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An employee of Fotmer SA, an enterprise that produces cannabis for medical use, carries marijuana cuttings to make clones, in Montevideo, Uruguay, Tuesday, Jan. 29, 2019. No company has yet to begin large-scale export operations, but many say that selling medical cannabis oil beyond the country's local market of 3.3 million inhabitants is key to staying ahead of the tide and transforming Uruguay into a medical cannabis leader along with the Netherlands, Canada and Israel. (AP Photo/Matilde Campodonico)

Die Wirkstoffe von Cannabis können Schmerzen bei Krebserkrankungen, Übelkeit nach Chemotherapien oder Spasmen bei Multipler Sklerose lindern Bild: AP/AP

EU-Parlament will Cannabiseinsatz in der Medizin vorantreiben



Das EU-Parlament will den Einsatz von Cannabis in der Medizin vorantreiben. Eine entsprechende Entschliessung nahmen die Europaabgeordneten am Mittwoch in Strassburg an. Darin fordern sie mehr finanzielle Förderung für Cannabis-Forschung und eine klare rechtliche Definition des Begriffs «medizinisches Cannabis».

Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten sollten finanzielle und rechtliche Hindernisse abbauen, vor denen der Einsatz von Cannabis in der Medizin stehe.

«Zu oft wird der Freizeitkonsum von Cannabis mit dem medizinischen Einsatz verwechselt», erklärte der SPD-Abgeordnete Tiemo Wölken nach der Abstimmung. «Patientinnen und Patienten, denen dieser Einsatz helfen kann, müssen legal und sicher versorgt werden können.»

Die Wirkstoffe von Cannabis können Schmerzen bei Krebserkrankungen, Übelkeit nach Chemotherapien oder Spasmen bei Multipler Sklerose lindern. Teils ist die medizinische Wirksamkeit aber umstritten. (sda/dpa)

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