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Macron will laut Bericht im Libyen-Konflikt vermitteln



Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will einem Zeitungsbericht zufolge im Libyen-Konflikt vermitteln. Der von der UNO unterstützte Ministerpräsident Fajes al-Sarradsch und Marschall Chalifa Haftar, der die Gegenregierung in Ostlibyen unterstützt, wollten sich demnach am Dienstag im Elysée-Palast in Paris treffen.

epa06092911 French President Emmanuel Macron delivers a speech during the local government conference dubbed 'National Conference of Territories' held at the Senate in Paris, France, 17 July 2017.  EPA/IAN LANGSDON / POOL MAXPPP OUT

Emmanuel Macron will Vermittler im Libyen-Konflikt werden. Bild: EPA/EPA POOL

Dies habe ein weiterer Teilnehmer, der neue UNO-Gesandte für Libyen, Ghassam Salamé, bestätigt, berichtete das «Journal du Dimanche». Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP wollte Salamé den Bericht nicht kommentieren.

Auch das Büro Macrons wollte weder bestätigen noch dementieren, dass ein solches Treffen in Paris geplant sei. Al-Sarradsch und Haftar hatten bereits im Mai in Abu Dhabi miteinander gesprochen.

Seit dem Sturz von Libyens langjährigem Machthaber Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 herrscht Chaos in dem nordafrikanischen Land. Trotz der Bildung der Einheitsregierung werden weite Teile des Landes weiter von bewaffneten Milizen kontrolliert. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Raphael Stein 24.07.2017 00:43
    Highlight Highlight Da sieht offenbar der Banker die Felle wegschwimmen. Stichwort:

    Libyen, laut OPEC-Abkommen dürfen sie die Ölförderung ausbauen, fördert seit Wochen wieder ziemlich mehr Öl. Und
    Libyen hat mit Rosneft ein Abkommen unterzeichnet, glaub im Februar. Da toben doch die Franzosen....und die Russen schöpfen ab.

    Da muss er doch "eingreifen". Oder wollen die Franzose auf Solarenergie setzen? Sonnenkönige hatte die ja schon.

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