International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06405843 A handout photo made available by the British Ministry of Defence (MOD) on 26 December 2017 shows Britain's Royal Navy frigate HMS St Albans escorting a Russian warship through the North Sea and areas of British interest on Christmas Day, 25 December 2017. The Portsmouth-based Type 23 frigate was called upon to sail on 23 December, and keep watch on the new Russian warship Admiral Gorshkov as it passed close to Britain's territorial waters. HMS St Albans remained at sea on Christmas Day to monitor the Russian frigate, keeping track of its activity in areas of national interest. The Royal Navy frigate will return to Portsmouth on 26 December, and remain ready for very short notice tasking over the holiday period.  EPA/ROYAL NAVY HANDOUT -- BEST QUALITY AVAILABLE -- MANDATORY CREDIT: CROWN COPYRIGHT - MOD -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die «HMS St.Albans» verfolgte die «Admiral Gorschkow» in der Nordsee. Bild: EPA/MOD/ROYAL NAVY

«Dulden keine Form der Aggression»: Briten überwachen russische Kriegsschiffe in Nordsee



Eine Fregatte der britischen Marine hat ein russisches Kriegsschiff in der Nordsee verfolgt. Die «HMS St.Albans» habe die russische Fregatte «Admiral Gorschkow» am Montag in der Nähe britischer Hoheitsgewässer überwacht, teilte das britische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.

Im Laufe des Tages sollte die «HMS St.Albans» zu ihrem Stützpunkt in Portsmouth zurückkehren. Das Verteidigungsministerium erklärte, zuletzt hätten vermehrt russische Schiffe britische Gewässer durchquert.

Demnach hatte am Sonntag auch das britische Patrouillenschiff «HMS Tyne» ein russisches Aufklärungsschiff verfolgt, das durch die Nordsee und den Ärmelkanal gefahren war. Ein Marine-Helikopter habe zudem zwei weitere russische Schiffe beobachtet.

Der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson erklärte nach dem Vorfall, er werde beim Schutz der britischen Gewässer «nicht zögern» und «keine Form der Aggression dulden». Grossbritannien lasse sich nicht einschüchtern, wenn es darum gehe, «unser Land, unser Volk und unsere nationalen Interessen zu verteidigen».

Eiszeit zwischen Russland und Grossbritannien

Das Verhältnis zwischen Russland und Grossbritannien ist seit Jahren stark angespannt. Derzeit untersucht eine britische Parlamentskommission Vorwürfe über russische Cyberattacken während der Brexit-Volksabstimmung im Juli 2016 und der britischen Parlamentswahl im Juni 2017.

epa06402830 Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (R) and Britain's Secretary of State for Foreign and Commonwealth Affairs, Boris Johnson (L) attend a news conference following their talks in the Foreign  Ministry guest house in Moscow, Russia, 22 December 2017. Media reports state that during face-to-face talks in Moscow with his Russian counterpart Sergei Lavrov, Boris Johnson will encourage cooperation on joint international challenges, including preserving the Iran nuclear deal and the threat posed by North Korea.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Boris Johnson (links) und Sergej Lawrow in Moskau. Bild: EPA/EPA

Beim ersten Besuch eines britischen Aussenministers in Moskau seit fünf Jahren hatte sich Boris Johnson am Freitag um ein Ende der Eiszeit bemüht. Bei einer Medienkonferenz mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow kam es allerdings zum Streit um die mutmasslichen russischen Manipulationsversuche bei der Brexit-Volksabstimmung. (bal/sda/afp)

900 russische Panzer in der Ostukraine

Luftangriff abgewehrt. Russland probt den Ernstfall

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

YB verliert gegen die Roma mit 1:2

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

66 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Denk-mal
26.12.2017 15:21registriert August 2015
Es muess ums verrecke chlepfe! Ohne uns täglich hart arbeitenden Bürger zu fragen, ob wir den wahnsinnigen Rüstungsscheiss finanzieren wollen!!
Guets nöis a alli gsundi Watsoniarer!
7011
Melden
Zum Kommentar
DunkelMunkel
26.12.2017 14:59registriert November 2017
Kann mir das jemand erklären? Die Amerikaner haben 30-40 Basisstationen über den ganzen Globus in verschiedenen Ländern aufgebaut und niemand sagt was. Die Russen bewegen sich in internationalen Gewässern, tun genau nichts illegales, und die Presse dreht durch. Wo ist genau das Problem?
10068
Melden
Zum Kommentar
elmono
26.12.2017 14:31registriert April 2014
Die netten Russen halt. Hüben wie drüben am Teich alles nur ganz nette, gute Menschen. Und Europa? Entfernt sich immer mehr vo sich selbst - zurück zum Protektionismus. Grenzen hoch. Doch der Einzelne ist schwach, nur der Zusammenhalt macht stark, wissen ja sogar die Fische.
379
Melden
Zum Kommentar
66

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel