.09.2017 08:26
    Highlight Highlight Kinder können so brutal sein!!
    Ich hoffe für den Jungen, dass die Schule hier etwas unternimmt und die anderen Kinder entsprechend unterweist (und dass das Gehänsel dann aufhört).
    Dem Jungen wünsche ich Kraft die Schule durchzustehen und an sich zu glauben und sich selber schön uu finden.
    Übrigens finde ich nicht, dass der Junge in irgendeinerweise häsdlich oder entstellt ist!
  • HAL9000 19.09.2017 07:38
    Highlight Highlight Also ich möchte ja jetzt gerne sagen, dass ich gleiches durchgemacht habe in der Schulzeit oder auch dass Kinder die schlimmsten sein können in solchen Situationen.

    Aber ihr würdet selbst das hier mit Blitzen versehen und mir zeigen, dass ihr nicht solidarisch seid ;)

    Tja, Menschen eben. Schöner wäre es ohne Sie, doch leider braucht es sie...
    • SVRN5774 19.09.2017 15:12
      Highlight Highlight Was labberst du? 🤷🏻‍♀️
  • MasterPain 18.09.2017 22:01
    Highlight Highlight Evtl. Klassen- oder Schulwechsel ins Auge fassen? Oder mit der Schule zusammen eine Informationsveranstaltung für Schüler und Eltern organisieren?
    • Lucida Sans 18.09.2017 23:30
      Highlight Highlight Ach, so! Das Opfer soll bitte abhauen! Blödsinn.
    • poga 19.09.2017 09:14
      Highlight Highlight Es würde sich schlicht nichts ändern. Man kann damit nur Zeit schinden. Gleichzeitig, wenn es wieder passiert, hat das Kind den noch viel grösseren Schaden.
    • MasterPain 19.09.2017 12:34
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, dass das Opfer verschwindet, sondern dass man als Vater sein Kind versucht zu beschützen und vielleicht etwas mehr macht als auf Facebook zu posten.
      Hat er vielleicht ja sogar, man weiss es nicht weil es halt weniger Aufwand ist nen Facebook post zu verlinken als die ganze Story zu recherchieren.
  • Wehrli 18.09.2017 21:05
    Highlight Highlight Live is a bitch and everyone loves a quasimodo.
    Und num viel Glück und Kraft auf dem Weg.

«Das Vertrauen bröckelt» – Schweizer Internet-Usern auf den Zahn gefühlt

Die Ergebnisse der «Datenvertrauensstudie» 2020, die der Schweizer Vergleichsdienst Comparis veröffentlicht hat, lassen aufhorchen.

Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die Internetakteure bezüglich seriösem Umgang mit Kundendaten habe in den letzten beiden Jahren durchs Band weg abgenommen; am stärksten bei Online-Shops. Dieses Fazit zieht Comparis zu seiner Datenvertrauensstudie 2020, die nun vorliegt.

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Comparis-Digitalexperte Jean-Claude Frick:

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