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Nina Agdal attends Sports Illustrated's Fashionable 50 NYC Event at Vandal on Tuesday, April 12, 2016, in New York. (Photo by Christopher Smith/Invision/AP)

Das dänische Topmodel Nina Agdal bei einem Sports Illustrated Event 2016. Bild: Christopher Smith/Invision/AP/Invision

Das Beispiel von Nina Agdal zeigt, dass in der Modebranche etwas gewaltig schief läuft



Topmodel Nina Agdal hat sich in den sozialen Medien für ein gesünderes Körperbild in der Mode-Industrie starkgemacht. Hintergrund ihres Posts war, dass ein Mode-Magazin aufgrund ihrer Körpermasse eine bereits fertiggestellte Story mit ihr nicht veröffentlichen wollte.

Über ihre Bodyshaming-Erfahrung berichtet Agdal ausführlich:  «Ich bin heute enttäuscht und entsetzt über die immer noch harte Realität dieser Industrie. Vor einigen Monaten stimmte ich zu, ein Fotoshooting mit einem kreativen Team zu machen, von dem ich begeistert war. Ich war aufgeregt, mit ihnen zusammenzuarbeiten.»

Nach dem Fotoshooting habe ihr Agent allerdings eine Mail erhalten, dass die Cover-Story nicht veröffentlicht werde.
Die Begründung machte die 25-Jährige wütend und nachdenklich:

«Die Herausgeber behaupteten, mein Aussehen würde von meinem Portfolio abweichen und erklärten, dass ich nicht in die ‹Sample Size›-Grösse gepasst hätte, was komplett falsch ist. Wer sich für mich interessiert, weiss, dass ich keinen durchschnittlichen Model-Körper habe – ich habe einen athletischen Körper und gesunde Kurven.»

Um welches Magazin es sich handelt, behielt Agdal für sich. Sie sei als 25 Jahre alte Frau, die sich mehr als je zuvor wohl und gesund in ihrer eigenen Haut fühlt, zu diesem Fotoshooting gegangen. Sie wisse jedoch selbst, dass ihre Kleidergrösse variiere.

«An manchen Tagen habe ich die ‹Sample Size›-Grösse und an anderen Tagen Grösse 34, manchmal 36. Ich bin nicht zum Laufsteg-Model gemacht und war noch nie stockdünn. Ich nehme meine Kurven jetzt mehr an als je zuvor und trainiere fleissig im Fitnessstudio, um kräftig und vor allem normal zu bleiben».

Den Post beendete sie mit einem Aufruf an die Herausgeber: «Schämt euch und danke dafür, dass ihr erneut bestätigt habt, wie wichtig es ist, die eigene Wahrheit zu leben und es laut auszusprechen, egal wer man ist oder welche Grösse man hat».

Der Post des Models kam bei den Usern so gut an, dass sie sich in einem Video bei ihren Fans für die Unterstützung bedankte:

(nfr)

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Video: srf

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