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29 Prozent weniger: Zahl der Asyl-Erstanträge in der EU deutlich gesunken



Die Zahl der Asylbewerber in der gesamten EU ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres einem Bericht zufolge deutlich gesunken. Von Januar bis März hätten die EU-Staaten insgesamt 123'740 erstmalige Asylanträge registriert – 29 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum, berichtete die deutsche Zeitung «Welt» unter Berufung auf neue Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat.

Im ersten Quartal 2017 hatten noch 174'410 Flüchtlinge erstmals einen Asylantrag gestellt. Auf Deutschland entfielen im laufenden Jahr mit rund 34'360 fast ein Viertel der Anträge. Dies waren den von der «Welt» zitierten Eurostat-Zahlen zufolge 38,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auf den weiteren Plätzen folgten Frankreich mit 25'250 Anträgen und Italien mit 17'820 Anträgen. Am wenigsten Asylanträge wurden demnach in den ersten drei Monaten in Estland gestellt: Hier waren es nur zehn. (viw/sda/afp)

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