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Depardieu stänkert gegen Frankreich, das «Disneyland für Ausländer, bevölkert von Dummköpfen»



In this Sunday, Feb. 24, 2013 photo French actor Gerard Depardieu smiles shortly visits museum of Akhmad Kadyrov, war lord, who switched side and became pro-Russian leader, in Chechnya's provincial capital Grozny, Russia. President Vladimir Putin granted Depardieu Russian citizenship last month and on Saturday he got registered as a resident of the city of Saransk. (AP Photo/Musa Sadulayev)

Gérard Depardieu 2013 in Grosny vor einem Konterfei von Wladimir Putin. Bild: AP

epa04532786 French-born actor Gerard Depardieu, who also carries the Russian citizenship since 2013, presents a watch from the series 'Proud to be Russian' by Swiss luxury watchmaker Cvstos in Moscow, Russia, 17 December 2014.  EPA/YURI KOCHETKOV

Schöne Uhr! Mit einem (russischen?) Adler. Wo die wohl herkommt? Bild: YURI KOCHETKOV/EPA/KEYSTONE

Gérard Depardieu hat erneut gegen sein Heimatland gewettert. Frankreich sei dabei, ein «Disneyland für Ausländer» zu werden, sagte der Schauspieler. Lobende Worte findet der 67-Jährige auch weiterhin für den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Als Franzose fühlt sich Neu-Russe Depardieu längst nicht mehr: «Ich bin ein Weltbürger. Frankreich droht, ein Disneyland für Ausländer zu werden, bevölkert von Dummköpfen, die Wein und Käse herstellen, der für die Touristen stinkt. Es gibt keine Freiheit mehr, die Leute sind manipuliert», sagte der Schauspieler am Donnerstag der italienischen Zeitung «Corriere della Sera».

Depardieu ging auch das heutige Kino scharf an: «Das Kino existiert nicht mehr», sagte er. «Die Leute sind von den Amerikanern terrorisiert und wissen nicht mehr, welche Sprache sie sprechen sollen.» Es gebe «zehn Stars, und alle sind Amerikaner». Deren «mit Spezialeffekten vollgepackte Filme» seien «Spiele, und das übrige Kino hat Probleme zu überleben».

Der Filmstar hatte Ende 2012 ein Haus in Belgien gekauft, um einem in Frankreich drohenden Spitzensteuersatz von 75 Prozent zu entkommen. Dafür wurde er in seiner Heimat heftig kritisiert. Er hat seitdem einen Wohnsitz in Russland und ist ein erklärter Bewunderer Putins. Dieser verlieh ihm 2013 die russische Staatsbürgerschaft.

(sda/aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 23.09.2016 01:45
    Highlight Highlight Grosse Künstler und Politik: Das sind zwei verschiedene Welten. Grossen Künstlern sollte man verbieten, sich in die Politik einzumischen. In dieser Beziehung sind grosse Künstler nicht Ernst zu nehmen. Ich habe zum Beispiel einmal ein Interview mit Keith Richards gelesen, wo er über Politik geredet hat. Es war graaaauuueenhaft !!!!
  • Fabio74 22.09.2016 17:40
    Highlight Highlight 2 Kommentare bis jetzt. Beides Frankreich-Bashing der üblen Sorte.
    • Grégory P. 22.09.2016 23:25
      Highlight Highlight Der Hintergrund ist historisch. Schon während den ersten und zweiten Weltkriegen kollabierten die Deutschschweizer mit Deutschland und gegen Frankreich. Viele Deutschschweizern sind da stehen geblieben und hetzen immer wieder gerne gegen Frankreich. Nicht ernst nehmen, es sind hintergeblieben Ignoranten ohne Differenzierung-Fähigkeit. Aber du hast schon Recht, es ist zu Kotzen. Vorallem von einem Land der sein Wohlstand auf Kosten anderen dank "Diskretion" aufgebaut hat...
  • PuRpLE_KusH 22.09.2016 16:51
    Highlight Highlight Absolut einverstanden mit ihm. Ich war einmal in Frankreich und das hat mir wirklich gereicht. Wenn es einen Grund gibt dieses Land zu betreten, dann nur um sagen zu können, dass man mal in Paris war. So unfreundliche, aufgeblasene und arrogante Leute sind mir im Leben noch nicht untergekommen.
    • Grégory P. 22.09.2016 23:25
      Highlight Highlight Warst du noch nie im Zürich?
    • Spooky 23.09.2016 01:41
      Highlight Highlight @Grégory P.
      ♬♫♬
    • PuRpLE_KusH 23.09.2016 09:06
      Highlight Highlight In Zürich sind wenigstens die Leute im Restaurant nett und nicht gleich beleidigt wenn man die Höflichkeitsform und die Sprache nicht so gut kann

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